Autor Thema: Sonnenbrand, na und?  (Gelesen 2749 mal)

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Sonnenbrand, na und?
« am: 02. Juli 2013, 20:23 »



Bei Sonnenbrand keine fetthaltige Creme

24. Juni 2013 | Redaktion GESUND

Dermatologe Prof. Uwe Reinhold gibt

Tipps für die Behandlung von Sonnenbrand. Kühlende-feuchte Umschläge und Gel oder Lotion sind günstiger als fetthaltige Produkte.

Fetthaltige Cremes können die Wärme in der Haut stauen. Foto: pa/dpa

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Ob nach einem Urlaubstag am Strand, einer Wanderung oder einem Tennismatch: Ein Sonnenbrand kann die Sommerlaune trüben. "Durch zuviel UV-Licht wird das Zellgewebe in den oberen Hautschichten geschädigt", erklärt Prof. Uwe Reinhold vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD). Es kommt zu entzündlichen Prozessen, die sich durch eine Rötung und Erwärmung der Haut bemerkbar machen, die Haut schmerzt und brennt, Blasen können sich bilden.

Kühlende, feuchte Umschläge

Um die akuten Beschwerden zu lindern, helfen kühlende, feuchte Umschläge oder auch eine kühle Dusche, rät Professor Reinhold. Sonnenbrandgel oder eine Lotion sind ebenfalls angenehm. Fettreiche Körperpflegeprodukte sollten jedoch nicht aufgetragen werden, da sie die Wärme noch stauen. "Außerdem viel trinken", empfiehlt der Bonner Hautarzt.

ASS kann Entzündung eindämmen und Schmerzen lindern

Bei einem ausgeprägten Sonnenbrand kann zudem Acetylsalicylsäure (ASS) eingenommen werden, um die Entzündung einzudämmen und Schmerzen zu lindern. Bei stärkeren Verbrennungen oder wenn Schüttelfrost und Fieber hinzu kommen, sollte man einen Arzt aufsuchen. Dieser kann Kortikosteroide gegen die Entzündung oder bei Blasenbildung ein Antibiotikum verordnen, um einer Hautinfektion vorzubeugen.
Bleibende Schäden im Erbgut von Hautzellen

Nach einem Sonnenbrand regeneriert die Haut zwar nach und nach wieder. Doch die Haut vergisst nichts: Werden die hauteigenen Reparaturmechanismen immer wieder durch zuviel UV-Licht strapaziert, kann es zu bleibenden Schäden im Erbgut von Hautzellen kommen. "Mit der Häufigkeit von Sonnenbränden, vor allem in der Kindheit, steigt das Risiko, später an Hautkrebs zu erkranken", warnt Professor Reinhold. Lesen Sie auch: "Sonnencreme immer dick auftragen" und "Spezielle Kinder-Sonnencreme unnötig".
 
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Quellen

Berufsverband der Deutschen Dermatologen, Euskirchen, Juni 2013


http://www.onmeda.de/gesund/fit-und-schoen/sonnenbrand-creme-1555.html