Autor Thema: Depression, Burn out  (Gelesen 10014 mal)

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Evi

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Depression, Burn out
« am: 23. April 2008, 19:49 »
Burnout und Depression in der Arbeitswelt immer häufiger

   "Dramatischer Anstieg der psychischen Belastungen in allen Berufsgruppen"

   Die Zahl der psychischen und
   Verhaltensstörungen in der Arbeitswelt nimmt weiter zu. Das geht aus dem
   Bericht des Berufsverbandes Deutscher Psychologen (BDP)
   http://www.bdp-verband.de zur psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz
   hervor. Zwar nehme die Zahl der Arbeitsunfälle ab.
"Aber wir haben einen
   enormen Anstieg der psychischen Belastungen am Arbeitsplatz im
   Allgemeinen festgestellt und damit verbunden auch einen Anstieg der
   daraus folgenden Krankschreibungen", sagt Gesundheitspsychologin Julia
   Scharnhost im Gespräch mit pressetext. Der Anteil der Ausfalltage, die
   mit psychischen Problemen begründet wurden, sei so von 6,6 Prozent auf
   10,5 Prozent angewachsen.

   "Zu den psychischen Problemen zählen wir Depressionen, Angststörungen und
   auch Suchterkrankungen", erläutert Scharnhorst. "Seit gut zehn Jahren
   beobachten wir eine starke Zunahme dieser Erscheinungen - quer durch alle
   Berufsgruppen." Aufgrund des starken Trends gehe die
   Weltgesundheitsorganisation WHO zudem davon aus, dass bereits im Jahr
   2020 die depressiven Verstimmungen nach den Herzerkrankungen an zweiter
   Stelle stehen werden.
"Die Arbeitswelt und die Anforderungen an die
   Arbeitnehmer haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert",
   begründet Scharnhorst den Anstieg. Durch massiven Stellenabbau sei nun
   die gleiche Arbeit durch weniger Personal zu leisten, zudem müsse ein
   Arbeitnehmer heute wesentlich flexibler agieren, worunter auch die
   wichtige Freizeit leidet. "Es wird hier outgesourced, da fusioniert und
   dort eine ganzes Unternehmen ins Ausland verlagert", mahnt Scharnhorst.

   Vor allem in den Gesundheits- und Sozialberufen, aber auch bei Lokführern
   und Lehrern habe sich der Trend besonders deutlich niedergeschlagen. Laut
   Bericht leiden aufgrund von Überforderung und Stress mindestens 20
   Prozent der Ärzte unter dem Burnout-Syndrom, die Suizidraten bei
   Medizinern sind drei- bis fünffach erhöht. Auch Lehrer hätten mit der
   Balance zwischen Wollen, Sollen und Können stark zu kämpfen, was sich in
   der hohen Zahl von Frühpensionierungen widerspiegle.

   Der BDP sieht die Ursachen der zunehmend verbreiteten psychischen
   Probleme bei Arbeitnehmern vor allem in Zeitdruck, hoher Verantwortung
   und Komplexität der Arbeit, sowie in prekären Arbeitsverhältnissen und
   der Veränderung des Arbeitsklimas in Unternehmen begründet. Auch die
   permanente Sorge um den Arbeitsplatz erhöhe die psychische Belastung
   immens. "Zunächst sollte sich jeder im Sinne der Vorsorge mit dem Thema
   Stressbewältigung vertraut machen", rät Scharnhorst, " Aber die Hauptlast
   liegt bei den Arbeitgebern, die dafür sorgen müssen, dass ihre
   Angestellten nicht durch die Arbeit krank werden."
So müsse man sich mit
   der Arbeitslast der Arbeitnehmer auseinandersetzen und diese reduzieren.
   Zudem spricht sich der BDP für eine intensivere Beteiligung der
   Arbeitnehmer am Arbeitsmanagement aus.
   "Partizipation ist das
   Schlüsselwort", bekräftigt Scharnhorst. Aber auch die Führungskräfte in
   den Unternehmen müssten geschult werden, "da sie häufig zu wenig über
   psychische Belastungen wissen und was dagegen zu tun ist."
   23.4.08

Tanja

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Depression, den Burn out besiegen bzw. gar nicht erst ............
« Antwort #1 am: 04. Juni 2008, 14:08 »

   Den Burnout besiegen

   Rechtzeitiges Stressmanagement beugt dem Absturz vor

   Unterammergau (pts/04.06.2008/11:00) - Eine Frau, ein Mann in den besten
   Jahren. Seit langem erfolgreich. Und dann der Absturz . Das tückische an
   einem Burnout: wenn er da ist, ist es zu spät. In kürzester Zeit zerstört
   er Lebensentwürfe, ruiniert Karrieren. Das einzige was dagegen hilft, ist
   zu lernen, wie man mit Stress vernünftig umgeht.

   Für das eigene Stressmanagement die Hilfe eines Entspannungstrainers in
   Anspruch zu nehmen, ist nicht neu. Was in den USA bereits seit langer
   Zeit etabliert ist, bekommt nun auch den Europäern. Längst greifen auch
   Deutschlands Topmanager auf Hilfe von Profis zurück. Allerdings bleibt
   Stressmanagement nicht nur Topmanagern vorbehalten. Ob der gestresste
   Bankmitarbeiter, der nach den vielen Kursstürzen nachts nicht mehr
   schlafen kann, die Karrierefrau die in Job und Familie perfekt sein will,
   oder der Angestellte, der versucht seinen immer stressiger werdenden Job,
   seine Familie und das Recht auf etwas Freizeit unter einen Hut zu
   bringen, alle suchen den richtigen Umgang mit dem unglaublichen
   Gesellschafts- und Arbeitsdruck unserer Zeit.

   Der Naturentspannungstrainer Joachim Renz http://www.natur-stress.de,
   der selbst 20 Jahre einen dieser Managerposten inne hatte, kennt die
   Probleme nur zu gut. "Extremer Leistungsabfall, Agressionen dem Umfeld
   gegenüber und Erschöpfungszustände nach kleinsten Anforderungen sind die
   ersten Anzeichen. Wer da nicht schnell reagiert, nimmt garantiert
   langfristig Schaden. Mit meinem ganzheitlichen Konzept lernen die
   Menschen sich in kürzester Zeit komplett zu entspannen. In nur drei Tagen
   können wir gemeinsam die Entspannung und Ausgeglichenheit früherer Tage
   wieder erreichen."

   Das Erfolgsgeheimnis liegt in der Einzelbetreuung.
Das Training selbst .... http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=080604017


Evi

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Burn out: das ist sogar in Österreich! War schon wer dort?
« Antwort #2 am: 12. Juni 2008, 00:41 »
Wohin bei Burnout? - Ayurveda auf Schloss Pichlarn

   Nenndorf (pts/11.06.2008/10:15) - Jeder Mensch, der Verantwortung in
   seinem Job und seiner Familie trägt, kennt die Situation. Es gibt keine
   halben Sachen, keine halben Projekte, keine halben Geschäftsabschlüsse,
   keine halben Familienangelegenheiten. Wer Verantwortung übernimmt, steckt
   voll drin oder hat sie schnell wieder verloren. Tatsache ist, dass der
   Verantwortungsdruck ständig steigt. Gleichzeitig leben die meisten
   Menschen in einer belastenden Umwelt mit Lärm, Staub, Fast Food, Hektik,
   Reizüberflutung und noch einigem mehr.

   Die neuen Krankheiten - chronic multisystem illnesses

   Deshalb ist es kein Wunder, dass in den letzten Jahrzehnten Krankheiten
   entstanden sind, die man nicht richtig fassen kann. Sie haben Namen wie
   "chronic multisystem illnesses". Das bedeutet, dass es chronische
   Krankheiten sind, die mehrere Organsysteme umfassen. Praktisch immer
   betroffen sind das Immunsystem, die Psyche und das Nervensystem. Zu der
   genannten Gruppe gehören allen voran das Burnout, die chronische
   Müdigkeit, die multiple Chemikalien-Sensitivität (Überempfindlichkeit
   gegen Umweltgifte, Elektrosmog etc.) und die Fibromyalgie
   (Muskelschmerzen ohne fassbaren Grund). Unter-sucht man Blut, Urin und
   Speichel bei diesen Krankheiten, dann finden sich wiederholende Muster:
   Chronische Infekte mit Viren, ein gestörtes Immun-system, hormonelles
   Ungleichgewicht, eine Erschöpfung der Stresshormone und eine starke
   Belastung mit freien Radikalen. Der gemeinsame Nenner dieser Krankheiten
   ist eine Überempfindlichkeit gegen äußere Reize, seien dies nun
   Infektionserreger, Chemikalien, Elektrosmog oder psychische Belastungen.
   Der Organismus ist nicht mehr in der Lage, die äußeren Einflüsse zu
   integrieren.

   Ayurveda

   Es ist nicht einfach, diese modernen Gesundheitsstörungen in
   ayurvedischen Begriffen zu beschreiben. Natürlich denkt man als Erstes an
   Vata im Sinne einer gestörten Regulation und nervlicher Überlastung. In
   der Pulsdiagnose findet man jedoch meistens eine weitaus komplexere
   Situation. In der Regel sind alle drei Doshas nach unten gefahren; im
   Gewebestoffwechsel finden sich Zeichen chronischen Stresses, wobei auch
   hier die extreme Energie-Armut der vorherrschende Eindruck ist. Die
   konstitutionelle Energie, die einen schützenden und zusammenhaltenden
   Einfluss ausübt, ist in der Regel aufgebraucht. Bei Menschen, die von
   Natur aus sehr vital sind, kann man auch einen stark überhitzten Puls
   finden.

   Im Institut für AyurVeda und AntiAging auf Schloss Pichlarn haben wir in
   den letzten Jahren sehr viel Erfahrung mit diesen Krankheiten gesammelt.
   Die ayurvedischen Ölbehandlungen fördern bereits Reizabbau,
   Entschleunigung und Entspannung. Dabei ist unser Team geschult,
   individuell auf jeden Fall einzugehen. In persönlichen Gesprächen
   arbeiten wir die Faktoren heraus, die zum Einbruch in der Leistung
   geführt haben. Ein großes Plus ist das Hotel selbst, das mit 5 Sternen
   gleichzeitig österreichische Gelassenheit vermittelt. Man kann loslassen,
   sich in einem großzügigen Wellnessbereich entspannen, auf den hauseigenen
   Golfplatz gehen oder einfach die Natur genießen. Gerade die Natur des
   Ennstales lässt noch eine unverfälschte Kraft spüren, die alleine schon
   Energie spendet.

   Molekularbiologie
   In der Behandlung von "chronic multisystem illnesses" verlassen wir uns
   nicht nur auf die Weisheit alter Heilweisen, sondern nehmen auch
   modernste medizinische Forschung mit ins Boot. Dazu gehört vor allem die
   Molekularbiologie, die in den letzten Jahren die Signalwege zwischen
   Immunsystem, Psyche und Nervensystem immer besser entschlüsselt hat. Wie
   bremst Stress das Immunsystem, wieso drücken chronische Entzündungen auf
   die Psyche, warum steigt das Cholesterin bei psychischer Belastung u.s.w.
   Vieles davon kann inzwischen in Labortests nachvollzogen werden.
   Gleichzeitig erweitert sich dadurch das Verständnis für ganzheitliche
   Heilweisen wie dem Ayurveda und es entstehen neue Behandlungsmethoden.
   Eine davon ist die Behandlung mit Mikronährstoffen. Sie beruht auf der
   alten Erkenntnis, dass Nahrung die beste Medizin ist. Unter extremer
   Belastung des Organismus oder bei bereits eingetretenen
   Gesundheitsstörungen reicht die normale Ernährung in der Regel jedoch
   nicht mehr aus, um dem Organismus alle Nährstoffe in genügender Menge
   zuzuführen. Deshalb werden sie in konzentrierter Form als
   Food-Supplements verabreicht. Sie sind eine ausgezeichnete Ergänzung zu
   ayurvedischen Kräuterpräparaten und werden oft mit diesen kombiniert.

   Synthese

   Die "neuen Krankheiten" entstehen aus der immensen Überflutung von Körper
   und Geist mit Reizen. Dadurch erkranken grundsätzlich mehrere
   Organsysteme gleichzeitig. Bereits aus dieser Überlegung wird
   ersichtlich, dass nur ein kom-plexer therapeutischer Ansatz helfen kann.
   Das ist unsere Spezialität.

   Ayurveda
   kombiniert mit individuellem Coaching, modernster Medizin, pflanzlichen
   Heilmitteln und Food-Supplements und das Ganze in einer Umgebung, in der
   alles stimmig ist.

   Dr. Hans Schäffler
   Institut für Ayurveda und Anti-Aging
   Hotel Schloss Pichlarn
   A-8952-Irdning
   Tel.: +43 3682 - 24440
   E-Mail: office@ayur-veda.at / http://www.ayur-veda.at /
   http://www.pichlarn.at

   Ayurveda in Europa

   Der Ayurveda ist der gelungene Versuch, die Gesetze der Natur und die
   Gesetze menschlichen Lebens in ein einheitliches Erklärungsmodell zu
   bringen. Die Naturgesetze, dazu gehören die klimatischen oder die
   geographischen Bedingungen, sind lokal unterschiedlich ausgeprägt.
   Deshalb finden Sie in unserem Institut kein "little India", kein Indien
   im Kleinformat. Vielmehr ist es unser Bestreben, die ayurvedischen
   Grundsätze für Mitteleuropäer in Mitteleuropa umzusetzen. Das beginnt mit
   der Kommunikation, die weitgehend ohne indische Terminologie auskommt,
   setzt sich fort bei der Auswahl der Menüs, findet Berücksichtigung bei
   der Herstellung der Öle und der Verwendung von Kräutern. Damit ist ein
   wichtiges ayurvedisches Grundprinzip erfüllt, die geographischen
   Verhältnisse und den kulturellen Hintergrund des Patienten bei der
   Therapie zu berücksichtigen. (Ende)

     Aussender: Ayurveda Journal
   Ansprechpartner: Buko Hartmann
   email: b.hartmann@ayurveda-journal.de
   Tel. 04108-414315

http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=080611011

Dietmar E.

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HEUTE: Burn out - ORF, Radio Ö1, 19.05 Uhr
« Antwort #3 am: 31. Juli 2008, 01:03 »


Ö1 Programm Do, 31.07.2008
alle Artikel
Donnerstag,
31. Juli 2008
19:05 Uhr

Dimensionen - Die Welt der Wissenschaft *

In den 90er Jahren galt Burnout noch als "Manager-Krankheit",
heute betrifft sie Menschen aus nahezu allen Berufsgruppen,
Tendenz steigend.

Burnout - "Ausgebranntsein" - ist eine stressbedingte Erkrankung,
die im Extremfall bis zur Arbeitsunfähigkeit führen kann.

Arbeitsmediziner schätzen, dass zwischen sieben und neun Prozent der Berufstätigen
durch Burnout gefährdet sind.

Allerdings: Als Krankheit scheint Burnout nicht in medizinischen Lehrbüchern auf.
Körperliche und emotionale Erschöpfung kennzeichnen dieses immer noch
ungenau definierte Syndrom, das
Depressionen,
Angstzustände und verschiedenste
körperliche Beschwerden
auslösen kann.


Die "Dimensionen" behandeln nicht nur Fragen der
Behandlung und Prävention, sondern nehmen auch die
Burnout-Forschung kritisch unter die Lupe.

"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Jutta

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Hetze und Dauerstress
« Antwort #4 am: 10. August 2008, 21:18 »

Wenn Frauen ständig in Hetze sind, kann das auf Dauer krank machen.

Arbeiten, essen, telefonieren - viele Frauen erledigen mehrere Dinge gleichzeitig.

Eine Umfrage zeigt, dass für viele Frauen die Mehrfachbelastung durch Beruf, Familie und Haushalt Stress bedeutet.


Die Hetzkrankheit, auch Hurry Sickness genannt, gilt als Vorstufe des Burnout-Syndroms und ist bisher als Managerkrankheit bekannt. Das Gefühl ständiger Hetze betrifft aber nicht nur diese Männerdomäne. Eine aktuelle, repräsentative Talcid-Umfrage unter Frauen, umgesetzt von GfK-Healthcare, hat gezeigt: Jede Zweite ist von zehn der elf abgefragten Symptome ständig oder zumindest gelegentlich betroffen.

Leitsymptom Multitasking

Das Leitsymptom der Hetzkrankheit ist laut Umfrage mit 87 Prozent das Streben, mehrere Dinge gleichzeitig erledigen zu wollen. "Das so genannte Multitasking wird gerne als eine besonders bemerkenswerte Fähigkeit von Frauen interpretiert, ohne gleichzeitig die möglichen negativen Folgen zu beleuchten", erklärt Privatdozent Dr. Jost Langhorst, Gastroenterologe und Psychotherapeut an der Universität Duisburg-Essen.
"Tatsächlich führt das ständige Umschalten zwischen vielen Aufgaben zu einem Zustand der Überforderung. An unserem Körper geht das nicht spurlos vorüber. Der empfindliche Magen-Darm-Trakt reagiert zum Beispiel mit Beschwerden wie Sodbrennen."

Stress übersäuert Magen

Magen und Psyche sind eng miteinander verbunden, da ein dichtes Nervengeflecht den Verdauungsapparat umschließt.
Das so genannte Bauchhirn fühlt mit und steuert autonom die Funktionen des Magen-Darm-Trakts.
Dabei gehen 90 Prozent der gesamten Informationen in Form von Nervenimpulsen und Hormonen vom Bauch zum Gehirn.
Stress kann diese Funktion stören und zum Beispiel eine erhöhte Säureproduktion hervorrufen.
Die Umfrage bestätigt: Jeder dritten Frau schlägt ständige Hetze zeitweise auf den Magen. Sodbrennen und saures Aufstoßen
sind dabei mit 15 Prozent die häufigsten Symptome.
Ein weiterer Grund für die Beschwerden ist neben Stress die Ernährung. Jede zweite Frau gibt an, aufgrund von Zeitmangel unregelmäßig zu essen. Mehr als die Hälfte der Befragten belohnt sich gerne mit Genussmitteln wie einem Glas Wein, einer Zigarette oder Süßigkeiten, die ebenfalls die Produktion von Magensäure fördern.

Freiräume schaffen

Wem Hetze und Eile auf den Magen schlagen, sollte die Warnsignale des Körpers ernst nehmen und sich Freiräume schaffen. "Zuerst müssen sich Betroffene den Zusammenhang bewusst machen", so Privatdozent Dr. Langhorst. "Erst dann können nachhaltige Veränderungen des Lebensstils erfolgreich sein.
Menschen, die unter Stress stehen, sollten aktiv Möglichkeiten zum Stressabbau in ihren Tagesablauf einplanen.

Auch entspannende Tätigkeiten wie Bewegung, Yoga oder Meditation können helfen." Akute Beschwerden können durch ein Antazidum wie Talcid schnell und zuverlässig behandelt werden. Es neutralisiert überschüssige Säure direkt im Magen und lindert die Schmerzen schon nach wenigen Minuten.

Evi

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Re: Depression, Burn out
« Antwort #5 am: 23. September 2008, 16:55 »


http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/tid-11886/burn-out-das-ich-in-der-krise_aid_334305.html

22.09.08

8 Kommentare

Burn-out - Das Ich in der Krise

Fallen die Kurse, steigt das Burn-out-Risiko von Managern. Doch es gibt Möglichkeiten, dem Absturz des Ichs vorzubeugen.

Viele Manager merken nicht, dass sie sich chronisch überlasten

Ganz nach oben hatte es Stephan V. gebracht: Als Manager einer großen Bank verantwortete der 47-Jährige einige Tausend Arbeitsplätze. Zwölf bis 14 Stunden ackerte er pro Tag, mindestens sechs Tage die Woche. Als sich seine Frau mit seinen zwei Kindern von ihm trennte, registrierte Stephan V. das kaum. Im Gegenteil reagierte er auf die Scheidung sogar mit Erleichterung, fiel doch endlich die zusätzliche Belastung durch seine Familie weg.

Den Alltag gelassen meistern

2007 geriet sein Unternehmen massiv unter Druck. Stephan V. musste einige Hundert Mitarbeiter entlassen. Auch sein Arbeitsplatz war in Gefahr. Nach einer Sitzung brach er zusammen – Kreislaufkollaps. Die Ärzte tippten zunächst auf .............
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/tid-11886/burn-out-das-ich-in-der-krise_aid_334305.html


Burn-out-Test:

Fühlen Sie sich ausgebrannt?
Burn-out-Syndrom:
Wenn Stress krank macht

Jutta

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Präsentismus, Mobbing, Angstfantasien und Depression führen zum Burnout

Eines der wichtigsten Gesundheitsthemen der heutigen Zeit ist die schockierende Zunahme von Burnout- Fällen, verbunden mit der rapiden Abnahme der Krankenstände.
Problem Präsentismus:

Wie viele Menschen kennt man bereits persönlich, die trotz Krankheit, Übermüdung, Überforderung zur Arbeit gehen - aus Angst den Arbeitsplatz, die finanzielle Absicherung, zu verlieren. Jede zweite alleinerziehende Frau mit Kindern gibt tagtäglich alles und noch mehr bei ihrer Arbeit, um sich und die Kinder durchzubringen. Jeder karriereaufbauende Mann ist zwölf Stunden oder länger im Dauerstress, um sein Fortkommen voranzutreiben. Ein Taxifahrer sitzt jede Nacht im Auto, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

Dabei klagen sie alle unter ständigen Kopfschmerzen, Nackenverspannungen, Übermüdung, Atemwegserkrankungen, Lustlosigkeit, Panikattacken etc. Sie erlauben es sich trotz Beschwerden nicht, aufzuhören zu funktionieren - denn erstens ist Zeit doch Geld und zweitens wird Mann oder Frau sonst als unnötige Last der Gesellschaft abgestempelt.

Präsentismus als Vorstufe zu Burnout

So steigt die Anzahl von Menschen, die sich unaufhaltsam in Richtung Burnout bewegen.
Nun stellt sich die Frage: ist niemand mehr vor dieser beginnenden „Volkskrankheit Burnout“ gefeit?
Die Frage wird bereits durch ein wichtiges Schlagwort unserer Zeit, „Funktionalität“, beantwortet. Egal wann und wo, die Leistung muss schnell und effektiv erbracht werden. Bei Ausfall der Arbeitskraft ist meist schnell für Ersatz gesorgt, aus funktionellen Gründen.

Um voran zu kommen, muss man an sich sehr hohe Leistungsansprüche stellen und alles so perfekt wie möglich erledigen. Dabei denke man an die Mutter eines Kindes, die nach 100 prozentiger Leistung in der Arbeit zuhause weiter 100prozentige Leistung erzielen soll.
Niemand nimmt sich Zeit, auf seinen Körper zu hören, der symptomatisch bereits zeigt, wie erholungsbedürftig er ist (Herzrasen, Konzentrationsschwächen,...), niemand erlaubt es sich mehr, krank sein zu dürfen.

Hier ist der Kernpunkt des Problems zu finden. Laut Umfragen gehen in Deutschland 71% trotz Krankheit arbeiten, auch gegen Anraten des Arztes. im Jahr 2006 gab es bei den Deutschen die niedrigste Krankheitsrate seit der Wiedervereinigung.
Wenn man den Körper dauernd unter Stress setzt, führt dies letzten Endes zu körperlichen und zu psychischen Beschwerden. Die Anzahl der Menschen die gegen Depressionen auf Psychopharmaka zurückgreifen, steigt jährlich.

Ohne Veränderung der allgemeinen Lebensbedingungen, besonders im Arbeitsbereich, führen die andauernden körperlichen Beschwerden und psychosomatischen Störungen zum totalen Zusammenbruch des Menschen - dem Burnout.

Der Weg aus dem Burnout ist zeit- und kostenintensiv, denn er erfordert langwierige Therapien mit professioneller Betreuung.
Viele Burnoutopfer bleiben es trotz Therapien ihr Leben lang.

Gegenmaßnahmen:

Nun wird es endlich Zeit, etwas am alten Gesundheitssystem der Symptombehandlung und im Arbeitsbereich zu ändern. Warum sollen wir nicht am Knackpunkt ansetzen und das Problem bei seiner Wurzel behandeln - vorbeugend?

Die Business Doctors beschäftigen sich bereits seit mehreren Jahren mit dem Phänomen des Präsentismus und den Ursachen des Burnout. Sie riefen die größte berufsgruppenspezifische Burnoutstudie im deutschsprachigen Raum ins Leben. Es wurden 10 verschiedene Berufsgruppen unter die Lupe genommen, um die verschiedensten Stressfaktoren und Gegebenheiten im Umfeld mit einzubeziehen. Aufgrund der Erkenntnisse der Burnoutstudie wurden für jede Berufsgruppe spezifisch ausgerichtete Präventionspackages erstellt, um mit geringem Kosteneinsatz, den Problemen Präsentismus als Vorstufe zum Burnout und Burnout selbst,
vorzubeugen.

Denn Prävention im Arbeitsbereich ist die effizienteste Methode, dem Burnout Einhalt zu gebieten. Vorbeugende Maßnahmen ersparen jedem, dem Krankensystem, dem Betrieb und dem Arbeitnehmer viele Kosten und Mühen. Denn allein Präsentismus kostet die deutsche Wirtschaft jährlich 120 Mrd. € durch indirekte Fehlerkosten und Leistungsverlust. Die indirekten Fehler führen zu einem Produktivitätsverlust von 40%.

Burnout kostet die Wirtschaft, durch den Wegfall einer Arbeitskraft und Therapiekosten, weitaus mehr.
Aufgrund dieser Tatsachen brauchen wir ein Umdenken im Arbeitsfeld - durch Vorbeugung die Kosten und Unzufriedenheit der Arbeitnehmer zu minimieren.
Die Business Doctors setzen ihre Arbeit genau im Bereich der Prävention an. Sie erarbeiteten, aufgrund der Ergebnisse der berufsspezifischen Studie, Seminare, Beratungen im innerbetrieblichen Bereich, und berufsspezifische Maßnahmenpackages, die sie mit Erfolg umsetzen.
Prävention ist somit auch ein großer Wirtschaftsfaktor (Wegfall des Produktivitätsverlustes)
.
Bei Interesse an den präventiven Maßnahmepackages und den vorbeugenden Coachings gegen Burnout,
sowie an Zahlen, Daten und Fakten über Präsentismus, finden Sie uns unter:

www.business-doctors.at

Business Doctors
Prenterweg 9
8045 Graz
Kontakt: Franz Karl Daublebsky, Marketingleitung
Tel: 0043 (0) 676/4211727
mail:

Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die Business Doctors sind Vordenker und Wegbereiter in den Bereichen Marketing, Social- und Gesundheitsmarketing mit dem Spezialthema Prävention (z.B. Burnout).
Einer der ersten Herausforderungen war es, den Weltkongress "Humanity in Medicine" nach Graz zu holen. Mittlerweile hat unser Unternehmen um sich ein eigenes nationales und internationales Netzwerk aufgebaut, bündelt im Rahmen von branchenübergreifenden Netzwerken Kompetenzen und setzt mit den entsprechenden Kooperationspartnern und Unterstützung der Sozialpartnerschaften Präventionsprojekte in den Unternehmen um.

Fit für die Wirtschaft
Durch die Dynamik der Märkte ergeben sich hinsichtlich des Unternehmenserfolges neue Anforderungen an die Unternehmen. Das Thema Prävention als Wirtschaftsfaktor steht bei den wirtschaftlichen Fragestellungen immer öfter im Mittelpunkt.
Neben der Umsetzung genereller Marketingkonzepte geht es uns darum, den Begriff Prävention im täglichen Wirtschaftsleben, in der alltäglichen Kommunikations- und Denkweise zu integrieren.

Human Factors
Mit Human Relation Management (HRM), Human Capital Programms (HCP), Corporate Social Responsibility (CSR) und der wissenschaftlichen Entwicklung des Motivations Quotienten (MQ) setzen wir neue innovative Schritte in Richtung eines humaneren Arbeitsumfeldes.
Hier bieten wir gesundheitsfördernde Aktivitäten in Form von Vorträgen, Infoseminaren, Workshops und Kongressen an

Gitti

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Burn-out-Fortbildung der Kammer Baden-Württemberg als Video
« Antwort #7 am: 06. August 2012, 22:47 »


Burn-out-Fortbildung der Kammer Baden-Württemberg als Video

Donnerstag, 2. August 2012

Stuttgart – Eine Fortbildungsveranstaltung mit mehreren Vorträgen zum Thema Burn-out hat die Landesärztekammer Baden-Württemberg auf ihrer Website publiziert. Die Aufzeichnungen stammen von einer Veranstaltung der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung Südbaden vom Mai dieses Jahres in Freiburg. Diese stand unter dem Motto: „Burn-out = Depression? Definition, Abgrenzung, Handlungsstrategien“.

zum Thema

    zur Video-Fortbildung

http://www.aerztekammer-bw.de/10aerzte/05kammern/40sb/20120502-burnout-depression/index.html

„Wir möchten anhand der Vorträge von Fachleuten, die sich mit der Burn-out-Problematik intensiv auseinandergesetzt haben, dazu beitragen, eine klare ärztliche Orientierung in diesem noch recht verworren erscheinenden Gebiet gesundheitlicher Beeinträchtigung zu ermöglichen“, heißt es aus der Kammer. Burn-out sei keine Krankheitsentität in der ICD-10, es existierten daher auch keine definierten Diagnostik- und Behandlungsleitlinien. Viele Ärzte seien daher beim Umgang mit Patienten unsicher, die sich als ausgebrannt erleben.

Referenten der Veranstaltung sind Mathias Berger, Direktor der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg, Wilhelm Niebling, Leiter des Lehrbereichs Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Freiburg, und Bernhard Mäulen, niedergelassener Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Villingen-Schwenningen. © hil/aerzteblatt.de

Sissi

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Schlafprobleme: Zeichen für drohenden Burnout?
« Antwort #8 am: 27. September 2012, 22:19 »


Gesunder Schlaf
Schlafprobleme: Zeichen für drohenden Burnout?

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    Die Augen fest geschlossen - doch statt Schlaf stellen sich nur Gedanken an den Job ein? Wer länger unter Schlafproblemen leidet, sollte seinen seelischen Zustand hinterfragen.
    Foto: Malte Christians/ dpa

Um drei Uhr nachts ist immer noch nicht Feierabend: Der Ärger mit Kollegen, die liegengebliebene Akte lassen einen einfach nicht schlafen. Wenn es Berufstätigen so geht, kann das ein Alarmsignal sein. Ein Burnout kann drohen.

Schlafprobleme können ein Zeichen für ein drohendes Burnout sein. "Wer nachts plötzlich aufwacht und über unerledigte Aufgaben nachdenkt, sollte dies als Warnsignal betrachten", sagt Julia Scharnhorst vom Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP). Auch wenn Berufstätige merken, dass sie wegen der Arbeit regelmäßig Treffen mit Freunden sausenlassen oder am Feierabend nicht abschalten können, ist das ein Alarmsignal.

Ein Burnout äußert sich durch körperliche und seelische Erschöpfung, erläutert Diplom-Psychologin Scharnhorst. Verspannungen, Lustlosigkeit und sozialer Rückzug sind typische Anzeichen. "Die Signale werden aber oft übersehen. Man sieht kein Blut, hört keine Schreie. Burnout ist eine stille Krankheit", sagt die Psychologin Betroffene arbeiten oft immer weiter, bis sie irgendwann zusammenbrechen. Schlafprobleme: Zeichen für drohenden Burnout?
Burnout oder andere seelische Probleme: Ursache für jeden achten Fehltag

Psychische Leiden wie Burnout sorgen für immer mehr Fehlzeiten, wie aus einem aktuellen BDP-Bericht hervorgeht. So geht jeder achte Fehltag in Deutschland - rund 12,5 Prozent - auf seelische Probleme zurück. Damit habe sich der Anteil seit dem Jahr 2000 etwa verdoppelt. Der Verband beruft sich dabei unter anderem auf eine Auswertung der Bundespsychotherapeutenkammer. Um vorzubeugen, sollten Berufstätige im Arbeitsalltag immer wieder kleine Pausen zum Entspannen einlegen. "Da hilft schon ein kurzer Blick aus dem Fenster oder einfach mal die Treppe auf- und abzugehen", erklärt Scharnhorst.

Abends sofort aufs Sofa und den Fernseher anzuschalten, sei nicht zu empfehlen. "Da ist es schon besser, einfach mal in die Natur zu gehen. Bewegung ist wichtig", sagt Scharnhorst. Das heißt nicht, dass Berufstätige abends für ihr seelisches Gleichgewicht noch einen Halbmarathon absolvieren müssen. "Das kann auch ein Spaziergang sein." Sinnvoll sei, Entspannungstechniken zu lernen - dazu biete sich etwa Autogenes Training, Tai Chi oder Yoga an.

Wie groß das Risiko eines Burnouts für Berufstätige ist, hängt auch vom Typ ab. "Betroffen sind meist .... http://www.lifeline.de/leben-und-familie/life-balance/arbeit-beruf/schlafprobleme-zeichen-fuer-drohenden-burnout-id89881.html#utm_source=lifeline&utm_medium=newsletter&utm_content=artikelteaser5&utm_campaign=newsletter-27-september-2012

admin

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Aktive Burnout-Prophylaxe durch Energiearbeit
« Antwort #9 am: 14. Oktober 2012, 01:00 »

Bewusster Umgang mit Lebenskraft

Seminarplatz zu gewinnen: Aktive Burnout-Prophylaxe durch Energiearbeit

Wien (pts006/12.10.2012/07:30) - Burnout kann jeden treffen, alleine in Österreich sind ca. 800.000 Menschen davon betroffen, Pflegepersonal und pflegende Angehörige sind besonders gefährdet. Die Krankheit beginnt schleichend und hat, wenn sie ausbricht, weitreichende Folgen. 2010 gab es durch Burnout 2,6 Millionen Krankenstandstage, das entspricht einem gesamtwirtschaftlichen Schaden von ca. 3,3 Milliarden Euro. Mag. Claudia Dieckmann, Leiterin des Instituts für Energiearbeit, bietet nun ganz neu eine Seminarreihe an, die sich vorbeugend speziell gegen Burnout richtet. Das Seminar wird in Kleingruppen mit speziell ausgebildeten Trainern angeboten. Unternehmen können die Seminarreihe auch an ihrem Standort für ihre Mitarbeiter buchen.

"Aktive Burn out Prophylaxe" im Energieinstitut, Schulgasse 63, 1180 Wien, jeweils 9 bis 18 Uhr.

Termine: 17.-18. November 2012, 16. Dezember 2012, 20. Jänner 2013, 24. Februar 2013.

Kosten: Erster Termin EUR 420; vier weitere Termine zu je EUR 140 (bei Vorauszahlung nur EUR 850 statt EUR 980)

Verlosung: der erste Termin (17.-18. November, Wert EUR 420) wird unter allen Interessenten verlost. Kennwort: "Burn out Prophylaxe", mit Namen und Adresse per E-Mail an office@hennrich-pr.at oder SMS an Tel. 0664/408 18 19.

Burnout ist ein krisenhafter Prozess, emotionales Ausgebranntsein, das Körper und Geist mit einbezieht. In Österreich ist bereits knapp jeder Zehnte betroffen - das sind insgesamt zirka 800.000 Menschen. "Mit Energiearbeit lässt sich Burnout aktiv vorbeugen und bei bereits Betroffenen die Genesungszeit erheblich verkürzen", erklärt Mag. Claudia Dieckmann, Leiterin des Instituts für Energiearbeit.

Die von Burnout Betroffenen kommen aus allen Berufen und Gesellschaftsschichten. Burnout verursacht nicht nur einen extrem hohen Leidensdruck bei den Betroffenen und ihren Angehörigen, sondern auch einen enormen gesamtwirtschaftlichen Schaden: Im Jahre 2010 waren sieben Prozent aller Krankenstandstage (2,6 Millionen) durch Burnout bedingt - daraus resultierten Kosten von 3,3 Milliarden Euro.

Komplementäre Heilmethoden werden bei den Menschen immer beliebter und werden speziell bei chronischen körperlichen und psychischen Leiden vermehrt in Anspruch genommen. Ihr Potenzial wird aber auch von arrivierten Institutionen zunehmend erkannt - sowohl für ihre Mitarbeiter, als auch für Patienten und Klienten. Sie beginnen daher zunehmend, Energetiker in den eigenen Reihen aufzunehmen oder ausbilden zu lassen, und bieten energetisches Wissen für Kollegen im eigenen Haus an. Mitarbeiter energetisch auszubilden hilft, die Angebote in seriöser und guter Qualität im eigenen Haus zu haben und das Team gesund und motiviert am Arbeitsplatz zu halten.

Energiearbeit - was ist das?

Die Fähigkeit, mit Lebenskraft umzugehen, ist uns Menschen innewohnend. Der bewusste Umgang mit Lebenskraft wird jedoch weder durch Gesellschaft noch durch Bildungssysteme vermittelt. "Unsere Seminare und Beratungen geben den Menschen dieses Wissen wieder", betont Mag. Dieckmann. "Alle Ressourcen, um die Situationen des Arbeitslebens erfolgreich zu meistern, sind in jedem von uns vorhanden. Unser Ziel ist es, den Mensch en diese Ressourcen bewusst zu machen und ihnen die Chance zu geben, diese im praktischen Leben anzuwenden."

Ausbildung in Prana Energiearbeit

Das Institut für Energiearbeit wurde von Mag. Claudia Dieckmann im Jahre 1995 gegründet und ist seit 17 Jahren der Hauptausbildner für Prana Energiearbeit in Österreich. "Tausende Menschen in Österreich und Europa sind durch uns trainiert worden, haben energetisches Wissen erlernt, sich erfolgreich selbständig gemacht, ihre Berufung gefunden und ihr Bewusstsein sowie ihre Selbstverantwortung gesteigert", erklärt Mag. Dieckmann. "Wir bringen das Wissen um Energie und Energiearbeit zu den Betroffenen, in Kliniken und Rehabs, Pflegeschulen und Firmen, in Schulen und Kindergärten, an Unis und vor allem: in jede Familie!"

Begleitung über ein Kalenderjahr

In den Seminaren und Einzelberatungen wird zunächst Burnout aus energetischer Sicht dargestellt und das geschäftliche, soziale Umfeld der Betroffenen erhoben. Weiters werden Burnout-fördernde Faktoren und die Ressourcen, aus denen Lebenskraft geschöpft wird, bewusst gemacht. Es folgt eine Bewertung der "Ist Analyse" aus ganzheitlicher Sicht. Darauf aufbauend werden Ansatzpunkte zur Harmonisierung der Körperebene, des Denkens und Fühlens sowie der Spiritualität erarbeitet (siehe unten: "Die Säulen eines guten Lebens!"). In zwei Tagen werden die notwendigen Techniken und Hilfsmittel erarbeitet, erlernt und geübt. "Nach dem Training haben die Anwender alle Tools, um aktive Burnout-Prävention zu leben", verspricht Mag. Dieckmann. "Sollte es jemanden aber schon erwischt haben, wird sich die Genesungszeit durch unsere Arbeit erheblich verkürzen."

Im Anschluss an das zweitägige Basisseminar bieten fünf über die folgenden zwölf Monate verteilte Follow-up-Tage Gelegenheit zum Wiederholen, Auftanken, Feedback, Austausch und Fragen, zur Vertiefung und Erweiterung der Techniken sowie zur Etablierung eines Übungspartners für Persönlichkeitsarbeit aus der Gruppe etc.

Neben diesem Angebot bildet das Institut für Energiearbeit Energiebeauftragte aus. "Das sind Mitarbeiter, die für die Harmonisierung der Abteilungen (Umwelt), der Kollegen, aber auch gegen Verrechnung für Klienten abgestellt sind. Wir trainieren intensiv in fünf Wochen und gehen spezifisch auf die gewünschten Erfordernisse ein", erläutert Mag. Dieckmann. Energiebeauftragte sind Lehrbeauftragte für Schulen, in Kliniken und Pflegeheimen. Sie erhalten die Trainerberechtigung und unterrichten Mitarbeiter und Pflegeschüler selbst in Prana Energiearbeit. "Unser Ziel ist es, das Wissen in die Firmen, Kliniken, Pflegeschulen, Physiotherapieausbildungen und Massageschulen zu bringen, um Burnout-Prävention in die Ausbildungen einzubauen", resümiert Mag. Dieckmann.

Kontakt:
Institut für Energiearbeit
Schulgasse 63, 1180 Wien
Mag. Claudia Dieckmann
Tel. +43 664 336 11 76
c.dieckmann@energie-institut.com
http://www.energie-institut.com

Die Säulen eines guten Lebens!

a) Körperebene
Tools zum raschen Reinigen des Energiekörpers sowie Bereinigen von krankmachenden Energien
Aktive und rasche Aufladung von Körper und Geist
Energie des Essens und des Trinkens und deren Auswirkungen
Raumenergien reinigen und harmonisieren

b) Denken und Fühlen - Positives Bewusstsein schaffen
"Du bist, was Du denkst!"
Sei, was Du bist! Authentizität und Bewusstseinserweiterung
Beobachten und Emotionen harmonisieren
Was tun in scheinbar ausweglosen Situationen?
Schutz schaffen
Aktiv inneren Frieden herstellen
Über die Notwendigkeit, Ehrlichkeit und Ethik zu leben

c) Spiritualität - Glauben stärken
"Wer bin ich? Woher komme und wohin gehe ich?"
Das Gebet und seine Auswirkungen
Meditation

(Ende)
Aussender:    Hennrich Daniela - Hennrich.PR
Ansprechpartner:    Daniela Hennrich
Tel.:    01/879 99 07
E-Mail:    office@hennrich-pr.at
Website:    www.hennrich-pr.at

Jutta

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Burn-Out und andere psychische Erkrankungen:
« Antwort #10 am: 15. Oktober 2012, 22:55 »



Burn-Out und andere psychische Erkrankungen:


Wien (OTS) - Die Diagnose Burn-out ist eine heute sehr häufig
gestellte. Zum Einen, weil tatsächlich berufliche oder private
Überforderung dieses Krankheitsbild auftreten lässt, zum Anderen,
weil es oft auch als sozial verträglicher Sammelbegriff für andere
psychische Störungen benützt wird.

Eine Studie des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger
ergab, dass 900.000 Menschen im Jahr 2009 Leistungen der
Krankenkassen wegen psychischer Leiden erhielten, dass 20% aller
Frühpensionen ihre Ursache in psychischen Gründen haben und dass
Krankenstände aus psychischen Gründen ständig steigen. Es ist eine
volkswirtschaftliche bedenkliche Tatsache, dass die Dauer von
Krankenständen aus psychischen Gründen mit 40 Tagen erheblich höher
ist als jene mit körperlichen Diagnosen, die durchschnittlich 11 Tage
dauern.

Psychische Erkrankungen beziehungsweise Risikofaktoren oder erste
Anzeichen sind häufig nicht durch einmalige Arztbesuche oder Tests zu
identifizieren, sondern benötigen professionelle psychotherapeutische
Diagnosegespräche. Dies erhärten auch Daten des Hauptverbandes, die
ergeben, dass viel Geld für Psychopharmaka ausgegeben wird, es sich
dabei jedoch zu einem hohen Prozentsatz um Einmalverschreibungen
handelt.

Die Vereinigung Österreichischer Psychotherapeutinnen und
Psychotherapeuten (VÖPP) weist daher dringend auf die Notwendigkeit
der rechtzeitigen Diagnostik hin. Völlig zurecht wird immer wieder
auf die Wichtigkeit der Vorsorge somatischer Erkrankungen
hingewiesen, ein Fortschritt war die Einführung der
Gesundenuntersuchung. Die VÖPP sieht eine Chance der Früherkennung
darin, psychotherapeutische Diagnosegespräche als weitere Leistung in
die Gesundenuntersuchung mit einzubeziehen.

Ebenso bietet die VÖPP Zusammenarbeit mit Betrieben an,
Informationen für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur
Aufrechterhaltung psychischer Gesundheit zu geben, als auch Gespräche
zur Diagnostik zu führen.

Dr. Jutta Fiegl,
Präsidentin der Vereinigung Österreichischer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (VÖPP)