Autor Thema: 14.10,17, 14h, Altmünster: Morbus Parkinson  (Gelesen 6526 mal)

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14.10,17, 14h, Altmünster: Morbus Parkinson
« am: 07. September 2017, 12:06 »



Sehr geehrter Herr Erlacher,
 
beim kostenlosen Informationsnachmittag am 14. Oktober 2017 am Neurologischen Therapiezentrum Gmundnerberg (NTG) können sich Morbus-Parkinson-Betroffene über das vielfältige Therapieangebot informieren.
 
Vielen Dank im Voraus für eine Veröffentlichung der Pressemeldung.
 
Herzliche Grüße

Daniela Hennrich
 


Aktiv bleiben mit Morbus Parkinson


Kostenloser Informationsnachmittag für Parkinson-Betroffene über nachhaltige Rehabilitation und wirksame Therapien
Das Neurologische Therapiezentrum Gmundnerberg (NTG) und die Parkinson Selbsthilfe laden PatientInnen und Angehörige am Samstag, 14. Oktober, ab 14 Uhr zum Informationsnachmittag unter dem Motto "Aktiv bleiben mit Morbus Parkinson" im NTG (Gmundnerberg 82, 4813 Altmünster). Ein Expertenteam stellt das umfassende Therapieangebot vor, das bei einem Rundgang in Augenschein genommen werden kann.
 
Altmünster, 7. September 2017 –
Parkinson ist eine der häufigsten neurodegenerativen Erkrankungen. Verlangsamte Bewegungen (Akinesie), eine steife Muskulatur (Rigor) oder das sogenannte Ruhezittern (Tremor) zählen zu den typischen Krankheitszeichen. Die Beschwerden und der Verlauf der Erkrankung sind sehr individuell. Demnach sind auch maßgeschneiderte Therapiekonzepte erforderlich wie sie das Neurologische Therapiezentrum Gmundnerberg (NTG) bietet.
 
Rehabilitation für mehr Beweglichkeit
Das NTG hat sich zur Aufgabe gemacht, Morbus Parkinson Betroffene in allen Phasen ihrer Erkrankung umfassend und ganzheitlich zu betreuen. Das Rehabilitationsteam am NTG setzt sich aus vielen Bereichen zusammen: Ärzte, Pflege, Diätologie, Ergotherapie, Logopädie, Massage, Neuropsychologie, Physiotherapie, Sozialarbeit und Patientenbegleitdienst. Neben klassischen Therapien bietet das NTG auch innovative Konzepte wie LSVT (Lee Silverman Voice Treatment) für die Verbesserung von Stimme, Sprache und Motorik. Computer-gestützte Trainings sowohl für Körper und Geist runden nicht zuletzt das Angebot ab.
 
"Unser nachhaltiges Rehabilitationsangebot sorgt für mehr Beweglichkeit im Alltag, ein besseres Wohlbefinden und den Erhalt der Selbstständigkeit", erklärt Prim. Dr. Hermann Moser, Facharzt für Neurologie und ärztlicher Leiter des NTG. "Bei der Veranstaltung am 14. Oktober haben Parkinson-Betroffene die Möglichkeit, unsere Schwerpunkte kennen zu lernen und können praktische Tipps gleich mit nach Hause nehmen."
 
Eine wichtige Anlaufstelle für Parkinson Betroffene ist die Parkinson Selbsthilfe. Die Selbsthilfe-Landesstellen Oberösterreich und Salzburg sind Mitorganisatoren der Veranstaltung. "Die in der Rehabilitation gelernten Übungen sollten auch zu Hause umgesetzt werden", so Dr. Johann Ebner, Parkinson Selbsthilfe Salzburg. "So kann jeder etwas für den Erhalt der Beweglichkeit auch beitragen", ergänzt Gabi Bauer, Parkinson Selbsthilfe Oberösterreich.
 
Medikamentöse Therapie und Rehabilitation gehen Hand in Hand
Neben der Rehabilitation spielt eine adäquate medikamentöse Therapie eine entscheidende Rolle, um beweglich und aktiv zu bleiben. Die Beschwerden und der Verlauf von Morbus Parkinson ist bei jedem anders. Demnach ist auch die medizinische Versorgung auf die jeweiligen Anzeichen und Bedürfnisse der Betroffenen abzustimmen. Auch zunehmende Beschwerden oder häufiger auftretende Blockaden bei langer Krankheitsdauer können heutzutage wirksam behandelt werden. So ermöglichen beispielsweise Pumpensysteme oder eine tiefe Hirnstimulation eine gute Kontrolle und Koordination der Bewegungen. Grundlegend ist ein gutes Zusammenspiel von Ärzten, Therapeuten, Patienten und Angehörigen, um die optimale Versorgung zu gewährleisten.
 
"Aktiv bleiben mit Morbus Parkinson" auf einen Blick
Wann: Samstag, 14. Oktober 2017, ab 14 Uhr
Wo: Neurologisches Therapiezentrum Gmundnerberg, Gmundnerberg 82, 4813 Altmünster
Anmeldung: Die Teilnahme ist für Parkinson-Betroffene kostenlos. Da die Teilnehmeranzahl begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung bis spätestens Sonntag, 24. September 2017 unter:
•   Parkinson Selbsthilfe Oberösterreich, Gabriele Bauer, Tel.: 0680/127 98 91, ooe@parkinson-oesterreich.at
•   Parkinson Selbsthilfe Salzburg, Johann Ebner, Tel: 0664/439 52 42, johann.ebner@inode.at
Bustransfer: Die Parkinson Selbsthilfe organisiert eine kostenfreie Busfahrt für TeilnehmerInnen aus Oberösterreich und Salzburg zum NTG und retour.
 
Über das Neurologische Therapiezentrum Gmundnerberg (NTG)
Das Neurologische Therapiezentrum Gmundnerberg, eine Gesundheitseinrichtung der VAMED und der OÖ Gesundheits- und Spitals AG (gespag), ist eine der führenden Rehabilitationseinrichtungen für neurologische Patientinnen und Patienten. Das Therapiezentrum auf dem Gmundnerberg bei Altmünster, in 800 m Seehöhe oberhalb des Traunsees, ist seit 2010 in Betrieb. Es zählt mit seinen 120 Ein- und Zweibettzimmern (insgesamt 156 Betten) zu den modernsten Rehabilitationseinrichtungen Österreichs. Ein engagiertes und multiprofessionales Team aus Fachärzten, Ärzten für Allgemeinmedizin, Therapeuten und Pflegepersonal sowie eine gute medizintechnische Ausstattung für Diagnose und Therapie ermöglicht eine umfassende und erfolgreiche Therapie. Weitere Informationen auf http://www.ntgb.at/
 
Über die Parkinson Selbsthilfe
Die Parkinson Selbsthilfe Österreich ist ein unabhängiger und gemeinnütziger Verein für Morbus Parkinson Patienten und deren Angehörige. Die Landesverbände wie die Parkinson Selbsthilfe Oberösterreich und Salzburg möchten Betroffene, deren Angehörige, aber auch die Öffentlichkeit motivieren, sich mit dieser Krankheit auseinanderzusetzen und sich darüber zu informieren. Die Verbesserung der Lebensqualität ist ein großes Anliegen der Parkinson Selbsthilfe. Die Angebote reichen von Informationsveranstaltungen über Bewegungsprogramme bis hin zu sozialen Aktivitäten wie Ausflügen. Für Beratung und Hilfestellung können sich Interessierte jederzeit an die Parkinson Selbsthilfe wenden. Weitere Informationen auf https://www.parkinson-oesterreich.at/

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Parkinson-­Arzneimittel - aktinischer Keratose
« Antwort #1 am: 05. August 2021, 12:38 »
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Parkinson-­Arzneimittel

Stuttgart - 04.08.2021, 09:15 Uhr

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Die Parkinson-Therapie erwartet zunächst keine neue Arzneimittelzulassung. Anders sieht das bei Adipositas, aktinischer Keratose und Herzinsuffizienz aus. (Symbolfoto: weyo / AdobeStock)

Die Parkinson-Therapie erwartet zunächst keine neue Arzneimittelzulassung. Anders sieht das bei Adipositas, aktinischer Keratose und Herzinsuffizienz aus. (Symbolfoto: weyo / AdobeStock)

Aufgrund von inkonsistenten Studienergebnissen hat der Ausschuss für Humanarzneimittel CHMP der europäischen Arzneimittelbehörde kürzlich von der Zulassungsempfehlung des Parkinson-Medikaments Istradefyllin abgesehen.

Dagegen sieht es für Setmelanotid, Tirbanibulin und Vericiguat schon besser aus: Alle drei Wirkstoffe haben von der Europäischen Kommission neu die Zulassung erhalten.


Istradefyllin wird einmal täglich oral eingenommen und soll über die Blockade von Adenosin-A2a-Rezeptoren die Bewegungskontrolle koordinieren. Der Hersteller (Nouryant, Kyowa Kirin Holdings B.V.) wollte diesen Effekt vor allem an Parkinson-Patienten zeigen, bei denen Levodopa nicht mehr ausreichend anspricht und die sich in einer Off-Phase befinden. Jedoch konnte eine Symptomverbesserung laut CHMP nur in vier der acht durchgeführten Studien gezeigt werden. Der Ausschuss kommt somit zu dem Schluss, dass der Nutzen das Risiko nicht überwiegt und spricht daher keine Zulassungsempfehlung für Istradefyllin aus.

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Parkinson
« Antwort #2 am: 05. August 2021, 12:40 »
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Mit Kaffee gegen Parkinson

Vage Hoffnungen auf A2A-Antagonisten

cae | Kaffeetrinken verringert das Risiko, an Parkinson zu erkranken. Diese Erkenntnis hat der Arzneiforschung Anregungen gegeben – bis jetzt leider mit nur geringem Erfolg.


https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2016/daz-12-2016/mit-kaffee-gegen-parkinson