Autor Thema: Wir kämpfen gegen Rippenfellkrebs...  (Gelesen 603 mal)

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Heike/2017

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Wir kämpfen gegen Rippenfellkrebs...
« am: 07. Januar 2018, 19:17 »
Ich weiß nicht warum, aber es wurde nicht alles von meinem Beitrag gesendet. Hier das fehlende Stück.

12.10.      Vor der OP wurde noch einmal eine Thorax CT gemacht, weil die vom August zu alt war.
                Wir fragten uns , wie aussagekräftig diese CTs sind, wenn der Tumor auf einmal kleiner als
                gedacht ist . Für uns war es natürlich eine sehr erfreuliche Nachricht. Wir waren einfach nur
                froh, die Hürde so gut genommen zu haben.
20.10.      Trotz starker Schmerzen, extrem angeschwollener OP Seite, geschwollenen Armen und
                Beinen, wurde mein Mann entlassen.
                Habe im KH darauf hingewiesen, aber es wurde gesagt es ist soweit alles ok.
                Im Rollstuhl holte ich meinen Mann aus dem KH , es war ein Schock. 2 Wochen vorher hat
                 er noch im Garten gearbeitet, mit O Schmerzen. Es war eine große OP, aber so was hatte
                ich in keinem Betroffenen Bericht gelesen.


                Vom 20.10.- 8.11.2017 mußte mein Mann wieder ins KH
               
                 Fieber,
                 Leucos auf über 30.000 ( normal ca 10.000),
                 Harnwegsinfektion ,
                 Ödem/ Stauung in Armen und Beinen,
                 Nierenversagen
 Auch diesen Kampf haben wir ganz gut überstanden. Endlich wurde noch einmal ein Schmerztherapeut geholt, der sofort das Opiat wechselte und ihn mit den Medikamenten richtig einstellte. Bei der Entlassung brauchten wir diesmal keinen Rollstuhl, ein großer Fortschritt. Mit 12 verschiedenen Medikamenten, inklusive Antibiotika und Opiat, ging es heimwärts.
Momentan nimmt Rudi nur noch in der Früh 10-25 Tropfen Novalgin. Alles andere konnte abgesetzt werden. Das Opiat haben wir eigenmächtig langsam reduziert und dann ganz weggelassen. Das enorme Spannungsgefühl ( OP Seite) beim Gehen, langem Sitzen oder bei Anstrengung , war auch mit Opiaten nicht wirklich in den Griff zu bekommen.
Seit der 1. Chemo hat Rudi ein Hanföl eingenommen, mit Absprache unserer Onkologin, was ihm gut hilft. Zusätzlich gibt es noch Salvestrol. Wir denken und glauben dass es hilft und wie sagt man doch

                                          GLAUBE VERSETZT BERGE 

Ende Januar wird eine Thorax CT gemacht, eine Woche später ist Kontrolluntersuchung und Auswertung der CT. Drückt uns bitte die Daumen.

PS. Ich weiß, ich habe viel geschrieben, aber ich denke es gibt Betroffene die über jede Info und
     Erfahrungen dankbar sind, so wie wir.