Autor Thema: TV zu Krebs  (Gelesen 1943 mal)

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Josef

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TV zu Krebs
« am: 28. November 2016, 01:17 »


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Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

Josef

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2.12.16, 20.15, 3SAT, Krebs .....
« Antwort #1 am: 28. November 2016, 01:19 »



 3sat
Freitag, 02.12.2016
20:15 bis 21:00
Dokureihe
Krebs - Das Geschäft mit der Angst
Gefährliche Folgen alternativer Behandlung


Die "alternative Medizin" verspricht Heilung ohne Nebenwirkungen, ohne Chemie. Oftmals sind das leere Versprechungen, doch Patienten wollen sie glauben, für ein bisschen Hoffnung. Gibt es Wundermittel gegen den Krebs? Weshalb wenden sich so viele Patienten von der Medizin ab? Und warum ist die Justiz oft machtlos gegen Scharlatane? Der Film gibt wissenschaftlich fundierte Antworten und liefert Einblicke in die angeblich sanfte Medizin. Vor allem wenn es um lebensbedrohliche Krankheiten wie Krebs geht, sind Patienten und ihre Angehörigen bereit, alles zu tun - und alles zu zahlen -, was ihnen ein "Heiler" verspricht. Doch hinter dem schönen Schein verbergen sich oft Mittel und Methoden, die keine Wirkung zeigen. Und im schlimmsten Fall sogar schädlich sind. Quacksalber und Scharlatane spielen mit den Ängsten und Hoffnungen der Kranken - und machen Kasse mit falschen Heilversprechen. Auch die an Brustkrebs erkrankte Irit Lauven legt ihre ganze Hoffnung in die so genannte Galvanotherapie. Mit Hilfe von Strom will ein Heilpraktiker ihre Tumore zum Schrumpfen bringen. Doch trotz der angeblichen Erfolge, die er in Zusammenarbeit mit einem Röntgeninstitut verspricht, geht es Irit Lauven immer schlechter. Kurz vor ihrem Tod merkt sie, dass sie auf einen Scharlatan hereingefallen ist und erstattet Anzeige. "Für mich ist das ganz klar eine Körperverletzung", sagt ihre Anwältin Maia Steinert. Doch lässt sich das auch vor Gericht beweisen? Welche zum Teil abstrusen Therapien Heilpraktiker und Ärzte krebskranken Patienten anbieten, konnte Filmautorin Claudia Ruby in einer monatelangen Undercover-Recherche herausfinden. Sie besuchte mehrere 'alternative' Praxen und Kliniken und präsentierte dort den Fall eines Krebspatienten, der mit klassischer Chemo- und Strahlentherapie gut heilbar wäre. Aus den medizinischen Unterlagen ging das eindeutig hervor, doch "die Heiler" setzten stattdessen auf Heilmusik, bittere Aprikosenkerne, Kaffee-Einläufe und Krebs-Diäten. Ratschläge, die für einen echten Betroffenen den sicheren Tod bedeuten würden.
   
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
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Carola-Elke

Josef

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1.12.16, 22.10, WDR: Krebs......
« Antwort #2 am: 28. November 2016, 01:21 »




 WDR
Donnerstag, 01.12.2016
22:10 bis 22:55
Porträtreihe
Menschen hautnah: Tödliche Ehe
Die Krebskranke, der Heilpraktiker und seine Versprechen
Tödliche Ehe -
D 2016


Als Susanne Reichardt 45 Jahre alt ist, heiratet die fünffache Mutter den Heilpraktiker Siegfried Reichardt. Es ist ihre zweite und seine vierte Ehe. Diesmal scheint es die ganz große Liebe zu sein: "Ich dachte, dieser Mann ist das Absolute, er trägt mich auf Händen, der guckt, dass es mir gut geht, und immer das: Wenn Dir was fehlt, ich bin ja Mediziner, ich sorg mich um dich, ich mach alles." Zehn Jahre später ist klar, dass diese Liebe nicht nur gescheitert ist, sondern auch Folgen für Susanne Reichardts Gesundheit hat. Schon kurz nach der Hochzeit beginnen die Probleme. Susanne Reichardt fühlt sich von ihrem Mann dominiert und ist unglücklich. Zwei Jahre später entdeckt Susanne Reichardt plötzlich einen Knoten in ihrer Brust. Ihr Mann behandelt sie daraufhin mit alternativer Heilmedizin, aber die Mittel helfen nicht. Es geht ihr immer schlechter und sie muss ins Krankenhaus. Dort drängen die Ärzte auf Chemotherapie. Siegfried Reichardt überzeugt seine Frau jedoch, keine Chemotherapie zu machen. "Er hat mir das so lange ausgeredet, dass Chemotherapie überhaupt keine Heilungschance bewirkt. Kein Arzt würde an sich selber oder seiner Familie jemals eine Chemo durchführen lassen." Der Tumor wächst in Folge ungehindert weiter und bricht schließlich durch die Haut. Wieder kommt sie ins Krankenhaus. Die dortigen Ärzte sind über ihren Zustand entsetzt und sie bekommt ihre erste Chemo. Trotzdem kehrt Susanne Reichardt zurück in das gemeinsame Zuhause, denn ihr Mann verspricht, sich gut um sie zu kümmern. Das Siechtum der Susanne Reichardt geht weiter. Nach drei Tagen zu Hause geht es ihr so schlecht, dass sie in Todesangst die Polizei ruft. Die Beamten lassen sie sofort per Notarzt in die Klinik bringen. Nun endlich - mit Hilfe ihrer Kinder - wird ihr klar, dass sie ihrem Mann viel zu lange vertraut hat. Doch für Susanne Reichardts Körper ist es längst zu spät, die Ärzte diagnostizieren Brustkrebs im Endstadium. Fachärzte, die Susanne auf ihrem Leidensweg kennenlernen, erheben schwere Vorwürfe gegen den Heilpraktiker Siegfried Reichardt. "Die Therapien, die er eingesetzt hat, konnten einfach nicht zur Heilung führen. Das hätte ihm klar sein müssen, nachdem er 3 Jahre ohne Erfolg behandelt hatte. Das ist tragisch. Denn er hat nach meiner Meinung durch eine ausschließlich komplementäre Behandlung, wie man so sagt, den Heilungszeitpunkt für Frau Reichardt verpasst", sagt Chefarzt Dr. Friedrich Migeod. Sowohl Migeod als auch Manfred Hofmann, ärztlicher Direktor im Marienhospital Stuttgart, finden die Gesetzeslage für Heilpraktiker hierzulande skandalös. Sie gefährde viele schwer kranke Menschen. Siegfried Reichardt sagt hingegen: "Das, was ich mit meiner Noch-Frau gemacht habe, das war das Nonplusultra. Ich hab Medikamente geholt aus England, aus Amerika, nach den neuesten wissenschaftlichen Berichten." Der "Menschen hautnah"-Film "Tödliche Ehe" zeigt eine Frau, die bis zum Schluss um Gerechtigkeit kämpft, und einen Mann, der sich selbst als Opfer sieht.
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
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Carola-Elke

Gitti

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1. + 2. 12.16, TV zu Krebs
« Antwort #3 am: 30. November 2016, 01:14 »


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