Autor Thema: Impfung gegen Rückfall bei fortgeschrittenem Eierstockkrebs  (Gelesen 2574 mal)

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christina62

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Impfung gegen Rückfall bei fortgeschrittenem Eierstockkrebs: Patientinnenaufnahme in die MIMOSA-Studie noch möglichMünchen (ots) - Für Patientinnen mit fortgeschrittenem Eierstockkrebs gibt es eine Studie (AGO-Ovar 10 -"MIMOSA-Studie") mit dem Impfstoff Abagovomab, die die Studiengruppe der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) federführend in Deutschland durchführt. Eine Impfung mit dem Wirkstoff Abagovomab nach erfolgreicher Erstbehandlung (Operation und Chemotherapie) soll einen möglichen Rückfall hinauszögern oder eventuell sogar verhindern. Durch die Impfung soll das Immunsystem Tumorzellen erkennen und angreifen, die das für Eierstockkrebs typische Protein CA 125 aufweisen. An der klinischen Studie können Patientinnen teilnehmen, die bei der Erstdiagnose ein Tumorstadium FIGO III oder IV hatten und nach der Erstbehandlung tumorfrei sind. Der Abschluss der Erstbehandlung darf nicht länger als 12 Wochen zurückliegen. Bis zum Herbst 2008 besteht die Möglichkeit Patientinnen im Rahmen dieser Studie zu behandeln.

Nähere Informationen können im Internet unter www.ago-ovar.de oder www.mimosa-study.com abgerufen werden. Zudem steht auch weiterhin die kostenfreie MIMOSA-Infohotline unter 0800/ 6644857, immer dienstags von 15:00 bis 17:00 Uhr und donnerstags von 10:00 bis 12:00 Uhr, zur Verfügung. Die Hotline, eine Initiative der AGO Studiengruppe, wird sehr häufig von Patienten, Angehörigen und Ärzten frequentiert.

Auf dem dritten Krebsaktionstag am 24. Februar 2008 in Berlin, der im Anschluss an den Deutschen Krebskongress stattfand, zeigte die Stimme der MIMOSA-Hotline, Steffi Schönberger aus München, ihr Gesicht. Sie informierte im persönlichen Gespräch über die MIMOSA-Studie, die genauen Einschlusskriterien für die Patientinnen und die teilnehmenden Studienzentren in Deutschland.

Auf dem Krebsaktionstag konnten sich Betroffene, Angehörige und Interessierte mit Krebsspezialisten unterschiedlichster Fachbereiche sowie mit regionalen Krebsberatungsstellen, Selbsthilfegruppen, Sportinitiativen, Hospizeinrichtungen und der Industrie austauschen. So konnte man sich einen Überblick über die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse verschaffen, die zuvor auf dem Deutschen Krebskongress unter dem Motto "Wissen teilen - Chancen nutzen" vorgestellt worden waren.

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