Autor Thema: Tod durch Passivrauchen!  (Gelesen 4959 mal)

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Edi

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Tod durch Passivrauchen!
« am: 15. April 2007, 14:42 »
PASSIVRAUCHEN - NEIN DANKE!

In Deutschland wird bereits vorbereitet, dass in Kürze in ALLEN öffentlich zugänglichen Bereichen ein generelles Rauchverbot herrscht. Selbstverständlich auch in Restaurants und ähnlichen Lokalen.

Gott sei Dank raucht die Mehrheit der Bevölkerung (noch) nicht! Warum soll sich dann eine Mehrheit, von einer Minderheit, ein Krebsrisiko aufdiktrieren lassen?

Wie schon in Deutschland, war es auch in Österreich nicht möglich, dass Restaurants - auf "freiwilliger Basis" - die Raucher entsprechend abschirmt, sodass sich die Nichtraucher ungestört den kulinarischen Genüssen hingeben können.



"Krebs ist weiter in Vormarsch! Von 2004 bis 2006 gab es viele tausende Mehrerkrankungen als prognostiziert!", sagt die Gesundheoitsministerin.


Nichts Neues, aber manifestiert:
Jeder Tag, an dem das generelle Rauchverbot in Österreich noch nicht Gesetz ist, mit Strafen - sonst nützt es nichts, ist vorsätzliche Unterstützung zur tödlichen Krebserkrankung. Der Kongress der letzten Tage im (alten) AKH hat dies mehrfach mit neuesten Studien bewiesen (Infos auf Wunsch!).




Krebs durch Passivrauchen


Rauchen, vor allem auch Passivrauchen, soll noch gefährlicher sein als bisher schon bekannt. 3000 Studien zusammengefasst. WHO schlägt Alarm.

LONDON (SN, AP).

Tabakrauch ist nach Erkenntnissen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowohl für Raucher als auch Passivraucher noch stärker Krebs erregend als bisher bekannt. Experten der Internationalen Agentur für Krebsforschung der WHO erklärten am Donnerstag in London, das Risiko für Tumore, die durch Rauchen verursacht werden, sei höher als bis jetzt angenommen. Neu sei die Erkenntnis, dass auch Magen-, Leber-, Gebärmutterhals-, Gebärmutter-, Nieren- und Nasenstirnhöhlenkrebs vom Rauchen verursacht würden. Und ganz wichtig: Auch Passivrauchen kann Krebs auslösen.

Die Studie, die noch in diesem Jahr vollständig veröffentlicht werden soll, ist die erste derart umfassende seit 1986, die die Forschung über Tabakrauch und Krebs zum Inhalt hat. Dazu führten die Experten die Ergebnisse von mehr als 3000 Studien zusammen, an denen Millionen Menschen beteiligt waren. Daraus konnten sie Schlüsse ziehen, die bei kleiner angelegten Untersuchungen nicht möglich waren. "Wir lernen noch immer, wie schädlich genau das Rauchen von Zigaretten ist", sagte der Vorsitzende des Gremiums, Jonathan Samet. An der Untersuchung waren 29 führende Experten aus zwölf Ländern beteiligt.

Erstmals kam die Krebsagentur der UNO offiziell zu dem Schluss, dass Passivrauchen Krebs verursacht: Auf Grundlage der Einzelstudien der vergangenen 20 bis 30 Jahre erkannten die Forscher an, dass sich durch das Einatmen des Rauchs das Risiko für Lungenkrebs um 20 Prozent erhöht.

"Jetzt fangen wir an zu sehen, was passiert, wenn eine Generation in jungen Jahren zu rauchen anfängt und ihr ganzes Leben lang raucht. Bisher hatten wir nur Momentaufnahmen", sagte Samet, Leiter der Epidemiologie an der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore. "Das Gesamtbild ist beunruhigender als das, was wir sahen, als wir nur die Einzelteile hatten."

Weltweit gibt es rund 1,2 Milliarden Raucher. Die Hälfte von ihnen stirbt nach Erkenntnissen der Forscher vorzeitig an Krebs, Herzerkrankungen oder anderen Krankheiten, die auf das Rauchen zurückzuführen sind.

Das beste Vorbeugungsmittel sei, mit dem Rauchen aufzuhören, erklärten die Forscher. Veränderte Inhaltsstoffe der Zigaretten etwa brächten nur geringe positive Effekte. "Wir glauben, dass die Fakten für sich sprechen", erklärte Jerry Rice, Leiter der Abteilung für Krebs erregende Substanzen der WHO-Agentur. "Die effektivste Art, sich einer karzinogenen Substanz nicht auszusetzen ist, sich davon fern zu halten."

« Letzte Änderung: 17. April 2007, 20:08 von admin »

admin

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A U F R U F ! Bitte .....
« Antwort #1 am: 22. April 2007, 20:00 »
Liebe Forumsmitglieder und Gäste!

Bitte helft mit, den typisch österreichischen Weg von Entscheidungen abzukürzen.
Krebspatienten für Krebspatienten, der Name unserer SHG und unseres Vereins ist in dem Fall nicht passend. Daher:


KREBSPATIENTEN  gegen  KREBSPATIENTEN!

Schreibt bitte jetzt gleich an unsere Gesundheitsministerin Dr. Andrea Kdolsky und fordert sie auf, sofort im Ministerrat das Gesetz laut Koalitionsübereinkommen einzubringen, dass das
Rauchen möglichst überall verboten
wird.

Wir sollen nicht zuwarten!


Wir sind gegen Krebspatienten, gegen neue Krebspatienten!

Wir sind gegen Lungenkrebserkrankte durch Rauchen!

Schreibt bitte ein Email, kostet nichts:
andrea.kdolsky@bmgfj.gv.at

Stärkt unsere Gesundheitsministerin bei der SOFORTIGEN Umsetzung zum Gesetz gegen das Rauchen.



PS: Schaut euch die Information zu Lungenkrebs an, und weitere Beiträge dazu in diesem Forum! Da gibt es nur eines:

R A U C H V E R B O T,

aber umfassend, mit kürzester Übergangsfrist, mit hohen Strafen für Lokalbetreiber

und Raucher im Lokal etc.!
« Letzte Änderung: 22. April 2007, 20:29 von admin »

Richi

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Passivrauchen erhöht Risiko für Lungenkrebs
« Antwort #2 am: 06. April 2008, 21:20 »

Neue Studie bestätigt: Passivrauchen erhöht Risiko für Lungenkrebs

Japanische Wissenschaftler haben in einer Studie mit über 28.000 Teilnehmerinnen bestätigt, dass Passivrauchen das Risiko für Lungenkrebs erhöht. Besonders gefährdet sind demnach Personen, die dem blauen Dunst sowohl in der Wohnung als auch am Arbeitsplatz ausgesetzt sind. Ihre Erkrankungswahrscheinlichkeit verdoppelt sich nahezu.

Die Forscher vom National Cancer Center in Tokyo wollten nicht einfach rückblickend bereits vorhandene Daten auswerten. Statt dessen führten sie eine aufwändige Beobachtungsstudie mit 28.414 Frauen durch, die niemals selbst geraucht hatten. Die Teilnehmerinnen wurden zwischen 1990 und 1993 zu ihren Lebensgewohnheiten befragt. Unter anderem machten sie Angaben dazu, ob ihr Mann oder ob Kollegen im Büro rauchen.

Während eines Zeitraums von 13 Jahren erkrankten 109 Frauen an Lungenkrebs. Teilnehmerinnen mit einem rauchenden Ehemann traf dieses Schicksal um ein Drittel häufiger als Frauen, die in einer rauchfreien Wohnung lebten. Ähnlich war die Risikozunahme bei Arbeitnehmerinnen, die an ihrem Arbeitsplatz passiv rauchten. Trafen beide Belastungsfaktoren zusammen – Rauchexposition sowohl im Haushalt als auch bei der Arbeit – verdoppelte sich die Wahrscheinlichkeit eines Lungenkarzinoms sogar. Auch die Menge der in der Umgebung der Frauen konsumierten Zigaretten spielte eine Rolle: je größer diese war, um so häufiger entwickelten die Teilnehmerinnen Lungenkrebs.

Die Autoren weisen darauf hin, dass Wohnungen und Büros in Japan besonders klein sind und die Belastungen durch Passivrauchen dadurch größer sein könnten als in anderen Ländern. JG

Eine Meldung der Nachrichten Agentur Medizin

Quelle: Int J Cancer (2008); 122: 653-7

Abstract http://www3.interscience.wiley.com