Autor Thema: Gemüsesäfte, z.B. Rote Rüben (Rote Beete)  (Gelesen 4729 mal)

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Edi

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Gemüsesäfte, z.B. Rote Rüben (Rote Beete)
« am: 17. Februar 2008, 23:14 »

Vielen Krebspatienten wird angeraten, Gemüsesäfte zu trinken.
Ich finde das richtig.

Viele vertragen diese Säfte (Konzentrat) evtl. nicht gut.
Daher empfehle ich: einfach mit Wasser 1:1 verdünnen!

Sehr gerne werden "Rote" Säfte vom Gemüse getrunken.
Über nachstehende (Zusatz)Wirkung wusste ich bisher noch nichts:


Rote Beete senkt Blutdruck

"Nitratreiche Nahrungsmittel können, nach Umwandlung zu Stickoxid, den Blutdruck senken. In einer Studie in Hypertension erzielte ein halber Liter Rote-Beete-Saft eine antihypertensive Wirkung, die durchaus mit der von Medikamenten vergleichbar ist.
Dass Stickoxid (NO) in den Blutgefäßen ein wichtiger Vasodilatator ist, ist lange bekannt (Nobelpreis 1998). Seine blutdrucksenkende Wirkung wird bei Patienten mit pulmonaler Hypertonie genutzt und auch die antianginöse Wirkung wird von Nitropräparaten durch NO vermittelt. Eine weitere Quelle von NO sind, wenn auch indirekt nitrathaltige Nahrungsmittel, zu denen beispielsweise Rote Beete gehört...

Dieses Mal wendet die British Heart Foundation ein, dass die Idee, den Blutdruck durch Trinken eines halben Liters Rote Beete nicht allen Hypertonikern schmecken dürfte. Sie empfahl den Hypertoniker eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse und die weitere Einnahme ihrer Medikamente..."

·         Andrew J. Webb et al: Acute Blood Pressure Lowering, Vasoprotective, and Antiplatelet Properties of Dietary Nitrate via Bioconversion to Nitrite. Hypertension 2008, doi: 10.1161/HYPERTENSIONAHA.107.103523

 

hilde

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Fruchtsaft macht doch nicht dick
« Antwort #1 am: 27. Mai 2008, 18:49 »

27.05.08 - Entgegen vieler anderslautender Studienergebnisse fand ein aktueller Review-Artikel keinen Zusammenhang
zwischen dem Konsum von reinem Fruchtsaft und Übergewicht bei Kindern.

Dr. Carol O'Neil von der Lousiana State University und Dr. Theresa A. Nicklas vom Baylor College of Medicine werteten 21 Untersuchungen zu dem Thema aus, darunter neun Querschnitts- und 12 Langzeitstudien.

Dabei sahen die Forscherinnen keinen "systematischen Zusammenhang" zwischen dem Konsum von reinem Fruchtsaft und Übergewicht bei Kindern. In drei Querschnitts- und drei Langzeitstudien zeigten sich zwar Auswirkungen, allerdings betrafen diese zum Teil nur Mädchen oder nur Kinder, die bereits übergewichtig waren. Auch kritisierten die Wissenschaftlerinnen die national nicht immer repräsentativen Stichproben.

Moderate Mengen von 100-prozentigem Fruchtsaft seien also durchaus empfehlenswert, schreiben die Autorinnen, und könnten dabei helfen, dass Kinder die täglich empfohlene Fruchtmenge erreichen.

Mehr zum Thema:
Abstract der Originalpublikation im "American Journal of Lifestyle Medicine"

fs / Quelle: SAGE Publication