Autor Thema: Schwerstkrank oder gar unter Sachwalterschaft? Versorgungs-/Vorsorgevollmacht?  (Gelesen 46 mal)

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Oft merkt der Betroffene erst dann, ebenso die Verwandten/Bekannten, dass bei einem Sachwalter der Besachwaltete (womöglich) überhaupt nichts mehr zu sagen hat.

Wie kann man dem entgegen treten?

Nur durch eine rechtzeitig abgeschlosse Vereinbarung.



In D. gilt z. B. https://www.swr.de/marktcheck/betreuung-wenn-hilfsbeduerftige-im-stich-gelassen-werden/-/id=100834/did=20186084/nid=100834/a7mv39/index.html

Prof. Volker Thieler, Rechtsanwalt
"Die Angehörigen haben gar keine Rechte, können überhaupt nicht mitentscheiden und die Ärzte geben den Angehörigen auch keine Auskunft, weil sie sich sonst strafbar machen würden. Der Betreuer entscheidet alles und zwar in den meisten Fällen ist es die ärztliche Versorgung, Aufenthalt, Vermögen, Post und Telefon."



In D. und in Ö. gilt in etwa:

Mit Vorsorgevollmacht vorbeugen

Jeder kann in die Hände eines Betreuers geraten, der sich nicht ausreichend kümmert. Mit einer Vorsorgevollmacht kann man das verhindern. Darin ist festgelegt, wer wichtige Entscheidungen trifft, wenn man selbst dazu nicht mehr in der Lage ist. Zum Beispiel nach einem Unfall.

Auch bei Ehepaaren, die Jahrzehnte lang verheiratet sind oder bei langjährigen Lebenspartnergemeinschaften gilt, dass der eine nicht für den anderen Partner rechtsgeschäftlich handeln darf, wenn dieser nicht mehr dazu fähig ist. Dies gilt nur im Fall von Eltern, die für ihre minderjährigen Kinder handeln dürfen.

Ohne Vorsorgevollmacht bestellen Gerichte häufig professionelle Betreuer.


Österreich: https://www.google.at/search?client=firefox-b&dcr=0&q=vorsorgevollmacht+%C3%B6sterreich&sa=X&ved=0ahUKEwir-N3l2ubWAhXHZ1AKHSSVA9gQ7xYIIygA&biw=1920&bih=971