Autor Thema: Migräne oder Kopfschmerzen  (Gelesen 115 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

admin

  • Administrator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 5.308
  • Geschlecht: Männlich
Migräne oder Kopfschmerzen
« am: 27. Oktober 2020, 18:53 »





Welche Rolle hat Coffein bei der Migräne-Therapie?

Migräne-Kunden haben oft akute Schmerzen und brauchen schnelle Linderung. Zum Glück gibt es Neuralgin® Schmerztabletten mit der Dreierkombination aus
Acetylsalicylsäure,
Paracetamol und
Coffein.
Der Arzneistoff Coffein wirkt hier als Co-Analgetikum und beschleunigt und verstärkt die beiden anderen Schmerzwirkstoffe um ca. 40%. Helfen Sie Ihren Kunden dabei, schnell dem Migräne-Schmerz die Macht zu nehmen!



Neuralgin® Schmerztabletten

Wirkstoffe: Acetylsalicylsäure, Paracetamol, Coffein

Zus.: 1 Tabl. enth. 250 mg Acetylsalicylsäure (Ph. Eur.), 200 mg Paracetamol, 50 mg Coffein. Sonst. Bestandt.: Aluminiumoxid, mikrokristalline Cellulose, Maisstärke, hydriertes Rizinusöl.

Anw.: Für Erwachsene u. Jugendl. ab 12 J. zur Behandl.: von akuten leichten bis mäßig starken Schmerzen; der akuten Kopfschmerzphase bei Migräne mit u. ohne Aura; von akuten Spannungskopfschmerzen.

Gegenanz.: Überempf. geg. die Wirkstoffe od. einen der sonst. Bestandt.; wenn in der Vergangenh. geg. Salicylate od. and. nicht-steroid. Entzünd.-hemmer mit Asthmaanfällen od. in anderer Weise allergisch reagiert wurde; gastrointest. Blutungen od. Perforat. (Magen- od. Darmdurchbruch) in der Vorgeschichte, die durch eine vorherige Therapie mit NSARs bedingt waren; aktive od. in der Vorgeschichte bekannte Magen- u. Zwölffingerdarmgeschwüre / Haemorrhagie mit mindestens zwei unverkennbaren Episoden von erwiesener Ulzeration od. Blutungen; krankhaft erhöhte Blutungsneigung; Leber- u. Nierenversagen; schwere Herzinsuff.; in Komb. mit Methotrexat 15 mg od. mehr pro Wo.; währ. des 3. Trimenons der Schwangerschaft, Kdr. < 12 J.

Nebenw.: Durch den Acetylsalicylsäureanteil bedingt können folgende unerwünschte Arzneimittelwirkungen auftreten: Häufig: Magen-Darm-Beschw. wie Sodbrennen, Übelk., Erbr., Bauchschm. Gelegentl.: Überempf.-reakt. wie Hautreakt. Selt.: Überempf.-reakt. eventuell mit Blutdruckabfall, Anfälle von Atemnot, anaphylakt. Schock, Quincke-Ödeme vor allem bei Asthmatikern; Magen- Darmblutungen, die sehr selt. zu einer Eisenmangelanämie führen können. Magen-Darmgeschwüre, u. U. mit Blutung u. Perforat., insbes. b. ält. Pat. B. abdom. Schm., Teerstuhl od. Hämatemesis wird der Pat. aufgefordert ASS abzusetzen u. sofort den Arzt zu informieren, Ösophagitis. Sehr selt.: Schw. Hautreakt. wie Hautausschlag mit Rötung u. Blasenbildung (z.B. EEM); Erhöh. der Leberwerte. Kopfschm., Schwindel, gestör. Hörvermögen, Ohrensausen (Tinnitus) u. mentale Verwirrung können Anzeichen einer Überdos. sein. Blutungen wie z.B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten od. Hautblutungen mit einer mögl. Verläng. der Blutungszeit. Diese Wirk. kann über 4 - 8 Tage nach der Einnahme anhalten. Selt. bis sehr selt. sind auch schwerwieg. Blutungen wie z. B. intrazerebrale Blutungen, bes. b. Pat. mit nicht eingestelltem Bluthochdruck u./od. gleichz. Behandl. mit Antikoagulanzien berichtet worden, die in Einzelfällen lebensbedrohlich sein können. Nicht bekannt: Erosive Gastritis.

Durch den Paracetamol- u. Coffeinanteil bedingt können folgende unerwünschte Arzneimittelwirkungen auftreten: Selt.: Anstieg der Lebertransaminasen. Sehr selt.: Veränd. des Blutbildes wie Thrombozytopenie, Agranulozytose; b. prädisp. Personen Bronchospasmus (Analgetika-Asthma), Überempf.-reakt. von einfacher Hautrötung bis hin zu Urtikaria u. anaphylakt. Schock; schw. Hautreakt. Nicht bekannt: Schlaflosigk. u. innere Unruhe; Tachykardie; Magenbeschw. Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgeschrieben. Dr. Pfleger Arzneimittel GmbH, D-96045 Bamberg

(NG/28052020/FK)

https://www.migraene-was-hilft.de/fachkreise/?utm_source=daz%20&utm_medium=email&utm_campaign=2020_q4_pta&utm_content=wirkstoffe#informationen_extended


admin

  • Administrator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 5.308
  • Geschlecht: Männlich
Aber Achtung bei Paracetamol
« Antwort #1 am: 12. November 2020, 20:55 »




Mehr Vergiftungen durch Paracetamol

Seit 2003 ist das Schmerzmittel Paracetamol in der Schweiz in Tabletten mit einer höheren Wirkstoffdosis erhältlich. Gleichzeitig haben hierzulande Paracetamol-Vergiftungsfälle zugenommen, konnten ETH-Forschende in einer Datenauswertung zeigen. Das bekannte Schmerzmittel Paracetamol ist in der Schweiz – und auch in Deutschland – nicht nur rezeptfrei in Tabletten zu 500 Milligramm erhältlich, sondern nach Verschreibung durch einen Arzt oder eine Ärztin auch in doppelt so hoch dosierten Tabletten zu 1.000 Milligramm (1 Gramm). Forschende der ETH Zürich haben nun untersucht, ob die Verfügbarkeit der höher dosierten Tabletten mit häufigeren Paracetamol-Vergiftungen .... https://www.journalmed.de/news/lesen/58221



admin

  • Administrator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 5.308
  • Geschlecht: Männlich
Kopfschmerzen? Monoklonale Antikörper
« Antwort #2 am: 12. November 2020, 20:58 »




Migräne: Monoklonale Antikörper

Migräneattacken bereits im Vorfeld ausschalten – das wünschen sich viele der etwa 6 Millionen Migränepatienten in Deutschland. Hoffnung dafür machen monoklonale Antikörper, die jüngst für die Migräneprophylaxe in Europa zugelassen worden sind. Doch noch werden diese Substanzen oft zögerlich in der Therapie eingesetzt. Warum das so ist, erklärten Schmerzexperten auf der Online-Pressekonferenz zum Deutschen Schmerzkongress 2020. Sie forderten größere prospektive Studien, wie sie durch die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V. (DMKG)
mit dem DMKG-Kopfschmerzregister .......https://www.journalmed.de/news/lesen/58218