Autor Thema: Brustkrebs - Risiko  (Gelesen 6411 mal)

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Tanja

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Brustkrebs - Risiko
« am: 16. April 2008, 00:30 »
Dicke Frauen erkranken häufiger an Brustkrebs

Übergewicht erhöht das Brustkrebs-Risiko ganz erheblich. Nach Angaben des Berliner Krebsmediziners Michael Untch erkranken dicke Frauen zwei- bis dreimal eher an Brustkrebs als schlanke Altersgenossinnen.

Grund sei eine Östrogenproduktion im Fettgewebe, sagte Untch zum Beginn einer europäischen Brustkrebs- Konferenz in Berlin.

Brustkrebs ist mit rund 57.000 Neuerkrankungen und 17.600 Sterbefällen im Jahr die häufigste Tumorerkrankung bei Frauen in Deutschland. Zu der Konferenz, die von Patientinnenorganisationen ins Leben gerufen wurde, werden bis zum Donnerstag rund 5.000 Ärzte und Experten in Berlin erwartet.
Mit regelmäßiger Bewegung das Risiko aktiv senken

Übergewicht gehe bei Frauen mit der Bildung von Fettgewebe im Bauchraum einher, sagte der Chefarzt der Frauenklinik des Berliner Helios-Klinikums im Stadtteil Buch. In diesem Fettgewebe würden Hormonvorläufer zu Östrogenen umgebaut. Diese erhöhten das Risiko für Brustkrebs.

Bereits regelmäßiges Spazierengehen von mehr als vier Stunden in der Woche könne dieses Risiko jedoch mindern, sagte Untch. Auch nach einer Brustkrebstherapie führt Bewegung nach Angaben des Arztes zu deutlich weniger Folgetherapien. Jüngste Studien hätten gezeigt, dass sich viele Patientinnen durch Bewegung weitere Chemo- oder Hormontherapien und neue Operationen ersparen könnten.
Auch Stillen schützt vor Brustkrebs

Ein großer Schutz vor Brustkrebs sei auch das Stillen, betonte Untch. Da Frauen in Deutschland heute jedoch weniger Kinder bekämen als früher, werde auch weniger gestillt.

Untch bedauerte, dass bisher weniger als die Hälfte der eingeladenen Frauen in Deutschland das neue Mammographie-Screening zur Brustkrebsvorsorge für 50- bis 69-Jährige nutze. Es ist für Kassenpatientinnen kostenlos. Screenings, die es in anderen europäischen Ländern schon länger gebe, senkten nachweislich die Todesraten bei Brustkrebs. Je früher ein Tumor erkannt werde, desto einfacher sei auch die Therapie, ergänzte er.

14.4.08

Tanja

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Brustkrebs und Übergewicht sind eine tödliche Kombination
« Antwort #1 am: 01. Juli 2008, 10:17 »

Allmählich dürfte wohl jedem bewusst sein, das Übergewicht keine gesundheitsfördernde Angelegenheit ist. Allerdings werden eher Erkrankungen wie beispielsweise Herzinfarkt und Diabetes mit den überzähligen Pfunden verbunden. Nur wenige denken hingegen daran, dass Übergewicht auch Krebs den Weg ebnet. Dabei wurde dies durch eine jüngst durchgeführte Studie noch einmal mehr deutlich: Wissenschaftler unterteilten 600 Probandinnen, die an Brustkrebs im fortgeschrittenem Stadium litten, in normal-, übergewichtig und fettleibig ein.

Nach etwa fünf Jahren stellten die Experten fest, dass von den übergewichtigen Damen nur noch rund 57 Prozent lebten, während es von den schlanken Patientinnen etwa zwei drittel geschafft hatten. Die Überlebensrate nach rund zehn Jahren war ähnlich aussagekräftig: nach diesem Zeitraum hatten es nur etwa 42 Prozent gegenüber 57 Prozent der schlanken Frauen geschafft. Auch hinsichtlich der Rückfallquote sah es für die fülligeren Damen um einiges schlechter aus.

Diese Studie beweist somit nicht nur, wie wichtig es ist, das Ziel „Normalgewicht“ nie abzuschreiben, sondern muss auch für die Brustkrebstherapie selbst berücksichtigt werden. Schließlich begünstigen einige Medikamente die Gewichtszunahme, ein Umstand, an dem nun ebenfalls gearbeitet werden muss.   
 
Lesen Sie dazu auch:

• Frauen-Krebsvorsorge
  http://www.wissen-gesundheit.de/content.asp?wdid=2559
 
 Autor: Wissen Gesundheit-Redaktion

Jutta

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Gartenarbeit und Radeln genügen

Aktivität nach den Wechseljahren senkt Brustkrebs-Risiko um ein Drittel

14.01.09 - Frauen, die nach den Wechseljahren regelmäßig körperlich aktiv sind, senken damit ihr Brustkrebs-Risiko etwa um ein Drittel.
Das zeigt eine Untersuchung des Deutschen Krebsforschungszentrums und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf.

Dass regelmäßige körperliche Aktivität das Brustkrebs-Risiko von Frauen senkt, haben schon mehrere Studien gezeigt. Unbekannt war jedoch bislang, wie viel Sport die Frauen in welcher Lebensphase treiben müssen, um von dem Schutzeffekt zu profitieren. Außerdem war wenig erforscht, welche Art von Tumoren durch die körperliche Aktivität beeinflusst wird.

Antworten liefert jetzt die MARIE (Mammakarzinom-Risikofaktoren-Erhebung)-Studie: Im Rahmen dieser Untersuchung wurden bei 3.464 Brustkrebs-Patientinnen und 6.657 gesunden Frauen im Alter von 50 bis 74 Jahren Zusammenhänge zwischen Lebensstil und Brustkrebs-Risiko ermittelt.

Die Teilnehmerinnen der Studie im Deutschen Krebsforschungszentrum und in der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf unter Federführung von Prof. Jenny Chang-Claude gaben Auskunft über ihre körperliche Betätigung während zweier Lebensphasen: vom 30. bis zum 49. Lebensjahr sowie vom 50. Lebensjahr an.

Dabei zeigte sich, dass das Risiko, in der Postmenopause an Brustkrebs zu erkranken, für die körperlich aktivsten MARIE-Teilnehmerinnen um rund ein Drittel niedriger war als für Frauen, die sich wenig körperlich betätigten.

Aktivität nach den Wechseljahren bringt am meisten

Für diese Risikoreduktion musste sich niemand im Fitnessstudio schinden: Die Frauen der körperlich aktivsten Gruppe gingen zum Beispiel pro Tag zwei Stunden zu Fuß und fuhren eine Stunde Rad, während die inaktivsten Studienteilnehmerinnen nur etwa 30 Minuten täglich zu Fuß unterwegs waren. Die Epidemiologinnen erkannten darüber hinaus, dass vor allem die körperliche Betätigung nach den Wechseljahren dazu beiträgt, das Brustkrebs-Risiko zu senken.

Schutz vor allem vor Hormonrezeptor-positiven Tumoren

Bei den körperlich aktiven Frauen traten vor allem solche Tumoren seltener auf, die Rezeptoren für Östrogen und Progesteron ausbilden. Solche "Hormonrezeptor-positiven" Tumoren machten 62,5 Prozent aller Brustkrebsfälle unter den MARIE-Teilnehmerinnen aus. Andere Tumormarker, wie die Ausbildung des HER2-Rezeptors oder der Grad der Differenzierung der Krebszellen, standen in keinem Zusammenhang mit der körperlichen Aktivität.

Effekte durch hormonelle Mechanismen bedingt

Der Effekt der körperlichen Aktivität war unabhängig von Gewichtszunahme, Gesamtenergiezufuhr oder vom BMI. Die Forscher vermuten daher, dass körperliche Aktivität das Krebsrisiko über hormonelle Mechanismen reduziert, und nicht durch eine Reduktion des Körperfetts oder andere Veränderungen der Körperkonstitution.

"Es muss gar nicht immer Sport sein", sagt PD Karen Steindorf aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum. "In unseren Berechnungen haben wir auch Aktivitäten wie Gartenarbeit, Radeln oder den Fußweg zum Einkaufen berücksichtigt."

http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_onkologie_brustkrebs_brustkrebs_123194397781.htm

Mehr zum Thema:
Homepage der MARIE-Studie
Abstract der Originalpublikation

me / Deutsches Krebsforschungszentrum / Cancer Epidemiology Biomarkers and Prevention 17 (2008) 3402-3410

Alle Artikel zum Stichwort:
Brustkrebs
Postmenopause
Lebensstil

Mammografie-Screening gut genutzt


admin

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Brustkrebs bei Tabakrauch / Passivrauch erschreckend hoch !
« Antwort #3 am: 05. Oktober 2010, 20:22 »

Dienstag, 5. Oktober 2010

Passivrauchen erhöht das Risiko für Brustkrebs

Mexico City – Frauen, die passiv rauchen, haben ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs. Sie entwickeln offenbar bis zu dreifach häufiger ein Mammakarzinom als diejenigen, die sich nicht unter Rauchern befinden.

Das berichten Wissenschaftler des National Institute of Public Health in Mexico City nach einer Studie mit mexikanischen Frauen. Ihre Arbeit publizierten die Autoren in der Fachzeitschrift Environmental Health Perspective (doi: 10.1289/ehp.0901091) und präsentierten die Ergebnisse auf einer Konferenz der American Association for Cancer Research.

Dass aktive Raucherinnen eher Brustkrebs bekommen als ihre nicht rauchenden Altersgenossinnen ist den Autoren zufolge schon länger bekannt. Jedoch gebe es bislang noch keine Klarheit bezüglich der Verbindung von Passivrauchen und Brustkrebshäufigkeit. Dieser Frage haben sie ihre Studie gewidmet.

zum Thema

    * Abstract der Studie
    * AACR Konferenz „The Science of Cancer Health Disparities“

Laut Recherchen der Wissenschaftler sind mehr als sechs Millionen mexikanische Frauen zwischen zwölf und 65 Jahren, die selber nicht rauchen, dem Tabakrauch aus der Umgebung ausgesetzt und rauchen damit passiv. An den Grenzen zu den Vereinigten Staaten liegt diese Zahl sogar noch höher.

Die Autoren der Studie unter der Leitung von Lizbeth López-Carrillo analysierten ein Kollektiv von 504 Frauen, die in einem Staat an der Grenze zu den USA wohnten und bei denen Brustkrebs diagnostiziert worden war. Als Vergleichsgruppe diente eine gleiche Anzahl an gesunden Frauen im gleichen Alter.

Durch Interviews mit den Teilnehmern der Studie fragten die Forscher nach Lebensgewohnheiten, Aufenthalten und beruflichem wie privatem Umfeld, um Aussagen über Passivrauch machen zu können.

Es zeigte sich, dass Frauen, die passiv rauchten, dreimal häufiger an Brustkrebs erkrankten als ihre in rauchfreier Umgebung lebenden Altersgenossinnen. Der Zusammenhang zwischen Passivrauch und Brustkrebs blieb dabei unabhängig vom menopausalen Zustand.

© hil/aerzteblatt.de

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/42965/Passivrauchen_erhoeht_das_Risiko_fuer_Brustkrebs.htm

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Brustkrebs - Tabakrauch!
« Antwort #4 am: 25. Januar 2011, 20:39 »

Dietmar Erlacher berichtet in den Selbsthilfegruppen KfK vom Krebskongress:

Rund 40 % aller Krebsarten haben Tabakrauch als Verursacher, durch aktives oder passives Rauchen! Auch Brustkrebs!

http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=500.msg2211#msg2211


Daher Anzeigen für generell rauchfreie Lokale: www.sis.info

Tanja

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Zusammenhang zwischen Brustkrebs und Schlafmangel vermutet
« Antwort #5 am: 30. August 2012, 22:33 »

Zusammenhang zwischen Brustkrebs und Schlafmangel vermutet

Donnerstag, 30. August 2012

Cleveland – Einen Zusammenhang zwischen aggressiven Formen des Mammakarzinoms und Schlafmangel vermuten Wissenschaftler des Seidmann Cancer Centers in Ohio. In ihrer Studie haben die Forscher unter der Leitung von Cheryl Thompson rund 400 Fälle postmenopausaler Patientinnen analysiert. Ihre Studie publiziert das Fachjournal Breast Cancer Research and Treatment (doi: 10.1007/s10549-012-2144-z) in seiner aktuellen Ausgabe.

Chronischer Schlafmangel ist laut den Autoren keine Nebensächlichkeit, sondern könne ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko darstellen. Um die Bedeutung von regelmäßigen und möglichst intensiven Schlafphasen in Bezug auf das Krebsrisiko herauszufinden, testeten die Forscher aus Ohio die Hypothese, dass mangelnder Schlaf sich negativ auf das Erkrankungsrisiko auswirkt.

zum Thema

    Abstract der Studie in Breast Cancer Research and Treatment
    Seidmann Cancer Center

Die Wissenschaftler untersuchten dazu Fragebögen von 412 post-menopau­salen Brust­krebs­patientinnen, die sie vom Zeitpunkt der Diagnose an in die Studie miteinbezogen. Sie fragten die Probanden darin nach ihrer durchschnittlichen Schlafdauer pro Tag aus den letzten zwei Jahren vor der Diagnosestellung. Mittels eines Gentests ermittelten die Autoren die Expression von 21 verschiedenen Brustkrebsgenen, um die Aggressivität und die Rezidivraten des Tumors nach erstmaliger Therapie zu erfassen.

Es stellte sich heraus, dass diejenigen Patientinnen, die sich im Mittel für höchstens sechs Stunden schlafen gelegt hatten, höhere Testergebnisse, das heißt eine höhere Expression ihrer Tumorgene vorwiesen. Die Wissenschaftler vermuten daher einen Zusammenhang.

Allerdings sind die Patientenzahlen gering und die Kausalität vage. Die Forscher sehen aber Anlass, ihre vorläufigen Ergebnisse zu vertiefen, um genauere Aussagen ..... http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51460

Jutta

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Job kann Brustkrebs-Risiko erhöhen
« Antwort #6 am: 24. November 2012, 22:48 »



Job kann Brustkrebs-Risiko erhöhen

Studie untersucht Zusammenhang zwischen Arbeit und Erkrankung

Brustzentrum: regelmäßige Untersuchungen sinnvoll

Bochum (pte001/24.11.2012/06:00) - In bestimmten Berufen erkranken Frauen häufiger an Brustkrebs. Frauen, die etwa in der Metallindustrie arbeiten, sind häufiger betroffen als andere. Das ergab eine Studie vom Windsor Krebszentrum in Kanada http://www.wrh.on.ca . Über 1.000 Fälle von Brustkrebs wurden in Zusammenhang mit dem Job gebracht. Dabei kam heraus, dass die Arbeit in einigen Branchen das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, erhöhen. Die Forscher ermittelten mehr Brustkrebsfälle bei Frauen in der Landwirtschaft, Autoindustrie, Kunststoff-Fertigung, Metallverarbeitung und in der Konservenindustrie.

Risikofaktoren schwer zu bestimmen

Ein Forscherteam aus Dänemark hat schon im September 2012 eine Studie veröffentlicht, die ergab, dass Bedienstete, die auch nachts arbeiteten, ein um 40 Prozent erhöhtes Brustkrebsrisiko hatten als die Frauen in der Kontrollgruppe. Für Frauen, die vor der Geburt ihres ersten Kindes mehr als vier Jahre nachts gearbeitet hatten, war das Brustkrebsrisiko doppelt so hoch. Trotzdem ist es immer noch schwierig, genaue Risikofaktoren für Brustkrebs zu bestimmen.

"Beim Lungenkrebs kann man sagen, dass der Hauptrisikofaktor das Rauchen ist", sagt Sylvia Rabstein, Epidemiologin am Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Inst. der Ruhr-Universität Bochum (IPA) http://www.ipa.rub.de , gegenüber pressetext. Bei Brustkrebs sei unklar, was die Hauptrisikofaktoren sind. Bei dieser Krebsart wäre man lange im Dunkeln getappt und habe dann entdeckt, dass es einen familiären Brustkrebs, also Vererbung des Risikos, gibt. Außerdem wurde festgestellt, dass eine Hormontherapie das Risiko an Brustkrebs zu erkranken, erhöhe.

Keine Ursache-Wirkungs-Beziehung

"Man kann keine Ursache-Wirkungs-Beziehung aufstellen - man kann nur Assoziationen beobachten. Wir brauchen viele Studien - besonders, wenn es um berufliche Exposition geht", sagt Rabstein. Man könne eben keine Experimente machen, sondern nur beobachten und die Anzahl der Brustkrebs-Erkrankten beziffern. Bei Brustkrebs sind die beeinflussbaren Risikofaktoren nicht so klar wie bei anderen Krebsarten. Einige Risikofaktoren gibt es: So sollten Frauen nach drei Jahren Hormontherapie in der Menopause die Behandlung abbrechen.

Zudem sei das Alter, in dem die erste Menstruation eintritt, ein beobachteter Aspekt im Bezug auf Brustkrebs. Je älter ein Mädchen beim Einsetzen ihrer Menstruationsblutung war, desto höher ist ihr Brustkrebsrisiko. Je älter eine Frau außerdem bei der Geburt ihres ersten Kindes war, desto höher ist das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Zudem spiele die Anzahl der Kinder, die eine Frau geboren hat, eine Rolle: Je mehr Kinder, desto geringer ist das Risiko von Brustkrebs. Mütter, die ihre Kinder nicht gestillt haben, erkranken ebenfalls häufiger. Insgesamt sind es kleine Faktoren, die beobachtet wurden - einen Hauptrisikofaktor konnte die Forschung bisher nicht identifizieren.

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Österreichisches Brustkrebs-Früherkennungsprogramm
« Antwort #7 am: 01. Dezember 2012, 14:50 »



Österreichisches Brustkrebs-Früherkennungsprogramm - planmäßiger Start 2013

Die nächste Schritte sind gesetzt - Bundesgesundheitskommission beschließt Finanzierung für das Jahr 2013

Wien (OTS) - Die Bundesgesundheitskommission hat heute die
Finanzierung im Jahr 2013 für das österreichischen
Brustkrebs-Früherkennungsprogramms beschlossen. "Ich freue mich, dass
damit die Grundlage für einen planmäßigen Start des Programms im Jahr
2013 gegeben ist", stellt Manfred Brunner, Obmann der Vorarlberger
Gebietskrankenkasse und Verhandlungsleiter des Programms seitens der
Sozialversicherung fest. Die Obfrau der Wiener Gebietskrankenkasse,
Ingrid Reischl, betont: "Nun können wir rasch die nächsten wichtigen
Umsetzungsschritte wie die Schulung der Ärztinnen und Ärzte und die
notwendigen Ausschreibungsverfahren in Angriff nehmen."

Die Vorarbeiten zur Einführung des neuen
Brustkrebs-Früherkennungsprogramms laufen bereits seit dem
Umsetzungsbeschluss der Bundesgesundheitskommission im November 2011
auf Hochtouren. Durch den heutigen Beschluss ist der Start im Jahr
2013 gesichert.

Ab diesem Zeitpunkt sollen alle Frauen zwischen 45 und 69 Jahren
regelmäßig im Intervall von 24 Monaten in einem persönlichen Brief
zur Mammographie-Untersuchung eingeladen werden. Das neue Programm
sieht auch eine Reihe von Qualitätsmaßnahmen vor. Ziel ist es, eine
möglichst hohe Genauigkeit und Treffsicherheit der Befundung zu
erreichen. So muss künftig jede Mammographie-Aufnahme von einem
zweiten unabhängigen Radiologen oder einer Radiologin gesehen werden.
Dieses Vier-Augen-Prinzip ist international Standard und erhöht die
Zuverlässigkeit der Befunde. In medizinisch begründeten Fällen ist
auch eine zusätzliche Ultraschalluntersuchung vorgesehen. Alle
Radiologen und Radiologinnen, die an dem qualitätsgesicherten
Screening-Programm teilnehmen wollen, müssen pro Jahr mindestens
2.000 Mammographien beurteilen und spezielle Schulungen absolvieren.
Auch die technische Ausrüstung wird strengen Qualitäts- und
Sicherheitskontrollen unterzogen, nur strahlungsarme, digitale Geräte
kommen zum Einsatz. Ein besonderes Augenmerk wird in dem Programm auf
möglichst kurze Anfahrtswege zu den Untersuchungsorten gelegt.

Seit Anfang März wird in engere Zusammenarbeit zwischen dem
Ministerium, der Sozialversicherung, den Ländern, der Ärztekammer und
Patientenvertreter/innen mit Hochdruck an der Umsetzung des Programms
gearbeitet. Mit der Leitung des Projekts wurde das Competence Center
Integrierte Versorgung in der Wiener Gebietskrankenkasse betraut.
Dabei sind komplexe Aufgabenstellungen wie das Management und der
Versand von Einladung an mehr als 1,5 Millionen Frauen, die
einheitliche Dokumentation der Befunddaten, die Organisation einer
telefonischen Service Line, die Schulung und Zertifizierung der
Radiologinnen und Radiologen sowie die laufende Qualitätssicherung zu
bewältigen.

"Ganz besonders freue ich mich über die gute Zusammenarbeit in
diesem Projekt. Wir haben einen sehr ambitionierten Zeitrahmen
vorgegeben. Aber wenn alle weiterhin an einem Strang ziehen, werden
wir fristgerecht ab Herbst 2013 den Frauen in Österreich ein
systematisiertes Brustkrebs-Früherkennungs-Programm mit höchsten
Qualitätsstandards bieten können", bekräftigen unisono die beiden
Chefverhandler der Sozialversicherung.

Tanja

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Immer mehr Raucherinnen sterben an Krebs
« Antwort #8 am: 30. Mai 2013, 20:09 »


Immer mehr Raucherinnen sterben an Krebs

Viele tödliche Krebserkrankungen hängen mit dem Rauchen zusammen.
Dem Statistischen Bundesamt zufolge hat sich die Zahl der Todesopfer unter den Raucherinnen in den vergangenen 30 Jahren sogar fast verdreifacht - trotz aller Nichtraucherkampagnen.

Die Seite können Sie sich unter dieser Adresse anschauen:
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/toedlicher-tabakkonsum-immer-mehr-raucherinnen-sterben-an-krebs-1.1682757

Werner

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Raucher-assoziierte Krebsarten töten immer mehr Frauen
« Antwort #9 am: 02. Juni 2013, 23:30 »





31.05.2013
   
Gesundheitspolitik   
   
   
Raucher-assoziierte Krebsarten töten immer mehr Frauen


Heute sterben fast drei Mal so viele Frauen an typischen Raucherkrebsarten wie vor 30 Jahren. Dabei geht der tägliche Zigarettenkonsum der Deutschen zurück. Am Freitag ist Weltnichtrauchertag. Anlass nachzudenken - etwa über Tabakwerbung. Immer mehr Frauen sterben an den Folgen des Rauchens. Die Kurve steigt schockierend steil an: In den vergangenen 30 Jahren wuchs die Zahl der Frauen, die an bösartigen Lungen-, Bronchial- oder Kehlkopftumoren starben, um 186%. Im Jahr 2011 töteten diese Krebsarten 14.500 Frauen, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden berichtete. Anlass ist der Weltnichtrauchertag am kommenden Freitag (31. Mai).

Die Zahl der an Raucherkrebsarten verstorbenen Männer stieg im selben Zeitraum - also zwischen 1981 bis 2011 - nur um rund 11% an. Trotzdem kamen insgesamt immer noch mehr Männer als Frauen durch eine solche Erkrankung ums Leben. Im Jahr 2011 waren es bundesweit 31.000 männliche Opfer.

Für Prof. Martina Pötschke-Langer vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg ist der starke Anstieg bei Frauen eine "zeitverzögerte medizinische Reaktion auf das veränderte Rauchverhalten". Heute bekämen Frauen "die Quittung" dafür, dass es deutlich mehr Raucherinnen gebe als vor 30 Jahren. "Wenn Frauen rauchen wie Männer, werden sie auch sterben wie Männer", sagte sie.


http://www.journalmed.de/newsview.php?id=40769


Sissi

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Brustkrebs und Tabakrauch
« Antwort #10 am: 05. Dezember 2013, 00:07 »




Zur Erinnerung!

Sissi

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Brustkrebs - Handy
« Antwort #11 am: 05. Dezember 2013, 00:08 »




Smartphone im Büstenhalter bewirkt Brustkrebs

Vier Frauen zwischen 21 und 39 erkrankt - Langer Hautkontakt schädlich

http://www.pressetext.com/news/20131204001

admin

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Diese Chemikalien erhöhen das Brustkrebsrisiko
« Antwort #12 am: 25. Mai 2014, 00:05 »



Diese Alltagschemikalien verursachen Brustkrebs

diese chemikalien verursachen brustkrebs.jpg
    Beschichtete Töpfe, feuersichere Kleidung und scharf angebratenes Steak: In der Küche lauern in Bezug auf Brustkrebs einige Gefahren.
    Getty Images/iStockphoto

Autoabgase, verkohltes Fleisch, Zigarettenrauch: All diese Stoffe können Brustkrebs auslösen, wie eine aktuelle Studie zeigt. Die genannten Substanzen zu meiden, sei eine Art "Fahrplan" zur Brustkrebsprävention, sagen die Autoren.

Dass Übergewicht, Bewegungsmangel und Rauchen dem Brustkrebs Vorschub leisten, ist bekannt. Wissenschaftler aus Newtown im US-Bundesstaat Massachusetts haben nun untersucht, wie Chemikalien, denen Frauen im Alltag ausgesetzt sind, das Brustkrebsrisiko beeinflussen.

Dazu wälzten sich die Forscher um Ruthann Rudel durch zahlreiche Studien zum Thema. Sie identifizierten über hundert Substanzen, die Brustkrebs bei Nagetieren auslösen. Diese Daten glichen sie mit Stoffen ab, die als Tumorauslöser (karzinogen) beim Menschen gelten. Einen Auszug der Ergebnisse sehen Sie im Folgenden.

Diese Chemikalien erhöhen das Brustkrebsrisiko: http://www.lifeline.de/news/medizin-gesundheit/diese-alltagschemikalien-verursachen-brustkrebs-id130872.html

Werner

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Brustkrebs - BMI
« Antwort #13 am: 12. März 2016, 00:40 »



BMI und Brustkrebsprognose: Zusammenhang weniger eindeutig als gedacht


http://www.eanu.de/news/bmi-und-brustkrebsprognose.html


Gitti

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Wenn ein Knoten in der Brust sitzt
« Antwort #14 am: 10. Oktober 2017, 22:24 »




Wenn ein Knoten in der Brust sitzt

Etwa einmal pro Woche muss der Mindelheimer Frauenarzt Dr. Andreas Schwarzer eine Diagnose überbringen, die das Leben seiner Patientin auf den Kopf stellt


http://www.augsburger-allgemeine.de/mindelheim/Wenn-ein-Knoten-in-der-Brust-sitzt-id42907786.html

Gitti

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Wien: „Brustgesundheitstag 2017"
« Antwort #15 am: 10. Oktober 2017, 22:26 »





https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20171008_OTS0015/brustgesundheitstag-2017-im-mittelpunkt-die-frau-bild


Rückfragen & Kontakt:

Univ.Prof. Dr. Christian Singer
Univ.Klinik für Frauenheilkunde
Tel.: 01/40400-28010
E-Mail: brustgesundheit-frauenheilkunde@meduniwien.ac.at