Autor Thema: Negative Biopsie, und wie geht es weiter?  (Gelesen 9703 mal)

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Nebengasser

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Negative Biopsie, und wie geht es weiter?
« am: 19. März 2008, 08:22 »
Gut, es ist erleichternd, 12 Stanzen und keine Krebs, aber warum sind die PSA Werte so rasch gestiegen? Was ist los? Der Urologe will 6 Monate bis zum nächsten PSA Test warten, ok, aber was soll das dann aussagen? Nochmal Biopsie, vielleicht mit noch mehr Stanzen? Das kann doch bitte nicht gut sein für die Prostata. Wie bekomme ich das flaue Gefühl weg?

PSA/FPSA: 7.8.07 4,49/0,63 - 14.12.07 5,74/1,58 - 20.2.08 7,76/1.12 ich bin 55 Jahre alt, und der Tastbefund ist unauffällig, die Biopsie hat nichts ergeben.

liebe Grüße,

Hubert

Dietmar E.

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Prostatakrebs? Negative Biopsie, und wie geht es weiter?
« Antwort #1 am: 19. März 2008, 11:27 »
Servus Hubert,
Ende des Vorjahres haben wir in unserer Selbsthilfegruppe am Praterstern sehr ausführlich darüber diskutiert!
Das hat mich bewogen, "Neues" zu suchen.
Dabei bin ich auf den "imPSA" gestoßen, der aber dzt. nur am AKH Wien gemacht wird; siehe Berichte darüber hier im Forum!
Ansonsten:
Ich würde keine 6 Monate warten. Dann hättest die evtl. schon eine PSA-Verdoppelung in einem Jahr!
Ich würde einen 3 Monatsrhytmus einhalten und zudem weiteres beachten. Bist du in Wien (Umgebung)?
Wann hattest du die Biopsie und wo?
LG.
Dietmar
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Nebengasser

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Re: Prostatakrebs? Negative Biopsie, und wie geht es weiter?
« Antwort #2 am: 20. März 2008, 08:21 »
Hallo,

ich hatte die Biopsie letzten Freitag in Wien mit Unterstützung von T3 MRI Bildern aus dem AKH des Vortages. Danke für den Hinweis mit den 3 Monaten, vorher lässt sich wahrscheinlich sowieso nicht sinnvoll testen, oder? Hätten die Innsbrucker derweil irgendwelche Verfahren?

Liebe Grüße,

Hubert

Dietmar E.

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Servus Hubert,
leider geht es vielen - auch jüngeren - Männern so wie dir. Die jüngsten Prostatakrebsverdächtigen die ich kenne, mit erhöhtem PSA, waren um die 35 Jahre. Dabei brachten Biopsien kein Ergebnis.
Ich würde dir empfehlen den nächsten Kontrolltermin mittels Überweisung vom Praktischen Arzt am AKH durchzuführen. Frage vorher tel. an, ob OA. Dr. Herwig Dienst hat, und gehe zu ihm. Ansonsten hat er auch eine Privatordination in Wien, lt. Homepage.
Bei der Blutabgabe wird nicht nur der PSA sondern auch der "imPSA" gemessen. Dabei kann mit großer Wahrscheinlichkeit festgestellt werden, ob du "nur" eine Entzündung in der Prostata hast, oder nicht. Siehe dazu auch die neue Homepage:
http://www.maenner.co.at/
bzw.
http://www.maenner.co.at/impsa.html
Anschließend (!) erfolgen die übliche Abtastung der Prostata und der Ultraschall.
Herr OA. Dr. Herwig hat sich auch bereiterklärt, Anfragen aus unserem Forum zu beantworten, wofür ich herzlich danke. Seine Emailadresse steht im "imPSA" Thread. Oder du kannst auch mir schreiben: prostatakreb@krebsforum.at
Übrigens, zwei Männer und eine Frau aus unserem Forum hat er erst jetzt, kurzfristig, im AKH behandelt. DANKE!
Ein nächster Schritt könnte das MR-Spekt sein, worüber ich auch hier schon geschrieben und Beiträge veröffentlicht habe.
Wenn du noch Fragen hast, melde dich hier.
Schönes Osterfest!
LG.
Dietmar
« Letzte Änderung: 07. Juli 2008, 00:36 von Dietmar E. »
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Dietmar E.

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Hallo Hubert (Nebengasser),

wie geht`s dir?
Hast du imPSA oder/und PCA3 gemacht.
Ersteres im AKH-Wien (OA. Dr. Herwig), ich kann dir weiterhelfen
und zweites ggf. in Kürze in Linz.

LG.

Dietmar
« Letzte Änderung: 11. Juni 2008, 07:59 von Dietmar E. »
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Josef

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Hallo Hubert
« Antwort #5 am: 17. Oktober 2008, 12:57 »

Auch mich würde interessieren, wozu du dich entschlossen
hast bzw. welche Untersuchungen noch folg(t)en.

Gruß Josef
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke