Autor Thema: Selbsthilfegruppen auf sich alleine gestellt?  (Gelesen 2820 mal)

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Geri

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Selbsthilfegruppen auf sich alleine gestellt?
« am: 21. Oktober 2008, 23:17 »

Baden-Württemberg: Ärzte und Selbsthilfegruppen wollen enger zusammenarbeiten

Dienstag, 21. Oktober 2008

Stuttgart/Mannheim – Eine enge Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Selbsthilfegruppen halten beide Seiten für hilfreich und wünschenswert. Dies zeigte sich bei der zweiten, von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Baden-Württemberg am 18. Oktober in Mannheim veranstalteten Fachtagung Selbsthilfe. Rund 60 Ärzte, Psychotherapeuten, Patientenvertreter und Mitarbeiter von Krankenkassen tauschten sich dabei über ihre Erfahrungen und Handlungsoptionen aus.

„Unter den zunehmend restriktiven politischen Rahmenbedingungen in unserem Gesundheitssystem wird es für die niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten immer schwieriger, gemeinsam mit den Patienten die Versorgungsziele bestmöglich zu erreichen. Deshalb sind Engagement und Kooperation von beiden Seiten so wichtig“, sagte Gisela Dahl aus dem Vorstand der KV.

Die KV habe daher eine Kooperationsberatungsstelle für ihre Mitglieder und für Selbsthilfegruppen sowie organisierte Patientenvertreter eingerichtet, die sogenannte Kooperationsstellen für die Zusammenarbeit von Selbsthilfegruppen und Ärzten. Sie bietet unter anderem gemeinsame Tagungen und ärztliche Fortbildungsveranstaltungen an und vermittelt Referenten an Selbsthilfegruppen.

© hil/aerzteblatt.de