Autor Thema: Prostata-, Blasen-, Nieren-, HodenKrebs: Kongresse, Pressekonferenzen, Forschung  (Gelesen 100 mal)

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"Neuigkeiten aus der Urologie und Andrologie" - so lautete der Titel des heutigen Pressefrühstücks anlässlich der
43. Jahrestagung der österreichischen Gesellschaft für Urologie und Andrologie sowie der bayrischen Urologenvereinigung, bei der die neuesten Erkenntnisse sowie der State-of-the-Art der wissenschaftlichen Forschung präsentiert wurden.

Die Pressemappe als PDF-Download befindet sich im folgenden Link und weiter unten die Zusammenfassung: http://hennrich-pr.at/upload/editor/Pressemappe_Urokongress_15_05_2017.pdf
 
Die Pressemappe und Bilder zur honorarfreien Verwendung (mit Angabe der Copyrights) befinden sich unter folgenden Link: https://hpr.itshare.at/index.php/s/VOAsNWPdXfffUbN
(PW: Urologie)

Bilder vom Pressefrühstück: https://www.flickr.com/photos/vipevents/sets/72157683569277585
© Franz Johann Morgenbesser

Audiobeiträge vom Pressefrühstück: http://o-ton.at
(kostenlose Registrierung für JournalistInnen)
 
Vielen Dank im Voraus für eine Veröffentlichung der Pressemeldung.
Herzliche Grüße

Daniela Hennrich



 
Urologie und Andrologie 2017: Kongress-Highlights

Bahnbrechende Fortschritte in der Uroonkologie
Auf der 43. Jahrestagung der österreichischen Gesellschaft für Urologie und Andrologie sowie der bayrischen Urologenvereinigung werden die neuesten Erkenntnisse sowie der State-of-the-Art der wissenschaftlichen Forschung präsentiert. Ziel ist es, das Wissen der Urologen im niedergelassenen und im Spitalsbereich für die tägliche Praxis auf den neuesten Stand zu bringen. Dominiert wird die thematisch äußerst breit gefächerte Veranstaltung von Neuerungen im Bereich urologischer Tumorerkrankungen.
 
Urologische Tumore sind heute wesentlich besser behandelbar als noch vor wenigen Jahren. In Abhängigkeit von der Tumorart ist heute Langzeitüberleben auch in fortgeschrittenen Stadien möglich, die früher in kürzester Zeit zum Tod geführt haben. Dies gilt insbesondere für Blasen- und Nierenzellkarzinome. "Verantwortlich für diese Erfolge sind Innovationen sowohl im Bereich der Diagnostik als auch im Bereich der Behandlung“, betont Tagungspräsident Univ.-Doz. Dr. Michael Rauchenwald, Vorstand der Abteilung für Urologie und Andrologie im Donauspital Wien – SMZ Ost Wien, Präsident der österreichischen Gesellschaft für Urologie und Andrologie. Auch im Bereich des Prostatakarzinoms gibt es immer neue, verfeinerte Diagnoseverfahren und innovative Therapien.
 
Übertherapie vermeiden
"Für diese neuen, vielfach sehr kostspieligen Optionen muss erst geklärt werden, in welcher Situation bzw. bei welchem Patienten ihr Einsatz tatsächlich notwendig und angemessen ist. Nicht alles, was machbar ist, ist auch sinnvoll", erklärt Doz. Rauchenwald. "Es wird nicht nur aus medizinischen, sondern auch als ethischen und gesellschaftspolitischen Überlegungen notwendig sein, hier klare Richtlinien und Strategien zu entwickeln, um Übertherapien zu vermeiden."
 
Rehabilitation
Positiv bewertete der Experte, dass in der Uroonkologie der Stellenwert einer Anschlussheilbehandlung (Rehabilitation) erkannt wird. Dazu gehören nicht zuletzt auch psychologische Betreuung sowie Beratung bezüglich Bewegung und Ernährung, um den Patienten umfassend zu unterstützen und seine Lebensqualität sowie seine Alltagskompetenz zu stärken.
 
Sexualität und Zufriedenheit
"Im Rahmen dieser internationalen Tagung wird die German Male Sex Study vorgestellt, eine Untersuchung an 45-jährigen Männern in Deutschland", berichtet Prim. Univ.-Doz. Dr. Eugen Plas, FEBU, FECSM, Abteilung für Urologie, Hanusch-Krankenhaus, Wien. Sie zeigt, dass Männer mit Erektionsstörungen wesentlich unzufriedener mit ihrem Körperimage sind sowie geringeres sexuelles Selbstbewusstsein und geringe Wahrnehmung ihrer eigenen Männlichkeit empfinden als jene ohne Erektionsstörungen. Gleichzeitig war auch ein Resultat dieser Untersuchung, dass die Ausbildung in Deutschland zur Abklärung sexueller Beeinträchtigungen bei jungen urologischen AssistentInnen anhand eigener Angaben nicht ausreichend war, wobei gerade die weiblichen Kolleginnen hierzu mehr Lehre und Weiterbildung wünschten.
Darüber hinaus werden im Rahmen der Tagungen Neuerungen zur Behandlung von Erektionsstörungen mittels Stoßwellentherapie sowie der Verkrümmung des Penis durch Injektion von Kollagenasen besprochen und deren Ergebnisse vorgestellt, weiters Umwelteinflüsse und deren potentielle negativen Auswirkungen auf die männliche Zeugungsfähigkeit.
 
Harninkontinenz und Reizblase
"Basierend auf großen, aussagekräftigen Studien im Großraum Wiens konnten wir errechnen dass in Österreich derzeit etwa knapp eine Million Menschen (810.000 Frauen und 180.000 Männer) leben, die zumindest gelegentlich unfreiwillig Harn verlieren", weiß Prim. Univ.-Prof. Dr. Stephan Madersbacher, Abteilung für Urologie, Kaiser-Franz-Josef Spital, Sigmund Freud Privatuniversität, Wien. Von einer Reizblase sind 540.000 Frauen und 290.000 Männer betroffen. Mit zunehmendem Lebensalter steigt die Wahrscheinlichkeit, an einem unfreiwilligen Harnverlust oder einer Reizblase zu erkranken, kontinuierlich an. "Aufgrund der älter werden Bevölkerung werden diese beiden Erkrankungen nicht zuletzt aus sozioökonomischer Sicht eine zunehmende Herausforderung darstellen", warnt Prim. Madersbacher. Um diese bewältigen zu können, müssen verschiedene Strategien verfolgt werden. Dazu gehören u.a. Verbesserungen der Ausbildung v.a. niedergelassener Ärzte sowie der Versorgungsstrukturen, aber auch eine Steigerung des Bewusstseins in der Bevölkerung über Ursachen und mögliche Vorbeugemaßnahmen.
 
Weitere Infos: http://www.uro-tagung.at

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Urologie Kongresse, Pressekonferenzen, Forschung
« Antwort #1 am: 16. Mai 2017, 21:04 »




Im Rahmen der traditionellen gemeinsamen Tagung der beiden Gesellschaften wird sowohl der aktuelle Stand des medizinisch-urologischen Wissens durch State-of-the-Art-Vorträge präsentiert, als auch neueste Ergebnisse aus klinischer und Grundlagenforschung vorgestellt. Thematisch wird der Kongress uro-onkologisch dominiert sein, letztendlich sind etwa ein Viertel aller Tumorerkrankungen urologischen Ursprungs. Aber auch die anderen Teilbereiche der Urologie, wie die Kinderurologie, die Urogynäkologie oder die Neurourologie und natürlich die Andrologie finden sich im Vortragsprogramm wieder. Hochaktuelle Themen aus interdisziplinären Bereichen, wie der Bildgebung oder der uro-onkologischen Rehabilitation, werden ebenfalls abgehandelt.
Auf dem Pressegespräch gibt der Vorstand der österreichischen Gesellschaft für Urologie und Andrologie vorab einen Überblick über die aktuellen Themen:

•   Prim. Univ. Doz. Dr. Michael Rauchenwald,  Vorstand der Abteilung für Urologie und Andrologie im Donauspital Wien - SMZ Ost Wien, Präsident der österreichischen Gesellschaft für Urologie und Andrologie sowie Tagungspräsident:
Kongresshighlights im Überblick – Tumorerkrankungen, onkologische Rehabilitation, Übertherapie
 
•   Prim. Univ. Doz. Dr. Eugen Plas, Facharzt für Urologie & Andrologie, Vorstand der Urologischen Abteilung im Hanusch Krankenhaus, Wien:
Mann kann immer!?
 
•   Prim. Univ. Prof. Dr. Stephan Madersbacher, Vorstand der Abteilung für Urologie und Andrologie im Kaiser-Franz-Josef Spital in Wien:
Reizblase und Harninkontinenz – eine zunehmende Herausforderung
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Bitte um Anmeldung bei Hennrich.PR, Tel. 01/879 99 07, E-Mail: office@hennrich-pr.at
Weitere Infos: http://www.uro-tagung.at