Autor Thema: Schmerzen durch Bandscheibenvorfall  (Gelesen 4963 mal)

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Gitti

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Schmerzen durch Bandscheibenvorfall
« am: 09. April 2008, 22:42 »

Durch ein Röhrchen dem Bandscheibenvorfall zu Leibe rücken

Patienten, die nach einem Bandscheibenvorfall aufgrund starker Schmerzen oder Lähmungserscheinungen in den Beinen operiert werden müssen, können aufatmen: Seit Kurzem wenden die Spezialisten Dr. Jörg List und Dr. Eberhard Mayer im Wirbelsäulenzentrum der Schön Klinik Harthausen eine neue OP-Methode an, die nur in wenigen Krankenhäusern in Deutschland durchgeführt wird. Hierbei wird der Bandscheibenvorfall durch einen wenige Millimeter großen Hautschnitt mit Hilfe eines schmalen Röhrchens entfernt. Diese Methode ist anderen endoskopischen Verfahren überlegen, die nur den Bandscheibenkern verkleinern, ohne den Vorfall zu erreichen.

„Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass das Gewebe nur noch minimal verletzt wird und die Patienten schneller schmerzfrei sind“, erklärt Dr. med. Jörg List, Operateur am Wirbelsäulenzentrum der Schön Klinik Harthausen und Leitender Arzt des Wirbelsäulenzentrums Traunreut. „Der Blick durch die Röhre ist zwar gewöhnungsbedürftig und man braucht Zeit und Geduld, das neue Verfahren zu erlernen. Aber wir sind uns sicher, dass dieses Verfahren schon bald zur Standardmethode werden wird. Es freut uns, dass wir hier Vorreiter sein können“, so List. Das Röhrchen (Endoskop) ist am Ende mit einer Lichtquelle und einer Videokamera versehen. Über einen kleinen separaten Kanal können verschiedene Instrumente wie beispielsweise eine Fasszange eingeführt werden. Der Eingriff dauert insgesamt rund eine Stunde.


Die Bandscheiben sind die Stoßdämpfer der Wirbelsäule. Wenn sie verschleißen, kann gallertartiges Gewebe aus dem Bandscheibenkern herausgedrückt werden. Dieses Gewebe drückt in der Regel auf die Nervenwurzeln, welche die Beine versorgen. Dort kommt es zu Taubheitsgefühl und Lähmungserscheinungen. Nur eine Operation kann den Nerv jetzt noch retten. „Nicht jeder Bandscheibenvorfall muss operiert werden“, betont Dr. med. Eberhard Mayer, ebenfalls Wirbelsäulenchirurg an der Schön Klinik Harthausen und leitender Arzt in Traunreut. „Wenn aber konservative Methoden wie Krankengymnastik, manuelle Therapie, Infiltrationsmaßnahmen und Akupunktur nicht mehr helfen, ist eine Operation unausweichlich.“

Nicht anders erging es dem 23-jährigen Patienten Mesut Günaydin aus Waging. Bei der kleinsten Bewegung schossen Schmerzen vom Rücken ins Bein. Manchmal wurde das Bein taub oder kribbelte für Minuten. Gezielte Injektionen an der Wirbelsäule, um den vom Bandscheibenvorfall bedrängten Nerven zu beruhigen, und Spritzen halfen nicht mehr. „Am Anfang war ich einer Operation skeptisch gegenüber eingestellt“, räumt der Patient ein, „doch Dr. List konnte mich von der neuen Methode überzeugen.“ Mesut Günaydin konnte die Klinik nach fünf Tagen wieder verlassen und führte im Anschluss eine stationäre Rehabilitation im gleichen Hause durch, um seine Rücken- und Bauchmuskulatur wieder aufzubauen und zu stabilisieren. „Denn auch die beste Operation kann nichts gegen den Verschleiß an der Wirbelsäule tun“, stellt Dr. List fest. „Und auch nach einer Reha ist das konsequente Weitertrainieren am Besten in einem Fitnessstudio notwendig.“ Weitere Informationen erhalten Sie im Wirbelsäulenzentrum Traunreut, Tel. 08669 / 902990.

Schön Klinik Harthausen
Dr.-Wilhelm-Knarr-Weg 1-3
83043 Bad Aibling
Tel. 08061 90-0
Fax 08061 90 10 03

Dietmar E.

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Schmerzen (Rücken) durch Bandscheibenvorfall etc.
« Antwort #1 am: 11. Juni 2008, 14:34 »

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