Autor Thema: Kehlkopfkrebs, Hartmut  (Gelesen 6545 mal)

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Werner

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Kehlkopfkrebs, Hartmut
« am: 21. Februar 2008, 13:54 »
Die deutsche Krebshilfe hat neben diverser Infos, Falter, Broschüren auch spezielle DVDs,
kostenfrei, so auch über Hartmut

http://www.krebshilfe.de/tv-beitrag-in-vivo-13.html
 

Patientengeschichte „Kehlkopfkrebs“


Hartmut K. hat Kehlkopfkrebs. Da der Tumor erst spät entdeckt wird, muss der Kehlkopf vollständig entfernt werden. Dadurch verliert Hartmut K. seine natürliche Stimme. Doch er lernt auch ohne Kehlkopf mit einer Ersatzstimme zu sprechen und trotz dieser schwierigen Situation ein normales Leben zu führen.

Den Filmbeitrag können sie hier herunterladen:
(Zum Download bitte mit der rechten Maustaste auf den Link klicken und „Ziel speichern unter“ wählen.)
Patientengeschichte „Kehlkopfkrebs“ (72,0 MB)

Patientengeschichte zum Thema „Kehlkopfkrebs“

Annika de Buhr, Moderatorin:

Wer geht schon bei Schluckbeschwerden gleich zum Arzt? Das dachte sich

auch Hartmut Kress. Aber irgendwie spürte er: Es stimmt was nicht. Dann die

erschütternde Diagnose: Kehlkopfkrebs. Hartmut Kress ist in den vergangenen

zehn Jahren zwei Mal operiert worden. Bei der letzten Operation verlor er zwar

seine Stimme, den Kampf gegen den Krebs aber hat er gewonnen.

Sprecherin:

Eine kleine Radtour mit seiner Frau, die frische Luft, die Sonne: Hartmut Kress

genießt es. Er hat eine schwere Zeit hinter sich. Als er im Jahr 2005 erfährt, dass

er zum zweiten Mal an Krebs erkrankt ist und nun sein Kehlkopf entfernt

werden müsse, bricht erst ein mal eine Welt für ihn zusammen. Geraucht hatte

der 66-Jährige nur gelegentlich, als junger Mann. Würde er seine Stimme

komplett verlieren, würde er vom Leben abgeschnitten sein? Heute lebt

Hartmut Kress mit einer Stimmprothese, mit deren Hilfe er sprechen kann. Und

auch das Essen klappt gut damit.

Hartmut Kress, Kehlkopfkrebs-Patient:

Die Diagnose Krebs, wenn Sie dieses Thema oder wenn Ihnen das gesagt

wird, dann denken Sie da sofort an den Tod. Mein Gott jetzt muss ich sterben

unter Umständen. Das ist das nächste: Obwohl das heute nicht mehr so ist. Ich

meine, Kehlkopfkrebs ist ja an für sich knapp zu 90 Prozent heilbar. Aber es ist

natürlich schon ein Schock. Ich glaub, dass es jedem so geht. Ob

Magenkrebs oder Bauchspeichelkrebs, gell, oder Leberkrebs, ich mein, das ist

immer eine schlimme Diagnose. Ich glaube, dass es für einen Menschen das

Schlimmste ist, was ihm passieren kann. Aber wenn er das hört, also das erste

Mal, wenn doch jeder Mensch dann auch hinterfragen kann, wenn er bloß

das Wort Krebs hört.

Sprecherin:

Mut gab Hartmut Kress in der schweren Zeit seine große Familie. Die vier

kleinen Enkelkinder halten den pensionierten Fotografen auf Trab. Seine

veränderte Stimme stört schon lange Niemanden mehr.

Simone Siebeck, Tochter:

Ich war erstaunt, wie gut er sprechen kann. Ich hätte gedacht, dass es viel

schlimmer ist, weil immer im Raum irgendwie stand, das war .........

http://www.krebshilfe.de/fileadmin/Inhalte/Downloads/PDFs/TV_Beitraege/invivo13_080116_1_Patientengeschichte_Kehlkopfkrebs.pdf