Autor Thema: C O R O N A - V I R U S  (Gelesen 3476 mal)

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Corona in Russland
« Antwort #25 am: 12. August 2020, 17:08 »
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RUSSLAND IN DER KRITIK  -  Weltweit erster Corona-Impfstoff zugelassen


DAZ.online berichtete bereits letzte Woche, dass Russlands COVID-19-Impfstoff aus dem staatlichen Gamaleya-Forschungsinstitut kurz vor dem .....

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/08/11/russland-in-der-kritik-weltweit-erster-corona-impfstoff-zugelassen?utm_campaign=kurzNach6&utm_source=20200811&utm_medium=newsletter&utm_keyword=article

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Guten Tag,

wir Krebspatienten konnten überhaupt nicht feststellen, dass es zu einem besseren Bewusstsein der Ansteckungsgefahr gekommen ist, oder gar mehr Kontrollen erfolgen. Im Gegenteil! Bei unserem jetzigen Treffen haben wieder etliche Menschen über 65 Jahre kundgetan, dass sie keine öffentliche Verkehrsmittel mehr verwenden wollen, da die Ansteckungsgefahr zu hoch ist, und es mehrfach zu Tätlichkeiten mit notorischen Maskenverweigerern gekommen ist. „Wos geat di des on, halts Maul, steig holt aus wenn da wos nit passt“, waren noch die gelinde bekommenen Antworten. „Versehentliches“ starkes Anrempeln beim Aussteigen waren noch die geringsten Tätlichkeiten, ein Stoßen bis zum Stürzen kam auch mehrfach vor. Kontrollen durch Wiener Linien? Gibt es keine!

Infektionsgefahr im Waggon/Bus und der Bim 

In Zügen und Bussen besteht Maskenpflicht und es sollte so weit wie möglich Abstand zu anderen Personen gehalten werden. Allerdings weiß man über die Übertragbarkeit von SARS-CoV-2 in öffentlichen Verkehrsmitteln noch recht wenig. Jedoch ist es wahrscheinlich, dass je weniger Abstand, trotz Mundschutz, die Gefahr der Ansteckung hoch ist. Wie hoch ist das erst, nachdem in jeder U-Bahn etliche Maskenverweigerer, oft mit einer Dose Bier in der Hand, sitzen.

Wir verlangen, dass die U-Bahnen untertags wie geplant fahren, mit endlich mehr Kontrollen (Fahrscheine und Masken!). Aber nachts, ab 23 Uhr, sollten die U-Bahnen eingeschränkt fahren. Ab 24 Uhr muss Betriebsschluss sein, 7 Tage pro Woche. Der Lärm der Wiener U-Bahnen – rund 66 dB - ist endlich deutlich zu reduzieren (kaputte Achsen, Lager und Räder; mangelhafter Unterbau; kein Abschleifen der Schienen, etc.), da diese Umweltverschmutzung durch Lärm für 10.000e Anrainer psychische Probleme durch Krankheit und Covid noch deutlich erhöhen.
Und Hand auf`s Herz, welcher Unternehmer braucht schon Mitarbeiter, welche die Nacht zuvor bis in die frühen Morgenstunden dem Alkohol frönten. Irgendwann am Vormittag trudeln diese dann ein, mit deutlichem Restalkohol im Blut!

Deshalb lehnen wir auch jegliche Unterstützungen für Clubs und „Nachtgastronomie“ ab! Wien kann auch ohne selbige auskommen, das beweist auch die Änderung der „Wiener Rauchkultur“, die laut Raucher unbedingt bleiben hätte müssen. Denn Nachtgastronomie hat gar nichts mit der Wiener Kultur zu tun!


                       Krebspatienten für Krebspatienten
              Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                                          Österreich
                        Wien, Salzburg, Innsbruck, Graz
             Zentrale: 1210 Wien, Aderklaaerstr. 29/1/71
             Krebs-Hotline 10 bis 18 Uhr:  0650-577-2395
            info@krebspatienten.at  www.krebsforum.at
  Dietmar Erlacher, Bundesobmann, Gesundheitsökonom
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« Letzte Änderung: 13. August 2020, 12:00 von admin »

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Corona Virus - Trockene Raumluft fördert Corona-Verbreitung
« Antwort #27 am: 21. August 2020, 23:14 »
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Zweite Welle im Winter?

Trockene Raumluft fördert Corona-Verbreitung

Stuttgart - 21.08.2020


Die Ausbreitung des Coronavirus wird nach Angaben eines Forscherteams aus Leipzig und Indien auch von der Luftfeuchtigkeit beeinflusst. Im Ergebnis empfehlen die Forscher neben den bisher üblichen Maßnahmen wie Abstand und Masken, auch die Raumluft zu kontrollieren.

„Liegt die relative Luftfeuchtigkeit der Raumluft unter 40 Prozent, dann nehmen die von Infizierten ausgestoßenen Partikel weniger Wasser auf, bleiben leichter, fliegen weiter durch den Raum und werden eher von Gesunden eingeatmet“, erläuterte Dr. Ajit Ahlawat vom Institut für Troposphärenforschung (Tropos) in Leipzig am Donnerstag. Die Ausbreitung des Coronavirus wird nach Angaben seines Forscherteams – aus Leipzig und Indien – also auch von der Luftfeuchtigkeit beeinflusst. 


https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/08/21/trockene-raumluft-coronavirus-breitet-sich-in-trockenen-raeumen-staerker-aus?utm_campaign=kurzNach6&utm_source=20200821&utm_medium=newsletter&utm_keyword=article





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Corona - wer könnte zuerst geimpft werden?
« Antwort #28 am: 21. August 2020, 23:20 »




Noch gibt es keinen COVID-19-Impfstoff – außer in Russland.

Dennoch überlegt die STIKO bereits, wie eine gerechte Verteilung potenzieller SARS-CoV-2-Vakzine und eine sinnvolle Impfpriorisierung aussehen könnten. Der Grund: Sie erwartet, dass anfangs nicht genügend COVID-19-Impfstoffe verfügbar sind, um alle Menschen zu impfen. Welche Personen gilt es besonders zu schützen und bei Impfungen möglicherweise zu bevorzugen?

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/08/21/kuenftige-covid-19-impfung-wer-koennte-zuerst-geimpft-werden?utm_campaign=kurzNach6&utm_source=20200821&utm_medium=newsletter&utm_keyword=article




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C O R O N A - V I R U S : Trockene Luft ist schlecht
« Antwort #30 am: 28. August 2020, 17:37 »



ZWEITE WELLE IM WINTER?


Trockene Raumluft fördert Corona-Verbreitung
Die Ausbreitung des Coronavirus wird nach Angaben eines Forscherteams aus Leipzig und Indien auch von der Luftfeuchtigkeit beeinflusst.


https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/08/21/trockene-raumluft-coronavirus-breitet-sich-in-trockenen-raeumen-staerker-aus?utm_campaign=kurzNach6&utm_source=20200821&utm_medium=newsletter&utm_keyword=article

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BLASENKREBS mit - oft tödlicher - Rezidivgefahr?
« Antwort #33 am: 12. September 2020, 11:22 »
1999



Dass ein Blasenkrebs oft Rezidive zeigt, ist mir - als u. a. Blasenkrebspatient seit 1999 - bekannt.

Deshalb bitte - nach Vorgaben - regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Urologen.

Weiters ideal ist alle paar Wochen ein
großes Blutbild
und
eine Harnuntersuchung mit Harnzytologie.

Fragen dazu: info@krebspatienten.at


bzw. http://www.krebsforum.at/index.php?board=20.0


Zweifacher Major-Sieger John Daly an Blasenkrebs erkrankt

11. Sep. 2020 von Lukas Matern in Köln, Deutschland

Der 54-jährige Amerikaner John Daly hat allen Widrigkeiten auf dem Golfplatz getrotzt, sorgt jetzt aber mit einer Krebsdiagnose abseits des Platzes für Schlagzeilen.

Eine der schillerndsten Person des Golfsports hat eine Schockdiagnose erhalten. Beim 54-jährige John Daly, der für seine farbenfrohen Outfits und seinen Overswing bekannt ist, wurde ein bösartiges Krebsgeschwür in der Blasenregion entdeckt. Diagnostiziert wurde der Krebsbefund aufgrund einer Untersuchung beim Arzt, weil Daly über Rückenschmerzen klagte und sich Nierensteine entfernen lassen wollte.
John Daly: Krebs wurde entfernt - 85-prozentiges Risiko einer Rückkehr

In Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt wurde sich in diesem Fall schnell darauf verständigt, dass der Krebs in einer Operation entfernt wurde. Allerdings wies der zuständige Arzt darauf hin, dass die Chance einer Rückkehr des Blasenkrebs bei 85 Prozent liegen würde. "[Mein Urologe] sagte, es bestehe eine 85-prozentige Chance, dass er wieder auftritt", äußert sich der 54-jährige Daly gegenüber Golf Channel. "Also ich muss den Urologen in drei Monaten wieder aufsuchen. Sie werden ihn wahrscheinlich wieder herausschneiden müssen. Wahrscheinlich wird er zurückkommen und dann noch einmal drei Monate der Ungewissheit. Sie wissen es einfach nicht."

"Zum Glück haben sie es früh erkannt, aber Blasenkrebs ist schon etwas Ernstes. Ich kenne nicht alle Einzelheiten. Aber es sieht nicht so aus, als ob er jemals verschwinden würde. Wir werden einfach sehen, was passiert. Vielleicht gibt es ein Wunder." John Daly meldete sich zu diesem Thema auch unverzüglich via Twitter zu Wort und ließ verlauten, dass er den Kampf mit dem Krebs aufnehmen wird.
« Letzte Änderung: 12. September 2020, 11:37 von admin »

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2002




Die enormen, täglichen Neuerkrankungen finde ich sehr bedenklich.
Die jetzigen neuen "Beschränkungen" in Wien etc. sind sicher nicht ausreichend.

Sofort sollten alle Lokale ab 23 Uhr geschlossen werden.
Ebenso ist die U-Bahn ab 23 Uhr still zu legen.

Was aber tun, wenn man mit einem Bus untertags fahren muss?
Oder was tun, wenn man gar mit dem Zug hunderte km fahren MUSS?
So knapp aneinander kann man sich sehr leicht an Corana anstecken.

PS: Warum gibt es nicht "gesponserte" Masken um 5.-- Euro, welche den Maskenträger schützen?
Hier sollte die Regierung, das Gesundheitsministerium etc. endlich/sofort tätig werden!

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C O R O N A - V I R U S - REMDESIVIR
« Antwort #35 am: 09. Oktober 2020, 20:12 »





CORONAVIRUS-PANDEMIE

EU sichert sich Corona-Impfstoff und weitere Dosen Remdesivir
Europa stellt sich beim Bezug eines möglichen Impfstoffs gegen das Coronavirus breit auf: Nach Sanofi/GSK und AstraZeneca schließt die EU-......



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https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/10/12/coronavirus-ueberlebt-bis-zu-28-tage-auf-oberflaechen?utm_campaign=kurzNach6&utm_source=20201012&utm_medium=newsletter&utm_keyword=article

Auf glatten Oberflächen wie Glas und Edelstahl zeigt sich SARS-CoV-2 extrem robust. Australische Wissenschaftler fanden, dass dort das Coronavirus bis zu 28 Tage lang überlebt. Touchscreen-Geräte könnten eine potenzielle Übertragungsquelle darstellen und sollten regelmäßig desinfiziert werden, wie im „Virology Journal“ nachzulesen war. Allerdings: Die Studie wurde im Dunkeln durchgeführt.

Das Coronavirus ist ............

Das heißt, rund ein Monat lang Ansteckungsgefahr auf dem Türgriff oder ähnliches!


Liebe KfK-Mitglieder!

Diese heutige Nachricht überraschte, ja entsetzte mich! Denn DAS ist neu!

Daher:

Abstand halten

Keine Besuche in/bei Gruppen

Mund-/Nasenschutz in BESSERER Ausführung tragen.

Handschuhe benützen.

Nur unbedingt notwendige Besuche außerhalb des Haushalts


Alles Gute,

Dietmar Erlacher, Bundesobmann, Gesundheitsökonom

info@krebspatienten.at



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ACHTUNG! NEUES zum C O R O N A - V I R U S
« Antwort #37 am: 12. Oktober 2020, 20:55 »
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Wie ist deine Meinung?

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Österreichs Lungenexperten tagen: COVID-19 im Fokus
« Antwort #38 am: 12. Oktober 2020, 20:57 »




Österreichs Lungenexperten tagen: COVID-19 im Fokus


Im Rahmen einer Pressekonferenz anlässlich der 44. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) wurde der aktuelle Wissensstand rund um die Covid-19-Erkrankung aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet sowie die weiteren Kongressthemen im Überblick vorgestellt.
Kinder in der Pandemie – COVID-19 aus pädiatrischer Sicht
Nur knapp 8% aller bisher mit SARS-CoV-2 infizierten Personen in Österreich gehörten der Altersgruppe 0-14 Jahre an, gar nur 1,5% waren unter 5 Jahre alt (Stand 08.10.2020). Von über 4.000 Kindern und Jugendlichen mussten bisher nur knapp über 1% stationär behandelt werden, davon eine Minderheit auf Intensivstationen.
Seltenere Infektionen & meist mildere Verläufe
„Für Kinder und Jugendliche bestehen damit deutliche Unterschiede zu Erwachsenen, wobei die Ursachen für die altersabhängigen Unterschiede bisher nicht geklärt sind. Kinder werden seltener infiziert, sind seltener und in der Regel milder symptomatisch, und die Symptome sind häufig weniger typisch als bei Erwachsenen“, so Prim. Univ.-Prof. Dr. Ernst Eber, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie. Gängige Hypothesen für die für Kinder typischen abgeschwächten Krankheitsverläufe sind mögliche protektive Rollen einer 1.) reduzierten zellulären Expression des ACE2-Rezeptors (das Coronavirus SARS-CoV-2 verwendet den ACE2-Rezeptor, um in die Zellen des Wirts einzudringen; die Expression des ACE2-Rezeptors korreliert positiv mit dem Alter und ist am niedrigsten bei Kindern unter 10 Jahren) bzw. von 2.) höheren zirkulierenden ACE2-Rezeptor-Spiegeln oder 3.) einer sogenannten „trainierten angeborenen Immunität“. Eber, Vorstand der Univ. Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde und Leiter der Klin. Abt. für pädiatrische Pulmonologie und Allergologie an der Medizinischen Universität Graz: „Sowohl häufige virale Infekte als auch die Impfungen im Kindesalter könnten zu einem höheren Grad der Aktivierung des angeborenen Immunsystems führen, welcher in einer effektiveren Abwehr von unterschiedlichen Pathogenen resultieren würde. Dies könnte auch schwerere Krankheitsverläufe bei Säuglingen, die aufgrund weniger durchgemachter viraler Infekte nur eine teilweise Immunisierung aufweisen, im Vergleich zu älteren Kindern erklären.“
Die Infektion von Kindern findet vor allem innerhalb der Familien statt. Es wird angenommen, dass die reduzierte Empfänglichkeit für Infektionen und subklinische Infektionen zu den niedrigeren Fallzahlen bei Kindern beitragen. Infektionen in Schulen führten bisher nicht zu großen Ausbrüchen.
Kinder sind häufiger asymptomatisch als Erwachsene, und die für Erwachsene typischen Symptome Fieber und trockener Husten treten bei Kindern wesentlich seltener auf als bei Erwachsenen; Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns sind bei Kindern ebenfalls untypisch. Durch die häufig milden und unspezifischen Symptome ist jedoch die Unterscheidung zwischen COVID-19 und anderen, häufigeren (Atemwegs-)Infektionen schwierig bzw. klinisch letztlich unmöglich.
Gibt es ein Post-Covid-Syndrom?
Es mehren sich Berichte über mögliche Langzeitfolgen nach einer überstandenen COVID-19-Erkrankung. Für kritisch kranke COVID-19-Patienten könnte das Überleben der Akutphase also eventuell nur die Bewältigung der ersten Etappe eines insgesamt langen und herausfordernden Weges sein. Gerade schwere COVID-19-Verläufe mit komplizierten Intensiv-Aufenthalten und längeren Zeiten mechanischer Beatmung sind ein plausibler Risikofaktor für Folgeerscheinungen bzw. fortbestehende Symptome. Kann man also tatsächlich von einem „Post-COVID-Syndrom“ sprechen? „Nach heutigen Wissensstand sprechen viele Indizien dafür“, so Prim. Priv.-Doz. Dr. Bernd Lamprecht, Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie. Denn im Zusammenhang mit einer COVID-19-Erkrankung wird sehr häufig über folgende Symptome auch nach überstandener Infektion berichtet: Da wäre einmal das Auftreten von Fatigue, einem Zustand größter Erschöpfung, der weder durch Schlaf noch lange Ruhepausen verbessert werden kann. Auch Dyspnoe, also Atemnot, sowie diverse neuropsychologische Symptome wie zum Beispiel Schlafstörungen, Beeinträchtigungen des Konzentrations- und Erinnerungsvermögens, Antriebslosigkeit, Angstzustände und Depression werden beschrieben. In Abhängigkeit der jeweiligen Studienpopulation werden solche Symptome bei 35% der ambulant behandelten COVID-Patienten und bei 87% der hospitalisierten Patienten[ii] gesehen.
Lamprecht, Vorstand der Klinik für Lungenheilkunde am Kepler Universitätsklinikum in Linz und stellvertretender Dekan der medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität: „Dass kritisch kranke Patienten oftmals über einen längeren Zeitraum nach ihrer Krankenhausentlassung noch funktionelle Einschränkungen erleben, in vielen Fällen sogar über die Dauer von mehreren Jahren, ist nicht neu,[iii] das kennen wir z.B. von der SARS-Pandemie von 2003. Und hier gibt es viele Parallelen zur aktuellen COVID-19-Erkrankung.“
Botenstoffe aus dem Gleichgewicht
Nach und nach kommt man den Ursachen dafür auf die Spur. Veränderungen des Stoffwechsels und Hormonhaushalts und damit einhergehende Veränderungen der Hirnfunktion scheinen eine Rolle zu spielen sowie Entzündungsbotenstoffe, die sich gegen den eigenen Körper richten. All dies kann zum Leiden der Patienten beitragen.
Veränderung in der Gerinnungsfähigkeit des Blutes wiederum, die im Rahmen von COVID-19 auftreten, können zu den gefürchteten Komplikationen Lungeninfarkt und Schlaganfall sowie Verschlüssen kleinster Gefäße führen. Selbstverständlich rufen solche Ereignisse eine Vielzahl an dauerhaften Organschäden hervor.
Vom „Zytokinsturm“ zur „stillen“ Entzündung
Das Gefährliche bei einer SARS-CoV-2-Infektion ist, dass das Virus eine starke und oftmals unkontrollierte Entzündungsantwort („Zytokinsturm“) auslösen kann, die systemisch wirkt, also den gesamten Körper betrifft und zur Schädigung von Gewebe führt. Man vermutet heute, dass es dann nach einer COVID-Erkrankung zu einer chronischen, per se symptomlosen systemischen Entzündung kommen kann, wie dies auch im Alterungsprozess beobachtbar ist. Lamprecht: „Diese „stille“ Entzündung kann das Potenzial haben, bestehende Komorbiditäten zu verschlechtern und altersabhängige Probleme zu verstärken.[iv]“
Erfolgversprechende Medikamente bei COVID-19
Alle Schutzmaßnahmen und Vorkehrungen, die weltweit im Kampf gegen COVID-19 getroffen werden, stellen in erster Linie eine Überbrückung dar, bis eine Impfung und/oder wirksame Medikamente gegen COVID-19 entwickelt werden. Und angesichts der beispiellosen globalen Anstrengungen und erster vielversprechender Erfolge stehen die Chancen gut, vielleicht schon im ersten Quartal des kommenden Jahres einen Durchbruch in der medikamentösen Therapie von COVID-19 zu erlangen, zeigt sich Lamprecht vorsichtig optimistisch. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Medikamenten, die für andere Indikationen zugelassen und gut bekannt sind und die nun „umfunktioniert“ werden können (Repurposing). Als ein erfolgversprechendes Beispiel sei das vielzitierte „Penninger-Medikament“ APNO1 genannt, das zurzeit in einer Phase-II-Studie auch am Kepler Universitätsklinikum in Linz überprüft wird.
Lamprecht: „Im Moment gibt es noch kein verlässlich wirksames, zugelassenes Präparat, das allen Betroffen helfen kann. Aber – dank des Repurposing bekannter Medikamente und internationaler sowie interdisziplinärer Forschungsanstrengungen können wir schon sehr viel mehr auch bei schweren COVID-19-Verläufen bewirken als am Anfang der Pandemie vor rund einem halben Jahr. Und wir lernen ständig dazu und verstehen immer besser, welcher Patient von welchem Präparat bzw. welcher Kombination am besten profitiert. Je besser uns dies gelingt, desto mehr wird die Erkrankung ihren Schrecken verlieren.“
SARS-CoV-2/COVID-19 aus der Sicht des Infektiologen
Der deutsche Pneumologe und Infektiologe Prof. Dr. Tobias Welte, Past Präsident der European Respiratory Society (ERS) und Vorstand der Klinik für Pneumologie, Medizinische Hochschule Hannover, zeichnete die Wege der Ausbreitung von SARS-CoV-2 nach und betonte, dass es sich bei dem Virus nicht, wie vielfach auf Foren und in Medien behauptet, um eine Mutation des SARS-Virus, sondern um ein neues Virus handelt.
Verschiebung von Alt auf Jung
Durch den Lockdown kam es in Deutschland und Österreich schnell zu einer Abnahme der Infektionsraten, die Ende Juni deutlich unter 500 Neuerkrankungen pro Tag, in Österreich unter 100 pro Tag, betrug. Über die Sommerferien kam es wieder zu einem Anstieg der Infektionszahlen. Wesentlich hierfür waren eine Erhöhung der Testrate und die Rückreise von Menschen aus Gebieten mit hoher Infektionsrate, vor allem aus den Balkanstaaten Rumänien, Bulgarien und der Türkei und der Rückgang der Compliance im Hinblick auf die Hygienemaßnahmen. Letzteres betraf vor allem jüngere Menschen.
Immunität in der Bevölkerung gestiegen?
Es kam jedoch zu keinem Anstieg der Krankenhausaufnahmen und der Sterblichkeit; diese blieb unverändert niedrig. Welte: „Hierfür können mehrere Gründe ausschlaggebend sein: Zum einen sank das mittlere Alter der Infizierten auf 32 Jahre. Auch wenn jüngere Menschen schwer erkranken können, haben sie doch in der Regel eine deutlich leichtere Erkrankung als ältere. Zum anderen könnte sich die Virulenz des Virus abgeschwächt haben. Jedoch gibt es dafür bisher keine Hinweise. Last but not least könnte die Immunität der Bevölkerung gestiegen sein. Zwei unabhängig voneinander publizierte Arbeiten zeigen, dass sich auch bei sicher nicht infizierten Menschen SARS-CoV-2-spezifische T-Memory-Zellen finden, die eine Immunität vermitteln können.“ Ob diese durch andere Coronavirus-Infektionen induziert wurden oder ob ein geringer Kontakt zu SARS-CoV-2, der nicht krank macht, für diese T-Zell-Bildung verantwortlich ist, ist zurzeit offen.
„Das Wissen über SARS-CoV-2 und COVID-19 wächst täglich. Wir lernen ständig dazu, dadurch verändert sich natürlich auch laufend unser Wissensstand“, so Welte.
Was sind Superspreader und kennt man ihr „Geheimnis“?
Rund 20% der Infizierten verursachen den Großteil der Ansteckungen. Für das Phänomen der Superspreader gibt es mehrere Gründe. Wesentlich sei, erläuterte Welte, vor allem die Virusbelastung, jedoch spielen die klassischen Risikofaktoren wie die Menge an Aerosolproduktion (hoch beim Schreien, Grölen, aber auch beim Singen), kalte und feuchte Umgebungsluft, schlecht durchlüftete Räume, mangelnder Abstand zu anderen und Alkohol eine Rolle. Dazu Welte: „Alkohol erniedrigt einerseits die Hemmschwelle, sodass Vorsichtsmaßnahmen missachtet werden, er führt jedoch auch zu einer vermehrten Speichelproduktion und damit zur Erzeugung einer größeren Menge von Aerosolen.“
Lung on air – Journalisten am virtuellen Kongress herzlich Willkommen
ÖGP-Präsident Eber stellte auch den Kongress im Überblick vor: „Die ‚Corona-Pandemie‘ hat das Leben weltweit auf den Kopf gestellt. So findet unsere Jahrestagung statt wie geplant in Graz nun von 14. bis 16. Oktober unter dem Motto ‚Lung on air‘ erstmals virtuell statt. Unter den Vortragenden und Vorsitzenden finden sich wieder nicht nur nationale, sondern auch viele internationale Expertinnen und Experten. Aus gegebenem Anlass haben wir zwei COVID-19 Spezialsitzungen geplant, die das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln – Grundlagenforschung, Epidemiologie, klinische Aspekte – beleuchten.
Natürlich inkludiert das Programm auch andere „Hot Topics“ und Updates zu einem Spektrum von Themen, die die gesamte Breite der Pneumologie widerspiegeln. „Kernthemen“ wie COPD, Allergie und Umwelt, Asthma, Rehabilitation, pulmonale Hypertonie, schlafbezogene Atemstörungen, interstitielle Lungenerkrankungen und Lungenkrebs werden aus verschiedenen Perspektiven präsentiert. Neue, spannende Entwicklungen auf dem Gebiet der (interventionellen) Diagnostik („Zukunft der Bronchoskopie“) und der Pathobiologie, ohne die eine personalisierte und zielgerichtete Therapie des Lungenkarzinoms nicht möglich wäre, stehen ebenfalls auf dem Programm.
Das Thema Rauchen und Dampfen und was sich seit Einführung des Rauchverbots in der Gastronomie in Österreich getan hat, wird in einer eigenen Sitzung besprochen. Neue Erkenntnisse bei der zystischen Fibrose (CF) und darauf basierende, neue therapeutische Ansätze für eine große Zahl von CF-Patienten werden ebenfalls präsentiert.
Eber abschließend: „Wir sind davon überzeugt, dass wir einer sehr interessanten und spannenden virtuellen Tagung entgegensehen, und freuen uns darauf, wenn auch Sie mit uns „on air“ sind.“
44. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie
14.-16. Oktober 2020, VIRTUELL
Infos zum Kongressprogramm: www.ogp-kongress.at
Anmeldung: https://www.ogp-kongress.at/anmeldung-zur-virtuellen-tagung


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Iota-Carrageen verringert SARS-CoV-2-Titer um quasi 100% ?!?!?
« Antwort #40 am: 13. Oktober 2020, 13:12 »
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Verdünnte Iota-Carrageen-Formulierung verringert SARS-CoV-2-Titer um mehr als 99,99 Prozent

Iota-Carrageen, ein aus Rotalgen gewonnenes Galactose-Polymer, hemmt SARS-CoV-2 selbst bei starker Verdünnung signifikant. Das zeigt eine aktuelle In-vitro-Untersuchung. Bereits bei einer Wirkstoffkonzentration von 6 µg/ml reduzierte sich die Virenanzahl um mehr als 99,99 Prozent. Ein freiverkäufliches, in Apotheken erhältliches Nasenspray mit Iota-Carrageen weist mit 1,2 Milligramm pro Milliliter die zweihundertfache Konzentration auf.



Pullach, 30. September 2020 – Viren vom Typ SARS-CoV-2 vermehren sich anfänglich in der Nasenhöhle und im Nasen-Rachen-Raum [1]. Prophylaktische Maßnahmen, die ihr Eindringen in die nasale Mukosa verhindern und so die Virenlast reduzieren, könnten einen wichtigen Beitrag zum Schutz vor dem Erreger leisten [1]. Iota-Carrageen wirkt, wie In-vitro-Untersuchungen und klinische Studien belegen, gegen eine große Bandbreite respiratorischer Viren [2 - 9].

Eine aktuelle In-vitro-Studie [1] untersuchte nun die potenzielle hemmende Wirkung von Iota-Carrageen auf SARS-CoV-2. Dazu wurden im Labor Vero-E6-Zellen zwei Stunden mit dem aus der Rotalge gewonnenen Polymer in unterschiedlichen Konzentrationen behandelt, bevor man sie mit SARS-CoV-2 infizierte. Als Kontrolle diente ein wirkstofffreier Ansatz, den Vergleichswert lieferte eine nicht vorbehandelte Zellkultur. Nach einer Inkubationszeit von 48 Stunden wurde der Virustiter mittels TCID50-Assay ermittelt. Die höchste Iota-Carrageen-Konzentration der Testreihe betrug 600 µg/ml, was der Wirkstoffkonzentration auf der Nasenschleimhaut nach sachgemäßer Anwendung eines handelsüblichen Iota-Carrageen-haltigen Nasensprays näherungsweise entspricht. Die weiteren Verdünnungen von 60 µg/ml, 6 µg/ml und 0,6 µg/ml sollten die minimal wirksame Konzentration ermitteln.

Mit Ausnahme der 0,6-µg/ml-Verdünnung reduzierten alle Iota-Carrageen-Lösungen im Vergleich zur nicht vorbehandelten Probe den Virustiter um mindestens 4,25 log10-Stufen. Dies entspricht einer Reduktion der Viruslast um mehr als 99,99 Prozent. Im wirkstofffreien Kontrollansatz dagegen verringerte sich die Virenzahl nicht. Dies spricht dafür, dass die virushemmende Wirkung in den Verum-Ansätzen tatsächlich dem Iota-Carrageen zuzuschreiben ist.

Iota-Carrageen hemmt unspezifisch das Andocken des Virus an die Zielzellen

Iota-Carrageen wird aus Rotalgen gewonnen und stellt ein Gemisch langkettiger, sulfatierter Galactose-Polymere dar. Nach Applikation, etwa als Nasenspray, bilden sie eine Barriere auf der Nasenschleimhaut. Der Grund: Unspezifische, physikalische Wechselwirkungen zwischen Polymer und Virus verhindern, dass das Virus an die Mucosa-Zellen der oberen Atemwege andocken kann und sie infiziert. Der Mechanismus konnte in einer Reihe von Untersuchungen mit verschiedenen respiratorischen Viren, unter anderem humanen Rhinoviren, Orthomyxoviren, Parainfluenza Virus, Respiratory Syncytial Virus A und Corona-Viren des Typs COV 229E und OC43, aufgezeigt werden [2 - 9].

In Deutschland ist Iota-Carrageen-haltiges Nasenspray mit einer Konzentration von 1,2 Milligramm Iota-Carrageen pro Milliliter in Apotheken erhältlich. Die Formulierung mit der geringsten, unter In-vitro-Bedingungen signifikant gegen SARS-CoV-2 wirksamen Iota-Carrageen-Konzentration (6 µg/ml) entspricht somit einer zweihundertfachen Verdünnung des in dem Fertigpräparat enthaltenen Wirkstoffes.

Mehr unter: www.carragelose.com

https://www.isgro.de/iota-carrageen-verringert-sars-cov-2-titer

[1] Bansal S, Jonsson CB, Taylor SL et al. Iota-carrageenan and Xylitol inhibit SARS-CoV-2 in cell culture. bioRxiv preprint 2020,doi: https://doi.org/10.1101/2020.08.19.225854.
[2] Eccles R, Meier C, Jawad M, et al. Efficacy and safety of an antiviral Iota-Carrageenan nasal spray: a randomized, double-blind, placebo-controlled exploratory study in volunteers with early symptoms of the common cold. Respir Res. 2010;11(1):108.
[3] Fazekas T, Eickhoff P, Pruckner N, et al. Lessons learned from a double-blind randomised placebo-controlled study with a iota-carrageenan nasal spray as medical device in children with acute symptoms of common cold. BMC Complement Altern Med. 2012;12:147.
[4] Grassauer A, Weinmuellner R, Meier C, et al. Iota-Carrageenan is a potent inhibitor of rhinovirus infection. Virol J. 2008;5:107.
[5] Leibbrandt A, Meier C, König-Schuster M, et al. Iota-carrageenan is a potent inhibitor of influenza A virus infection. PLoS One. 2010;5(12):e14320.
[6] Morokutti-Kurz M, König-Schuster M, Koller C, et al. The Intranasal Application of Zanamivir and Carrageenan Is Synergistically Active against Influenza A Virus in the Murine Model. PLoS One. 2015;10(6):e0128794.
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Presse: Dr. Andreas Erber, HERMES, E-Mail: erber@hermes-arzneimittel.com, E-Mail: presse@isgro-gk.de



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« Letzte Änderung: 13. Oktober 2020, 17:04 von admin »