Autor Thema: Forschung  (Gelesen 4367 mal)

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Josef

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Forschung
« am: 30. März 2008, 10:40 »

"Kompetenznetze in der Medizin".

Die 17 hier vertretenen Großforschungsprojekte werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und beschäftigen sich mit spezifischen Krankheiten.
Die 1999 begonnene Fördermaßnahme des BMBF zur Einrichtung von Kompetenznetzen in der Medizin zielt auf den Aufbau überregionaler medizinischer Netzwerke zu definierten Krankheitsbildern ab, die durch eine hohe Morbidität oder Mortalität gekennzeichnet sind.

http://www.kompetenznetze-medizin.de/_html/_ns/_start_nn.htm

Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

Gitti

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Lebenserwartung korreliert nicht mit Gesundheit
« Antwort #1 am: 17. November 2008, 10:45 »
http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=081117008

   Lebenserwartung korreliert nicht mit Gesundheit
   Kluft in Osteuropa am größten - Österreich im Mittelfeld

   Leicester (pte/17.11.2008/10:00) - Die Gesundheit älterer Europäer ist in
   den verschiedenen Ländern extrem unterschiedlich. Das gilt sogar für
   Länder mit einer hohen Lebenserwartung. Zu diesem Ergebnis ist eine
   Studie der University of Leicester http://www.le.ac.uk gekommen. Es wurde
   nachgewiesen, dass die Menschen in Estland, Lettland und Finnland nach
   dem 50. Lebensjahr weniger Jahre in guter Gesundheit erwarten. Die Briten
   schneiden mit rund 20 Jahren vergleichsweise gut ab, die Österreicher mit
   rund 14,5 Jahren schon deutlich schlechter. Die Autoren der Studie
   betonten, dass diese Zahlen den Regierungen helfen könnten, für die
   Zukunft zu planen. Details der Studie wurden in The Lancet
   veröffentlicht.

   Das Team um Carol Jagger sammelte Daten zur Lebenserwartung und befragte
   anschließend ältere Menschen aus allen Ländern, ob Krankheiten ihre
   Lebensqualität beeinträchtigt hätten. Aus diesen Daten wurde berechnet,
   wie viele gesunde Lebensjahre die Männer und Frauen zu erwarten hatten.
   In manchen Fällen wurden so Probleme sichtbar, die sich aus der Analyse
   der Lebenserwartung allein nicht ergeben hätten. Österreichische Frauen
   und Männer haben zum Beispiel eine durchschnittliche Lebenserwartung von
   79 bzw. fast 84 Jahren. Aber nur die Hälfte der Jahre nach dem 50.
   Geburtstag verbringen sie bei relativ guter Gesundheit. In Deutschland
   und Finnland ist diese Kluft noch größer.

   Die Bevölkerung der neuesten Mitgliedsstaaten der EU, die ohnehin
   niedrigere Zahlen gemeldet hatten, scheint im Alter verstärkt unter
   chronischen Krankheiten zu leiden. In Estland werden Männer
   durchschnittlich nicht einmal 73 Jahre, Frauen dagegen über 80 Jahre alt.
   Männer erwarten nur neun Jahre bei guter Gesundheit, Frauen nur zehn
   Jahre. Jagger betonte, dass damit erstmals Daten vorlägen, die wirklich
   verglichen werden können. Es stelle sich die Frage, ob die Länder mit der
   längsten Lebenserwartung auch die gesündesten seien, schreibt BBC Online.

Josef

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Altern: Nicht allein die freien Radikale sind schuld
« Antwort #2 am: 05. Januar 2009, 16:38 »
Neues Modell zur molekularen Grundlage des Alterns

05.01.09 -

Für Alterungsprozesse von Zellen wurde bislang wurden vor allem die Konzentration an freien Radikalen
verantwortlich gemacht. Doch Max-Planck-Forscher halten dagegen: Die Alterung eines Organismus
hänge vor allem von der Stabilität des Stoffwechsels ab.

Ein gut regulierter Stoffwechsel ist offenbar wirksamer gegen Alterungsprozesse als hohe Dosen Antioxidantien.

Die altersbedingten Veränderungen http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_allgemeinmedizin_genetik_altern_123115909872.htm
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
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Carola-Elke

Dietmar E.

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Medizin der Zukunft
« Antwort #3 am: 12. Januar 2009, 16:43 »
http://oe1.orf.at/programm/200901121601.html

Medizin und Gesundheit *

Mit Dr. Christoph Leprich.

Medizinische Entwicklungen der Zukunft - ein Ausblick.

Interviewpartner/innen:
Alois Stöger, Bundesminister für Gesundheit, Familie und Jugend;
Dr. Gerald Bachinger, Sprecher der Österreichischen Patientenanwälte;
Univ.-Prof. Dr. Ursula Schmidt-Erfurth, Vorstand der Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie in Wien;
Univ.-Prof. Dr. Ewald Moser, Physiker und 7-Tesla MRT Projektleiter;
Univ.-Prof. Dr. Siegfried Trattnig, Radiologe und 7-Tesla MRT Projektleiter;
Univ.-Prof. Dr. Markus Müller, Leiter der Klinischen Pharmakologie im AKH Wien;
Univ.-Prof. Dr. Andrea Laslop, Leitung des Instituts Wissenschaft und Information AGES PharmMed

Medizinische Entwicklungen der Zukunft - ein Ausblick

Jahresrückblicke sind beliebt - wir wagen dieses Mal eine Vorausschau in den Bereichen Medizin und Gesundheit. Das Jahr 2008 war ja gesundheitspolitisch recht turbulent. Debatten über (un)nötige Reformen im Gesundheitswesen verliefen heftig - erinnern Sie sich nur an den Streik der Ärzt/innen. Schließlich scheiterte auch die groß angekündigte Gesundheitsreform. Wir haben den neuen Gesundheitsminister Alois Stöger gefragt, welche Projekte für ihn die höchste Dringlichkeit haben.

Mit dem Patientenwalt Dr. Gerald Bachinger haben wir über den Stand der Implementierung von ELGA - der elektronischen Krankenakte - gesprochen. Ebenfalls ein gesundheitspolitisch heißes Eisen. Forschungsland Österreich: Wir stellen Ihnen eines der größten medizinischen Forschungsprojekte vor - den 7-Tesla Magnet-Resonanz-Tomographen am Wiener AKH. Er soll u. a. das Wissen um Stoffwechselvorgänge, Erkrankungen des Gehirns und der Knorpel erweitern. Früherkennung von Tumoren oder deren genaue Lokalisation sind weitere Aufgaben.

Besonders stürmisch verlaufen die Therapieneuerungen in der Augenheilkunde - neue Operationstechniken, neue Wirkstoffe gegen Netzhauterkrankungen etc. Besonders spektakulär sind erste Erfolge mit Gentherapie im Auge.

Schließlich haben wir uns darüber informiert, welche Medikamente beziehungsweise Wirkstoffe auf den Markt kommen und auf welchen Gebieten es pharmakologisch besondere Anstrengungen, herausragende Ergebnisse und die größten Hoffnungen der Zukunft gibt.

Dr. Christoph Leprich präsentiert einen Ausblick auf einige der bedeutsamsten medizinischen Entwicklungen der Zukunft.

Weitere Informationen:
Willst du etwas über die "Medizin der Zukunft" erfahren, heutige Ö1-Radiosendung Radiodoktor,
dann fordere die kostenlose Infomappe an:

Ö1 Service
E-Mail: oe1.service@orf.at
Tel.: +43/(0)1/501 70/371
Fax: +43/(0)1/501 01/18595
http://oe1.orf.at

Interviewpartner

Alois Stöger
Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend
Radetzkystraße 2
1030 Wien
Tel.: +43/1/711 00-0
Fax:+43/1/711 00-14300
E-Mail
Homepage

Dr. Gerald Bachinger
Tor zum Landhaus
3109 St. Pölten
Tel.: +43/2742/9005-15575 oder +43/2742/9005-15635
Fax: +43/2742/9005-15660
E-Mail
Homepage

Univ.-Prof. Dr. Ursula Schmidt-Erfurth
Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie Wien
Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien - Universitätskliniken
Währinger Gürtel 18-20
1090 Wien
Tel.: +43/1/40400 7930
Fax: +43/1/40400 7932
E-Mail
Homepage

Univ.-Prof. Dr. Ewald Moser
Univ.-Prof. Dr. Siegfried Trattnig
Exzellenzzentrum Hochfeld MR an der Medizinischen Universität Wien
Lazarettgasse 14
1090 Wien
Tel.: +43/1/40400-1771
Fax: +43/1/40400-7631
E-Mail
Homepage

Univ.-Prof. Dr. Markus Müller
Universitätsklinik für Klinische Pharmakologie
Währinger Gürtel 18-20
1090 Wien
Tel.: +43/1/40400/2981
Fax: +43/1/40400/2998
E-Mail
Homepage

Univ.-Prof. Dr. Andrea Laslop
AGES PharmMed
Schnirchgasse 9
1030 Wien
Tel.: +43/(0)50555-36800
Fax: +43/(0)50555-36809
E-Mail
Homepage

Weitere Anlaufstelle:

ARGE ELGA
Arbeitsgemeinschaft Elektronische Gesundheitsakte
Schiffamtsgasse 15
1020 Wien
Tel.: +43/1/212 70 50
E-Mail
Homepage

« Letzte Änderung: 13. Januar 2009, 01:41 von Dietmar E. »
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)