Autor Thema: Sonne ja, aber  (Gelesen 13635 mal)

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Werner

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Sonne ja, aber
« am: 10. Mai 2008, 16:31 »
So bleiben im Sommer Haut und Immunabwehr fit

Neben der Akutbehandlung mit einem Sonnenbrandpräparat kann bei geröteter Haut auch ein entzündungshemmendes Medikament sinnvoll sein.

Sonne ist ein Labsal für Körper und Seele. Doch zu viel davon kann dem Körper schaden. Verantwortlich dafür ist das UV-Licht, der unsichtbare Ultraviolettbereich der Sonnenstrahlen. "Obwohl man es nicht sieht, ist das UV-Licht besonders energiereich und kann die Haut bei zu starker Exposition schädigen", erklärt Dr. Frank-Michael Pawlak, Facharzt für Dermatologie in Bochum.

Raus aus der Sonne!

Bei den ersten Anzeichen eines Sonnenbrands ist es wichtig, umgehend aus der Sonne zu gehen und auch im Schatten alle betroffenen Körperteile zu bedecken. Damit die Haut nicht weiter geschädigt wird, sind sofortiges Kühlen und Befeuchten angesagt. Nach der ersten Kühlung ist es sinnvoll, die betroffenen Stellen mit stark wasserhaltigen Gels, Lotionen oder Schaumsprays zu behandeln. "Neben der äußerlichen Behandlung eines Sonnenbrands kann auch die Einnahme von Acetylsalicylsäure zusammen mit Vitamin C sinnvoll sein", rät Pawlak. Diese Kombination, zum Beispiel in Aspirin Plus C, lindert Schmerzen und die Entzündungsreaktion. Außerdem unterstützt Vitamin C das durch die übermäßige UV-Strahlung beeinträchtigte Immunsystem. Es wirkt zudem gegen schädliche Radikale, die durch das UV-Licht der Sonne im Übermaß entstehen. Um den Flüssigkeitsspeicher der Haut nach einem Sonnenbrand wieder aufzufüllen, sollte viel Wasser getrunken werden.

Den Körper optimal schützen

Wer sich lange in der Sonne aufhält, sollte Kopf und Körper schützen, denn die Stärke der UV-Strahlung ändert sich je nach Tages- und Jahreszeit, geographischer Lage, Umgebung, Bewölkung und Höhenlage. Zum Beispiel gelangen 60 Prozent der täglichen UV-Strahlung zwischen elf und 15 Uhr auf die Erde. Und 90 Prozent der Strahlen durchdringen auch eine dünne Wolkendecke. Schutz bietet luftige, aber enggewebte Kleidung, beispielsweise aus Baumwolle. Ebenfalls sinnvoll ist atmungsaktive Funktionskleidung mit permanentem UV-Schutz, zudem Sonnenhut, Sonnenbrille mit UV-Filter und Sonnenschutzmittel mit einem dem Hauttyp entsprechenden Lichtschutzfaktor. Auch der Aufenthaltsort ist zu berücksichtigen: Ein heller Strand kann bis zu 25 Prozent der Strahlung reflektieren und macht einen höheren Schutz notwendig. Vorsicht ist auch im Schatten geboten: Bis zu 50 Prozent der UV-Strahlung gelangen durch Staub und Luftteilchen auch in schattige Bereiche.


Sonne ist ein Labsal für Körper und Seele. Doch zu viel davon kann dem Körper schaden. Verantwortlich dafür ist das UV-Licht, der unsichtbare Infrarot- und Ultraviolettbereich der Sonnenstrahlen. "Obwohl man es nicht sieht, ist das UV-Licht besonders energiereich und kann die Haut bei zu starker Exposition schädigen", erklärt Dr. Frank-Michael Pawlak, Facharzt für Dermatologie in Bochum.

Bei den ersten Anzeichen eines Sonnenbrands ist es wichtig, umgehend aus der Sonne zu gehen und auch im Schatten alle betroffenen Körperteile zu bedecken. Damit die Haut nicht weiter geschädigt wird, sind sofortiges Kühlen und Befeuchten angesagt. Nach der ersten Kühlung ist es sinnvoll, die betroffenen Stellen mit stark wasserhaltigen Gels, Lotionen oder Schaumsprays zu behandeln. "Neben der äußerlichen Behandlung eines Sonnenbrands kann auch die Einnahme von Acetylsalicylsäure zusammen mit Vitamin C sinnvoll sein", rät Pawlak. Diese Kombination, zum Beispiel in Aspirin Plus C, lindert Schmerzen und Entzündungsreaktion. Außerdem unterstützt Vitamin C das durch die übermäßige UV-Strahlung beeinträchtigte Immunsystem.


Gitti

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Sonne ja, aber .......
« Antwort #1 am: 11. Juni 2008, 10:44 »
Sommer, Sonne, Sonnenschutz: Wie man die Haut am besten vor UV-Strahlen schützt - AUDIO

Anhänge zur Meldung

   Hamburg (OTS) - Der Sommer ist für die meisten Menschen die schönste Jahreszeit. Endlich scheint die Sonne, es ist warm und man kann das Wetter draußen genießen. Doch obwohl die Sonne viele gute Eigenschaften hat, sollte man sich ihr nicht ungeschützt aussetzen, rät Günter Ott von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Denn unsere Haut ist sehr empfindlich und reagiert auf zuviel ultraviolette Strahlung mit Sonnenbrand oder - vielleicht Jahre später - sogar mit Hautkrebs:

   O-Ton  26 sec "Die Besonderheit bei der Wirkung von UV-Strahlung ist, dass durch jeden zusätzlichen Sonnenbrand das Risiko einer Hauterkrankung steigt. Gerade Kinder, die häufig in früheren Jahren Sonnenbrände hatten, haben später ein erhöhtes Hautkrebsrisiko. Eltern sollten darauf achten, dass sie ihre Kinder nie ungeschützt in die Sonne lassen. Gerade zwischen 11 Uhr und 15 Uhr ist die Strahlung besonders intensiv, von daher sollte man sich dann im Schatten aufhalten."

   Der richtige Umgang mit der Sonne ist der beste Schutz. Wenn man sich im Freien aufhält, sollte die Haut so gut wie möglich durch Kleidung beschattet werden, sagt Susanne Woelk von der Aktion Das Sichere Haus:

   O-Ton  28 sec "Gut geeignet ist luftige Kleidung, zum Beispiel langärmlige T-Shirts, langärmlige Blusen, langärmlige Hemden, die eben den ganzen Arm bedecken. Und auch lange, weit geschnittene Hosen für die Beine. Ein Sonnenbrand setzt sich auch ganz gerne mal am Fußrücken fest, wenn man offene Sandalen trägt und davor kann man sich schützen, indem man zum Beispiel leichte Stoffschuhe anzieht, die dann über den Fußrücken hinübergehen. Ein Tipp vielleicht noch für Menschen, die wenig Haare auf dem Kopf haben: die sollten auf jeden Fall einen Sonnenhut oder ein Tuch tragen, damit sie eben auf dem Schädel keinen Sonnenbrand bekommen."

   Auch Sonnencreme kann vor UV-Strahlung schützen. Wichtig ist, dass die Creme sowohl UV-A-Strahlen filtert als auch UV-B-Strahlen. Der Lichtschutzfaktor sollte bei mindestens 20 liegen, so Ott:

   O-Ton  26 sec "Bei der Verwendung von Sonnencreme wird häufig der Fehler begangen dass man zu dünn aufträgt und ganze Körperstellen vergisst. Wer nach einem 14-tägigen Urlaub noch mit einer halbvollen Flasche nach Hause kommt, hat an der falschen Stelle gespart. Bei längeren Aufenthalten in der Sonne muss man sich nachcremen, insbesondere nach Aktivitäten, die sehr Schweiß treibend sind oder nach dem Schwimmen. Wichtig ist auch, dass man sich bereits eine halbe Stunde vorher eincremt, damit die volle Wirkung erreicht wird."

   Wer sich insbesondere in den Bergen oder am Wasser aufhält, sollte auch seine Augen schützen. Die Wasseroberfläche spiegelt das Sonnenlicht, so dass sich die Horn- oder Bindehaut des Auges entzünden kann. Mit Sonnenhut und Sonnenbrille ist man aber auf der sicheren Seite. Mehr Infos zum Thema gibt es auch unter www.2m2-haut.de, einer Internetseite der gesetzlichen Kranken- und Unfallversicherungen.

http://www.ots.at/meldung.php?schluessel=OTS_20080609_OTS0144

Werner

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Insektenstiche – nicht nur schmerzhaft sondern auch gefährlich
« Antwort #2 am: 14. Juni 2008, 09:51 »
Von Frühjahr bis Herbst
schwärmen Honigbienen, Wespen und Hornissen zur Nahrungssuche aus, dann kann es für Allergiker gefährlich werden. Von Natur aus sind die Insekten nur selten aggressiv, wenn sie sich aber bedroht fühlen, stechen sie zu. Für den überwiegenden Teil der Menschen ist solch ein Stich zwar schmerzhaft aber harmlos. Allerdings müssen etwa 3000 Insektengiftallergiker jedes Jahr in Deutschland durch den Notarzt versorgt werden. Die Dunkelziffer bei Todesfällen wird relativ hoch geschätzt. Denn so mancher Todesfall durch einen Insektenstich wird nicht richtig erkannt und fälschlich anderen Ursachen zugerechnet.

Ein normal empfindsamer Mensch erlebt einen Insektenstich schlimmstenfalls als eine schmerzhafte und juckende Reaktion rund um die Einstichstelle, die meist nach einigen Stunden wieder abklingt. Etwa vier bis fünf Prozent der Deutschen reagieren allerdings überempfindlich. Für sie kann jeder Stich einer Honigbiene, einer Wespe oder Hornisse lebensgefährlich sein. Bei Allergikern können nach einem Stich innerhalb weniger Minuten Schweißausbrüche, tränende Augen, Atemnot, Hautausschlägen, Schwindel, Herzrasen, Zittern, Übelkeit oder Erbrechen eintreten.


Schlimmstenfalls kann es zu einem Allergieschock (anaphylaktischen Schock) mit Bewusstlosigkeit und Atem- bzw. Kreislaufstillstand kommen. Laut Statistischem Bundesamt gehen jährlich 10 bis 20 Todesfälle auf Insektenstiche zurück.

Hohe Erfolgschancen bei der Therapie

Wer weiß, dass er auf Insektengift allergisch reagiert, sollte im Sommer immer ein Notfallset bei sich tragen. Das Notfallset enthält z.B. eine Spritze oder ein Spray mit Adrenalin zur Bekämpfung der Atem- und Kreislaufbeschwerden, sowie Kortison und Antihistaminika.

Menschen, die schon einmal eine problematische allergische Reaktion auf einen Insektenstich erlebt haben, rät der Allergologe Prof. Dr. Ulrich Amon, Ärztlicher Direktor der PsoriSol Fachklinik für Dermatologie und Allergologie, Hersbruck dringend zu einer spezifischen Immuntherapie (Allergie-Impfung, Hyposensibilisierung, Desensibilisierung).

Der Arzt macht zuerst einen Allergietest, um genau zu diagnostizieren, worauf der Patient allergisch reagiert. In einer anschließenden Beratung wird entschieden, ob eine Hyposensibilisierung in Frage kommt. Bei dieser Methode wird das entsprechende Gift in stark verdünnter Form in langsam steigender Dosierung unter die Haut gespritzt, um das Immunsystem anzuregen, Antikörper gegen das Gift zu bilden. So wird der Organismus mit der Zeit immer unempfindlicher für das Gift. Ziel der Hyposensibilisierung ist es, die Empfindlichkeit des Allergikers auf Insektengift zu senken und möglichst lang haltenden Schutz zu gewährleisten. Der Therapieerfolg bei Wespen- und Bienengiftallergie liegt bei 90%. Die hohen Erfolgsraten wurden jüngst auf dem Kongress der Europäischen Akademie für Allergologie und Klinische Immunologie in Barcelona bestätigt.

Mit der sogenannten Ultra-Rush-Therapie haben wir seit Jahren exzellente Erfahrun-gen gemacht, so Prof. Amon weiter. Dies erfordert einen zweieinhalbtägigen Klinik-aufenthalt zur Einleitung der Basistherapie unter ärztlicher Beobachtung. Die Thera-pie muss dann im Allgemeinen über mindestens 3 Jahre im Rhythmus von 4 Wochen ambulant fortgesetzt werden.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an PsoriSol Fachklinik für Dermato-logie und Allergologie, Akutkrankenhaus, Mühlstraße 31, D - 91217 Hersbruck bei Nürnberg, Rezeption Telefon: +49 (0)9151 / 729 – 0, Telefax: +49 (0)9151 / 729 – 200, E-Mail: hoermann@psorisol.de.


Werner

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Sonne ja, aber ....... Wärme ist Gift für schwache Venen
« Antwort #3 am: 25. Juni 2008, 10:05 »
Mehr als die Hälfte aller Deutschen im Erwachsenenalter leiden unter Venenschwäche, die sich durch Besenreiser und Krampfadern äußert. Für einen großen Teil dieser Menschen ist Wärme Gift für ihre Venen.

So warnen Gesundheitsexperten und Apotheker. Wie kommt es, dass ausgerechnet in der warmen Jahreszeit die Beinvenen sich so unangenehm bemerkbar machen? Wir müssen wissen, dass der Kreislauf und damit auch die Venen ein Teil unseres ausgeklügelten Wärmeregulationssystems sind. Im Sommer oder in warmen Gegenden stellen sich die Venen einfach weiter, um überschüssige Wärme abzugeben. Soweit so gut, wären da nicht die Menschen mit Venenschwäche.

Bei diesen führt das Weitstellen der Venen zu einem vermehrten Flüssigkeitsaustritt ins Gewebe und damit zu Schwellungen, die das Gefühl der schweren und schmerzenden Beine verursachen. Hilfe können hier Natursubstanzen bieten. So ist in vielen Forschungen bewiesen, dass die aus der Zitrone stammenden Bioflavonoide eine Besserung der Venenspannung und eine verminderte Durchlässigkeit der Venenwand bewirken.
Dadurch wird der Flüssigkeitsaustritt reduziert und die Schwellungen und Schmerzen gehen zurück. In Deutschland sind die Bioflavonoide aus der Zitrone als ............... http://www.openpr.de/news/221474.html

Gitti

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Hautkrebs - na und?
« Antwort #4 am: 05. September 2008, 00:02 »
Umfrage zum Thema Vorbeugung von Hautkrebs: Ergebnisse

Liebe Leserin, lieber Leser,

derzeit erarbeiten wir Gesundheitsinformationen zum Thema "Hautkrebs vorbeugen und früh erkennen". Hautkrebserkrankungen haben in den letzten Jahren etwas zugenommen. Dies liegt zum Beispiel daran, dass die Menschen ihre Freizeit häufiger draußen in der Sonne verbringen, und an Umweltveränderungen wie der dünner werdenden Ozonschicht.

Vor Beginn unserer Arbeit wollten wir wissen, was Sie an diesem Thema besonders interessiert. Wir wollten erfahren, welche Fragen Sie zu dieser Erkrankung haben und welche Informationen Sie sich von uns wünschen. Dazu haben wir eine Online-Umfrage auf unserer Webseite durchgeführt.

Für die vielen hilfreichen und interessanten Rückmeldungen, Hinweise und Vorschläge möchten wir uns bedanken! Insgesamt haben 265 Leserinnen und Leser an der Umfrage teilgenommen, davon 57 % Frauen und 43 % Männer. Sie waren zwischen 16 und 79, die meisten jedoch zwischen 30 und 69 Jahre alt.

Als Grund für ihr Interesse an dem Thema gaben die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer an, dass sie auffällige Hautveränderungen haben, ohne jedoch an Hautkrebs erkrankt zu sein. Manche sind Angehörige oder Freunde von Menschen mit Hautkrebs, andere möchten wissen, wie sie ihre Kinder schützen können oder haben aus medizinischem Interesse an der Umfrage teilgenommen.

"Wie finde ich einen guten Hautarzt? Wie geht dieser mit der Vorsorge um? Muss man immer gleich schneiden?"

Die Ergebnisse

Wir hatten danach gefragt, wie interessant die folgenden Themengebiete für unsere Leserinnen und Leser sind:

    * Ursachen und Risikofaktoren von Hautkrebs
    * Arten von Hautkrebs und deren Folgen
    * Häufigkeit von Hautkrebs
    * Erkennen von Hautkrebs
    * Hautkrebs-Früherkennungsuntersuchung
    * Vor- und Nachteile einer Hautkrebs-Früherkennungsuntersuchung
    * Schutz vor Hautkrebs
    * Schutz (von Kindern) vor Sonnenstrahlung


Die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Befragung interessieren sich ganz besonders dafür, woran sie Hautkrebs erkennen können. Sehr großes Interesse besteht auch an Informationen zu den Ursachen und Risikofaktoren von Hautkrebs, den verschiedenen Hautkrebsarten, der Früherkennungsuntersuchung und dem Schutz vor Hautkrebs.

"Ich habe gelesen, dass Hautkrebs oft an ganz anderen (eher versteckten) Stellen auftritt als jenen, die besonders viel Sonne abbekommen haben. Das irritiert mich. Muss ich jetzt meine Fußsohlen absuchen?"

Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer gaben an, was sie darüber hinaus am Thema "Hautkrebs vorbeugen und früh erkennen" interessiert. Diese Fragen bezogen sich hauptsächlich auf folgende Bereiche:

    * Selbstuntersuchung der Haut (zum Beispiel Unterscheidung zwischen harmlosen und bösartigen Hautveränderungen, wann sollte ein Arzt aufgesucht werden, Untersuchung schwer zugänglicher Hautstellen ohne die Hilfe Anderer)
    * Bilder von auffälligen Hautveränderungen und Hautkrebs
    * Versorgungssystem (zum Beispiel Kostenübernahme, Arztsuche, Rehabilitationsmaßnahmen)
    * Sonnenstrahlung (zum Beispiel Strahlungsintensität in Abhängigkeit von Wohnort, Tages- und Jahreszeit, Länge eines Sonnenbades, Vermeiden von Sonnenstrahlung und Schaden durch Sonnenbrand)
    * Sonnenschutz (zum Beispiel Wirksamkeit und Anwendung, Hauttypen, Sonnenschutz bei verschiedenen Aktivitäten, Alternativen zu Sonnencreme)
    * Umgang mit einem familiären Risiko für Hautkrebs
    * Diagnose, Krankheitsverlauf und Behandlungsmöglichkeiten von Hautkrebs, Heilungschancen
    * Hautkrebs und andere Hauterkrankungen (zum Beispiel Rosacea und Schuppenflechte)
    * Kinder / Jugendliche und Hautkrebs


"Sehr viele, aber teilweise widersprüchliche und verwirrende Informationen im Internet. Hautärztin untersucht zwar ordentlich, spricht aber wenig (kaum Aufklärung!)"

Viele Leserinnen und Leser berichteten auch, welche Erfahrungen sie bisher bei der Informationssuche gemacht haben. Die Angaben bezogen sich hauptsächlich auf folgende Aspekte:

    * Im Internet sind viele Informationen zum Thema Hautkrebsfrüherkennung und Hautkrebsvorbeugung verfügbar, die Qualität ist jedoch schwer einzuschätzen
    * einige Informationen zu Hautkrebs sind schwer verständlich und verwirrend
    * Bilder oder Abbildungen von verschiedenen Hautkrebsarten und Krankheitsstadien fehlen häufig
    * Informationen über den Lichtschutzfaktor von Sonnenschutzmitteln sind unübersichtlich
    * Aussagen über die Wirksamkeit von Sonnencreme sind teilweise verwirrend
    * Mangel an Informationen für Kinder und Jugendliche


Die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden über den Gesundheitsinformation.de-Newsletter oder über einen Link von www.gesundheitsinformation.de oder einer anderen Website auf die Online-Umfrage aufmerksam.

"Ich gehöre zu der Generation, die als Kind diverse Sonnenbrände hatte, auch weil damals höchstens ein Lichtschutzfaktor von 3 oder 5 üblich war. Ist dann nicht jetzt eh alles zu spät?"

Wie geht es jetzt weiter?

Die Ergebnisse der Umfrage fließen in die weitere Entwicklung unserer Gesundheitsinformationen zum Thema "Hautkrebs vorbeugen und früh erkennen" ein. Sie helfen, die Schwerpunkte unserer Informationen festzulegen.

Weitere Anhaltspunkte geben die Ergebnisse einer Literaturrecherche über die bestehenden Informationsbedürfnisse zum Thema Hautkrebsvorbeugung und -früherkennung sowie ein Gespräch mit einer Patientenvertreterin. Wir werden jedoch leider nicht alle gewünschten Themenbereiche berücksichtigen können. Zum Beispiel planen wir, Informationen über die Behandlungsmöglichkeiten von Hautkrebs zu einem späteren Zeitpunkt zu erstellen.

In einem nächsten Schritt werden wir möglichst alle verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Thema Hautkrebsvorbeugung und -früherkennung zusammentragen und prüfen. Die so gewonnenen Informationen bilden die Grundlage unserer Textentwürfe. Nach einer ausführlichen Qualitätsprüfung dieser Texte ist es unser Ziel, das Informationspaket zum Thema Hautkrebs bis zum nächsten Frühjahr zu veröffentlichen. Wir werden Sie in unserem Newsletter rechtzeitig darüber informieren. Unseren kostenlosen Newsletter können Sie hier abonnieren.

Vielen Dank für alle Rückmeldungen und Hinweise!

Ihr Team von Gesundheitsinformation.de

Gitti

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11. Mai 2011

Hautkrebs: Mehr Betroffene, weniger Todesfälle und neue Therapien

Wenn die Temperaturen steigen, entdecken die Österreicher wieder ihre Liebe zum Sonnenbraten. Grund genug für die Krebshilfe, gemeinsam mit den Dermatologen im Rahmen der Kampagne "Sonne ohne Reue" auf richtiges Verhalten und den Schutz vor Sonne aufmerksam zu machen. Ab 2013 werden außerdem neue Therapien zr Verfügung stehen.
Sonnenschutz

Während die Zahl der Betroffenen steigt, gibt es weniger Fälle, die an der Krankheit sterben, meinten Experten bei einer Pressekonferenz in Wien. "Die Sonne ist uns allen angenehm, aber übermäßiger Genuss ist ein wesentlicher Faktor für Hautkrebs", warnte Hubert Pehamberger, Vorstand der Universitätsklinik für Dermatologie der MedUni Wien. "Wir wollen keine Neurose vor Sonne erzeugen, sondern einen vernünftigen Umgang." Bereits 3,1 Prozent aller krebserkrankten Frauen Österreichs leiden an Melanomen der Haut, bei Männern sind es 2,8 Prozent - Tendenz steigend.
Früherkennung und Selbstkontrolle

Im Kampf gegen die Krankheit hat die Früherkennung besonderen Stellenwert: Sonnencreme, Kleidung, Hut und Schatten sowie Selbstkontrolle der Muttermale. "Die Haut vergisst nie", so Pehamberger und Paul Sevelda, Präsident der Österreichischen Krebshilfe. Für Patienten mit Metastasen eines malignen Melanoms stehen nun neue Therapien zur Verfügung, die Ende 2012 auch in Österreich auf den Markt kommen sollen.
Wirkstoff Ipilimumab

Durch den Wirkstoff Ipilimumab, ein monoklonaler Antikörper, kommt es zu einer verstärkten Immunantwort, die zu einer beträchtlichen Verlängerung der Überlebenszeit führt, so der deutsche Dermatologe Claus Garbe aus Tübingen.

Der Antikörper richtet sich gegen das Gen CTLA4 an T-Lymphozyten, das deren Wirkung gegen den Krebs blockiert. "Es kommt zu einer Verlangsamung bzw. Kontrolle der Krankheit", so Garbe. Der Hautkrebs werde zu einer chronischen Erkrankung, die nicht weiter fortschreite. Seit vier Woche ist der Wirkstoff in den USA zugelassen.
Mutation im BRAF-Molekül

Eine zweite neue therapeutische Substanz kommt bei Patienten mit einer Mutation im BRAF-Molekül zum Einsatz. Etwa die Hälfte aller Melanom-Patienten haben diese Mutation, teilweise fördert sie das Zellwachstum und die Zellteilung und kann damit Krebs begünstigen. Die Substanz hemmt selektiv dieses mutierte Molekül und entzieht der Zelle den Wachstumsantrieb. Diese Behandlung führte bei 50 bis 80 Prozent aller Patienten zu objektiven Tumorrückbildungen.
Service

Neben der österreichischen Aktion "Sonne ohne Reue" - www.sonneohnereue.at findet europaweit vom 16. bis 20. Mai die Eromelanoma-Week statt, die das Motto "SOS - Save Our Skin" hat.

apa.at
APA – Austria Presse Agentur, 2011

Geri

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Pensionisten: Immer mehr bekommen Hautkrebs
« Antwort #6 am: 08. April 2015, 02:11 »

Di, 07.04.2015 10:30

Hautkrebs: Pauschalreisen haben böse Spätfolgen
5.700 neue Fälle pro Jahr - Viele Menschen über 65 Jahren betroffen
Pensionisten: Immer mehr bekommen Hautkrebs (Foto: pixelio.de, R. Sturm)


London (pte006/07.04.2015/10:30) - Der Pauschalreisen-Boom in den 1960er-Jahren ist mitverantwortlich für die erschreckende Zahl von Hautkrebserkrankungen bei Pensionisten. Laut der britischen Hilfsorganisation Cancer Research UK (CRUK) http://cancerresearchuk.org besteht zwar für alle Altersgruppen ein Risiko, jedoch haben viele Menschen vor vier Jahrzehnten noch nicht gewusst, wie sie sich schützen sollen.

Gefahr durch maligne Melanome

Aktuelle Zahlen zeigen, dass allein in Großbritannien jährlich 5.700 neue Erkrankungen bei Personen über 65 Jahren diagnostiziert werden. Mitte der 1970er-Jahre waren es nur rund 600. Rund 13.300 Menschen erkranken in Großbritannien jährlich an malignen Melanomen, der gefährlichsten Form von Hautkrebs. Jährlich sterben 2.100 Menschen an den Folgen der Erkrankung.

Generell nimmt Hautkrebs in allen Altersgruppen zu. Der stärkste Anstieg ist jedoch bei Menschen über 65 Jahren zu beobachten. "Es ist wichtig, dass die Menschen auf ihre Haut achten und zum Arzt gehen, wenn sie Veränderungen an Muttermalen oder auch an normalen Hautbereichen bemerken", verdeutlicht Richard Marais von CRUK die Problematik.

Modische Bräune als falsches Ideal

Melanome werden bei Männern oft am Rücken entdeckt und bei Frauen an den Beinen. Sie können jedoch in jedem Bereich auftreten. Studien gehen davon aus, dass bereits ein Sonnenbrand alle zwei Jahre das Risiko von malignen Melanomen erhöht. Laut Julie Sharp von CRUK ist ein Sonnenbrand zu Hause genauso leicht zu bekommen wie im Urlaub.

Johnathon Major von der British Association of Dermatologists http://www.bad.org.uk nach sind die Hautkrebszahlen alarmierend. "Da die Menschen länger leben, erreichen mehr ein Alter, in dem ein höheres Risiko besteht." Pauschalreisen und der Wunsch nach einer modischen Bräune gehören zu den Hauptursachen für ein vermehrtes Auftreten von Hautkrebs.

(Ende)
Aussender:    pressetext.redaktion