Autor Thema: Bundessozialamt  (Gelesen 10352 mal)

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Tanja

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Bundessozialamt
« am: 19. Februar 2008, 23:37 »
Hallo!
Es gibt vom Bundessozialamt einen Kreis der begüstigten Behinderten.
Meine Bekannte die auch Brustkrebs hatte wurde das befristet anerkannt.
Sie bekommt z.B. eine Woche mehr Urlaub,beim Steuerausgleich gibt es auch Vorteile
Hat noch jemand Erfahrung damit?
DANKE!
Engel



Hallo Engel,

dieses Thema finde ich sehr wichtig und interessant, auch wenn es mich persönlich nicht betrifft,
da ich jetzt nur mehr 30 % Erwerbsminderung im Ausweis des Bundessozialamtes stehen habe.

Bei der Messe Gesundheit und Wellness oder so ähnlich, vor ca. 3 Monaten im Wiener Messe Zentrum, war
ich am Messestand vom Bundessozialamt. Leider war der Herr nicht auf meine speziellen Fragen versiert
zu antworten. Auch hatte er nur 2 der glaublich 7 Broschüren, da die anderen vergriffen sind! Arg! Ich hinterließ
meine Adresse, aber Zusendung erfolgte nicht!

Das erinnert mich an das Dilemma, dass es seit 1 Jahr schon keine Gesundheitspässe 40 plus mehr gibt;
nur 60 plus; das finde ich eine Frechheit, schließlich bin ich noch ein Lichtjahr von 60 plus entfernt!

Ich weiß aber, dass in NÖ Bezirksgruppen vom KOBV (Kriegsopfer und Behindertenverband ......) manchmal von einem Herrn des Bundessozialamtes besucht werden und dann mit dem diskutiert werden kann. Der füllt auch gleich Anträge für den Ausweis etc. aus, gibt Infos zur Reha usw.

Hallo Dietmar,
hörst du was läuten? Nach dem Spitzenurologen wäre es doch super, wenn in unserem Forum
das Bundessozialamt einen Referenten zur Beantwortung diverser Fragen "beauftragt".
Vielleicht kannst du auch mal "bei deiner Freundin BM. Kdolsky" Dampf machen, wegen dem 40 plus; Prävention sei
ihr Hauptanliegen, sagt sie, neben "Schweinsbraten", hihi.
Und dann die Broschüren des Bundessozialamtes.
Du verschickst so schon immer wieder Infos und Broschüren, vielleicht das auch, an Interessenten? Bitte!
 
Was hält denn ihr Forumsmitglieder davon?

Tanja
« Letzte Änderung: 19. Februar 2008, 23:38 von Tanja »

Erika

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Bundessozialamt
« Antwort #1 am: 20. Februar 2008, 14:54 »
So, ich kenn mich jetzt gar nicht mehr aus, ich habe gerade geantwortet auf den Beitrag von "engel" und jetzt seh ich, dass der Beitrag anscheinend hierher verschoben wurde? Kann man dann bitte meine Antwort auch  hierher verschieben?

Liebe Grüße, Erika

Sorry, anscheinend ist das jetzt doch was anderes? Ist wohl nur ein Zitat von Tanja  ???
« Letzte Änderung: 20. Februar 2008, 14:56 von Erika »
Mein Lebensmotto: Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Erika

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Bundessozialamt
« Antwort #2 am: 20. Februar 2008, 15:06 »
Hallo Tanja,

man kann beim Bundessozialamt die Broschüren direkt anfordern - hab ich auch schon telefonisch gemacht und prompt zugesandt bekommen. Meine Erfahrungen mit dem BSA waren übrigens sehr gut, ich bekam auch gute Auskünfte zu meinen Fragen (zwar nicht bei einer Messe, sondern direkt am Amt).

Den Urlologen hier habe ich gerade entdeckt, die Idee von Tanja mit dem Referenten vom BSA finde ich auch gut, wäre schön, wenn jemand hier direkt vom Amt wenigstens fallweise mitarbeiten würde.

Liebe Grüße, Erika
« Letzte Änderung: 20. Februar 2008, 15:18 von Erika »
Mein Lebensmotto: Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Dietmar E.

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Verschiebung von Beiträgen
« Antwort #3 am: 20. Februar 2008, 17:24 »
Servus Erika,
das Forum kann viel - ich aber nicht.
Es kann aber niemand selbst Beiträge verschieben, das wäre dann ein kauderwalsch.
Tanja habe ich mit PN dazu gefragt und sie meinte, dieses Thema fand sie gut, aber für "Alle" und hat daher
nicht im BK.-Unterforum sondern hier geschrieben.
Jetzt werde ich versuchen das Bds.Soz. beim Unterforum in der Übersicht dazu zu schreiben,
dann vom Beitrag eine Kopie behalten, und schließlich versuchen zu verschieben.
LG.
Dietmar

Hallo Erika,
hat alles geklappt, oder fehlt hier noch ein Beitrag, der wo anders steht?
LG. Dietmar
« Letzte Änderung: 01. März 2008, 01:44 von Dietmar E. »
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Dietmar E.

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Bundessozialamt und "verwandte" DATEN
« Antwort #4 am: 21. Februar 2008, 12:25 »

Bundessozialamt - BSB
Babenbergerstraße 5
1010 Wien
Tel: 05 99 88
Fax: 05 99 88 - 2030
Mail: bundessozialamt@basb.gv.at
http://www.basb.gv.at/
Landesstellen: http://www.basb.gv.at/basb/Kontakt_-_Landesstellen


http://behinderung.fsw.at/information/bundessozialamt.html


http://behinderung.fsw.at/


http://www.kobv.at/ Kriegsopfer- und Behindertenverbände


Zur (aktuellen) 24 Stunden Pflege: Info unter der Nummer 0800 - 22 03 03 (Bundessozialamt)

"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Richi

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Bundessozialamt - Behindertenpass
« Antwort #5 am: 11. Mai 2008, 10:47 »

Der Behindertenpass hat Vorteile, aber auch manchmal Nachteile.

Infos unter:

http://www.basb.bmsg.gv.at/basb/Behindertenpass


Dietmar E.

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Behindert(er) in Wien
« Antwort #6 am: 21. Juli 2008, 12:02 »
Kurier 21.7.08

Als Behinderter hat man es schwer in Wien. Nach einer doppelten Hüftoperation vor zwei Jahren und einer schweren Wirbelsäulenoperation mit vielen Komplikationen kann ich kaum gehen. Ich habe daher einen Behindertenpass beantragt. Dafür musste ich zum Bundessozialamt zur ärztlichen Untersuchung und habe dann drei Monate auf die Ausstellung des Passes gewartet. Da man dann das Anrecht hat, auf einem als Behinderten-Parkplatz gekennzeichneten Platz zu stehen, ersuchte ich um das dafür nötige Pickerl. "Nein, das bekommt man beim Magistratischen Bezirksamt", wurde mir mitgeteilt.
Dort herrschte Erstaunen. "Nein, das müssen Sie im Amtshaus beantragen." Also begibt sich der Behinderte mühevoll ins Alte Rathaus. Dort herrscht wieder großes Erstaunen. "Nein, wir kümmern uns nur um die Bezirks-Parkpickerln." Endlich erkundigt sich eine Beamtin bei einer Kollegin. Ergebnis: Der Ausdruck für einen schriftlichen Antrag (plus zwei Passfotos), der wieder an ein anderes magistratisches Bezirksamt gerichtet werden muss. Sollte er bewilligt werden - na dann vielleicht. Aber zuvor muss man zum Amtsarzt. Da traut wohl der Magistrat dem Mediziner des Bundessozialamtes nicht. Übrigens: Die Wartezeit betrug weitere drei Monate!
Karl B.
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Josef

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Bundessozialamt
« Antwort #7 am: 07. November 2008, 09:39 »

Bundessozialamt - Zentrale

Babenbergerstraße 5
1010 Wien

Tel: 05 99 88
Fax: 05 99 88-2131
Mail: bundessozialamt@basb.gv.at

SMS-Anfragen, speziell für Gehörlose: 0664 - 85 74 917

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag von 7:30 bis 15:30 Uhr
Freitag von 7:30 bis 14:30 Uhr

Beratungszeiten:
Montag bis Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr, nachmittags nach Vereinbarung
Zentrale Servicenummern des Bundessozialamtes:

24-Stunden-Betreuung
Hotline: 0800-22 03 03

Behindertengleichstellung
Tel: 05 99 88
Fax: 0800 311 699
Mail: gleichstellung@basb.gv.at

Unternehmensservice
Mail: unternehmensservice@basb.gv.at
Kontakte der Landesstellen

    * Burgenland

    * Kärnten

    * Niederösterreich

    * Oberösterreich

    * Salzburg

    * Steiermark

    * Tirol

    * Vorarlberg

    * Wien
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

Kein_NickName

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Re: Bundessozialamt
« Antwort #8 am: 01. Juni 2016, 23:56 »
Ich habe im Okt. 2015 den Feststellungsantrag gestellt (kurz nach Beginn meiner Chemotherapie).
Die Damen, die meinen Antrag bei  Landesstelle des Sozialministeriumservice in Wien (Babenbergerstraße 5) entgegengenommen haben, waren sehr zuvorkommend und gaben mir noch einige Hinweise.
Mit dem Hinweis, dass die Bearbeitung des Antrages bis zu 3 Monaten dauert, war ich dann auch fertig.
Der Bescheid war nach knapp 2 Monaten im Postkasten.

Dem Antrag habe ich das Entlassungsschreiben des Krankenhauses (Patientenbrief) und einige weitere Befunde beigelegt. Der Bescheid wurde auf Basis der Befunde ausgestellt - ergo keine ärtzliche Untersuchung beim Sozialministeriumservice.

Kurz nach Erhalt des Bescheides habe ich einen Behindertenpass beantragt, der relativ rasch an mich gesendet wurde.

- meine Empfehlung: Feststellungsantrag persönlich hinbringen - die Hinweise der Empfangsdamen haben meines Erachtens die Bearbeitung des Antrages beschleunigt (da in meinem Fall keine Rückfragen, Nachbringen von Befunden etc. notwendig waren)