Autor Thema: Innovative Strahlentherapien beinflussen die Metastasenbildung  (Gelesen 48 mal)

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Claudia2016

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Dass für einige Krebsarten durch eine Bestrahlung mit Teilchen, also mit Protonen oder mit Kohlenstoffionen , die Wahrscheinlichkeit von Rezidiven, also dem Wiederauftreten von Krebs, massiv gesenkt werden kann, habe ich schon in anderen Beiträgen erwähnt. Eine sehr gute Quelle dazu ist das Buch "krebs innovativ geheilt" von Janina Collin.

Etwas, was aber derzeit auch in medizinischen Kreisen großteils noch völlig unbekannt ist, dass die Betrahlung mit Kohlenstoffionen auch einen Einfluß auf die Metatasierungswahrscheinlichkeit nehmen kann.

Ich möchte dies anhand des adenoidzystischen Karzinoms, eines sehr schwer therapierbaren Tumors der Ohrspeicheldrüse aufzeigen:

 Behandlung                                                                        Matastasierungswahrscheinlichkeit                                                           
 mit Photonen ( ultraharte Röntgenstrahlung)............................   68% innerhalb von 4 Jahren
 Photonen + Kohlenstoffionen....................................................    14% innerhalb von 4 Jahren
 Protonen  +/-Operation.............................................................     35% innerhalb von 5 Jahren
 Photonen+/-Operation .............................................................     38% innerhalb von 5 Jahren

Man sieht also, dass von der passenden Therapiewahl das Überleben abhängen kann, vor allem unter dem Hintergrund, dass die Metastasierungswahrscheinlichkeit nach 5 Jahren erheblich abnimmt. Diese Daten wurden von mir äußerst sorgfältig durch intensive , weltweite Recherchen erhoben.
Es stellt sich nun die Frage, warum die Metastasierungswahrscheinlichkeit nach den einzelnen Behandlungen so unterschiedlich sind.

Diese Frage wurde noch nicht vollständig geklärt, es gibt aber die folgende Vermutung:
Wird eine Krebszelle mit Kohlenstoffionen bestrahlt, produziert die sterbende Krebszelle Antikörper die wieder die T-Zellen unseres Immunsystems stimulieren, zirkulierende Krebszellen im Körper anzugreifen.  So gibt es einen absorbierenden Effekt von Krebszellen. Leider werden diese Effekte auf die T-Zellen aus finanziellen Gründen noch kaum untersucht.