Autor Thema: Prostatakrebs - Neue Verfahren  (Gelesen 1012 mal)

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Prostatakrebs - Neue Verfahren
« am: 10. März 2019, 16:42 »





https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Gutartige-Prostatavergroesserung-behandeln,prostata124.html

u. a.

Das Standardverfahren ist noch immer die Ausschälung der Prostata (bipolare transurethrale Resektion der Prostata/TURP): Mit einem durch die Harnröhre eingeführten Endoskop wird Gewebe mit einer Hochfrequenz-Schlinge abgetragen und dabei die Wundfläche gleich verschorft. Es gibt kein anderes operatives Verfahren, dessen langfristiger Erfolg so gut belegt ist. Die Erfolgschancen liegen bei über 90 Prozent. Das Verfahren eignet sich für eine vergrößerte Prostata mit einem Gewicht von bis zu 70 Gramm.
Laser, Embolisation und Wasserdampfablation

Alternativ kann das Prostatagewebe auch mithilfe von Laserstrahlen entfernt werden: Herkömmliche Laser verdampfen das überschüssige Gewebe, Lichtskalpelle schneiden es heraus. Der Eingriff erfolgt durch die Harnröhre. Laserverfahren eignen sich bei einer vergrößerten Prostata mit einem Gewicht von bis zu 150 Gramm.

Weitere, eher schonendere Verfahren:

    Die Embolisation wird von einem Radiologen durchgeführt. Unter örtlicher Betäubung schiebt er einen Katheter über die Leistenarterie bis zu den Arterien der Prostata. Dort werden unter Röntgenkontrolle zahlreiche Kunststoff-Kügelchen in die Gefäße eingebracht. Dadurch reduziert sich die Blutversorgung des Drüsengewebes - die Prostata schrumpft nach und nach, die Harnröhre wird entlastet. Betroffene verspüren meist schon nach wenigen Wochen eine Besserung. Die ersten Erfahrungen zeigen: Nach rund sechs Monaten ist die Prostata auf Normalgröße geschrumpft. Langzeiterfahrungen für das Verfahren fehlen allerdings noch, zum Beispiel wie lange die Wirkung anhält.

    Die Wasserdampfablation funktioniert ähnlich wie die Lasermethoden. Über die Harnröhre wird ein Gerät bis zur Prostata eingeführt. Es gibt bei diesem Verfahren sterilen Wasserdampf ab. Die thermische Energie verbrennt Zellen, Prostatagewebe stirbt ab. Der Eingriff unter örtlicher Betäubung dauert etwa zehn Minuten. Eine Verbesserung tritt nach bis zu vier Monaten ein. Langzeiterfahrungen aus den USA zeigen gute Ergebnisse der Behandlung.

In der Regel übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die Embolisation und die Wasserdampfablation.

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