Autor Thema: Kaffee  (Gelesen 26493 mal)

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Evi

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Kaffee stärkt Langzeitgedächtnis
« Antwort #25 am: 16. Januar 2014, 02:06 »



Koffein stärkt Langzeitgedächtnis in Studie
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57189

Montag, 13. Januar 2014

dpa

Baltimore – Koffein hält nicht nur wach und steigert die Konzentrationsfähigkeit, es verbesserte in einer Studie in Nature Neuroscience (2014; doi: 10.1038/nn.3623) auch das Langzeitgedächtnis. Weltweit sollen neun von zehn Menschen täglich koffeinhaltige Getränke zu sich nehmen. Koffein ist damit der weltweit am weitesten verbreitete kognitive Verstärker („cognitive enhancer“). Die positive Wirkung auf Vigilanz, Aufmerk­samkeit und die Geschwindigkeit von Denkprozessen gilt als belegt, Effekte auf das Langzeitgedächtnis konnten bisher nicht nachgewiesen werden.
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Daniel Borota von der Johns Hopkins University in Baltimore und Mitarbeiter haben hierzu erstmals eine placebokontrollierte Studie durchgeführt. Sie wählten dazu 160 „koffein-naive“ gesunde Probanden aus, die normalerweise nicht mehr als 500 mg Koffein (etwa 4 Tassen Kaffee) in der Woche zu sich nahmen.

Zu Beginn der Studie wurde den Probanden eine Reihe von Bildern von Gegenständen gezeigt. Damit sich ihr Gehirn damit beschäftigte, mussten sie die Gegenstände den Kategorien „drinnen“ und „draußen“ zuordnen. Erst nach dem Ende der Aufgabe erhielten sie eine Tablette, die entweder 200 mg Koffein oder ein Placebo enthielt. Damit wollte Yassa ausschließen, dass Koffein über die bekannte kognitive Wirkung einen Effekt auf das Gedächtnis erzielt.

zum Thema

    Abstract der Studie in Nature Neuroscience
    Pressemitteilung der Johns Hopkins University

aerzteblatt.de
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57189

    Kaffee gesund für die Leber
    Kaffee schadet vorgeburtlicher Entwicklung bei Mäusen
    Kaffee beugt Herzversagen vor
    Kaffeetrinker leben (nur rechnerisch) länger


Genau 24 Stunden später mussten die Teilnehmer einen Gedächtnistest bestehen. Dabei http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57189

admin

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Kaffee gegen das Vergessen
« Antwort #26 am: 02. Februar 2014, 01:19 »



Kaffee gegen das Vergessen

http://www.lifeline.de/ernaehrung-fitness/mentale-fitness/kaffee-gegen-das-vergessen-id122982.html#utm_source=lifeline&utm_medium=newsletter&utm_content=artikelteaser7&utm_campaign=newsletter-29-januar-2014

    Kaffee am besten nach dem wichtigen Meeting trinken - dann bleibt alles besser im Gedächtnis.
 

Koffein bringt das Gedächtnis in Schwung und hilft ihm dabei, sich etwas zu merken und sich später daran zu erinnern. Dieser Effekt tritt vor allem dann ein, wenn Kaffee nach dem Lernen getrunken wird - und nicht vorher.

Wer auf ein wichtiges Meeting geht, vor einer Präsentation oder Studenten und Schüler beim Lernen: Viele trinken vorher oder währenddessen Kaffee. Die landläufige Meinung lautet nämlich, dass Koffein das Gedächtnis aufnahmefähiger macht und die Konzentration stärkt. Eine Team von Wissenschaftlern der Johns Hopkins University hat jetzt jedoch untersucht, welche Wirkung Coffein auf das Gedächtnis hat, wenn es nach dem Lernen zugeführt wird und Verblüffendes festgestellt.
Probanden müssen sich viele Bilder merken

Die Forscher ließen Probanden eine Reihe von Bildern ansehen. Fünf Minuten später erhielt die eine Gruppe von ihnen koffeinhaltige Produkte, die andere Placebos. Am nächsten Tag durften die Studienteilnehmer nochmals Bilder ansehen und sollten sich erinnern, welche sie bereits am Tag vorher gesehen hatten und welche nicht. Manche Bilder waren den zuvor gesehenen nur ähnlich.

Merkfähigkeit um zwölf Prozent verbessert

Mehr über Gedächtnis:

    So bleiben die grauen Zellen aktiv
    Geistige Fitness ist trainierbar
    Was die grauen Zellen brauchen
    Futter fürs Gehirn
    Gedächtnis von Senioren
    Geistige Leistung: Alt besser als Jung

Es zeigte sich deutlich, dass diejenigen, die Koffein erhalten hatten, sich wesentlich mehr Motive gemerkt hatten und zusätzlich entscheiden konnten, ob es sich um ein ähnliches Bild handelt. Ihre Merk- und Lernfähigkeit war um etwa zwölf Prozent höher als bei der Placebogruppe. Vor allem die Fähigkeit des Gehirns, den Unterschied zwischen zwei ähnlichen, aber nicht identischen Dingen zu erkennen, setze eine immense Gedächtnisleistung voraus, sagen die Forscher.

Kaffee stärkt das Langzeitgedächtnis

Studienleiter Michael Yassa erklärt die Hintergründe: "Koffein erhöht den Noradrenalinspiegel, der mit einer besseren Merkfähigkeit verknüpft ist. Zusätzlich könnte es auf den Hippocampus wirken, einer Gehirnregion, die mit dem Langzeitgedächtnis verbunden ist, also der Codierung und Speicherung von Wissen." Als richtige Dosis empfehlen die Wissenschaftler etwa 200 Milligramm Koffein - so viel liefern etwa zwei große Tassen Kaffee oder drei bis vier Espressi.


Acht neue Fakten über Kaffee

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Gitti

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Warum Kaffee ohne Milch gesund ist
« Antwort #27 am: 10. Mai 2014, 22:52 »




09.05.2014   
   
   
Warum Kaffee ohne Milch gesund ist


Er macht wach, steigert die Leistung und steht für Genuss: Kaffee ist ein beliebter Begleiter durch den Tag. Studien belegen außerdem, dass die dunkle Bohne bei verschiedenen metabolischen Erkrankungen, wie zum Beispiel Diabetes oder Störungen des Fettstoffwechsels, positiv wirkt. Grazer Biowissenschafter konnten nun erstmals den molekularen Mechanismus hinter dem gesundheitsfördernden Effekt des Getränks bestimmen. Wichtiger Zusatz: Kaffee sollte schwarz genossen werden, denn die Zugabe von Milch schmälert seine vorteilhaften Auswirkungen. Die Forschungsergebnisse wurden in den renommierten Journalen "PLOS Genetics" und "Cell Cycle" publiziert.

Jener Prozess, der im Mittelpunkt des Interesses von Univ.-Prof. Dr. Frank Madeo und Dr. Christoph Ruckenstuhl vom Institut für Molekulare Biowissenschaften der Uni Graz steht, heißt Autophagie. "Es handelt sich dabei um eine Art Selbstverdauungsprogramm, das die Zellen reinigt und entgiftet. Ausgelöst wird diese zelluläre Müllabfuhr vor allem beim kontrollierten Fasten", bestätigt Madeo. Gemeinsam mit Guido Kroemer, M.D. PhD., und Dr. Federico Pietrocola von der Universität Paris Descartes ist es den Grazer Forschern gelungen, Ernährungsweisen zu identifizieren, die die molekularen Effekte des Fastens anschalten, obwohl der Organismus isst. Kaffee ist zum Beispiel ein Autophagie-Auslöser, bestätigen die Wissenschafter: "Innerhalb von einer bis vier Stunden nach dem Konsum wurde in den Modellorganismen die zelluläre Autophagie aller untersuchter Organe - Leber, Skelett-Muskulatur und Herz - stark angekurbelt." Dabei waren sowohl die dekoffeinierte als auch die herkömmliche Variante des Getränks gleich effektiv: "Wir vermuten daher, dass die im Kaffee enthaltenen Polyphenole die Autophagie hervorrufen", so Madeo und Kroemer.

Jedoch ist bei der Zugabe von Milch Vorsicht geboten: In einer parallel durchgeführten Studie konnten die Wissenschafter zeigen, dass tierische Proteine den Autophagie-Prozess hemmen können. "Eine begrenzte Aufnahme der Aminosäure Methionin - einem natürlichen Eiweißbaustein - führte im Modellorganismus Hefe zu einer beachtlichen Lebensverlängerung", unterstreicht Ruckenstuhl. Methionin kommt verstärkt in tierischem Eiweiß vor: "Einschränkung beim Fleischkonsum sowie geringere Aufnahme von Milchprodukten und Eiern führen zu einer reduzierten Methioninaufnahme und wirken daher in verschiedensten Modellorganismen lebensverlängernd", weiß Madeo. Er empfiehlt: "Trinken Sie deshalb Kaffee mit gutem Gewissen, aber am besten schwarz oder mit pflanzlich basierter Milch wie Mandel- oder Kokosmilch." Eine allzu strenge vegane Lebensweise will der Wissenschafter aber nicht propagieren: "Es geht darum, tierische Proteine in der Ernährung zu minimieren, nicht zu eliminieren." Die tierischenb Prpoteine wegzulassen, könnte gerade dann wichtig sein, wenn man schon ein paar Stunden gefastet hat, nämlich nach dem Nachtschlaf.

Quelle: Karl-Franzens-Universität Graz

Tanja

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Kaffee - niedrigeres Risiko für Herzerkrankungen
« Antwort #28 am: 15. Juli 2014, 22:43 »



 Kaffee verringert Schlaganfall-Risiko

Wer täglich bis zu fünf Tassen Kaffee trinkt, hat ein deutlich niedrigeres Risiko für Herzerkrankungen.

Regelmäßiger Kaffeegenuss ist gesund für die Herzgesundheit. Einer aktuellen Studie zufolge fand man das geringste Schlaganfall-Risiko bei Menschen, die drei bis fünf Tassen täglich trinken. Aber auch jene, die bis zu sieben Tassen tranken, erlitten im Durchschnitt weniger Schlaganfälle, Herzinfarkte und andere Herzleiden als Menschen, die gar keinen Kaffee tranken.

Diese überraschende Studie ....... http://kurier.at/lebensart/gesundheit/kaffee-verringert-schlaganfall-risiko/57.627.434

Gitti

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Geri

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Kaffeetrinker leben länger
« Antwort #30 am: 29. November 2015, 01:44 »




Kaffeetrinker leben länger


Boston - Der tägliche Genuss von bis fünf Tassen Kaffee ist in drei großen prospektiven Beobachtungsstudien mit einem verminderten Sterberisiko assoziiert. Wer dabei auf Zigaretten verzichtet, darf einer Publikation in Circulation (2015; doi:10.1161/CIRCULATIONAHA.115.017341) zufolge auch bei einer höheren Tagesdosis auf einen Überlebensvorteil hoffen.

Kaffee ist das einzige Genussmittel, dem in epidemiologischen Untersuchungen immer wieder positive Auswirkungen auf die Gesundheit attestiert werden. Zu den belegten Vorteilen gehören laut Ming Ding von der Chan School of Public Health in Boston eine Schutzwirkung gegen den Typ 2-Diabetes und ein geringeres Risiko, an Leber- oder Endometriumkarzinomen zu erkranken. Prostatakrebs nimmt seltener einen tödlichen Verlauf. Kaffeetrinker bekommen auch seltener Basaliome, und sie erkranken weniger häufig an einem Morbus Parkinson. Das kam in einer Reihe anderer epidemiologischer Studien heraus, die alle den Makel haben, dass eine inverse Assoziation eine Kausalität nicht belegt, so dass Kaffeetrinker ihr Getränk auch in Zukunft nicht auf Rezept erhalten werden. Leitlinien werden das Getränk nicht als Medizin mit evidentbasierter Wirkung einstufen.

Der einzige Schönheitsfehler in der Liste protektiver Wirkungen war eine vor zwei Jahren veröffentlichte Auswertung der Aerobics Center Longitudinal Study. Dort hatten starke Kaffeetrinker ein erhöhtes Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben (Mayo Clin Proc. 2013; 88: 1066-1074). Jüngere Männer und Frauen sollten nach Möglichkeit nicht mehr als vier Tassen Kaffee am Tag trinken, hatten die Autoren damals dringend empfohlen.

Diese Bedenken werden jetzt von Ding durch die gemeinsame Analyse von drei Beobachtungsstudien der Harvard Universität sozusagen vom Kaffeetisch gewischt. Die Forscher analysierten Daten zu drei großen laufenden Studien: die Nurses’ Health Study mit 74.890 Frauen; die Nurses’ Health Study 2 mit weiteren 93.054 Frauen und die Health Professionals Follow-up Studie mit 40.557 Männern. Alle drei Studien beobachten ihre Teilnehmer teilweise seit mehreren Jahrzehnten. Zusammen bringen es die Studien auf 4.690.072 Personen-Jahre mit 31.956 Todesfällen. Dies stellt die Aerobics Center Longitudinal Study mit 699.632 Personenjahren und gerade einmal 2.512 Todesfällen (bei den relativ jungen Teilnehmern der Kohorte) in den Schatten.

Weil Größe in epidemiologischen Studien zu vertrauenswürdigeren Ergebnissen führt, dürfen Kaffeetrinker ab sofort wieder unbesorgt zu ihrem täglichen Aufputschmittel greifen, das   http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/64824

Werner

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Kaffee - Zehn erstaunliche Fakten
« Antwort #31 am: 27. Dezember 2015, 00:25 »



Zehn erstaunliche Kaffee-Fakten

Weltmeister!

Weder die Brasilianer, noch die Italiener sind die größten Kaffeetrinker auf der Welt. Es sind die Finnen! Sie verbrauchten 2012 rund 12 Kilogramm (Roh)-Kaffee. Die skandinavischen Länder trinken laut Statistik recht viel vom schwarzen Gebräu - auch Dänemark, Norwegen und Schweden befinden sich nämlich unter den Top-10 beim pro-Kopf-Verbrauch. Ob es an den langen, dunklen Wintern liegt?


http://www.lifeline.de/kaffee/galerie-zehn-erstaunliche-fakten-ueber-kaffee-id141023.html


admin

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Kaffee: gesund oder nicht? Was meinst du?
« Antwort #32 am: 03. Januar 2018, 11:40 »
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**Wie gesund ist Kaffee?**
 Drei bis vier Tassen täglich schaden nicht

 (BZfE) – Ist Kaffee gesund oder nicht? Mit dieser Frage beschäftigen sich Mediziner seit vielen Jahren. Eine aktuelle Studie fasst die wissenschaftlichen Ergebnisse zum Thema zusammen. Demnach ist ein üblicher Kaffeekonsum von bis zu vier Tassen täglich nicht schädlich für den Körper. Britische Wissenschaftler haben dafür über 200 Studien ausgewertet und die Resultate im Fachblatt „British Medical Journal“ veröffentlicht.

 Kaffee ist eines der am meisten konsumierten Getränke weltweit und liegt in Deutschland mit 162 Litern pro Kopf und Jahr sogar auf dem ersten Platz der Beliebtheitsskala. Offenbar ist der Konsum des Heißgetränks häufiger mit positiven als mit negativen Gesundheitseffekten verbunden. So war die Wahrscheinlichkeit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, einige Krebsarten, Typ-2-Diabetes und Gicht geringer als bei Abstinenzlern. Lebererkrankungen wie Leberzirrhose traten nicht so häufig auf, wenn regelmäßig Kaffee getrunken wurde. Außerdem war ein positiver Einfluss auf Parkinson, Depression und die Alzheimererkrankung nachweisbar. Bei Schwangeren kann sich der Kaffeekonsum allerdings negativ auf das Ungeborene auswirken, und auch Frauen mit einem erhöhten Risiko für Knochenbrüche sollten das Heißgetränk nicht zu häufig konsumieren.

 Nach Ansicht der Autoren hat die Studie gezeigt, dass Kaffee als Teil einer ausgewogenen Ernährung von den meisten Erwachsenen ohne Bedenken getrunken werden kann. Auch wenn es positive Effekte auf die Gesundheit gibt, sollte Kaffee aber nicht zur Vorbeugung von Krankheiten eingesetzt werden. Es sei nach wie vor unsicher, wie sich ein höherer Konsum auswirkt und ob es weitere Risikogruppen gibt.
Zudem beruhen die Studienergebnisse in erster Linie auf Beobachtungsstudien, die keine ursächlichen Beziehungen nachweisen können.

 „Kaffeetrinker können ganz unterschiedlich auf Kaffee und seine Inhaltsstoffe reagieren“, meint Harald Seitz vom Bundeszentrum für Ernährung. „Letztendlich kommt es auf die Menge und die gesamten
Ess- und Trinkgewohnheiten an. Wer gesund lebt und sich ausgewogen ernährt, dem schadet in den meisten Fällen auch der Kaffee nicht.“

 /Heike Kreutz, www.bzfe.de/

 *Weitere Informationen:*

 https://doi.org/10.1136/bmj.j5024

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