Autor Thema: Bad Erlach, Rehab-Zentrum Nähe Wiener Neustadt  (Gelesen 3923 mal)

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admin

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Bad Erlach, Rehab-Zentrum Nähe Wiener Neustadt
« am: 28. Oktober 2015, 18:17 »


Lebens.Med Zentrum Bad Erlach
Beste-Gesundheit Platz 1
2822 Bad Erlach
Tel.: +43 2627/81300
E-Mail: office@lebensmed-baderlach.at


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Bad Erlach, Rehab-Zentrum Nähe Wiener Neustadt - Was gibt es dort?
« Antwort #1 am: 05. Dezember 2015, 21:57 »




http://www.lebensmed-baderlach.at/medizin-therapie/onkologische-rehabilitation/therapien.html

Inhalte moderner Krebsrehabilitation

Jeder Betroffene reagiert in eigener Art und Weise auf die Herausforderung der Krebsbehandlung. Entsprechend eines integrativen und interdisziplinären Ansatzes werden deshalb die Behandlungsziele gemeinsam definiert. Die Schwerpunkte sind medizinische Trainingstherapie/Sport, Sensomotorik (insbesondere für Patienten mit ausgeprägter Polyneuropathie-Symptomatik) und psychosoziale Unterstützung.
Ein multiprofessionelles Team setzt die Inhalte moderner Krebsrehabilitation um. Dabei stützt sich das Krebsbehandlungskonzept gleichermaßen auf die körperliche, psychische und soziale Rehabilitation. Bei der Aufnahme wird ein Therapieprogramm erstellt, das auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten abgestimmt ist und den modernsten wissenschaftlichen Erkentnissen entspricht. Das Rehabilitationsprogramm setzt sich unter anderem aus folgenden Einzel- und Gruppeneinheiten zusammen:
Bewegungstherapie
Ein besonderer Schwerpunkt des Rehabilitationsprogramms sind Sport und Bewegungstherapien:
•   Heilgymnastik: Unter Anleitung eines Physiotherapeuten wird die geschwächte Muskulatur gestärkt und die Beweglichkeit verbessert. Dabei werden physiologische Bewegungsmuster wiedererarbeitet, aber auch das Herz-Kreislauf-System trainiert. Es können auch koordinative und mobilisierende Aspekte miteinbezogen werden. Bei diesem Training des ganzen Körpers kommen auch verschiedene Hilfsmittel, wie Bälle, Stäbe oder Thera-Bänder zum Einsatz.
 
•   Krafttraining: An verschiedenen Geräten wird mit Hilfe unterschiedlicher Übungen unter Aufsicht für den Aufbau der Muskulatur gesorgt. Mit richtigen und gezielten Übungen können vorbeugend auch körperliche Beschwerden vermieden werden. Neben dem Muskulaturaufbau wird so auch Kraft und Ausdauer gesteigert.
 
•   Ausdauertraining: Mit dem Training am Ergometer und durch Nordic Walking wird die Ausdauer trainiert.
 
•   Koordinationstraining: Die verschiedensten Fähigkeiten der Koordination (z.B.: Gleichgewicht, Orientiertung, Rhythmus, Reaktionsfähigkeit, etc.) werden mit bzw. ohne verschiedenen Hilfsmitteln (z.B.: Bälle, MFT-Disc, BalancePad, etc.) trainiert.

•   Ergotherapie
•   Durch Betätigung und Aktivität werden Wohlbefinden und Gesundheit gezielt gefördert. Ziel ist es, wieder Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu fassen, um den Alltag wieder selbstständig und aktiv gestalten zu können.
•   Da sowohl die feinmotorische Beweglichkeit, als auch andere Fähigkeiten, durch aggressive Therapien gestört sein können, wird in der Ergotherapie mit Hilfe von gezielten Methoden (z.B.: Feinmotoriktraining, Sensibilitätstraining, Kognitives Training, Ergonomische Arbeitsplatzberatung, etc.) an den individuellen, alltagsrelevanten Zielen gearbeitet.
•   In der Therapiewerkstatt können unterschiedliche Werktechniken ausprobiert, geübt und trainiert werden. Der Fokus liegt hier auf der Freude am "Tun". Beim interaktiven Vortrag zur Rückenschule werden Tipps für den Alltag mitgegeben.
Klinische- und Gesundheitspsychologie
•   Psychologische Beratung/Schulung: Psychologische Gespräche haben eine entlastende Funktion und helfen, den persönlichen Umgang mit der Krebserkrankung und der gegenwärtigen Lebenssituation zu finden. In der psychologischen Beratung im Einzelgespräch werden Zeit und Raum für Themen bereitgestellt, mit denen sich der Patient derzeit beschäftigt oder gern beschäftigen möchte. Diese Gesprächsthemen könnten die Planung von Gesundheitsverhalten, die Stärkung der individuellen Ressourcen, die Krankheitsbewältigung, persönliche, familiäre oder berufliche Krisen sein. Bei den gesundheitspsychologischen Schulungen werden Informationen zu gesundheitsbezogenen Themen vermittelt.
 
•   Entspannungstraining: Zur Verringerung von körperlicher und psychischer Anspannung werden Entspannungstechniken, wie etwa progressive Muskelrelaxation nach Jacobson, autogenes Training oder Imaginationen, vorgestellt.
 
•   Biofeedback: Beim Biofeedback werden vegetative Körperfunktionen gemessen und rückgemeldet. Durch das Beeinflussen der rückgemeldeten Signale soll die Selbststeuerung von Körperprozessen erleichtert werden. Eine Möglichkeit der Biofeedback-Behandlung ist die Erstellung eines Stressprofils.

•   Heilmassagen/Spezialmassagen

•   
•   Heilmassagen runden das Rehabilitationsprogramm ab, indem sie muskelentspannend und durchblutungsfördernd wirken, aber auch die Mobilität und Beweglichkeit anregen. Bei entsprechender Indikation können auch Spezialmassagen, wie die manuelle Lymphdrainage, (Fuss-)Reflexzonenmassage oder Bindegewebsmassage zum Einsatz kommen.
Physikalische Therapie
•   Elektrotherapie: In der Elektrotherapie kommen verschiedene Stromarten zur Anwendung, die einerseits über Muskelstimulation ein mildes Muskeltraining vermitteln können, andererseits über gezielte Impulsverabreichung auch Schmerzproblematiken vermindern können.
•   Moorpackungen: Das Moor kann als Kälte- oder Wärmetherapie entzündungshemmend, durchblutungsfördernd oder schmerzlindernd wirken.

•   Ernährungsberatung
•   Bei Allergien, Unverträglichkeiten oder anderen ernährungsabhängigen Erkrankungen besteht die Möglichkeit für ein Gespräch mit der Diätologin. Bei Bedarf wird die Menüauswahl während des Aufenthaltes gemeinsam mit der Diätologin adaptiert bzw. gibt es eine individuelle Beratung für eine langfristige Ernährungsumstellung.
•   In Gruppenschulungen werden spezielle Themen rund um die Ernährung behandelt.

•   Sozialarbeit
•   Im Zuge eines psychosozialen Beratungsgespräches gibt es verschiedene Beratungsleistungen bezugnehmend auf die individuelle Lebenssituation des Patienten. Mögliche Themenbereiche können die Bewältigung der Krankheitsfolgen, die Weiterversorgung nach dem Rehabilitationsaufenthalt, sozialrechtliche Themenbereiche oder die berufliche Situation sein.
•   Im Rahmen des Gruppengesprächs werden Grundlagen zu sozialen und rechtlichen Informationen bzw. Neuerungen in der Sozialgesetzgebung an die Patienten weitergegeben.


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Bad Erlach, Rehab-Zentrum Nähe Wiener Neustadt - Sozialarbeit
« Antwort #2 am: 18. Dezember 2015, 21:48 »



SOZIALARBEIT IM ONKOLOGISCHEN REHABILITATIONSBEREICH

Sozialarbeit beschäftigt sich mit dem Menschen in seinem alltäglichen Umfeld, seiner beruflichen und familiären Situation setzt sich zum Ziel durch Beratung und praktische Intervention wieder einen bewältigbaren Alltag zu schaffen 

Sozialarbeit im Gesundheitswesen baut auf dem bio-psycho-sozialen Modell auf, welches besagt: erst wenn körperliche, psychische und soziale Faktoren zusammenspielen kann Gesundheit entstehen.

Themen der psychosozialen Beratung im onkologischen Rehabilitationsbereich sind:

    Bewältigung von Krankheitsfolgen
    Beratung über Weiterversorgung nach dem Rehabilitationsaufenthalt
    Fragestellungen rund um den Arbeitsplatz
    finanzielle Unterstützungen
    Problemstellungen rund um die Wohnsituation
    das Erkennen eigener Ressourcen


Wichtige Internetadressen und Telefonnummern


    Sozialministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz www.help.gv.at 
Sozialtelefon 0800/211611
Pflegetelefon 0800/201622
    Sozialministeriumservice (früher Bundessozialamt) www.sozialministeriumservice.at TelNr.059988/2131
    Arbeiterkammer,
 www.arbeiterkammer.at
    Kriegsopfer- und Behindertenverband
www.kobv.at TelNr.01/4061586
    Österreichische Krebshilfe
www.krebshilfe.at www.krebshilfe.net
    Österreichische Akademie für onkologische Rehabilitation und Psychoonkologie
www.oearp.at TelNr.0699/10765755
    Psychotherapeutenliste für Österreich
www.psyonline.at
    Berufliches Bildungs- und Rehabilitationszentrum
www.bbrz.at
    Dachverband der Schuldnerberatung
www.schuldenberatung.at TelNr.0732/656599
    Caritas www.caritas.at
    Hilfswerk Österreich www.hilfwerk.at
    Volkshilfe Österreich www.volkshilfe.at


Danke, für die Verfügungstellung der Unterlage!

Dietmar E.

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"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Gitti

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BAD ERLACH, Rehab-Zentrum - Servus Dietmar!
« Antwort #4 am: 02. Januar 2016, 16:54 »
x




Lieber Selbsthilfegruppenleiter Dietmar,


herzlichen Dank für das nette, schöne Email (nächster Beitrag).

Text und Fotos waren/sind sehr berührend!

Ich nehme an, du sendest die sehr passenden, hervorragenden Bilder an alle,

die dir ein Email senden, auf: info@krebspatienten.at


Ich wünsche dir im Reha-Zentrum in Bad Erlach, Wr. Neustadt, noch eine schöne Zeit,

hoffe du kannst dich von der Krebserkrankung gut erholen,

freue mich auf unsere nächste Zusammenkunft!


Gitti


« Letzte Änderung: 03. Januar 2016, 00:21 von Gitti »

Gitti

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Bad Erlach, Rehab-Zentrum Nähe Wiener Neustadt
« Antwort #5 am: 02. Januar 2016, 16:56 »
x300y



Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freunde!


Jeder neue Anfang ist schwer - nach der Diagnose Krebs, umso mehr!   


Gedanken mit Bildern
Geführte Wanderung mit Rudi Kovacs zur Waldkirche und Burg Pitten am Vormittag; Spaziergang am späteren Nachmittag; Rückkehr im www.lebensmed-baderlach.at 

Bild 1: Krebs! Der Schock sitzt tief! Welcher Therapie-Weg ist hilfreich?
Bild 2: Wie geht es weiter nach der Diagnose Krebs, wie sage ich es den Angehörigen?
Bild 3: Ängste vor, während, nach den Therapien, meist mit erheblichen Nebenwirkungen, viele schlaflose Nächte sind zu bewältigen.
Bild 4: Im Nebelschleier des Schneeberges neue Perspektiven erkennen?
Bild 5: Wolken lichten sich, der Schneeberg / der Verstand wird klarer, was kann ich zur Gesundung beitragen: Unterstützungen suchen, z. B. auf  www.krebsforum.at 
Bild 6: Die Brücke zur Gesundung gefunden?
Bild 7: Der Weg ist steinig - Hindernisse müssen weggeräumt werden, aber das Ziel ist vor Augen.
Bild 8: Hilfe in der Morgensonne?
Bild 9: Die Türen sind offen: Hervorragende Hilfe zur Gesundung bietet eine Onkologische Rehabilitation, z. B. wie hier in Bad Erlach.
Bilder 10 bis …..: Erholung im Haus mit schönen Einzel- und Doppelzimmern, verschiedenster Therapien, im Genuss-Restaurant, im Cafe, in den Fitnessräumen, in der sonnendurchfluteten Schwimmbad-Sauna-Landschaft, in Leseräumen und erholsamen Ruhebereichen sowie flexibel gestaltbaren Seminarräumen, bei interessanten Zusatz-Veranstaltungen im Haus / im Außenbereich / in der Umgebung …, bis zum nächsten Morgen.


Leider ist meine Onkologische Rehabilitation in Bad Erlach, bei Wiener Neustadt, schon bald zu Ende. Recht herzlichen Dank ALLEN Mitarbeitern (bitte Email weiterleiten!), die alle überaus kompetent, hilfreich und vor allem verständnisvoll immer bemüht waren, dass wir bestmögliche Gesundung wiedererlangen - Vergelt`s Gott!

Auch ich habe mich in dieser Zeit sehr gut erholt, werde viele erlernte Maßnahmen weiterhin durchführen!


Mit den besten Wünschen für das Neue Jahr, vor allem Gesundheit,

Dietmar Erlacher


Hinweis: Tumorpatienten haben (üblicherweise) jährlich die Möglichkeit zur Reha zu fahren, teils mit (notwendiger) Begleitperson, ca. 5 Jahre lang. Vordrucke für Fahrtkostenersatz in der hiesigen Ambulanz (auch bei Privat-Autoanreise). Weitere Infos wieder am Dienstag, 19h, in der Bücherei, bzw. Fragen an meine info@krebspatienten.at 
Nächstes Treffen der Selbsthilfegruppe Wien-Praterstern kommenden Donnerstag 18h; siehe mein www.krebsforum.at und die grünen Flugzettel hier bei der Rezeption.
Interessant und zu empfehlen (u. a. Gesprächsthema am Di. und Do.): Behindertenpass des Sozialministeriums www.sozialministeriumservice.at


               
                                    K f K
         Verein Krebspatienten für Krebspatienten
           Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                               Österreich
        Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
           Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
           Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
           info@krebspatienten.at  www.krebsforum.at
        Initiative Rauchfreie Lokale: www.rauchsheriff.at
     Dietmar Erlacher, Bundesobmann, Gesundheitsökonom
Bereits 514.000 Zugriffe/Monat auf www.krebsforum.at
« Letzte Änderung: 03. Januar 2016, 08:56 von Dietmar E. »


Gitti

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Bad Erlach, Rehab-Zentrum Nähe Wiener Neustadt
« Antwort #7 am: 29. Januar 2017, 00:44 »





Reha nach Krebs. Super-Tel.-Info: 15.2.17

Wie ist das mit einer Reha nach Prostatakrebs?

Tel. Infotag am Weltkrebstag 2.2.17.

http://www.tips.at/news/bad-erlach/leben/382606-telefonische-sprechstunde-zum-thema-rehabilitation-nach-prostatakrebs-in-bad-erlach