Autor Thema: Metastasierungswahrscheinlichkeit reduzieren  (Gelesen 703 mal)

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Claudia2016

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Metastasierungswahrscheinlichkeit reduzieren
« am: 02. Dezember 2018, 11:35 »
Oft sind bei der Diagnose Krebs noch keine Metastasen vorhanden.
Doch die Therapieentscheidung, die in der Folge getroffen wird, kann die Metastasierungswahrscheinlichkeit beeinflussen.

Dies möchte ich anhand der von mir weltweit intensiv recherchierten Daten beim adenoidzystischen Karzinom, einer Form des Ohrspeicheldrüsenkrebses darstellen, darstellen:

Behandlungsform:                                                                                     Metastasierungswahrscheinlichkeit:

mit Photonen ( ultraharte Röntgenstrahlung)............................................68% innerhalb von 4 Jahren
Photonen+ Kohlenstoffionen......................................................................14% innerhalb von 4 Jahren
Protonen+/-Operation ...............................................................................35% innerhalb von 5 Jahren
Photonen+/-Operation................................................................................38% innerhalb von 5 Jahren

Man sieht also, dass von der passenden Therapiewahl das Überleben abhängen kann. ( Eine Hilfe zur passenden Therapiewahl bietet das Buch " Krebs innovativ geheilt " von Janina Collin)
Warum eine Stahlentherapie mit Kohlenstoffionen die Metastasierungswahrscheinlichkeit so stark senken kann, ist noch nicht ausreichen erklärt, es wird aber vermutet, dass die durch Kohlenstoffionen bestrahlten, sterbenden Krebszellen eine  Quelle von Antigenen bilden, die wieder die T-Zellen des Immunsytems aktivieren, eventuell zirkulierende Krebszellen anzugreifen.
Ich hoffe, dass diese nach einer Kohlenstoffionentherapie aktivierten T-Zellen bald intensiver erforscht werden.

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Metastasierungswahrscheinlichkeit reduzieren
« Antwort #1 am: 02. März 2019, 20:02 »




Wurde der Schlüssel für Metastasenbildung gefunden?
 
Was Krebs so gefährlich macht, ist die Eigenschaft der Tumorzellen, sich im Körper auszubreiten und Tochtergeschwülste zu bilden, sogenannte Metastasen. Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, wie sich solche Krebsabsiedelungen möglicherweise verhindern lassen: Der Schlüssel liegt in bestimmten Signalmolekülen der Blutgefäße. Werden diese gehemmt, könnte das Fortschreiten der Krankheit gestoppt und damit die Aussicht auf Heilung deutlich verbessert werden. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Forschungsprojekt mit rund 251.000 Euro.
 
„Insbesondere bei fortgeschrittenen Krankheitsverläufen steht die Krebsmedizin immer noch vor großen Herausforderungen. Für die Entwicklung neuer Therapieansätze ist es daher unabdingbar, die Entstehungsmechanismen von Krebserkrankungen zu verstehen“, betont Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. „Deshalb ist es ein Kernanliegen der Deutschen Krebshilfe, solche innovativen Forschungsprojekte zu fördern.“
 
Einen ausführlichen Bericht dazu lesen Sie in unserer nächsten Ausgabe der Aktuellen Gesundheitsnachrichten, die im Mai erscheinen wird!