Autor Thema: Migräne oder Kopfschmerzen  (Gelesen 422 mal)

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Migräne oder Kopfschmerzen
« am: 27. Oktober 2020, 18:53 »





Welche Rolle hat Coffein bei der Migräne-Therapie?

Migräne-Kunden haben oft akute Schmerzen und brauchen schnelle Linderung. Zum Glück gibt es Neuralgin® Schmerztabletten mit der Dreierkombination aus
Acetylsalicylsäure,
Paracetamol und
Coffein.
Der Arzneistoff Coffein wirkt hier als Co-Analgetikum und beschleunigt und verstärkt die beiden anderen Schmerzwirkstoffe um ca. 40%. Helfen Sie Ihren Kunden dabei, schnell dem Migräne-Schmerz die Macht zu nehmen!



Neuralgin® Schmerztabletten

Wirkstoffe: Acetylsalicylsäure, Paracetamol, Coffein

Zus.: 1 Tabl. enth. 250 mg Acetylsalicylsäure (Ph. Eur.), 200 mg Paracetamol, 50 mg Coffein. Sonst. Bestandt.: Aluminiumoxid, mikrokristalline Cellulose, Maisstärke, hydriertes Rizinusöl.

Anw.: Für Erwachsene u. Jugendl. ab 12 J. zur Behandl.: von akuten leichten bis mäßig starken Schmerzen; der akuten Kopfschmerzphase bei Migräne mit u. ohne Aura; von akuten Spannungskopfschmerzen.

Gegenanz.: Überempf. geg. die Wirkstoffe od. einen der sonst. Bestandt.; wenn in der Vergangenh. geg. Salicylate od. and. nicht-steroid. Entzünd.-hemmer mit Asthmaanfällen od. in anderer Weise allergisch reagiert wurde; gastrointest. Blutungen od. Perforat. (Magen- od. Darmdurchbruch) in der Vorgeschichte, die durch eine vorherige Therapie mit NSARs bedingt waren; aktive od. in der Vorgeschichte bekannte Magen- u. Zwölffingerdarmgeschwüre / Haemorrhagie mit mindestens zwei unverkennbaren Episoden von erwiesener Ulzeration od. Blutungen; krankhaft erhöhte Blutungsneigung; Leber- u. Nierenversagen; schwere Herzinsuff.; in Komb. mit Methotrexat 15 mg od. mehr pro Wo.; währ. des 3. Trimenons der Schwangerschaft, Kdr. < 12 J.

Nebenw.: Durch den Acetylsalicylsäureanteil bedingt können folgende unerwünschte Arzneimittelwirkungen auftreten: Häufig: Magen-Darm-Beschw. wie Sodbrennen, Übelk., Erbr., Bauchschm. Gelegentl.: Überempf.-reakt. wie Hautreakt. Selt.: Überempf.-reakt. eventuell mit Blutdruckabfall, Anfälle von Atemnot, anaphylakt. Schock, Quincke-Ödeme vor allem bei Asthmatikern; Magen- Darmblutungen, die sehr selt. zu einer Eisenmangelanämie führen können. Magen-Darmgeschwüre, u. U. mit Blutung u. Perforat., insbes. b. ält. Pat. B. abdom. Schm., Teerstuhl od. Hämatemesis wird der Pat. aufgefordert ASS abzusetzen u. sofort den Arzt zu informieren, Ösophagitis. Sehr selt.: Schw. Hautreakt. wie Hautausschlag mit Rötung u. Blasenbildung (z.B. EEM); Erhöh. der Leberwerte. Kopfschm., Schwindel, gestör. Hörvermögen, Ohrensausen (Tinnitus) u. mentale Verwirrung können Anzeichen einer Überdos. sein. Blutungen wie z.B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten od. Hautblutungen mit einer mögl. Verläng. der Blutungszeit. Diese Wirk. kann über 4 - 8 Tage nach der Einnahme anhalten. Selt. bis sehr selt. sind auch schwerwieg. Blutungen wie z. B. intrazerebrale Blutungen, bes. b. Pat. mit nicht eingestelltem Bluthochdruck u./od. gleichz. Behandl. mit Antikoagulanzien berichtet worden, die in Einzelfällen lebensbedrohlich sein können. Nicht bekannt: Erosive Gastritis.

Durch den Paracetamol- u. Coffeinanteil bedingt können folgende unerwünschte Arzneimittelwirkungen auftreten: Selt.: Anstieg der Lebertransaminasen. Sehr selt.: Veränd. des Blutbildes wie Thrombozytopenie, Agranulozytose; b. prädisp. Personen Bronchospasmus (Analgetika-Asthma), Überempf.-reakt. von einfacher Hautrötung bis hin zu Urtikaria u. anaphylakt. Schock; schw. Hautreakt. Nicht bekannt: Schlaflosigk. u. innere Unruhe; Tachykardie; Magenbeschw. Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgeschrieben. Dr. Pfleger Arzneimittel GmbH, D-96045 Bamberg

(NG/28052020/FK)

https://www.migraene-was-hilft.de/fachkreise/?utm_source=daz%20&utm_medium=email&utm_campaign=2020_q4_pta&utm_content=wirkstoffe#informationen_extended


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Aber Achtung bei Paracetamol
« Antwort #1 am: 12. November 2020, 20:55 »




Mehr Vergiftungen durch Paracetamol

Seit 2003 ist das Schmerzmittel Paracetamol in der Schweiz in Tabletten mit einer höheren Wirkstoffdosis erhältlich. Gleichzeitig haben hierzulande Paracetamol-Vergiftungsfälle zugenommen, konnten ETH-Forschende in einer Datenauswertung zeigen. Das bekannte Schmerzmittel Paracetamol ist in der Schweiz – und auch in Deutschland – nicht nur rezeptfrei in Tabletten zu 500 Milligramm erhältlich, sondern nach Verschreibung durch einen Arzt oder eine Ärztin auch in doppelt so hoch dosierten Tabletten zu 1.000 Milligramm (1 Gramm). Forschende der ETH Zürich haben nun untersucht, ob die Verfügbarkeit der höher dosierten Tabletten mit häufigeren Paracetamol-Vergiftungen .... https://www.journalmed.de/news/lesen/58221



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Kopfschmerzen? Monoklonale Antikörper
« Antwort #2 am: 12. November 2020, 20:58 »




Migräne: Monoklonale Antikörper

Migräneattacken bereits im Vorfeld ausschalten – das wünschen sich viele der etwa 6 Millionen Migränepatienten in Deutschland. Hoffnung dafür machen monoklonale Antikörper, die jüngst für die Migräneprophylaxe in Europa zugelassen worden sind. Doch noch werden diese Substanzen oft zögerlich in der Therapie eingesetzt. Warum das so ist, erklärten Schmerzexperten auf der Online-Pressekonferenz zum Deutschen Schmerzkongress 2020. Sie forderten größere prospektive Studien, wie sie durch die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V. (DMKG)
mit dem DMKG-Kopfschmerzregister .......https://www.journalmed.de/news/lesen/58218

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Migräne oder Kopfschmerzen
« Antwort #3 am: 27. Januar 2021, 20:27 »
231



Migräne – da tut sich was!
Triptane wirken bei akuten Migräneattacken am besten – noch. Denn mit Lasmiditan und den „Gepanten“ gibt es neue Wirkstoffe mit Potenzial. Wo greifen sie an, und warum könnten sie auch für Patienten mit Triptan-Kontraindikation zur Option werden? Indes suchen sich Triptane neue Wege und „switchen“ munter aus der Verschreibungspflicht in die Selbstmedikation. Mittlerweile können Apotheker zwischen drei 5HT1B/1D-Agonisten – Almotriptan, Naratriptan und Sumatriptan – wählen. Doch nicht jedes Triptan eignet sich für jeden Migränepatienten. Und dann gibt es ja auch noch die Migräne-Antikörper.



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Migräne oder Kopfschmerzen
« Antwort #4 am: 04. Februar 2021, 15:43 »
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Migräne – da tut sich was!

Triptane wirken bei akuten Migräneattacken am besten – noch. Denn mit Lasmiditan und den „Gepanten“ gibt es neue Wirkstoffe mit Potenzial. Wo greifen sie an, und warum könnten sie auch für Patienten mit Triptan-Kontraindikation zur Option werden? Indes suchen sich Triptane neue Wege und „switchen“ munter aus der Verschreibungspflicht in die Selbstmedikation. Mittlerweile können Apotheker zwischen drei 5HT1B/1D-Agonisten – Almotriptan, Naratriptan und Sumatriptan – wählen. Doch nicht jedes Triptan eignet sich für jeden Migränepatienten. Und dann gibt es ja auch noch die Migräne-Antikörper.

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Migräne - Magenschmerzen
« Antwort #5 am: 20. Februar 2021, 18:07 »
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Migräne und Übelkeit

Wenn Migräne auf den Magen schlägt

Wie ein Gewitter im Kopf – so beschreiben manche Betroffene einen Migräne-Anfall. Schnelle Abhilfe ist für die Betroffenen essenziell, erst recht, wenn Übelkeit und Erbrechen hinzukommen.

Rund acht Millionen Deutsche leiden unter Migräne. Sie kann alle Altersgruppen betreffen und beginnt für gewöhnlich bereits im Kindes- oder Jugendalter1. Die einzelnen Attacken sind unter anderem häufig begleitet von Übelkeit (80 %) und/oder Erbrechen (40 bis 50 %)2, was zu einer doppelten Belastung für die Betroffenen führt.

Bei einem Migräneanfall kommt es im Gehirn zu einem Ungleichgewicht des Serotonin-Haushaltes, welches häufig zu einer Aktivierung des Brechzentrums führt. Bei Serotonin handelt es sich um einen körpereigenen Botenstoff, der in den Zellen des Magen-Darm-Traktes vorkommt und, wenn er freigesetzt wird, das Brechzentrum stimuliert. Die daraus resultierende Übelkeit ist nicht nur belastend, sondern kann bei zusätzlichem Erbrechen auch die Aufnahme von Schmerzmitteln beeinträchtigen.

Der in Vomex A® enthaltene Wirkstoff Dimenhydrinat unterbindet den auftretenden Serotonin-Effekt. Nach Einnahme wird Dimenhydrinat zunächst ins Blut resorbiert, passiert die Bluthirnschranke und gelangt dann ins Brechzentrum. Der Wirkstoff blockiert dort die Bindungsstellen für den Botenstoff, so dass das Brechzentrum nicht mehr stimuliert werden kann. Übelkeit und Erbrechen werden schnell und zuverlässig gelindert. Die Wirkung von Dimenhydrinat setzt innerhalb von 30 Minuten ein und hält bis zu sechs Stunden an. Tritt Migräne verbunden mit Übelkeit und Erbrechen für gewöhnlich gemeinsam bei Ihren Kunden auf, kann eine präventive Einnahme von Schmerzmitteln und Mitteln gegen Übelkeit sinnvoll sein.

Dank der großen Auswahl an Darreichungsformen und Wirkstärken haben Sie mit Vomex A® für jeden Kunden das passende Produkt zur Hand. Besonders empfehlenswert sind die kleinen, leicht zu schluckenden Vomex A® Dragees (ab 6 Jahren). Die Suppositorien eignen sich vor allem bei zusätzlichem Erbrechen während Vomex A® Sirup besonders für Kinder ideal ist, da er individuell dosiert werden kann (bereits ab 6 kg Körpergewicht). Damit ist Vomex A® eine bewährte Empfehlung für Ihre Kunden, die unter Migräne einhergehend mit Übelkeit und Erbrechen leiden.


https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/anzeigen/2021/02/19/magen-darm-beschwerden-hilfe-bitter-noetig-1?utm_campaign=kurzNach6&utm_source=20210219&utm_medium=newsletter&utm_keyword=ad