Autor Thema: Hyperthermie, Infos  (Gelesen 14708 mal)

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Jutta

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Hyperthermie, Infos
« am: 15. März 2008, 22:03 »
Habe einen "aufklärenden" Bericht zur Hyperthermie entdeckt,
anläßlich von ............

Hyperthermie – Symposium aus Anlass des 80. Jahrestages der Verleihung des Nobelpreises

für Medizin an Julius Wagner-Jauregg



7./8. September 2007, Universitätskliniken Wien, Österreich

Gast-Herausgeber: B. Reiter & R. Kleef, Wien


Hyperthermieverfahren im Überblick



Erich Dieter Hager, Dr. med. Dr. rer. nat. Dipl.-Phys.

BioMed Klinik, Bad Bergzabern, Deutschland


Ergebnisse von klinischen Studien zeigen, dass Hyperthermie

in Kombination mit Chemo- oder Strahlentherapie eine sehr

vielversprechende komplementäre Behandlungsmethode mit

konsistenten und überzeugenden Resultaten ist. Die bisherigen

Ergebnisse begründen die Behandlung mit Hyperthermie

als ergänzende Standardbehandlung in der Krebstherapie, um

das Überleben und die Lebensqualität von Krebspatienten zu

verbessern. Weitere randomisierte Studien sollten dringend

unterstützt werden.

Weiter geht es unter ............

http://content.karger.com/ProdukteDB/produkte.asp?Aktion=ShowPDF&ArtikelNr=109942&Ausgabe=234157&ProduktNr=224242&filename=109942.pdf

 

 

Gitti

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Hyperthermie soll den Krebs bekämpfen
« Antwort #1 am: 21. Juni 2008, 18:58 »

München - Hitze heilt Krebs. Das ist der Grundgedanke der Hyperthermie und er ist so einfach, dass man versucht ist, ihn als Hokuspokus abzutun. Doch in Kombination mit Chemo- oder Strahlentherapie funktioniert er und ist alles andere als Zauberei. Die Hyperthermie bei Krebs ist in den vergangenen Jahren nicht nur von mehreren Studien in ihrer Wirksamkeit bestätigt worden, die Medizin kann inzwischen auch sagen, wie sie funktioniert, wie Professor Rolf Issels vom Münchner Universitätsklinikum Großhadern erklärt.

Er ist Vorsitzender der interdisziplinären Arbeitsgruppe Hyperthermie und einer der führenden deutschen Experten für die Methode, die sich anschickt, neben Operationen, Chemo- und Strahlentherapie zur vierten Säule der Krebsbehandlung aufzusteigen.

Zwar sei die Hyperthermie bisher nur bei einem eher kleinen Teil der Krebsarten in aussagekräftigen Studien erprobt worden, doch sie habe praktisch bei jeder Untersuchung die Wirksamkeit der Chemo- oder Strahlentherapie deutlich erhöht, sagt Issels. Im Schnitt in etwa auf das Doppelte. Beachtliche Zahlen für eine Behandlung, die kaum Nebenwirkungen hat.

Bisher wird sie vor allem bei bestimmten Fällen von Dickdarmkrebs, Weichgewebesarkomen, Gebärmutterhalskrebs, wiederkehrendem Brustkrebs, schwarzem Hautkrebs, Blasenkrebs, Prostatakrebs, Analkarzinomen Bauchspeicheldrüsenkrebs, Kopf-Hals-Tumoren und Keimzelltumoren bei Kindern und Jugendlichen angewandt.
Mit 42 Grad gegen den Krebs

Dabei werden die Krebspatienten in Kombination mit einer Chemo- oder Strahlentherapie mit Wärme behandelt. Dies geschieht mit Geräten, die ähnlich wie Mikrowellenherde funktionieren. Sie können, wie bei der Teilkörperhyperthermie, größere Areale oder bei der regionalen Tiefenhyperthermie gezielt kleinere Bereiche im Körperinneren erhitzen.

Dabei werden mehrere Strahlungsquellen so überlagert, dass die Hitze sich auf ein Areal mit etwa acht Zentimetern Durchmesser konzentriert, in dem sich der bösartige Tumor befindet. Ziel der beiden Ansätze ist es, im und um den Tumor etwa 42 Grad zu erreichen.

Normales Gewebe kommt relativ gut mit dieser Hitze zurecht, es kann sich anpassen, zum Beispiel indem es die Durchblutung erhöht und die Wärme abtransportiert. Der Tumor könne das nicht, sagt Issels. In ihm werden stattdessen drei Prozesse ausgelöst, die ihn zerstören. Zum einen beschädigt die Hitze die Tumorzellen direkt. Zum anderen bilden sich im Krebs sogenannte Hitzestress-Proteine, durch die eine Entzündungsreaktion in ihm entsteht. Die Hoffnung sei, dass es daraufhin eine körpereigene Abwehrreaktion gebe, sagt Issels.

Der dritte Prozess ist ähnlich. Die Hitzestressproteine tragen spezifische Merkmale (Antigene) des Tumors. Dadurch wird das Immunsystem auf sie aufmerksam, erkennt den Tumor als Gegner und greift ihn gezielt an. «Laienhaft ausgedrückt, könnte man dies mit einer Impfung gegen den Krebs vergleichen», sagt Issels.

Angewandt wird die Hyperthermie immer in Kombination mit Chemo- oder Strahlentherapie. Diese Kombination mit einem der etablierten Verfahren sei entscheidend, betont Issels, denn die Hyperthermie ergänze sich mit ihnen geradezu ideal. Sie wirke gerade dort besonders gut, wo Chemo- und Strahlentherapie ihre Schwächen hätten und umgekehrt. Deswegen ließen sich mit der Kombination der Therapien so gute Ergebnisse erzielen.
Die Temperatur muss genau erreicht werden

Entscheidend für den Erfolg der Therapie ist es, die Temperatur genau zu treffen. Schließlich soll kein gesundes Gewebe verbrannt werden. Bleibt der Krebs aber zu kalt, nimmt er keinen Schaden und die Therapie wirkt nicht. Deswegen könnten auch unspezifische Methoden, die teilweise angeboten würden, nichts bewirken, sagt Issels.

Auch Rüdiger Wessalowski, der in Düsseldorf das weltweit einzige Hyperthermiezentrum für Kinder leitet, warnt vor Scharlatanen, die versprächen, alleine mit Hyperthermie alle möglichen Krebsarten heilen zu können. Das sei unseriös, betont er.

In der Kombination sieht Issels dagegen noch großes Potenzial. So arbeite man an der Entwicklung spezieller Chemotherapien, die erst durch die Hitze aktiviert würden. Langfristig müsse man auch überprüfen, ob in Kombination mit Hyperthermie nicht geringere Dosen von Strahlung und Chemotherapie ausreichten, was die Nebenwirkungen reduzieren könnte.
Geräte sind sehr teuer

Gebremst wird die Ausbreitung der Hyperthermie derzeit auch dadurch, dass die Geräte für sie teuer sind. Rund 1,4 Millionen Euro koste ein Applikator, sagt Issels. Ein Kombigerät mit einem Kernspintomographen, der die Wärmeverteilung während der Behandlung messen und darstellen kann, schlage sogar mit drei Millionen Euro zu Buche. Sie steht nur in wenigen großen Hyperthermiezentren wie Großhadern in München oder der Charité in Berlin.

Die Seltenheit der Geräte ist einer der Gründe, warum es noch nicht mehr Studien zu der vielversprechenden Therapie gibt, der andere, dass sie ein noch relativ junges Feld ist. In den kommenden Jahren könnte sie sich noch bei vielen weiteren Krebsarten als wirksam erweisen. Technisch ausgeschlossen sei sie derzeit nur bei zahlreichen Metastasen sowie Leukämie, Lungen- und Gehirntumoren, sagt Wessalowski.

http://www.net-tribune.de/article/060608-10.php

Tanja

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Re: Hyperthermie, Infos
« Antwort #2 am: 30. Oktober 2008, 00:24 »

Zwerge gegen Krebs

Die Idee ist ebenso schlicht, wie gut: Mit Hilfe biopolymerer Nanoimplantate will ein universitärer Forschungsverbund in der Schweiz der Hyperthermie als Krebstherapie endlich zum Siegeszug verhelfen.

Die Nadelpunktion ist präzise und trifft den Tumor mit voller Wucht. Innerhalb von Sekunden durchdringen die im flüssigen Polymergemisch eingebundenen, superparamagnetischen Eisenoxidzwerge jede Zelle des Krebsgeschwürs, und verwandeln sich dann, wie von Zauberhand gesteuert, in ein träges Gel. Das auf diese Weise entstandene Bioimplantat verfügt über eine für Krebsmediziner mehr als nützliche Eigenschaft: Es schließt die lediglich zehn Nanometer kleinen Eisenoxidpartikel derart fest ein, dass die Winzlinge im Vergleich zu anderen Verabreichungsformen nicht ins Blut oder Lymphsystem des Patienten abwandern können.
Mit Zauberei hat das Verfahren freilich nichts zu tun, im Gegenteil. Es ist das Resultat einer Zusammenarbeit der Universität Genf, der ETH Lausanne und des Universitätsspitals Genf. Der Westschweizer Forschungsverbund hat sich nämlich aufgemacht, die Hyperthermie voranzubringen – dank des erstarrenden Nanogels sogar mit beachtlichem Erfolg.

Tatsächlich gelang dem Team unter der Leitung von Eric Doelker vom Laboratorium für Galenik und Biopharmazie der Ecole de pharmacie Genève-Lausanne (EPGL) das, was bisher viele zwar für theoretisch möglich, doch auf Grund der oftmals unerwünschten Nanopartikel-Mobilität für ebenso unmöglich hielten: Die Anwendung der Hyperthermie ohne Zerstörung des gesunden, Tumor-umgebenden Gewebes. Doelker konnte im Tierversuch die gelierten Nanopartikel zwanzig Minuten lang erhitzen, und auf diese Weise Dickdarmkrebs-Tumoren der Versuchsmäuse zerstören. Dazu setzte er die Nanoimplantate einem Magnetfeld von bis zu zwölf Millitesla aus. Die Folge: Nicht nur erwärmten sich die Tumorzellen auf letale 46 Grad, auch die Überlebenszeit der Rodenten verdreifachte sich. Zudem wiesen 45 Prozent der Mäuse selbst ein Jahr nach der Nanogel-Anwendung kein Rezidiv auf.

Die Finesse der Methode offenbart sich erst bei Betrachtung der technischen Umsetzung. Denn die lokal kontrollierbare Hyperthermie scheint nur dann zu funktionieren, wenn die Eisenoxidpartikel starr und unbeweglich im Gel verharren, während sich das rettende Biopolymer-Eisenoxid-Konglomerat erhitzt, nur: Wie soll man das erreichen? Die Lösung bietet ein rasch oszillierendes Magnetfeld, das die Partikel in Schwingung versetzt. „Dadurch wird das Implantat im Tumor fein dosiert erwärmt“, beschreibt der Schweizerische Nationalfonds (SNF) die Folge dieses Technik-Tricks. Jetzt soll ein Start-up die Technologie nicht nur in Fachzeitschriften und Medien, sondern zur Marktreife bringen.

Mehr als einmal haben Forscher versucht, die Hyperthermie mit Hilfe von Nanoteilchen zu etablieren. Nach zwölf Jahren Forschungsarbeit beispielsweise wurden bereits 2003 an der "Klinik für Strahlenheilkunde" der Charité die ersten Krebs-Patienten mit einer tumorspezifischen, nanotechnologisch basierten Wärmetherapie behandelt. Das damalige Verfahren, die sogenannte Magnet-Flüssigkeits-Hyperthermie, war das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen mehreren Arbeitsgruppen Auch bei der deutschen Vorgängerversion der jetzigen Schweizer Variante waren eisenoxydhaltige Teilchen das Herzstück des Verfahrens. Und auch sie wurden damals im Nanometermaßstab zunächst in einer Flüssigkeit gelöst, um anschließend ins kranke Gewebe zu gelangen. Wie bei der heutigen Westschweizer Gruppe erwärmten die durch das von außen angelegte Magnetfeld erzeugten Schwingungen den Tumor - aber eben auch das umgebende Gewebe auf 45 Grad Celsius oder mehr. „Niedrigere Temperaturen sensibilisieren das Tumorgewebe für eine anschließende Strahlen- oder Chemotherapie; höhere Temperaturen lassen das entartete Gewebe absterben“, stellten die Forscher damals fest.

Die heimische Gelvariante aus der Schweiz hingegen scheint zumindest im präklinischen Versuch dort zu wirken, wo Mediziner die Therapie haben wollen: Im Tumor. Doch Eile ist angebracht. Auf einer der weltweit wichtigsten Veranstaltungen rund um Neuentwicklungen der Nanobiotechnologie, der UBS Global Life Sciences Conference in News York, präsentierten sich nicht etwa die SNF-Schützlinge aus Genf und Lausanne als Vorreiter. Vor über 350 Investoren, die von der veranstaltenden Schweizer Bank UBS geladen worden waren, machten in Big Apple Wissenschaftler des Nano-Hyperthermie-Pioniers Magforce das Rennen – die Konkurrenz der Schweizer kommt aus Berlin.

Richi

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Hyperthermie: Erlangen schon lange führend!
« Antwort #3 am: 17. Januar 2009, 11:23 »

bereits vor einem Jahr:

14.12.2007

Tiefenhyperthermie: Wärmetherapie gegen Krebs

Die weltweit modernste Anlage für die Behandlung mit Wärmestrahlen gegen Krebs (Tiefenhyperthermie) wird am Montag, 17. Dezember 2007, um 14.30 Uhr am Uni-Klinikum Erlangen eröffnet. Die Anlage kombiniert ein modernes Hyperthermiegerät mit einem leistungsstarken Kernspintomografen (MRT). "Mit unserem neuen Großgerät können wir bösartige Tumore mit gezielter Wärmestrahlung so schwächen, dass sie durch eine Strahlen- und Chemotherapie leichter abgetötet werden", sagte der Direktor der Strahlenklinik, Prof. Dr. Rolf Sauer, vor der Eröffnung.

Bei der Behandlung mit Wärmestrahlen erwärmen elektromagnetische Wellen die Tumorzellen auf 40 - 44°C. Mit dem in Erlangen, zusätzlich zu dem seit 2003 bestehenden Tiefenhyperthermiesystem BSD-2000-3D, eingesetzten Gerätetyp BSD 2000-3D-MRI der amerikanischen Firma BSD Medical Corp. (Salt Lake City/USA) kann die Temperaturverteilung dreidimensional geplant und unter Kontrolle eines 1,5-Tesla-MRT von Siemens Medical Solutions präzise gesteuert werden.

Die Wärmestrahlung tötet Krebszellen ab oder schwächt sie deutlich. Konventionelle Therapien wie Strahlentherapie und Chemotherapie können erheblich besser wirken. "Profitieren werden von dem neuen, fast drei Millionen Euro teuren Erlanger Großgerät, Krebs-Patienten aus Deutschland und dem benachbarten Ausland, bei denen bislang Standardverfahren wie Strahlen- und Chemotherapie ohne zusätzliche Hyperthermie zu keiner befriedigenden Heilungsrate führten", sagte Prof. Sauer.

Aktuell werden in der Strahlenklinik des Erlanger Universitätsklinikums unter anderem das lokal fortgeschrittene Gebärmutterhalskarzinom, das Harnblasenkarzinom, Prostatakarzinom, Weichteilsarkom und das Maligne Melanom sowie lokal rezidivierende Rektum- und Mammakarzinome zusätzlich mit Hyperthermie therapiert. "Weitere therapeutische Indikationen sind in Vorbereitung", sagte Prof. Sauer.

Quelle: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Tanja

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Re: Hyperthermie, Infos
« Antwort #4 am: 18. Juni 2010, 00:59 »

http://www.biokrebs-heidelberg.de/user/download/GfBK_website_Hyperthermie.pdf

Die Hyperthermie (HT), die Überwärmung der Tumorzellen,
ist eine wirksame Erweiterung der Krebstherapie
und wurde schon vor knapp 100 Jahren
wissenschaftlich beschrieben. Die Behandlungsergebnisse
von Chemo- und Strahlentherapien lassen
sich erheblich erhöhen. Das kann zu lang anhaltenden
Remissionen führen und zur Heilung beitragen.
Zunehmend wird die Hyperthermie nicht nur in
vielen privaten Kliniken, sondern auch in Tumorzentren
und Krankenhäusern eingesetzt. Unter
www.hyperthermie.org findet sich ein Verzeichnis
von Hyperthermiezentren und aktuell durchgeführten
Studien.
Seit langem ist bekannt, dass Tumorgewebe besonders
hitzeempfindlich ist. Im Temperaturbereich von
40° bis 42° wird die Zellmembran geschädigt. Bei
Tumoren, die schlecht mit Blut versorgt werden,
können auch schon niedrigere Temperaturen zellschädigend
sein. An den Zellwänden kommt es zu
Veränderungen durch Hitzeschockproteine, so dass
die Krebszellen vom Abwehrsystem besser zu erkennen
und zu bekämpfen sind. Die Krebszellen
reagieren unter HT auch sehr viel empfindlicher auf
Zytostatika oder Strahlen. Die Wirksamkeit kann
durch die Kombination dieser Therapien verstärkt
werden. Gesunde Körperzellen werden bei diesen
Temperaturen nicht geschädigt.
Für die Überwärmung werden Mikrowellen, Radiowellen,
Ultraschallwellen oder Infrarotstrahlen eingesetzt.
Um die notwendige Temperatur zu erreichen,
sind verschiedene, technisch aufwändige
Verfahren entwickelt worden. Eine optimale Wirkung
auf Tumorzellen wird bei Temperaturen zwischen
41,5° bis 42° erreicht, der so genannten „extremen
Hyperthermie“.
Ganzkörper-Hyperthermie (GHT)
Diese Behandlung wird angewandt, wenn das
Krebsleiden generalisiert ist, also Metastasen an
mehr als einer Stelle des Körpers vorliegen oder
vermutet werden. Sie ist jedoch auch bei regional
begrenztem Tumorgeschehen möglich. Der ganze
Körper wird überwärmt. Damit können im Organismus
Kerntemperaturen von 41,5° bis etwa 42°
erreicht werden.
Die GHT erfolgt auf unterschiedliche Weise. Einige
Kliniken überwärmen den Patienten in Wärmeröhren
mit hoher Luftfeuchtigkeit.

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