Autor Thema: ENTZÜNDUNGEN - welche sind fast "egal", aber bei ERNÄHRUNG beachten ....  (Gelesen 280 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Geri

  • Global Moderator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 674
  • Geschlecht: Männlich




Stand: 10.07.2017

Was gegen Entzündungen hilft

http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Die-Anti-Entzuendungs-Diaet,entzuendungshemmer100.html

Irgendwann erwischt es jeden: gerötete Stellen, Schmerz, Abgeschlagenheit - ob akut bei einer Halsentzündung oder lang anhaltend und unterschwellig zum Beispiel in einem Gelenk. "Entzündliche Prozesse spielen eine Rolle bei unglaublich vielen Erkrankungen - von Arterienverengung über Diabetes bis zu Rheuma", sagt der Ernährungsmediziner Matthias Riedl. Auch fast alle der rund 80 bekannten Autoimmunkrankheiten, ergänzt Internist Jörn Klasen, münden in eine chronische Entzündung.

Ernährung und Lebensstil sind dabei entscheidende Einflussfaktoren. "Gefährdet sind vor allem Menschen mit einer Veranlagung zu entzündlichen Erkrankungen im 'genetischen Rucksack'", sagt Rheumatologin Anne Fleck. Bestimmte Lebensmittel feuern aber aufflackernde Entzündungen erst so richtig an: "Süßes, die Zuckerbombe Weizen und übermäßiger Fleischkonsum - vor allem Schweinefleisch, das besonders viele entzündungsfördernde Substanzen enthält", zählt Anne Fleck die "Hauptschuldigen" auf. Ein Grundübel ist zudem nach ihrer Erfahrung der Mangel an Entzündungshemmern in unserer Ernährung.


Arznei mit Aroma
Kurkuma-Wurzeln und Gewürzpulver in einem Glasschälchen. © picture-alliance / OKAPIA KG Fotograf: Hans Reinhard
Viele Gewürze - einheimische wie exotische - strotzen vor gesunden Inhaltsstoffen. Kurkuma (Gelbwurz), das typischerweise in Currys steckt, spielt dabei in der allerobersten Liga. "Das enthaltene Curcumin lindert Entzündungen - Studien zufolge besonders bei Arthrose oder Schuppenflechte", sagt Ernährungs-Doc Matthias Riedl. Offenbar kann der Wirkstoff sogar vor Krebs schützen.


Heiße Zitrone mit Ingwer im Glas © imago/Westend61
Die traditionelle chinesische wie die ayurvedische Medizin setzen Ingwer gegen Entzündungen ein, zum Beispiel bei Rheuma. Auch Ingwer enthält den Entzündungshemmer Curcumin, dazu schmerzlindernd wirkende ätherische Öle und Antioxidantien. Antioxidantien neutralisieren im Körper die freien Radikale, die die Alterung beschleunigen und Entzündungen fördern können.

Zimtstange und Zimtpulver. © Fotolia Fotograf: Valery121283
Die schmackhaften ätherischen Öle aus dem Zimt kurbeln unseren Stoffwechsel an. Und das wärmende Wintergewürz ist auch noch reich an entzündungshemmenden sekundären Pflanzenstoffen. Es gibt Hinweise darauf, dass Zimt auch positiv auf den Blutzucker- und den Cholesterinspiegel wirkt.

Chilipulver und drei Chilischoten © fotolia.com Fotograf: Michael Schütze

Viel scharf ist viel gut! Das feurige Capsaicin aus der Chilischote regt unsere Durchbutung an, lindert Entzündungen und Schmerzen und stärkt das Immunsystem. Also: öfter mal indisch essen gehen! Capsaicin steckt übrigens auch in Wärmepflastern.

Gelbe Zwiebel, rote Zwiebel, Knoblauch und schwarze Pfefferkörner, dazwischen etwas Rosmarin. © Fotolia Fotograf: SBillionPhotos.com
Ebenfalls scharf und gesund: Zwiebeln und Knoblauch enthalten entzündungshemmende Schwefelverbindungen. Sie wirken antibakteriell und "desinfizieren" im wahrsten Sinne von innen. Auch schwarzer Pfeffer hilft dem Immunsystem auf die Sprünge.

Brokkoli, Blumenkohl, Weißkohl und Rosenkohl © fotolia Fotograf: anjelagr

Weißkohl mildert Magenschleimhautentzündungen. Und, längst kein Geheimnis mehr: In Kohlarten steckt mehr anti-entzündliches Vitamin C als in Orangen. Brokkoli, Rosenkohl, Grünkohl und ihre Verwandten sind gerade im Winter ein unverzichtbarer Quell wertvoller Vitamine und sekundärer Pflanzenstoffe.

Paprika © picture-alliance/chromorange Fotograf: Bildagentur Waldhäusl

Noch mehr Vitamin C als Kohl haben Paprika, vor allem rote. Hinzu kommen jede Menge Antioxidantien, nämlich Flavonoide und Carotine, die entzündungshemmend wirken.
Ein Bund Portulak © fotolia Fotograf: Christian Jung

Jetzt kommt ein Geheimtipp unter den Gemüsen! "Der unscheinbare Portulak trumpft mit der ganzen Palette an natürlichen Entzündungshemmern auf", verrät Ernährungs-Doc Jörn Klasen. Als da wären: reichlich Vitamin C und Omega-3-Fettsäuren, auch die Vitamine A und E, dazu Magnesium und Zink sowie Flavonoide. Die jungen Zweige und Blätter am besten frisch geerntet für Salate oder Kräuterquark verwenden.
Ein Sanddorn trägt reife Beeren © NDR Fotograf: Christine Arendt aus Kloster
Noch eine Vitamin-C-Bombe: Sanddorn - die Frucht des Nordens! Zu recht wird der Saft seit Generationen geschätzt bei fieberhaften Infekten. Mineralien und Spurenelemente aus der Pflanze wirken wundheilend und entzündungshemmend.
Tofu und Sojabohnen © Eskymaks

Antioxidantien, viel Zink und dazu noch sekundäre Pflanzenstoffe, die den Cholesterinspiegel senken: Soja stärkt die Gesundheit. Wer nicht Soja-Allergiker ist, sollte zugreifen bei Sojasoße, Sprossen, Tofu, Tempeh und Co.

Zwei Ananashälften auf einem Holztisch © Fotolia Fotograf: Salex9500
Das Enzym Bromelain aus der Ananas soll laut Ernährungs-Doc Jörn Klasen bei frischen Verletzungen und damit verbundenen Entzündungen den Heilungsprozess beschleunigen. Anne Fleck setzt Bromelain auch in der Rheuma-Therapie ein.
Kirschen © bergamont/fotolia Fotograf: bergamont
Kirschen, besonders Sauerkirschen, enthalten (genau wie Heidelbeeren oder rote Trauben) viele Anthocyane - das sind Pflanzenfarbstoffe, die in puncto Entzündungshemmung und Schmerzlinderung bis zu zehnmal wirksamer als Aspirin sein sollen. Kirschen scheinen zahlreiche Erkrankungen zu verbessern. Und auch Muskelkater.
Karaffe mit Olivenöl © Fotolia.com Fotograf: Dušan Zidar
Gut fürs Herz und die Gefäße: natives, also nicht raffiniertes Olivenöl. Es schmeckt fruchtig oder leicht bitter - das liegt an seinen vielen sekundären Pflanzenstoffen. Die Vitamine und Polyphenole im Olivenöl wirken antioxidativ, schützen vor systemischen Entzündungen und teils sogar vor Krebs.
Leinsamen mit Leinöl © Fotolia.com Fotograf: cut
Leinsamen und Leinöl sind absolute Favoriten der Ernährungsmedizin: Die Schleimstoffe in Leinsamen helfen bei Halsentzündungen - etwa als Tee oder Gurgellösung (gern gepaart mit Salbei und Kamille). Und das Öl aus den Samen ist reich an gesunden, entzündungshemmenden Omega-3-Fettsäuren. Aber aufgepasst: Leinöl niemals erhitzen!
Meerforelle und Lachse 
Auch in fettem Fisch wie Lachs, Hering oder Makrele stecken Omega-3-Fettsäuren. Ein-, zweimal die Woche sollten diese Seefische auf den Tisch kommen.
Rotweinglas und Weintrauben © picture-alliance / Bildagentur Huber Fotograf: R. Schmid
Ja: auch Rotwein wirkt entzündungshemmend. Vor allem durch die roten Farbstoffe aus den Trauben, die beim Rotwein - anders als beim Weißwein - mit der Schale gekeltert werden. Natürlich sollte man es nicht übertreiben. Aber zwei, drei Gläser Rotwein pro Woche sind bei den meisten Entzündungserkrankungen in Ordnung.
Im Schaum einer Tasse Kaffee ist ein fröhliches Gesicht zu erkennen © NDR Fotograf: Günter Kamp aus Greifswald
Kaffee (in Maßen!) wirkt ebenfalls allgemein entzündungshemmend durch die enthaltenen Polyphenole. Bei Reflux und Darmbeschwerden sollten Sie allerdings vorsichtig sein, bei akuten Darmentzündungen auf Kaffee verzichten.
Grüner Tee wird in eine Kanne getan. 
Die im grünen Tee enthaltenen Katechine gehören zu den stärksten Antioxidantien. Grüner Tee wirkt daher keimhemmend und immunstärkend. Außerdem verbessert er den Fettstoffwechsel und schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Blühende Kamille in der Geltinger Birk, Naturschutzgebiet in Schleswig-Holstein © NDR Fotograf: AD
Ob mit frischen oder getrockneten Kräutern: Kamille (im Bild) und Salbei eignen sich besonders als Tee. Sie wirken entzündungs- und keimhemmend, etwa bei Halsschmerzen.
Kakaobohnen, Kakaopulver und eine Tafel Schokolade. © fotolia/photocrew
Zum guten Schluss: Kakao! Seine gesunden Antioxidantien sind zwar kaum nachweisbar in Vollmilchschokolade, leider - aber ein Stückchen hochprozentige Zartbitter (70 % und mehr) darf als entzündungshemmend gelten.
1/20
Kurkuma-Wurzeln und Gewürzpulver in einem Glasschälchen. © picture-alliance / OKAPIA KG Fotograf: Hans Reinhard
Heiße Zitrone mit Ingwer im Glas © imago/Westend61
Zimtstange und Zimtpulver. © Fotolia Fotograf: Valery121283
Chilipulver und drei Chilischoten © fotolia.com Fotograf: Michael Schütze
Gelbe Zwiebel, rote Zwiebel, Knoblauch und schwarze Pfefferkörner, dazwischen etwas Rosmarin. © Fotolia Fotograf: SBillionPhotos.com
Brokkoli, Blumenkohl, Weißkohl und Rosenkohl © fotolia Fotograf: anjelagr
Paprika © picture-alliance/chromorange Fotograf: Bildagentur Waldhäusl
Ein Bund Portulak © fotolia Fotograf: Christian Jung
Ein Sanddorn trägt reife Beeren © NDR Fotograf: Christine Arendt aus Kloster
Tofu und Sojabohnen © Eskymaks
Zwei Ananashälften auf einem Holztisch © Fotolia Fotograf: Salex9500
Kirschen © bergamont/fotolia Fotograf: bergamont
Karaffe mit Olivenöl © Fotolia.com Fotograf: Dušan Zidar
Leinsamen mit Leinöl © Fotolia.com Fotograf: cut
Meerforelle und Lachse 
Rotweinglas und Weintrauben © picture-alliance / Bildagentur Huber Fotograf: R. Schmid
Im Schaum einer Tasse Kaffee ist ein fröhliches Gesicht zu erkennen © NDR Fotograf: Günter Kamp aus Greifswald
Grüner Tee wird in eine Kanne getan. 
Blühende Kamille in der Geltinger Birk, Naturschutzgebiet in Schleswig-Holstein © NDR Fotograf: AD
Kakaobohnen, Kakaopulver und eine Tafel Schokolade. © fotolia/photocrew
Bauchfett befeuert Entzündungen

Ein verbreitetes Problem heutzutage seien zudem niedriggradige Entzündungen, die schleichend beginnen und sich kaum laborchemisch fassen lassen, sagt Fleck: "Letztlich münden sie in Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und des Stoffwechsels." Gerade Übergewichtige sind häufig betroffen, denn das körpereigene Bauchfett produziert entzündungsfördernde Hormone. "Daher sollte alles vermieden werden, was den Bauchumfang steigert", rät Matthias Riedl.

Was die Ernährungs-Docs empfehlen

Die richtige Ernährung kann viel dazu beitragen, um Entzündungen einzudämmen - zum Beispiel bei Rheuma. Täglich drei Hände voll Gemüse - gegart und als Rohkost oder Salat - empfiehlt Anne Fleck, dazu eine Handvoll gemischtes Obst. Denn die Tausende noch wenig erforschte sekundäre Pflanzenstoffe in Gemüse, Beeren, Nüssen und Obst wirken insgesamt entzündungshemmend. Jörn Klasen hebt insbesondere Brokkoli, Spinat und Portulak hervor. Auch Gewürze sind durch ihre ätherischen Öle und Scharfstoffe wie Medizin: Kurkuma etwa, ein Bestandteil von Currys, hat sich als hoch wirksam gegen Arthrose erwiesen, ebenso Ingwer und Chili. Omega-3-Fettsäuren in pflanzlichen Ölen und Kaltwasserfischen haben ebenfalls einen antientzündlichen Effekt - besonders bei rheumatischen Erkrankungen. Und um auf die Erkältungssaison zurückzukommen: Manukahonig kann Studien zufolge Infektionen im Halsbereich lindern.

Wie können wir uns also wappnen?

"Wer sich abwechslungsreich mit viel Gemüse, Obst, Gewürzen, guten Fetten, Nüssen und Kräutern ernährt, der führt sich ausreichend sekundäre Pflanzenstoffe und wichtige Mineralien wie Zink zu", fasst Matthias Riedl zusammen und ergänzt: "Sport wirkt immer entzündungslindernd!"

ZUM HERUNTERLADEN UND AUSDRUCKEN
Gewürzmischung Raz el hanout © fotolia.com Fotograf: Anna Quaglia
49 KB
Entzündungshemmende Lebensmittel im Überblick
Die Ernährungs-Docs
Vitamine und andere Antioxidantien, antientzündliche Omega-3-Fettsäuren - wo stecken sie drin? Unsere Liste macht Ihre Küche zur Apotheke. Download (49 KB)
DIE KÜCHE ALS HAUSAPOTHEKE
Eine Box mit verschiedenen gesunden Lebensmitteln. (Bildmontage) © fotolia.com Fotograf: pat_hastings, Sphotocrew, valery121283, atoss
Wegweiser: Iss Dich gesund!
Die Ernährungs-Docs
Die richtige Ernährung ebnet den Weg zu mehr Wohlbefinden. Welche Lebensmittel wirken sich bei meiner Krankheit günstig aus, und wo heißt es: Finger weg? mehr
Arrangement von Hülsenfrüchten © Ernst Fretz Fotolia.com Fotograf: Ernst Fretz
Zutaten-Lexikon
Unsere Nahrungsmittel sind nicht nur unterschiedlich reich an Energie beziehungsweise Kalorien, sondern stimulieren auch den Stoffwechsel unterschiedlich. Eine kleine Warenkunde. mehr
LINKS
Ein Mann, der im Hintergrund unscharf zu erkennen ist, mit weißem Hemd, zeichnet auf eine Glasscheibe ein Herz aus Kurven. © fotolia.com Fotograf: peshkov
Link
Schwerpunktpraxen Ernährungsmedizin
Der Bundesverband Deutscher Ernährungsmediziner listet auf seiner Homepage die rund 80 zertifizierten Praxen für Ernährungsmedizin in Deutschland. extern
Dieses Thema im Programm:
Die Ernährungs-Docs | 10.07.2017 | 21:00 Uhr


Geri

  • Global Moderator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 674
  • Geschlecht: Männlich
Grünkohl(pulver), wie viel Vit. C (im Pulver!)?
« Antwort #2 am: 20. August 2017, 16:57 »



BULK POWDERS™ Grünkohl-Pulver wird aus frischen Grünkohlblättern hergestellt. Entscheidend ist, dass die Grünkohlblätter bei niedrigen Temperaturen getrocknet werden (und so ihren Wert zu 100 % behalten), bevor sie zu einem feinen Pulver vermahlen werden. Es wird nichts weiter zugesetzt, dieses nährstoffreiche grüne Pulver ist einfach perfekt, um verschiedenste Getränke zu bereichern.

Eine Portion von 10 g BULK POWDERS™ Grünkohl-Pulver entspricht 120 g frischem Grünkohl — ist aber preiswerter und bequemer.

Die ergänzende Einnahme von Grünkohl-Pulver bietet zahlreiche Vorteile. Grünkohl enthält viel Vitamin C und andere Antioxidanzien, die Ihr Immunsystem gesund erhalten und Sie vor Krankheiten schützen. Er liefert außerdem wertvolle B-Vitamine, die Sie mit ihrer natürlichen Energie leistungsfähig erhalten. Grünkohl-Pulver ist reich an Ballaststoffen (12 g / 100 g), was der Verdauung zugute kommt — und reich an Vitamin K, das für gesunde Knochen unentbehrlich ist.

Nehmen Sie BULK POWDERS™ Grünkohl-Pulver mit Wasser oder Saft ein, oder kombinieren Sie es mit anderen Gemüsepulvern, etwa Spinat-Pulver, Karotten-Pulver und Brokkoli-Pulver  zu Ihrem ganz persönlichen nährstoffreichen Mischgetränk.

Hinweis: Die implizierten Ergebnisse können variieren. Verwender sprechen individuell unterschiedlich auf dieses Präparat an. Die implizierten Resultate setzen eine angemessene Ernährung und regelmäßiges Training voraus.


https://www.google.at/search?q=Vitamin+C+in+Gr%C3%BCnkohl?&spell=1&sa=X&ved=0ahUKEwiOrvjL--XVAhVjP5oKHXrBBQgQBQgjKAA&biw=2259&bih=1072


https://www.vitamine.com/lebensmittel/gruenkohl/