Autor Thema: Prostatakrebs, Univ. Klinik Innsbruck  (Gelesen 4321 mal)

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Dietmar E.

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Prostatakrebs, Univ. Klinik Innsbruck
« am: 04. März 2008, 08:43 »


   Onkozertifiziertes Prostatazentrum: Innsbruck wird Modellprojekt für Österreich

  Höchster Standard bei Vorsorge, Diagnose und Therapie

   Innsbruck (pts/04.03.2008/07:30) - Mit den bemerkenswerten Ergebnissen
   des PSA-Screenings (Prostata Spezifisches Antigen) bei Prostatakrebs
   sorgt die Innsbrucker Universitätsklinik für Urologie seit Jahren für
   internationales Aufsehen. Nach 20 Jahren PSA-Sreening sterben in Tirol
   deutlich weniger Männer an Prostatakrebs als in Österreich oder Europa.
   In den letzten fünf Jahren konnte in Tirol die Prostatakrebssterblichkeit
   jeweils um rund 50 Prozent gesenkt werden. In zehn Jahren - von 1996 bis
   zum statistisch letzten ausgewertetem Jahr 2005 - waren es genau 220 (!)
   Männer, die hier den langsamen, qualvollen Prostatakrebstod nicht sterben
   mussten.

   Deshalb will das Gesundheitsministerium dieses Modellprojekt nun auch in
   anderen österreichischen Regionen implementieren. Das verkündete jetzt
   erstmals Sektionschef Prof. Dr. Robert Schlögel. Voraussetzung ist, dass
   die gleichen Standards in Struktur und Prozessqualität vorliegen wie in
   Innsbruck. Und dazu liefert Innsbruck nun hervorragende Voraussetzungen:
   Als erstes Prostatazentrum in Österreich erhielt die Innsbrucker
   Universitäts- klinik die Zertifizierung "Europäisches Prostatazentrum".
   Sie wird von der Deutschen Krebsgesellschaft für das höchste europäische
   Qualitätsniveau bei Behandlung von Prostatakrebs verliehen.

   Das "Europäische Prostatazentrum Innsbruck" ist ein Netzwerk von
   Spezialisten unterschiedlichster Fachrichtungen: der Urologie,
   Strahlentherapie - Radioonkologie, Pathologie, Nuklearmedizin,
   internistischen Onkologie, des urologischen Labors, der Uro-Radiologie
   sowie des Instituts für klinische Epidemiologie der TILAK. Zusätzlich
   bestehen Kooperationen mit der Prostatakrebs Selbsthilfe Tirol, der
   Sozialberatung der TILAK, der Tiroler Hospizgemeinschaft, der Abteilung
   für physikalische Medizin und Rehabilitation sowie der Universitätsklinik
   für Psychologie und Psychotherapie.

   Für betroffene Patienten in Tirol bedeutet diese intensive Vernetzung auf
   Basis eines High-Level-Qualitätsmanagements eine noch bessere
   medizinische Versorgung nach höchstem Standard.

   Im Rahmen eines Pressegesprächs informierten der Vorstand der
   Universitätsklinik für Urologie, Univ. Prof. Dr. Georg Bartsch, der
   Vorstand der Universitätsklinik für Strahlentherapie - Radioonkologie,
   Univ. Prof. Dipl. Ing. Dr. Peter Lukas, der Leiter des Europäischen
   Prostatazentrums Innsbruck, Univ. Doz. Dr. Wolfgang Horninger, Hon.-Prof.
   Dr. Robert Schlögel, Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend
   und Mag. Andreas Steiner. (Ende)

     Aussender: E & K Sengthaler
   Ansprechpartner: Mag. Simone Astner
   email: s.astner@sengthaler.com
   Tel. +43/512/281504
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)