Autor Thema: Photonen, Protonen, Kohlenstoffionen: Unterschiedliche Effektivität!  (Gelesen 282 mal)

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Claudia2016

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Strahlentherapie ist nicht gleich Strahlentherapie: Von der passenden Wahl kann das Überleben abhängen!


Die externe Betrahlung erfolgt heutzutage meist mit hochenergetischer Gamma-bzw. Röntgenstrahlung, auch als Photonenbestrahlung bezeichnet.

Photonenbestrahlung besteht aus elekromagnetischen Wellen. Diese elekromagnetische Strahlung ist jedoch nicht immer geeignet, um Krebsgeschwüre im Körperinneren abzutöten. Da Photonenstrahlung prinzipiell nicht zielgenau gestoppt werden kann, werden bei dem Versuch, eine ausreichend hohe Dosis in den Tumor einzubrigen, auch das seitlich und und hinter dem Tumor liegende gesunde Gewebe einer hohen Strahlenbelastung ausgesetzt.

Anders ist das bei einer Teilchenbestrahlung mit Protonen oder Kohlenstoffionen. Teilchenstrahlung erreicht ihre größte Wirkung dort, wo der Strahl abgestoppt wird. An diesem Punkt absorbiert das Tumorgewebe die größte Einzeldosis.  Mit Protonen bzw. Kohlenstoffionen ist somit eine zielgenaue Betrahlung des Tumors möglich wodurch die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen wesentlich abnimmt.

Protonen bzw. Kohlenstoffionen werden in einer Ionenquelle vorbereitet: Wird einem Wasserstoffatom ein Elektron "geklaut", bleibt ein Proton über.

Werden einem Kohlenstoffatom sechs Elektronen entfernt, bleiben sechs Neutronen und sechs Protonen über, ein sogenanntes C-12 Ion, das in der Strahlentherapie verwendet wird.

Diese C-12 Ion ist etwas 12 Mal schwerer als  ein Proton- dadurch haben Kohlenstoffionen eine etwa 3 Mal höhere biologische Wirksamkeit als Protonen. Damit  steigt die Wahrscheinlichkeit von irreperablen Schäden in den Krebszellen und dass der Patient geheilt wird.

Warum diese Art der Bestrahlung nicht in jedem Spital angeboten wird?  Um Kohlenstoffionen zu erzeugen ist ein Kreisbeschleuniger von etwas 80 Metern Durchmesser erforderlich-Aufwand und Kosten sind also gigantisch.

Überwältigt haben mch auch die Ergebnisse zahlreicher Studien wonach auch die Matastasierungswahrscheinlichkeit nach Bestrahlung eines Tumors mit Kohlenstoffionen wesenlich geringer ist.

Dadurch wird deutlich, dass von der richtigen Bestrahlungswahl das Überleben abhängen kann.

Quelle:

https://www.amazon.de/Krebs-innovativ-geheilt-Vorsorgen-Nachsorgen/dp/3903090085/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1492366764&sr=8-1&keywords=krebs+innovativ+geheilt
http://www.krebs-innovativ-geheilt.at/?page_id=10