Autor Thema: Rauchen, Passivrauchen  (Gelesen 22277 mal)

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Evi

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Rauchen, Passivrauchen
« am: 27. Mai 2008, 16:40 »
Aerzte Zeitung

Wer das Rauchen aufgibt, ist ein echtes Vorbild

BOSTON (hub). Vorbilder sind ansteckend: Wer mit dem Rauchen aufhört, senkt auch die Zahl der Raucher in seinem Umfeld.

Zu diesem Ergebnis kommen Professor Nicholas Christakis von der Harvard-Uni und seine Kollegen bei der Auswertung der Daten von 12 000 Teilnehmern der Framingham Heart Study (NEJM 358, 2008, 2294). Die Ergebnisse belegen den Vorbildcharakter von Menschen, die mit dem Rauchen aufhören: Statistisch betrachtet hören dann auch Bekannte aus dem engeren Umfeld mit einer Wahrscheinlichkeit von 36 Prozent auf. Für enge Freunde erhöht sich die Chance, ebenfalls vom Laster loszukommen, um 50 Prozent, beim Ehepartner sogar um 67 Prozent. Dabei ist es unerheblich, ob zunächst der Ehemann oder die Ehefrau das Rauchen aufgibt.

Auch die Kollegen am Arbeitsplatz wirken als Vorbilder: Hört ein Mitarbeiter auf, folgen auch die Kollegen - mit einer Chance von 34 Prozent. Zumindest gilt das in kleinen Firmen. Sämtliche Vorbildfunktionen sind dabei abhängig vom Bildungsgrad. Je höher dieser ist, umso größer ist die Vorbildfunktion.

Vergangenes Jahr hatte Christakis gezeigt: Menschen mit übergewichtigem Freund oder übergewichtiger Freundin haben ein 57 Prozent höheres rechnerisches Risiko, selbst dick zu werden (wir berichteten). Freunde können also auch schlechte Vorbilder sein.

27.5.08

Jutta

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Zahl der Raucher in Österreich gesunken
« Antwort #1 am: 28. Mai 2008, 20:01 »

Vor allem bei Jugendlichen ist die Zahl der Raucher seit 2005 rückläufig. Noch immer rauchen mehr Männer als Frauen.

Um ganze neun Prozentpunkte auf 36 ist seit 2005 die Zahl der Raucher in Österreich gesunken. 28 Prozent sind regelmäßige Raucher, geht auch einer aktuellen Spectra-Studie im Auftrag der Österreichischen Krebshilfe hervor. Mit 34 Prozent ist der Anteil der Raucher unter den Männern höher als bei den Frauen (23 Prozent).

Trends bei Jugendlichen. Überdurchschnittlich gesunken ist die in Österreicher vergleichsweise hohe Zahl junger Raucher. Waren 2005 noch 49 Prozent der 15- bis 29-Jährigen regelmäßige Tabakkonsumenten, sind es heuer nur mehr 33 Prozent. Bei den 30- bis 49-Jährigen ist diese Zahl von 40 auf 31 und bei den Über-50-Jährigen von 26 auf 23 Prozent gesunken.

Einsteigsalter bei Rauchern. Einen leichten Anstieg ergab sich beim Einstiegsalter bis zwölf: zehn Prozent haben ihren ersten Glimmstängel in diesem Alter geraucht (2005: acht Prozent), bei den 13- bis 15-Jährigen ging dieser Wert um vier Punkte auf 38 Prozent zurück. Regelmäßig zu rauchen beginnen die meisten (52 Prozent) zwischen 16 und 19 Jahren.

Warnhinweise auf Packungen. Als wirkungslos sehen die meisten Befragten die Warnhinweise auf den Zigarettenpackungen. 31 Prozent meinen, dass diese "wahrscheinlich nichts" bringen und 46, dass sie sicher nichts bringen. 43 Prozent glauben, dass abschreckende Bilder "vielleicht wirksamer" sind, 30 Prozent glauben das nicht.


http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/rauchen/1301521/index.do?post=true

Gitti

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Österreich auf den Hund gekommen - gesponsert mit Tabakwerbung?
« Antwort #2 am: 29. Mai 2008, 21:53 »
Hund von Konzern für Kampf gegen Schmuggel

Der Tabakkonzern Philip Morris geht nun ungewähnliche Wege im Kampf gegen
den Zigarettenschmuggel. Ein Schäferhund soll beim Aufspüren der
Zigaretten helfen. Er wurde am Mittwoch der Zollstelle Nickelsdorf
übergeben.

Näheres orf.at

hilde

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Weltnichtrauchertag
« Antwort #3 am: 30. Mai 2008, 13:35 »
„Echt zum Abgewöhnen“ – Raucherland Bundesrepublik!

Europaweit höchster Anteil jugendlicher Raucher in Deutschland / Aufhören gelingt nur durch positive Einstellung / Lobelia inflata (D6) – Ganzheitliche Raucherentwöhnung ohne Nikotin

Villmar, 31. Mai 2008 – Steht die Gesundheitsmoral der Jugendlichen in Deutschland buchstäblich auf der „Kippe“? Jedes fünfte Mädchen und jeder fünfte Junge zwischen 11 und 17 Jahren rauchen (1). Mit dieser jugendlichen Raucherquote ist die Bundesrepublik trauriger Spitzenreiter in Europa. Das Vorbild der Erwachsenen und subtile Werbebotschaften der Zigarettenhersteller, dass Rauchen Coolness, Unabhängigkeit und Sex-Appeal vermittelt, nehmen starken Einfluss auf das Verhalten der Jugendlichen. Auch „Raucherszenen“ in Filmen tragen dazu bei, dass die Hemmschwelle, zur Zigarette zu greifen, bei den Minderjährigen sinkt (2).

Rauchen, um sich abzulenken, Gesprächspausen zu überbrücken, sich besser konzentrieren zu können oder insbesondere bei Mädchen das Hungergefühl zu bekämpfen – das sind die „Argumente“, welche die Kids und später auch viele Erwachsene am „Stängel“ halten. Je früher mit dem Tabakkonsum begonnen wird, desto schwerer ist es, damit aufzuhören. So haben 80% der erwachsenen Raucher bereits als Jugendliche angefangen. Und die Erwachsenen sind ein schlechtes Vorbild: Insgesamt raucht über ein Drittel aller Bundesbürger (3), was für eine immer noch erfolgreiche Marketingstrategie der Tabakindustrie spricht.

Rauchfrei beginnt im Kopf
Klar ist Rauchen ungesund und verkürzt das Leben – doch warum wird weitergeraucht? Das Suchtgift Nikotin beeinflusst das menschliche Gehirn innerhalb von Sekunden und macht nach wenigen Tagen seelisch abhängig. Tabakzusatzstoffe wie Zucker oder Ammoniumsalze wirken wie ein Verstärker und führen innerhalb kürzester Zeit dazu, dass die Zigarette die Psyche fest im Griff hat. Die körperlichen Enzugserscheinungen nach dem Rauchstopp sind nach wenigen Tagen bis Wochen überwunden; die psychischen können noch nach Jahren zum Rückfall führen. Wie Verbote bei Kindern nur bedingt zur Einsicht führen, dringt auch der drohende Zeigefinger des Hausarztes, Rauchverbote oder Warnhinweise auf Zigarettenschachteln nur schwerlich zu dem süchtigen Gehirn vor.

Der erfolgreiche Weg zum Aufhören muss mit positiven Argumenten besetzt sein, die dem werdenden Nichtraucher die Vorteile des Rauchstopps eindeutig klarmachen. Starker Wille voraussgesetzt sind einem dauerhaften Ex-Raucher zwei Tatsachen bewusst.

1. Es ist nie zu spät zum Aufhören
2. Nichtrauchen, ist kein Verlust sondern ein Gewinn

Schon 20 Minuten nach der letzten Zigarette erholen sich Herzfrequenz und Körpertemperatur, nach 1 Monat bessert sich der Raucherhusten und nach 15 Jahren entspricht das Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden dem eines Nichtrauchers. Wer mit 30 Jahren aufhört, erreicht quasi die Lebenserwartung von Nichtrauchern. Selbst wenn man es erst mit 60 schafft, gewinnt man statistisch noch drei wertvolle Lebensjahre dazu.

Nicht-mehr-Rauchen ist http://www.openpr.de/news/214808.html

hilde

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Hallo Forumgemeinde,
hat es da nicht geheißen, dass eine Einnahme eines Vitamins für Raucher kontraproduktiv sei?
weißt du es?



Ich schaffe es nicht mit dem Rauchen aufzuhören – Was kann ich tun um gesund zu bleiben?

Diese Frage hören wir häufig in der Arztpraxis oder Apotheke. Raucher stehen da, sind verunsichert, haben vielleicht sogar ein schlechtes Gewissen und wissen nicht so recht was sie tun sollen. Sie würden ja gerne mit dem Rauchen aufhören, schaffen es aber nicht - jetzt noch nicht. Nun ist guter Rat teuer, denn alles was der Raucher jetzt nicht hören und sehen möchte ist der erhobene Zeigefinger mit dramatischer Schilderung von Raucherbronchitis, Raucherbein oder sogar Krebs. Er erwartet Hilfe, die sein Gewissen beruhigen kann und wenigsten die negativen Folgen seines Tuns abmildern kann, obwohl er genau weiß, dass nur Aufhören mit dem Rauchen die Fahrkarte zum wirklich gesunden Leben sein kann. Aber kann der Raucher wenigstens etwas tun, um die gröbsten Folgen zu mindern? Wir haben dazu 2 erfahrene Apotheker befragt, die in ihren Apotheken tagtäglich Beratungsgespräche zu dieser Thematik führen.
Thorsten Junk von der Lahn Apotheke in Marburg meint dazu: „Ich motiviere meine Kunden dazu etwas für Lunge und Gefäße zu tun. Denn Rauchen führt schon beim ersten Zug zu oxidativem Stress und Entzündungsreaktionen in der Lunge. Beides gilt es zu bekämpfen. Dazu muss man wissen, dass nach aktuellem Stand der Wissenschaft die zahllosen Giftstoffe im Tabakrauch freie Radikale in den Lungenzellen freisetzen, die dann wiederum die Entzündungen und oxidativen Stress auslösen können. Langfristige Folgen davon können sein Lungenkrebs, Raucherbronchitis, Raucherhusten sowie Herzinfarkt durch Arterienverkalkung. Neue wissenschaftliche Ergebnisse machen Rauchern Hoffnung, wenigstens etwas die negativen Folgen ihrer Sucht zu mildern. So haben Forscher jetzt festgestellt, dass die schwerwiegenden akuten Entzündungen in der Lunge durch ein Ungleichgewicht der Gegenspieler Oxidantien (freie Radikale) und Antioxidantien (Vitamine C und E) hervorgerufen werden. Bei Rauchern werden diese antioxidativen Vitamine wesentlich schneller als bei Nichtrauchern verbraucht. Wenn es also gelänge, das oxidative Ungleichgewicht durch Zufuhr der antioxidativen Vitamine zu beheben, dann sollte es auch gelingen, die negativen Folgen des Rauchens abzumildern. Genau das konnten die Forscher jetzt zeigen. Es gelang ihnen im Experiment durch die gleichzeitige Zufuhr von Vitamin C plus Vitamin E die entzündlichen Prozesse in der Raucherlunge zu abzumildern. Damit gibt es gute Chancen dafür, dass ............ http://www.openpr.de/news/214944.html

Edi

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Welt-Nichtrauchertag - Rauchverzicht hilft auch dem Herzen
« Antwort #5 am: 30. Mai 2008, 14:09 »


Welt-Nichtrauchertag am 31. Mai 2008

Rauchen erhöht nicht allein das Risiko einer Krebserkrankung oder das eines Schlaganfalls erheblich, sondern ist auch ein wichtiger Risikofaktor für koronare Herzerkrankungen. Darauf macht anlässlich des Welt-Nichtrauchertages das Albertinen-Herzzentrum aufmerksam. Priv. Doz. Dr. Friedrich-Christian Rieß, Chairman des Albertinen-Herzzentrums: „Wer raucht, riskiert die frühzeitige Entstehung einer Arteriosklerose (Arterienverkalkung), der Hauptverursacherin von koronaren Herzkrankheiten.“ Bei der Arteriosklerose verengen sich die Gefäßwände der Arterien in einem schleichenden Prozess durch Ablagerungen und schränken die Sauerstoffversorgung des Herzens immer stärker ein. Die mögliche Folge: Atemnot, stechende Schmerzen im Brust- und Armraum (Angina pectoris) oder gar ein Herzinfarkt, der oftmals tödlich verläuft.

Rauchen schädigt die Gefäße gleich mehrfach: Nikotin fördert die Freisetzung von Stresshormonen (Adrenalin und Noradrenalin), dies führt zu einer Verengung der Blutgefäße. Als Folge davon steigt der Blutdruck. Es behindert zudem den Transport von Sauerstoff mittels der roten Blutkörperchen und erhöht das Risiko von Blutgerinnseln durch eine verstärkte Klebrigkeit der Blutplättchen (Trombozyten). Der Körper muss in der Folge vermehrt rote Blutkörperchen bilden, um den Sauerstoffmangel auszugleichen. Dadurch wiederum wird das Blut zähflüssiger und fließt schlechter durch die ohnehin verengten Gefäße. Schließlich lässt das Nikotin im Körper auch sog. freie Radikale entstehen, die mit Cholesterin reagieren und dessen Schädlichkeit für den Körper noch erhöhen. So werden die Innenhäute der Blutgefäße durch die freien Radikale nachhaltig geschädigt und damit der Boden für die Arteriosklerose bereitet.


Rieß: „Auch aus Sicht der Herzmedizin gibt es also genug Gründe, sofort mit dem Rauchen aufzuhören oder besser noch gar nicht erst damit anzufangen. Das Aufhören lohnt sich: Bereits nach einem Jahr ohne Nikotin hat sich das Risiko für einen Herzinfarkt halbiert!“

Gitti

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Rauchen - Schwangerschaft - Kindstod
« Antwort #6 am: 31. Mai 2008, 16:50 »
Tiermodell bestätigt Zusammenhang Rauchen in der Schwangerschaft erhöht Risiko für plötzlichen Kindstod

30.05.08 - Erhöhte Raumtemperatur und hypoxische Episoden gelten als Risikofaktoren für den plötzlichen Kindstod (Sudden Infant Death Syndrome = SIDS) - ebenso Rauchen während der Schwangerschaft. Inwieweit diese Faktoren zusammenhängen, überprüften Forscher im Rattenmodell.

Seit die Rückenlage für Baby-Schlaf propagiert wird, ist Rauchen während der Schwangerschaft zum Risikofaktor Nummer 1 für den plötzlichen Kindstod geworden.

Dazu untersuchten Dr. Shabih Hasan und Kollegen von der University of Calgary in Kanada Rattenbabys im Alter von einer Woche. 39 der Tiere waren im Mutterleib Zigarettenrauch ausgesetzt gewesen, 30 normaler Raumluft.

Per Ganzkörper-Plethysmographie wurden die Atemmuster der Tiere unter verschiedenen Bedingungen bestimmt:

    * normale Umgebungstemperatur
    * erhöhte Umgebungstemperatur
    * normaler Sauerstoffgehalt der Luft
    * verringerter Sauerstoffgehalt der Luft

Bei neutraler Raumtemperatur, aber verringerter Sauerstoffkonzentration zeigte keines der Kontrolltiere Atemprobleme, bei den Rauch-belasteten Ratten waren es jedoch 25 Prozent.

Mehr Atemprobleme bei Rauch-belasteten Ratten

Bei erhöhter Raumtemperatur und verringerter Sauerstoffkonzentration hatten Tiere in beiden Gruppen mit Atemproblemen zu kämpfen - allerdings waren die Nikotin-belasteten Ratten (49 Prozent) häufiger betroffen als die Kontrollen (25 Prozent). Zudem brauchten die Rauch-belasteten Tiere erheblich länger sich davon zu erholen - auch als wieder normale Sauerstoffkonzentrationen hergestellt waren.

"Pränatale Exposition von Zigarettenrauch erhöht die Wahrscheinlichkeit von Atemproblemen und verlängert die Erholungszeit nach einer Hypoxie", schlussfolgert Hasan. Die Ergebnisse gälten vermutlich ebenso für den menschlichen Organismus.

In der Studie entsprachen die Nikotin-Plasmawerte der Rattenmütter und das verringerte Geburtsgewicht ihres Nachwuchs' in der Relation ebendiesen Werten bei Müttern und Neugeborenen.

Mehr zum Thema:
Abstract der Originalpublikation im "American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine"
Informationen zum Weltnichtrauchertag

American Thoracic Society

Tanja

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Wo weniger Raucher unter Jugendlichen?
« Antwort #7 am: 01. Juni 2008, 19:04 »
In Orten mit strengen Verboten werden Jugendliche, die ab und zu probieren, seltener zu Gewohnheitsrauchern.

Ins Röhrchen blasen können am 5. Juni die Abgeordneten im Parlament – freiwillig. Univ.-Prof. Manfred Neuberger, Institut für Umwelthygiene der MedUni Wien, wird den Kohlenmonoxidgehalt ihrer Ausatemluft messen: "Für die Raucher ist es immer ein Aha-Erlebnis, wie hoch ihr Schadstoff-Ausstoß im Vergleich zu Nichtrauchern ist."
Denn während letztere auf einen Kohlenmonoxidwert von 0 oder 1 kommen (ein Teilchen Kohlenmonoxid in einer Million Teilchen Luft), liegt er bei Rauchern bei "bis zu 30 und noch mehr".

KURIER: "Rauchfreie Jugend" ist das Motto des heurigen Weltnichtrauchertages. Hat ein Rauchverbot in Lokalen Auswirkungen auf die Zahl jugendlicher Raucher?
Manfred Neuberger: Eindeutig, das zeigt eine neue Studie aus Boston. Im US-Bundesstaat Massachusetts ist es den Gemeinden überlassen, ob sie das Rauchen in Gaststätten erlauben oder nicht. Man hat dort seit 2001 das Rauchverhalten von fast 4000 Teenagern aus 301 Orten untersucht. Demnach ist die Wahrscheinlichkeit, zum permanenten Raucher zu werden, in den Gemeinden mit strengen Verboten um 40 Prozent niedriger als in jenen ohne Verbote. Zwar lassen sich auch in Orten mit strengen Verboten Jugendliche nicht abhalten, Zigaretten zu probieren. Doch der Übergang vom gelegentlichen Rauchen zur festen Gewohnheit erfolgt nur halb so häufig wie an Orten ohne Rauchverbot in Lokalen.

    * » Kommentar: 31. 5.: Der Weltnichtrauchertag

Wie erklärt man das?
Einerseits mit der Signalwirkung der Verbote: Sie zeigen Jugendlichen, dass Rauchen sozial nicht akzeptiert ist. Andererseits fehlt ihnen vielleicht aber auch der Ort, an dem aus Neugier eine Gewohnheit wird, von der viele später schwer loskommen.

Wie können Eltern, die rauchen, ihren Kindern helfen, Nichtraucher zu bleiben?
Natürlich wäre es am besten, Sie würden sich das Rauchen abgewöhnen und ihren Kindern sagen, um .........

http://kurier.at/freizeitundgesundheit/gesundheit/162761.php

Josef

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Rauchen: Gene erklären Krebsrisiko
« Antwort #8 am: 01. Juni 2008, 19:18 »

Lyon/Rochester – Der Lungenkrebs des Rauchers und die Kopf-Hals-Tumoren des Trinkers haben eine genetische Komponente. Nach einer Studie in den Archives of Internal Medicine (2008; 168: 1097-1103) könnte jeder achte Lungenkrebs Folge eines Alpha-1-Antitrypsin-Mangels sein. Und einer Studie in Nature Genetics (2008; doi:10.1038/ng.151) zufolge schützen bestimmte Genvarianten der Alkoholdehydrogenase Alkoholiker vor Kopf-Hals-Tumoren.

Der Alpha-1-Antitrypsin-Mangel gehört zu den häufigsten Gendefekten bei Menschen europäischer Herkunft, die zu etwa 0,01 bis 0,02 Prozent (in Deutschland rund 12.000 Menschen) homozygot auf das im Chromosom 14q23.1 lokalisierte Gen sind. Es bildet einen Alpha-1-Proteinase-Inhibitor, der eine “Selbstandauung” der Lunge durch Enzyme aus Granulozyten verhindert.

Homozygote Merkmalsträger erkranken häufig in jungen Jahren an einer schweren chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Bekannt war auch, dass Patienten mit COPD ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko haben. Die Epidemiologin Ping Yang von der Mayo Clinic in Rochester vermutete deshalb, dass der Alpha-1-Antitrypsin-Mangel ein Risikofaktor für den Lungenkrebs ist. Ihre Untersuchung scheint dies zu bestätigen.

Gefährdet sind nicht nur Menschen, die homozygot auf einen Alpha-1-Antitrypsin-Mangel sind, sondern auch Heterozygote, also Menschen, bei denen nur einer der beiden Allele defekt ist. Dieser Zustand lag vor bei 13,4 Prozent von 1.442 im Rahmen der Studie genotypisierten Lungenkrebspatienten, aber nur bei 7,8 Prozent in den beiden Kontrollgruppen. Diese bestanden einmal aus 1.585 nicht verwandten Menschen ohne Lungenkrebs und aus 902 gesunden Geschwistern der Lungenkrebspatienten.

Nach Yangs Berechnungen haben .......... http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32495
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
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Carola-Elke

Josef

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Infos von der Qualmecke
« Antwort #9 am: 01. Juni 2008, 19:19 »

CO-Messungen am WeltNichtRaucherTag im Donauzentrum am 31.05.2008
http://www.rauchfreistudieren.at/viewtopic.php?t=1163&sid=0f89bd534adb183bbbe6422c185ef3d1
 
Bringing Youth Tobacco Truth - Besuch aus Kanada am 01.06.2008
http://www.rauchfreistudieren.at/viewtopic.php?t=1164
 
Presse-Information der ÖAW am 20.05.2008
Entspricht die Tabakgesetznovelle 2008 dem Stand der Wissenschaft?
http://www.rauchfreistudieren.at/viewtopic.php?t=1159

So klein & schon ein Raucher - Neue Aktion der Ärzteinitiative gegen Raucherschäden
http://www.rauchfreistudieren.at/viewtopic.php?t=1157
 
Video: Ein Urlaub ohne Zigarette? mit Dr. Weber
http://www.rauchfreistudieren.at/viewtopic.php?t=1162
 
CO-Messungen bei DM-Frauenlauf: 17. & 18.05.2008 - PHOTOS
http://www.rauchfreistudieren.at/viewtopic.php?t=1117

Mit rauchfreien Grüßen,
Euere Initiative Rauchfrei Studieren.
www.rauchfreistudieren.at
www.youtube.com/RauchfreiStudieren
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Carola-Elke

Josef

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Gemeinsam für die rauchfreie Zukunft unserer Jugend
« Antwort #10 am: 01. Juni 2008, 19:27 »


Am 31. Mai ist Welt-Nichtrauchertag,
der in diesem Jahr unter dem Motto "Rauchfreie Jugend" steht. Ziel ist es,
vor allem Kinder und Jugendliche noch besser vor den Folgen des Rauchens zu bewahren.

Besonders für Kinder und Jugendliche mit Asthma oder der Veranlagung zu dieser Erkrankung ist Zigarettenqualm gefährlich – egal, ob er aktiv inhaliert oder beim Danebenstehen eingeatmet wird. Der direkte Zusammenhang von Zigarettenrauch und dem Asthmarisiko bei Kindern und Jugendlichen wurde schon vor zwei Jahren von Wissenschaftler Jon Genuneit nachgewiesen. Teilnehmer in dieser Studie, die mindestens vier Jahre lang geraucht hatten, wiesen ein vierfach erhöhtes Risiko auf, später an Asthma zu erkranken.

Wie wichtig das aktuelle Thema des Welt-Nichtrauchertages gerade hierzulande ist, zeigt auch eine aktuelle Studie am Robert Koch-Institut, die im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht wurde. Demnach hält Deutschland europaweit einen traurigen Rekord: Jeder fünfte deutsche Heranwachsende im Alter zwischen 11 und 17 Jahren raucht. Die Jugendlichen schaden damit nicht nur sich selbst, sondern gefährden auch ihre Freunde durch Passivrauchen.

Anlässlich des Welt-Nichtrauchertages rufen das Aktionsbündnis Nichtrauchen (ABNR) und die Deutsche Krebshilfe die Bevölkerung dazu auf, mit gutem Beispiel voranzugehen und mit eigenen Aktionen auf die Gefährlichkeit des Rauchens bei Kindern und Jugendlichen sowie auf die Gefährlichkeit des Passivrauchens in dieser Altersgruppe aufmerksam zu machen. Unter www.who-weltnichtrauchertag.de können hierzu kostenlos Plakate und Infobroschüren bestellt und beispielsweise am Arbeitsplatz oder im privaten Umfeld aufgehängt und verbreitet werden.

Der Welt-Nichtrauchertag geht auf eine Initiative der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zurück und wird seit dem 31. Mai 1987 jährlich begangen.

Quelle: Nach Informationen von www.who-weltnichtrauchertag.de, thorax.bmj.com
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Josef

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Gaststätten: Raucher-Lüftungsanlagen bringen nichts!
« Antwort #11 am: 01. Juni 2008, 19:35 »
Von: Dr. Weber [mailto:dr.weber.haan@t-online.de]
Gesendet: Montag, 26. Mai 2008 18:20
An: 0800@wdr.de
Betreff: WDR WESTPOL Nichtraucherschutz in NRW


Sehr geehrter Herr Degen, sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion von WESTPOL,

in Ihrer Sendung von heute mit dem
 
Thema: Nichtraucherschutzgesetz in NRW: Ein Gesetz mit Auslegungsfreiheit

haben Sie mich anlässlich meines Beitrags am Zuschauertelefon gebeten, Ihnen Unterlagen zu den lüftungstechnischen Anlagen zur Kenntnis zu geben.

Als Anlage erhalten Sie zur Vereinfachung mein offenes Schreiben an Herrn Gesundheitsminister Laumann und die dort angegebene gewünschte Quelle (Aus der Wissenschaft - für die Politik des Deutschen Krebsforschungszentrums, Heidelberg: Titel: "Raucherräume und Lüftungssysteme: Keine Alternative zur rauchfreien Gastronomie", siehe www.tabakkontrolle.de/pdf/AdWfP_Raucherraeume_und_Lueftungssysteme.pdf

 Zusammenfassend wird dort unter den Punkten 4 und 5 dargelegt:

"Die führende Fachgesellschaft zu Belüftungsanlagen in den USA ... hält derzeit ein Rauchverbot für das einzige Mittel, das mit Tabakrauch verbundene Gesundheitsrisiko effektiv zu eliminieren.

Die Weltgesundheitsorganisation kommt in ihren Leitlinien zum Schutz vor Tabakrauch am Arbeitsplatz und in der Öffentlichkeit zu folgender Schlussfolgerung: Mit Ausnahme einer 100 Prozent rauchfreien Umgebung haben sich alle Ansätze, z. B. Lüftungsanlagen, Filteranlagen für die Luft und die Einrichtung von ausgewiesenen Raucherbereichen (ob mit getrennten Lüftungssystemen oder nicht), wiederholt als unwirksam erweisen, es gibt schlüssige wissenschaftliche und anderweitige Erkenntnisse, dass technische Ansätze nicht vor der Belastung durch Tabakrauch schützen."

Fachlich wichtig sind dabei die 70 krebserzeugenden Stoffe, die in jeder noch so kleinen Konzentration einen Krebs auslösen können. Bei krebserzeugenden Stoffen gibt es also keinen Schwellenwert, unter dem kein Krankheits- oder Todesrisiko besteht.

Dies alles müsste sowohl dem Gesundheitsministerium als auch der FDP-Fraktion bekannt sein!

Wer es mit diesem Wissen zulässt, dass andere Menschen dem Tabakrauch auch in geringsten Konzentrationen ausgesetzt werden, nimmt billigend Krankheit und Tod in Kauf!

Da Sie sich zu diesem Thema heute den Fraktionsvorsitzenden gerade der tabakindustriefreundlichen (auf Bund- und Länderebene!) FDP eingeladen haben, wäre ich Ihnen im Sinne einer ausgewogenen Berichterstattung dankbar, wenn Sie sich in einer der nächsten Sendungen einen Gast der Gesundheitsseite einladen würden.

Ich schlage Ihnen vor, Frau Dr. Pötschke-Langer vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg einzuladen. Ich stehe Ihnen auch zur Verfügung.

Ich schlage Ihnen für diesen Fall vor, dass dann auch die anderen nicht nachvollziehbaren Ausnahmeregelungen des Nichtraucherschutzgesetzes außerhalb der Gastronomie und das drohende Vollzugsdefizit bei der Umsetzung der Rauchverbote thematisiert werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Helmut Weber

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Dr. Helmut Weber • Bahnhofstraße 59 • D - 42781 Haan

Herrn Karl-Josef Laumann
Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales                                         Offener Brief
des Landes Nordrhein-Westfalen
 Per Telefax
Fürstenwall 25
40 219 Düsseldorf                       22.05.2008


Nichtraucher- und Raucherschutz, Lüftungstechnische Anlagen   

Sehr geehrter Herr Minister Laumann,
dürfen wir Sie auf die wissenschaftliche Publikation: „Raucherräume und Lüftungssysteme“ unter www.tabakkontrolle.de/pdf/AdWfP_Raucherraeume_und_Lueftungssysteme.pdf des Deutschen Krebsforschungszentrums aufmerksam machen?

Von besonderer Bedeutung ist dabei der Punkt: „4. Lüftungssysteme bieten keinen hinreichenden Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens“ (s. Anlage).

Bekanntlich sind Rauchverbote neben anderen flankierenden Maßnahmen der Tabakprävention ein sehr wirksames Mittel, Krankheit und Tod zu verhindern. Sie dienen dem Gesundheits- und
Lebensschutz der ArbeitnehmerInnen, der NichtraucherInnen, aber auch dem der RaucherInnen.

RaucherInnen als Drogenabhängige sind Kranke, für die man alles tun sollte, um ihnen bei der Entwöhnung von der sehr wirksamen Droge Nikotin, den 70 krebserzeugenden und 4.000 anderen teilweise hochgiftigen Substanzen zu helfen.

Die Unterstützung des Tabakkonsums durch Rauchgelegenheiten konterkariert die Tabak-
prävention. Lüftungstechnische Maßnahmen zur unvollständigen Entfernung des Tabakrauchs aus Räumen sind auch wegen der Verschwendung der kostbaren Energieressourcen und des Klimawandels nicht hinnehmbar.

Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie sich mit uns nachdrücklich für die Gesundheit und das Leben unserer Mitmenschen, u. a. durch Präventions- und Raucherentwöhnungsmaßnahmen und durch ausnahmslose und kompromisslose Rauchverbote, engagieren würden.

Dabei steht aktuell u. a. die Umsetzung folgender Maßnahmen an:
1. Schutz aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor dem Tabakrauch,
2. Verhinderung der Tabakrauchexposition, vor allem in Innenräumen und zum Schutz von   
    Kindern und Jugendlichen,
3. Bezahlung der Folgekosten des Rauchens von 55 Milliarden Euro jährlich durch die
    Tabakindustrie.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Helmut Weber
Stellv. Bundesvorsitzender und Landesvorsitzender NRW des Ärztlichen Arbeitskreises Rauchen und Gesundheit e.V.
Landesvorsitzender des Nichtraucher-Schutzbundes NRW e.V. 
Moderator des nationalen und internationalen Internet-Arbeitskreises gegen das Rauchen und für den Nichtraucherschutz.
Sprecher des Netzwerks Tabakkontrolle

 
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

Sissi

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Weniger Raucher durch Rauchverbote
« Antwort #12 am: 02. Juni 2008, 16:57 »
30/05/08,12:00, Aerzte_Zeitung

Weniger Raucher durch Rauchverbote

NEU-ISENBURG (hub). Rauchverbote in Gaststätten halten mehr Jugendliche vom Rauchen ab als Interventionsprogramme. Das belegen aktuelle Studien. Zum morgigen Welt-Nichtrauchertag fordern Krebsforscher, gesetzliche Rauchverbote auszuweiten.

Eine US-Studie mit fast 4000 Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren hat ergeben: Vier Jahre nach Studienbeginn waren 9,3 Prozent der Teilnehmer Raucher geworden (Arch Ped Adol Med 162, 2008, 477). In Städten mit strengen Rauchverboten in Gaststätten war die Wahrscheinlichkeit, Raucher zu werden, jedoch 40 Prozent geringer als in Orten ohne Verbote.

Was die Autoren besonders erstaunte: Auch von den Jugendlichen, die mit dem Konsum von Zigaretten experimentierten, wurden weniger zu Rauchern. Im Vergleich zu Städten ohne Nichtraucherschutz-Gesetze waren es sogar 50 Prozent weniger.

In einer anderen Studie wurde die Effektivität von Interventions-Programmen untersucht (Lancet 371, 2008, 1595). Dazu wurde eine Hälfte von über 10 000 Schülern im Alter von 12 bis 13 Jahren von besonderen Vertrauenspersonen über die Gefahren durch Rauchen aufgeklärt, die andere Hälfte nicht. Der Anteil von Rauchern lag bei 14 Prozent nach einem und 20 Prozent nach zwei Jahren. Die Wahrscheinlichkeit, Raucher zu werden, war in der Interventionsgruppe um 25 Prozent geringer.

Da in Deutschland täglich über 350 Menschen am Zigarettenkonsum sterben, fordern Krebsforscher strengere Rauchverbote - und vor allem Werbeverbote. Diese Maßnahmen sollen mehr Jugendliche als bisher davon abhalten, Raucher zu werden.

Gitti

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Rauchern droht ab Sonntag die Festnahme ...........
« Antwort #13 am: 03. Juni 2008, 00:07 »
Rauchern in Nigerias Hauptstadt droht Festnahme

Montag, 2. Juni 2008

Lagos – Raucher müssen in Nigerias Hauptstadt Abuja ab Sonntag mit einer Festnahme rechnen, wenn sie in der Öffentlichkeit zur Zigarette greifen. Ab dem 1. Juni werde ein entsprechendes Gesetz aus dem Jahr 1994 vollstreckt, sagte ein Vertreter der Gesundheitsbehörde von Abuja am Samstag. In der ganzen Hauptstadtregion droht Rauchern an öffentlichen Plätzen demnach die Festnahme und eine Anklage. 

Die Regierung in Abuja hat in den vergangenen Jahren eine groß angelegte Nichtraucherkampagne veranstaltet. „Raucher sterben eher jung“, lautete eine der verbreiteten Botschaften. Tabakwerbung in Radio und Fernsehen wurde vollständig verboten. © afp/aerzteblatt.de

Werner

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Elektrische Zigaretten?
« Antwort #14 am: 03. Juni 2008, 09:47 »
Elektrische Zigaretten? E-Rauchen?
Was ist das?
Wie funktioniert das?
Was kostet das?
Was ist mit der Gesundheit?

Es gibt viele Fragen rund um das immer beliebter werdende Thema "Elektronisches Rauchen". Widersprüchliche und zum Teil nicht sehr sorgfältig recherchierte Meldungen verunsichern Verbraucher und Interessenten immer wieder. Jochen Blomberg von Smok-E: "Oft werden selbst von offizellen Stellen Informationen verbreitet, die sich bei genauerer Untersuchung schlichtweg als falsch erweisen. Ob dies aus politischem Kalkül, aus purer Unwissenheit oder durch Lobby-Interessen gesteuert geschieht, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen."

Das Portal findet man im Internet unter www.smok-e.de

Werner

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Nichtrauchen ist cool
« Antwort #15 am: 03. Juni 2008, 09:52 »
 
Anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31.05.08 hat die Ärzteschaft einen einheitlichen Nichtraucherschutz gefordert.

„Die Botschaft muss lauten: Nichtrauchen ist cool!“, so der Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe (Quelle: BÄK v. 31.05.08).

Das Statement der Ärzteschaft überzeugt, lassen sich doch insgesamt die Gefahren des Rauchens nicht leugnen. Ein ebenso konsequentes Eintreten für die Wahrung des Selbstbestimmungsrechts ist allerdings auch wünschenswert, wenn nicht sogar noch „cooler“! Ein solches gilt insbesondere mit Blick auf die Patientenverfügung.

Neben der gesundheitspädagogischen „Erziehung“ erscheint es sinnvoll, das Selbstbestimmungsrecht in den Fokus der Betrachtungen zu rücken und zugleich an die hohe Selbstverantwortung zu appellieren, die mit der der Wahrnehmung des Selbstbestimmungsrechts korrespondiert. Dies gilt sowohl für das Rauchen, aber auch für weitere existentielle Lebensbereiche.

Nehmen wir der Ärzteschaft die hohe Last und Bürde ab, wonach diese sich dafür verantwortlich fühlen, unseren nachhaltig dokumentierten Sterbewillen in einen Lebenswillen abändern zu wollen. Es reicht völlig zu, wenn die Ärztevertreter schlicht unsere Patientenverfügung akzeptieren und den Patienten nicht mit ihrem höchstpersönlichen Werteverständnis und ihrer Vorstellung von einem gelungenen Sterben konfrontieren.

Lutz Barth


Tanja

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Raucher, 3-fach ärger: "verbrennen sich schneller und heftiger"
« Antwort #16 am: 07. Juni 2008, 13:56 »


Verläufe nach Verbrennungen sind bei Rauchern schlechter

CHICAGO (EGMN) – Verbrennungsopfer, die vor ihrer Verletzung regelmäßig Nikotin konsumiert haben, weisen schlechtere Heilungsverläufe auf als Nichtraucher, wie aus Daten hervorgeht, die bei der Jahrestagung der American Burn Association vorgestellt wurden.

In einer retrospektiven Analyse von 240 Patienten unterzogen sich Raucher signifikant mehr Operationen als Nichtraucher (1,3 gegenüber 0,8) und blieben signifikant länger in stationärer Behandlung (13 gegenüber 9,5 Tage).

Zudem hatten Raucher ein um 85 Prozent erhöhtes Risiko für Infektionen während der stationären Therapie, wie Studienleiter Dr. Neal Doran von der University of California, San Diego, erklärte. Die Infektionsrate lag bei 51 Prozent für Raucher und bei 36 Prozent für Nichtraucher, was einem signifikanten Unterschied gleichkommt.

Die Studie umfasste 80 Patienten mit einem durchschnittlichen Alter von 35 Jahren, die zumindest einmal wöchentlich rauchten, sowie 150 Nichtraucher mit einem Durchschnittsalter von 37 Jahren. Die Gesamthautoberfläche, die von Verbrennungen betroffen war, fiel bei den Rauchern (Durchschnitt 7 Prozent; zwischen 0,5 und 35 Prozent) und Nichtrauchern (Durchschnitt 6 Prozent: zwischen 0,3 und 36 Prozent) ähnlich aus. Die Ursachen der Verbrennungen waren in 50 Prozent der Fälle Flammen, in 20 Prozent der Fälle Verbrühungen, bei 10 Prozent Kontaktverbrennungen und bei den übrigen durch Chemikalien, Teer, Dampf und Sonnenlicht verursacht.

Die Beeinträchtigung der Wundheilung, definiert als Versagen eines Hauttransplantats, unterschied sich zwischen den Rauchern und den Nichtrauchern nicht signifikant (10 gegenüber 3 Prozent), wie Dr. Doran erklärte.

Die Beeinträchtigung der Wundheilung unterschied sich wahrscheinlich statistisch zwischen den Gruppen deswegen nicht, weil es in beiden relativ wenige Fälle von Transplantatversagen gab, und weil ein Transplantatversagen - als Maß für die Wundheilung - ein extrem negatives Ende eines Heilungsprozesses darstellt, erklärte Dr. Doran in einem Interview. Dennoch war die Wahrscheinlichkeit für ein Transplantatversagen bei den Rauchern im Vergleich zu den Nichtrauchern fast viermal höher (Odds Ratio 3,95).

Ältere Studien haben gezeigt, dass Rauchen durch die Auswirkungen der unterschiedlichen chemischen Bestandteile des Zigarettenrauchs - wie Nikotin, Kohlenmonoxid und Blausäure, die alle den Transport von Sauerstoff hin zur Wunde blockieren - ein signifikantes Hindernis für die Wundheilung darstellt.

Aufgrund der längeren Krankenhausaufenthalte waren die Behandlungskosten etwa um 3150 US-Dollar pro Raucher höher, wobei dies nicht die Operationskosten einschloss.

Dr. Doran erklärte, Brandverletzungen stellten aus Sicht der Ärzte einen lehrreichen Moment für diejenigen Patienten dar, die rauchen. Bei Verbrennungsopfern ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um Raucher handelt, dreimal höher als in der Gesamtbevölkerung. "Wenn jemand wirklich der Schreck in die Glieder gefahren ist, ist das ein idealer Zeitpunkt für eine motivierende Maßnahme mit ....................
30.5.08 ...... http://www.univadis.de/medical_and_more/de_DE_News_Article_Medical?profileAOI=18&profileAOIName=Chirurgie&articleItemId=6853b3df6b805999428e4e8a54b77280

Gitti

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Rauchen, Passivrauchen: Du bist nicht allein ..........
« Antwort #17 am: 08. Juni 2008, 10:01 »
Weltnichtrauchertag: Globale Organisationen schliessen sich zusammen, um das Marketingnetz für Tabakwaren zu durchdringen und Kindern ein rauchfreies Heranwachsen zu ermöglichen

GENF, May 27 /PRNewswire/ --

Am 31. Mai, dem Weltnichtrauchertag, wird die International Union Against Cancer (UICC) gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation einen Aufruf für ein umfassendes Verbot aller Formen der Werbung, Promotion und Förderung von Tabakprodukten starten.

Die meisten Menschen auf der Welt beginnen mit dem Rauchen, bevor sie 18 Jahre alt sind. Beinahe jeder vierte Raucher beginnt bereits im Alter von 10 Jahren. Je jünger Kinder beim ersten Versuch des Rauchens sind, umso wahrscheinlicher ist es, dass sie regelmässige Tabakkonsumenten werden, und umso weniger wahrscheinlicher ist es, dass sie mit dem Rauchen aufhören.

Werbung ist ein Netz, das von der Tabakindustrie bewusst ausgeworfen wird, um Menschen in ein Suchtverhalten zu verführen.

"Es ist an der Zeit, das Marketingnetz für Tabakwaren zu durchdringen und unsere Kinder und Jugendlichen zu befreien", sagte Isabel Mortara, Executive Director der UICC. "Eine der effektivsten Möglichkeiten zum Schutz vor Abhängigkeit, Krankheiten und frühzeitigem Tod ist das Verbot aller Formen der direkten und indirekten Tabakwerbung - einschliesslich der Promotion von Tabakprodukten und des Sponsorships jeglicher Veranstaltungen oder Aktivitäten durch die Tabakindustrie."

Fast die Hälfte der Kinder auf der Welt - 700 Millionen - sind regelmässig den toxischen Auswirkungen des Passivrauchens ausgesetzt - unabhängig davon, ob sie rauchen oder nicht.

Die UICC fördert einen weltweiten Wettbewerb für ein universal anerkanntes Symbol, um Orte zu identifizieren, an denen Kinder keinem Tabakrauch ausgesetzt sind. Das Symbol sollte eine Grafik ohne Wörter und allen Kulturen verständlich sein.

Der UICC-Wettbewerb steht Kindern und Erwachsenen, kreativen Agenturen, Kunstschulen sowie UICC-Mitgliedsorganisationen offen. Der letzte Termin für die Einreichung von Einträgen ist der 30. Juni. Die Gewinner erhält eine Einladung zum World Cancer Congress, der vom 27. bis 31. August in Genf, Schweiz, stattfinden wird, um das Symbol zu präsentieren und einen Geldpreis in Höhe von 5.000 USD in Empfang zu nehmen.

Der Wettbewerb für ein Rauchfreiheitssymbol ist ein Bestandteil der Kampagne "Ich liebe meine rauchfreie Kindheit", die am 4. Februar 2008, dem Weltkrebstag, als das erste ganzjährige Motto in einem fünfjährigen, weltweiten Programm zur Krebsprävention gestartet wurde. Das Programm richtet sich schwerpunktmässig an Kinder und Jugendliche. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.worldcancercampaign.org.

Die International Union Against Cancer (UICC) ist die führende internationale Nichtregierungsorganisation, die sich ausschliesslich für die weltweite Kontrolle von Krebs engagiert und 300 Mitglieder in fast 100 Ländern der Welt vereint. Siehe www.uicc.org.

Weitere Informationen über den Weltnichtrauchertag finden Sie im Internet unter www.who.int.

   
    Website: http://www.worldcancercampaign.org
             http://www.uicc.org
             http://www.who.int

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Evi

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Rauchen und Fettsucht schädigen das Gehör irreversibel
« Antwort #18 am: 10. Juni 2008, 11:07 »

   Lärm am Arbeitsplatz bleibt dennoch die größte Gefahr

   Antwerpen (pte/10.06.2008/10:00) - Sowohl Rauchen als auch Fettleibigkeit
   können zu einem permanenten Hörschaden führen. Wissenschaftler der
   Universiteit Antwerpen http://www.ua.ac.be haben nachgewiesen, dass beide
   Faktoren den Blutfluss im Ohr negativ beeinflussen. Das Ausmaß des
   Schadens hängt dabei direkt mit dem Ausmaß des Übergewichts und der Dauer
   des Rauchens zusammen. Hohe Geräuschbelastung bei der Arbeit bleibt
   jedoch der Hauptrisikofaktor. In einer weiteren Studie der Université de
   Paris http://www.sorbonne.fr und des University College London
   http://www.ucl.ac.uk wurde das Rauchen in mittlerem Alter mit einem
   verschlechterten Gedächtnis in Zusammenhang gebracht. Diese
   Verschlechterung kann ihrerseits zu einem beschleunigten Einsetzen einer
   Demenzerkrankung führen. Details der Studie wurden im Journal of the
   Association for Research into Otolaryngology http://www.aro.org
   veröffentlicht.

   Der Zusammenhang zwischen Rauchen und Hörproblemen wurde bereits von
   früheren Studien hergestellt. Die aktuelle Studie, an der mehr als 4.000
   Männer und Frauen zwischen 53 und 67 Jahren teilnahmen, liefert jedoch
   die bisher überzeugendsten Beweise. Bei allen Teilnehmern wurde ein
   Hörtest durchgeführt. Anschließend wurden sie zur ihrem Lebensstil und
   den Arbeitsbedingungen befragt.

   Erik Fransen, einer der leitenden Wissenschaftler, erklärte, dass das
   Hören hoher Frequenzen bei Rauchern und stark Übergewichtigen
   eingeschränkt war. Diese Schädigung war jedoch bei jenen, die bei der
   Arbeit starkem Lärm ausgesetzt waren, deutlich größer. "Der Verlust der
   Hörfähigkeit ist direkt proportional mit den gerauchten Zigaretten und
   dem BMI." Nach einem Jahr regelmäßigem Rauchen beginne es, immer
   schlimmer zu werden." Besteht eine Schädigung erst einmal, gibt es laut
   BBC auch keine Aussicht auf Besserung. Dabei wird von der Theorie
   ausgegangen, dass das Gehör durch das Rauchen und das überflüssige
   Gewicht auf die gleiche Art geschädigt wird wie andere Organe des
   Körpers.
..............
http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=080610017

Josef

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Rauchen, Passivrauchen: Demenz
« Antwort #19 am: 10. Juni 2008, 18:26 »
Rauchen macht vergesslich

10.06.08 - Schon in mittleren Jahren kann Tabakkonsum die kognitiven Fähigkeiten verringern. Auch Ex-Raucher schneiden in Tests noch schlechter ab.

Nicht erst im Alter beeinflusst Rauchen die kognitiven Fähigkeiten.

Forscher um Séverine Sabia vom Institut National de la Santé et de la Recherche Médicale in Villejuif, Frankreich werteten die Daten von 5.388 Londoner Beamten im Alter zwischen 35 und 55 Jahren aus. Deren Rauchgewohnheiten wurden zu Beginn der Studie - im Zeitraum von 1985 bis 1988 - sowie erneut zwischen 1997 und 1999 erfasst.

Zum zweiten Zeitpunkt absolvierten die Studienteilnehmer umfangreiche Tests, in denen Gedächtnisfunktionen sowie kognitive und verbale Fähigkeiten abgefragt wurden. 4.659 der Probanden wurden fünf Jahre später erneut getestet.

Dabei zeigten Raucher insgesamt schlechtere Ergebnisse als diejenigen, die noch nie zur Zigarette gegriffen hatten. Bei Ex-Rauchern waren nur einige Bereiche - vor allem Gedächtnis und verbale Fähigkeiten - im Vergleich zu den Nichtrauchern beeinträchtigt. Allerdings hatten  diejenigen, die das Rauchen während der Studienlaufzeit aufgegeben hatten, auch noch andere Aspekte in ihrer Lebensweise verbessert.
Studie bestätigt höhere Todesrate bei Rauchern

Von den Personen, die zu Beginn der Studie geraucht hatten, verstarben mehr innerhalb des 17-jährigen Follow-up-Zeitraums als unter den Nichrauchern, zudem erschienen Raucher seltener zu den nachfolgenden Tests. Dies erschwere die Forschung in diesem Bereich insgesamt, stellen die Autoren fest.

Sie meinen, dass der Zusammenhang zwischen Rauchen und verminderten kognitiven Fähigkeiten unterschätzt werde, da viele Studien unter genau diesen Verzerrungen leiden würden. Schon leichte Beeinträchtigungen in mittleren Jahren könnten die Entwicklung einer Demenz im Alter beschleunigen ......... http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_allgemeinmedizin_alzheimer_rauchen_12130972705.htm&n=1
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

Gitti

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Raucher: Wellness-Wochenenden zu gewinnen
« Antwort #20 am: 11. Juni 2008, 10:37 »
Rauchfrei08 - Geht in die Zielgerade

Utl.: Mehr Luft für RaucherInnen UND NichtraucherInnen =

   Wien (OTS) - Bis Ende Juni ist es noch möglich in doppelter Hinsicht zu gewinnen: Zusätzlich zum gesundheitlichen Gewinn verlost Rauchfrei08 unter allen TeilnehmerInnen die sich bereit erklären mit dem Rauchen aufzuhören oder wenigstens zu reduzieren 2 Wellness-Wochenenden im Gesamtwert von Euro 2000.- Für jeden Teilnehmer wird von den österreichischen Bundesforsten ein Baum gepflanzt.

   Anmeldeformulare und Raucherbroschüren sind in den österreichischen Apotheken sowie unter www.rauchfrei08.at erhältlich.

   Die Überprüfung des Raucherstatus der Gewinner erfolgt durch durch das Nikotin Institut mittels CO-Messung bzw. Harntest. Der Einsatz von zur Raucherentwöhnung zugelassenen Medikamenten zur Erreichung des Ziels ist gestattet.

   Bei Rauchfrei08 handelt es sich um eine Initiative von Apotheker-Kammer, Ärzte-Kammer, Bundesforsten, Bundesministerium für Gesundheit Familie und Jugend, Nicorette, Nikotin Institut, ÖGP, Rauchertelefon sowie der Wiener Krebshilfe.

Rückfragehinweis:
   Nikotin Institut
   Ansprechperson:Univ.-Doz. Dr. Ernest Groman
   Tel.: +43 1 58585 44
   mailto: nicotineinstitute@chello.at
   www.nikotininstitut.at


Werner

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In Deutschland warnt die deutsche Krebshilfe vor einem Rückschritt beim Rauchverbot in Gaststätten! Ganz offiziell!
Und was geschieht in Österreich, mit der Österr. Krebshilfe: Null komma Josef! Im Gegenteil, da soll es sogar
ein rechtskundiges Vorstandsmitglied geben, welches hinaus posaunt: Passivrauchen schadet nicht! Super, und
denen soll man Spenden überweisen? Wozu?



Krebshilfe warnt vor Aufweichung des Rauchverbots

   Osnabrück (ddp). Die Deutsche Krebshilfe warnt vor einer Aufweichung der Rauchverbote in Lokalen. «Wenn die Länderregelungen durch Ausnahmen und Modifizierungen der Rauchverbote noch weiter aufgeweicht werden, bekommt Deutschland beim Schutz vor dem Passivrauchen die rote Lampe in Europa», sagte Krebshilfe-Präsidentin Dagmar Schipanski der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Mittwochausgabe) laut Vorabbericht. Jedes Jahr stürben 140 000 Menschen in Deutschland an den Folgen des Rauchens. Flächendeckende Rauchverbote in allen öffentlichen Gebäuden einschließlich der Gastronomie seien der beste Weg, um vor den Gefahren des Tabakrauches zu schützen.

   Die Grünen-Politikerin Bärbel Höhn wies darauf hin, dass in Frankreich, Irland oder Italien die Zahl der Herzinfarkte nach der Einführung eines konsequenten Nichtraucherschutzes um 10 bis 15 Prozent gesunken sei.

   Das Deutsche Krebsforschungszentrum widersprach der Darstellung, dass Rauchverbote Kneipenwirten generell Umsatzverluste bringen. Nur Niedersachsens Getränkegastronomie habe nach dem Rauchverbot ab September 2007 in einem zuvor schon schlechten Jahr verstärkte Umsatzrückgänge und ein Minus von 22,3 Prozent im vierten Quartal verzeichnet, sagte die Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention, Martina Pötschke-Langer der Zeitung. In Hessen dagegen hätten Kneipen, Bars und Diskotheken mit einem Umsatzminus von 10,3 Prozent im selben Zeitraum genau im Bundesdurchschnitt gelegen. Mit Umsatzeinbußen von 6,8 Prozent lägen Baden-Württembergs Wirte sogar positiv im Trend im Vergleich zum Bundesdurchschnitt.

ddp/roy
« Letzte Änderung: 11. Juni 2008, 21:55 von Werner »

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Rauchen-Passivrauchen: Mehrfach-Krebs möglich!
« Antwort #22 am: 02. März 2019, 20:01 »




Rauchbedingte Krebsarten: Risiko für die zweite Erkrankung
 
In unserem Newsletter darf das Thema Rauchen nicht fehlen, denn es ist eine der Hauptursachen für Krebs. Raucher laufen Risiko, nach einer ersten überstandenen Krebserkrankung auch ein zweites Mal an Krebs zu erkranken. In einer neuen Studie, die in der Fachzeitschrift International Journal of Cancer veröffentlicht ist, wurde festgestellt, dass einer von zwölf Überlebenden einer rauchbedingten Krebserkrankung erneut an Krebs erkranken wird. Am häufigsten trat dabei Mundrachenkrebs (Oropharynxkarzinom) auf, den höchsten Anteil an der durch die Erkrankungen ausgelösten zusätzlichen Belastung trugen Lungenkarzinome.
 
Quelle:
 
Boakye E A et al. Trends in the risk and burden of second primary malignancy among survivors of smoking‐related cancers in the United States. International Journal of Cancer, Onlinevorabveröffentlichung am 6. Januar 2019, https://doi.org/10.1002/ijc.32101