Autor Thema: Vor den Vorhang: GKK-NÖ (und bald die W.GKK?)  (Gelesen 6178 mal)

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Vor den Vorhang: GKK-NÖ (und bald die W.GKK?)
« am: 21. April 2007, 20:21 »

Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs


Schon unter "Gebärmutterhalskrebs" wurde hier im Forum wegen der "HPV-Impfung" geschrieben.
Glaublich von 12 bis 25 Jahren sollen sich beide Geschlechter gegen den Gebärmutterhalskrebs impfen lassen. Die Impfung besteht aus 3 Teilen und kostet normalerweise jeweils Euro 228.--.
Bis Ende Mai gibt es eine "Stützung", sodass der Gesamtbetrag 465.- ausmacht. Dies ist ein stolzer Preis, denn in den USA kostet es "nur" 280.-- Euro (wegen zwischenzeitl. Welchselkursveränderung ca. 244.-). In Niederösterreich zahlte man nur jeweils 80.- Euro.

Ich berichtete bereits, dass in Deutschland die Kassen bzw. der Staat bei 80 % aller Ansuchenden die vollen Kosten übernimmt. Ende Mai seien es 100 % !

Meines Erachtens sehr gute Infos gibt es im Internet auf der Seite http://www.fgz.co.at/fileadmin/hochgeladene_dateien/bilder/aktuelles/HPV_Impfung.pdf
sowie
http://www.kinderarzt.at/thema/444.html
und
http://www.ooegkk.at/mediaDB/118666.PDF,
oder
http://www.gebaermutterhalskrebs.or.at/?gclid=COjK3rOo1IsCFQEiZwod53tfVw
sowie auch auf
http://www.apoverlag.at/DieApotheke/2007/03/seiten/haupt01_impfung_0703.html

Angeblich ist ein zweiter Impfstoff vor der "Bekanntmachung" und so ein "Mitbewerber" könnte den Preis bald wesentlich günstiger machen.

Auch wenn die Frau Gesundheitsministerin Änderungen im gesetzl. Impfplan angesprochen hat, die Übernahme dieser erheblichen Kosten sind kein Thema, bisher.

Aber nun kommt es, der Leiter der WGKK und "Chef" des Hauptverbandes der gesamten Pflichtkrankenkassen Österreichs, Herr Bittner, tritt in die Öffentlichkeit mit:





OTS0035 5 CI 0251 WGK0001                             Sa, 21.Apr 2007

Gesundheit/Medizin/Soziales/Krankenkassen/Österreich

Bittner fordert kostenlose HPV-Impfung

Utl.: Effektive Krebsvorsorge noch immer nicht im öffentlich
      finanzierten Kinderimpfprogramm =

   Wien (OTS) - Der Vorsitzende der Trägerkonferenz im Hauptverband der Österreichischen Sozialversicherungsträger, Obmann Franz Bittner, fordert die rasche Aufnahme der HPV-Impfung für Mädchen - und wenn medizinisch notwendig auch für Knaben - in das öffentlich finanzierte Kinderimpfprogramm durch das Gesundheitsministerium. Eine entsprechende Initiative des Hauptverbandes blieb vom Ministerium bisher unbeantwortet.

   Die Impfung sollte für die Mädchen bzw. deren Eltern kostenlos sein. "Wir dürfen für diese Präventionsmaßnahme keine Zugangsbarrieren für einkommensschwache Haushalte zulassen. Die notwendigen drei Impfungen kosten immerhin ca. 600 Euro, ein Betrag, den sich viele Familien nicht ohne weiteres leisten können" sagte Bittner. Die Sozialversicherung ist bereit, so wie bei den anderen notwendigen Kinderimpfungen, ihren Anteil zu finanzieren. "Bund und Länder sind aufgefordert, dem positiven Beispiel Niederösterreichs zu folgen, und die Initiative der Sozialversicherung rasch aufzugreifen" appellierte Bittner.

   Der verfügbare Impfstoff schützt gegen die HPV-Typen 16 und 18, die für rund 70 Prozent aller Gebärmutterhalskrebsfälle als Verursacher gelten (HPV = Humane Papillomaviren). In Österreich werden jährlich ca. 500 neue Fälle von Zervixkarzinomen registriert. Jedes Jahr sterben 130 bis 180 Frauen an dieser heimtückischen Krebsart. Da es sich bei der HPV-Impfung um eine effektive Maßnahme zur Prävention einer der häufigsten Krebsarten bei Frauen handelt, empfiehlt auch der Impfausschuss des Obersten Sanitätsrates sowie das Robert Koch Institut in Deutschland die Impfung für Mädchen vor Eintritt in das sexuell aktive Alter.

Rückfragehinweis:
   Mag. Jan Pazourek
   WGKK - Öffentlichkeitsarbeit
   Tel.: 60 122 - 2254 oder 0664 - 31 31 794
   mailto:jan.pazourek@wgkk.sozvers.at
   www.wgkk.at

« Letzte Änderung: 28. April 2007, 11:36 von admin »