Autor Thema: Handy: gesundheitsschädlich?  (Gelesen 4604 mal)

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Werner

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Handy: gesundheitsschädlich?
« am: 27. April 2008, 13:28 »
"10 medizinische Handy-Regeln" neu aufgelegt

Die Wiener Ärztekammer hat in einer vierten und aktualisierten Auflage ihr Plakat "Strahlende Informationen: 10 medizinische Handy-Regeln" neu aufgelegt.
"Wir haben die Leitlinien zu einem sorgsamen Umgang mit Mobiltelefonie den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen angepasst. A
n der grundsätzlichen Besorgnis hinsichtlich möglicher Langzeitschäden durch übermäßiges Telefonieren mit dem Handy hat sich jedoch nichts geändert", so Erik Huber, Referent für Umweltmedizin der Ärztekammer für Wien und Begründer der "10 medizinischen Handy-Regeln".

Die Plakate können kostenlos in der Pressestelle der Ärztekammer bestellt werden: Tel.: 01/51501 - 1223 DW,
E-Mail pressestelle@aekwien.at

admin

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Handy: gesundheitsschädlich
« Antwort #1 am: 03. April 2010, 00:33 »


01.04.2010 / 11:18 / Chronik

Einladung PK, 9.4.: Gerichtsurteil bestätigt: Handy-Nutzung gefährdet Gesundheit! =

Wien (OTS) -

~ Einladung PK, 9.4.: Gerichtsurteil bestätigt: Handy-Nutzung gefährdet Gesundheit! Die Missachtung des Vorsorgeprinzips und früher Warnungen kann Folgen, Kosten und Haftungsfragen nach sich ziehen - ein Faktum, das sich nach Tabak und Asbest nun auch in Sachen Mobilfunk neuerlich zu bewahrheiten scheint. Denn: Ein Berufungsgericht in Italien hat jetzt ein richtungsweisendes Urteil gefällt und den Zusammenhang der Tumorerkrankung und langjähriger Schnurlos- und Mobiltelefon-Nutzung anerkannt. Im Rahmen dieser Pressekonferenz wird gezeigt, welches Zukunftsszenario sich aus diesem Urteil für HandynutzerInnen, aber insbesondere auch für ArbeitgeberInnen und Versicherungen, ergibt. TeilnehmerInnen: - Mag. Michael Proschek-Hauptmann, Geschäftsführer Umweltdachverband - Eva Marsálek, Plattform Mobilfunk-Initiativen - PMI - Doz. Dr. med. Hanns Moshammer, Ärzte für eine gesunde Umwelt, gerichtlich beeideter Sachverständiger Wir freuen uns, Sie bei dieser Pressekonferenz zu begrüßen! Datum: 9.4.2010, um 10:00 Uhr Ort: Café Landtmann (Löwelzimmer) Doktor Karl Lueger Ring 4, 1010 Wien ~

Rückfragehinweis: Plattform Mobilfunk-Initiativen - PMI - Eva Marsálek Vorstandsmitglied Umweltdachverband, Tel. 02243-87366 E-Mail: eva.marsalek@utanet.at www.plattform-mobilfunk-initiativen.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/441/aom

Gitti

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Handy: gesundheitsschädlich?
« Antwort #2 am: 09. April 2010, 19:02 »
Mobilfunk: Ärztekammer hält an Warnungen vor allzu sorglosem Umgang fest
Utl.: Maßstab sind weiterhin die "10 medizinischen Handyregeln" =

   Wien (OTS) - Die Ärztekammer warnt neuerlich vor einem allzu
sorglosen Umgang mit der Mobiltelefonie. Der Referent für
Umweltmedizin der Ärztekammer für Wien, Erik Huber, nimmt damit
Stellung zu der jüngst wieder aufgeflammten Diskussion über die
Gefährdung durch häufiges Telefonieren mit dem Handy.   

    Nach wie vor zeige die Datenlage ein uneinheitliches Bild über
das mögliche Ausmaß der Gefährdung, vor allem hinsichtlich von
Tumorentstehung. Vor allem fehlten Langzeitstudien, betont Huber.
Viele Forschungsarbeiten in den letzten Jahren hätten jedenfalls
eindeutige Hinweise in Richtung Gefährdung gegeben. Huber: "Solange
wir nicht valide Langzeitdaten haben, müssen wir im Sinne einer
optimalen Gesundheitsvorsorge weiterhin eindringlich davor warnen, zu
sorglos mit dem Thema Mobiltelefonie umzugehen."

    In diesem Sinn appelliert Huber, sich weiterhin nach den von der
Ärztekammer herausgegebenen "10 medizinischen Handyregeln" zu
orientieren. Mit einfachen Schritten wie wenige und kurze
Handytelefonate, das Weghalten des Handys von Kopf und Körper während
des Gesprächsaufbaus sowie die Beachtung der SAR-Werte beim Kauf
eines Handys könne jeder Einzelne dazu beitragen, die
Strahlenexposition für sich selbst entscheidend zu reduzieren, ohne
dabei seine Mobilität zu verlieren, so Huber. (hpp)

   (S E R V I C E - Die Plakate "Strahlende Informationen: 10
medizinische Handy-Regeln" können in der Pressestelle der Ärztekammer
für Wien kostenlos unter Tel. 01/51501 - 1223 DW, E-Mail:
pressestelle@aekwien.at, bestellt werden. Plakat-Download auf der
Homepage der Ärztekammer für Wien:
http://www.aekwien.at/media/Plakat_Handy.pdf.) 

Rückfragehinweis:
   Ärztekammer für Wien - Pressestelle
   Dr. Hans-Peter Petutschnig
   Tel.: (++43-1) 51501/1223, 0664/1014222, F:51501/1289
   hpp@aekwien.at
   http://www.aekwien.at


Gitti

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URTEIL: Tumor durch Schnurlos- und Handytelefonie verursacht!
« Antwort #3 am: 09. April 2010, 19:12 »
Umweltdachverband, PMI und ÄGU zeigen auf: Handy-Nutzung gefährdet Gesundheit!

   Wien (OTS) - 

 - UWD, Plattform Mobilfunk-Initiativen und ÄrztInnen für eine
   gesunde Umwelt präsentieren Urteil des italienischen
   Berufungsgerichts Brescia: Tumor durch Schnurlos- und
   Handytelefonieren verursacht!

   "Das Berufungsgericht in Brescia hat erstmals einen kausalen
Zusammenhang zwischen Tumorerkrankung und Exposition von
elektromagnetischen Feldern von Mobiltelefonen sanktioniert", erklärt
Eva Marsálek von der Plattform Mobilfunk-Initiativen.

Nationales Institut für Versicherung gegen Arbeitsunfälle zur Zahlung
verurteilt!

   Das italienische Nationale Institut für Versicherung gegen
Arbeitsunfälle (INAIL) wurde verurteilt, den Manager Innocente
Marcolini finanziell zu entschädigen. Die langjährige berufliche, 5
bis 6 Stunden lange, tägliche Verwendung von Schnurlos- und
Mobiltelefon ist zumindest Mitverursacher für den Tumor am
Trigeminus-Nerv und die nunmehrige 80 %ige Invalidität des
57-jährigen. "Potenzielle Gesundheitsschäden durch elektromagnetische
Felder werden von Betriebshaftpflichtversicherungen bzw.
internationalen Rückversicherungen bis dato explizit von der Deckung
ausgeschlossen", so Marsálek. Somit ist das Handy-Urteil nicht nur
von Brisanz für ArbeitgeberInnen, die ihre MitarbeiterInnen mit
Schnurlos- und/oder Mobiltelefonen ausstatten, sondern auch für die
Allgemeine Unfallversicherung AUVA.

Festnetz nutzen und "10 medizinische Handy-Regeln" beachten!

   "Die Menschen sind viel zu sorglos bei der Nutzung ihres
Mobiltelefons, obwohl ein Krebsrisiko bei intensiver und langjähriger
Nutzung evident ist", so Hanns Moshammer, Vorsitzender des Vereins
ÄrztInnen für eine gesunde Umwelt und Gerichtssachverständiger. Dabei
hat die Wiener Ärztekammer bereits vor Jahren die "10 medizinischen
Handy-Regeln" herausgegeben - oberstes Gebot dabei: Festnetz nutzen,
wo und wann immer möglich!

Anwendung des Vorsorgeprinzips und SAR-Wert-Info auf der Verpackung
gefordert!

   Gesetze, wonach Mobiltelefone mit einem Hinweis auf die mögliche
Gesundheitsgefährdung versehen werden müssen, sind längst überfällig,
verlangt doch das europarechtlich verankerte Vorsorgeprinzip, dass
vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden müssen, sobald der
glaubwürdige Nachweis erbracht wurde, dass eine bestimmte Handlung
die Umwelt belasten könnte - was auch für Gesundheitsfolgen gilt.
"Dieses Vorsorgeprinzip wird von den Verantwortlichen allerdings seit
Jahren unter den Tisch gekehrt. Für SenderanrainerInnen verlangt der
Umweltdachverband die Verankerung des so genannten "Salzburger
Vorsorgewertes" von einem Milliwatt pro Quadratmeter
Strahlenbelastung für ganz Österreich", sagt Michael
Proschek-Hauptmann, Geschäftsführer des Umweltdachverbandes. Außerdem
strahlen nicht alle Handies gleich. Je nach Modell ergeben sich
Unterschiede bis zu mehr als dem Zehnfachen! "Um die KonsumentInnen
besser zu informieren und zu schützen, sind daher konsequente
Labelings gefordert, die den SAR-Wert explizit - insbesondere auch
auf der Handy-Verpackung - ausweisen", fordert Proschek-Hauptmann.

Rückfragehinweis:
   Eva Marsálek, Plattform Mobilfunk-Initiativen
   Tel. 02243/87366, E-Mail: eva.marsalek@utanet.at
   http://plattform-mobilfunk-initiativen.at

   Dr.in Sylvia Steinbauer, Öffentlichkeitsarbeit Umweltdachverband
   Tel. 01/40 113-21, E-Mail: sylvia.steinbauer@umweltdachverband.at
   http://www.umweltdachverband.at


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