Autor Thema: BRUSTKREBS-Therapien, aber vorher TUMORBOARD (und .....!)?  (Gelesen 1558 mal)

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Brustkrebs

Teilnahme an Tumorkonferenzen sinnvoll?

Sollen Brustkrebspatientinnen selbst an der Tumorkonferenz teilnehmen, in der Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen ihren Fall besprechen und über die weitere Behandlung entscheiden? Ein Projekt der Universitätskliniken Bonn und Köln und des Centrums für Integrierte Onkologie Köln Bonn geht dieser Frage nach.

„Bislang gibt es keine gesicherten Erkenntnisse zu Risiken und Nutzen der Teilnahme von Patientinnen mit Brustkrebs an Tumorkonferenzen“, sagt Prof. Dr. Nicole Ernstmann von der Forschungsstelle für Gesundheitskommunikation und Versorgungsforschung am Universitätsklinikum Bonn.

18 Tumorkonferenzen sollen mit Videokameras aufgenommen werden, die Hälfte davon unter Beteiligung der Patienten. Ferner sollen 90 Brustkrebserkrankte vor und direkt nach der Tumorkonferenz befragt werden, eine weitere Befragung soll vier Wochen später erfolgen. Das Projekt trägt den Namen „Patient involvement in multidisciplinary tumor conferences in breast cancer care“ (Patientinnenteilnahme an multidisziplinären Tumorkonferenzen in der Brustkrebsversorgung) und wird für drei Jahre von der Deutschen Krebshilfe gefördert.

EANU meint: Für und gegen die Teilnahme der Patienten an Tumorkonferenzen gibt es gute Argumente. Im Sinne einer patientenorientierten Krebsversorgung ist es gut, werden nun Erfahrungen gesammelt und zur Verfügung gestellt.

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