Autor Thema: Corona Masken  (Gelesen 572 mal)

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Corona Masken
« am: 24. November 2020, 16:54 »




Corona in der Apotheke bzw. ....


„Die Diskussionen über das korrekte Maskentragen kosten viel Energie. Ich habe meinen Beruf noch nie zuvor so ungern ausgeübt wie in diesem Jahr. Wenn wir keine Rücksicht auf andere nehmen, können wir auch keine Rücksicht von anderen erwarten.

Und weil das so ist, sollte jeder alles daran setzen, sich nicht selbst zu infizieren und deshalb nur Masken verwenden, die einen auch selbst schützen.“

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Sichere Masken - nur in Deutschland?


DRITTES BEVÖLKERUNGSSCHUTZGESETZ

Risikopatienten sollen Anspruch auf Schutzmasken erhalten
Während der „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ sollen Personen mit besonders hohem Risiko für einen schweren oder gar

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Corona Masken - in Ö. nur Ankündigungspolitik?
« Antwort #2 am: 10. Dezember 2020, 20:42 »




MASKENABGABE AN RISIKOGRUPPEN

NNF: So viel Geld gibt es pro Apotheke

Voraussichtlich ab Mitte nächster Woche sollen Risikogruppen mit FFP2-Masken versorgt werden. Für den Monat Dezember werden die Apotheken

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Corona FFP2 Masken
« Antwort #3 am: 21. Dezember 2020, 16:04 »
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Wie lange/wie oft darf eine FFP2-Maske getragen werden – Stunden, Tage, Wochen?


https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/12/16/wie-lange-darf-eine-ffp2-maske-getragen-werden-stunden-tage-wochen?utm_campaign=ditzelsTagebuch&utm_source=20201218&utm_medium=newsletter&utm_keyword=article


 „Gemäß Vorgaben des Arbeitsschutzes ist die durchgehende Tragedauer von FFP2-Masken bei gesunden Menschen begrenzt (siehe Herstellerinformationen, i.d.R. 75 Minuten mit folgender 30-minütiger Pause), um die Belastung des Arbeitnehmers durch den erhöhten Atemwiderstand zu minimieren“, erklärt das RKI auf seiner Seite.

Wie häufig kann eine FFP2-Maske getragen werden?

Im Rahmen des Arbeitsschutzes, wo FFP2-Masken gewöhnlich eingesetzt werden, sollen Einwegmasken nach einer Schicht – also nach acht Stunden – oder bei Durchfeuchtung entsorgt werden („Empfehlung organisatorischer Maßnahmen zum Arbeitsschutz im Zusammenhang mit dem Auftreten von SARS-CoV-2, sowie zum ressourcenschonenden Einsatz von Schutzausrüstung“ vom Ausschuss für Biologische Arbeitsstoffe vom 7. Mai 2020). Liegen den Masken individuelle Herstellerangaben bei, gelten diese. Im Pandemiegebrauch werden FFP2-Masken wahrscheinlich selten in Acht-Stunden-Schichten getragen, sondern eher jeweils kurze Zeiten im Supermarkt oder beim Tanken. Werden Masken also wiederverwendet, sollte die Maske zwischen den Trage-Intervallen so gelagert werden, dass sie gut trocknen kann und keine Gegenstände kontaminiert. Die Plattform infektionsschutz.de der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung rät: „Bewahren Sie wiederverwendbare Mund-Nasen-Bedeckungen vorübergehend in einem separaten Beutel auf. Zu Hause können Sie die Mund-Nasen-Bedeckung auch zum Trocknen aufhängen“.

Das RKI schreibt hierzu allerdings: „FFP2-Masken (sollten) grundsätzlich nicht mehrfach verwendet werden, da es sich i.d.R. um Einmalprodukte handelt.“

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NNF: Pauschale noch vor den Festtagen

Seit zwei Tagen geben die Apotheken FFP2-Schutzmasken an Ältere und Risikogruppen kostenlos aus. Als finanzielle Gegenleistung erhalten sie eine Pauschale aus dem Nacht- und Notdienstfonds (NNF). Das Geld könnte noch vor den Festtagen ausgezahlt werden, gibt der NNF bekannt. Die dafür notwendigen Auszahlungsbescheide sollen bereits am morgigen Freitag auf den Weg gebracht werden.

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Corona Masken - NEIN
« Antwort #5 am: 27. Dezember 2020, 13:00 »
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Deutschland
ERGEBNISSE DER DAZ.ONLINE-UMFRAGE
Warum Apotheken punktuell die „kostenlose“ Maskenabgabe verweigern
Es geht „nur“ um drei FFP2-Masken, die berechtigte Personenkreise kostenfrei bis zum 6. Januar 2021 von Apotheken ausgehändigt bekommen...


Österreich
Vollmundig hat Kanzler Kurz die kostenlose Abgabe von Masken an über ...... (65-jährige?) vor etlichen Wochen angekündigt.  NICHTS!


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Corona Masken: FFP2 für alle?
« Antwort #6 am: 13. Januar 2021, 23:48 »
283



NACH BAYERISCHEM VORBILD

Wäre eine FFP2-Pflicht für alle hilfreich?

Bayern führt eine Pflicht ein, in bestimmten Situationen eine FFP2-Maske zu tragen. Viele Experten finden das an sich gut, ....




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FFP2 Corona Masken, ABER ......
« Antwort #7 am: 17. Januar 2021, 21:06 »
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FFP2 Masken sind jetzt (fast überall) Pflicht!

Wo bekommt man diese, in den Apotheken? Um welchen Preis?

Gebührenbefreit, was ist dann dafür zu zahlen?


Aktionsangebot FFP2 Masken CE-zertifiziert. Lagernd in 1220, Viktor Kaplan Str. 11, im EKAZENT II, Mo.-Fr.9-13h, à 2,29 Euro





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Corona Masken, Blick nach Deutschland
« Antwort #8 am: 18. Januar 2021, 15:29 »
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Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser (Anm. in Deutschland),
nach langem Ringen sind die Corona-Schnelltestests in den Apotheken angekommen. Am vergangenen Wochenende berichteten zahlreiche Lokalblätter über das neue – freiwillige – Angebot einiger Apotheken. Diese Woche kann es richtig losgehen. Seit Samstag gilt die nachjustierte Corona-Testverordnung, die Apotheken in den Kreis der Personen und Einrichtungen aufnimmt, die PoC-Antigentests im Auftrag des öffentlichen Gesundheitsdienstes durchführen dürfen. Schön, dass die Politik das Potenzial der Apotheken erkannt hat. Weniger schön ist, dass die Wertschätzung ihre Grenzen hat, wenn es ums Finanzielle geht. Immerhin: Zunächst wollte das Bundesgesundheitsministerium den Apotheken nur 5 Euro für die Durchführung des Tests zugestehen – nach Intervention der ABDA sind es nun 9 Euro. Sicher, das ist eine Verbesserung. Aber: Warum bekommen (Zahn-)Ärzte für die gleiche Leistung 15 Euro? Dafür hat wohl niemand eine schlüssige Erklärung. Es wird sich nun zeigen, wie viele Apotheken bereit sind, die Testungen – auch im Auftrag des öffentlichen Gesundheitsdienstes – anzubieten. Und es bleibt zu hoffen, dass sie an ihren neuen Aufgaben wachsen und die Politik es künftig nicht mehr so leicht hat, solche Ungleichbehandlungen durchzusetzen.    
« Letzte Änderung: 18. Januar 2021, 23:23 von admin »

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Re: Corona Masken
« Antwort #9 am: 18. Januar 2021, 23:27 »
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7 TAGE TROCKNEN ODER 80 °C TROCKENE HITZE

Wenn FFP2-Masken privat wiederverwendet werden – dann so

Dieser Tage ist in der Apotheke kaum etwas so schwer wie Kund:innen davon zu überzeugen, dass FFP2-Masken wirklich Einmalprodukte sind. Die... » Mehr erfahren
https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2021/01/18/wenn-ffp2-masken-privat-wiederverwendet-werden-dann-so?utm_campaign=kurzNach6&utm_source=20210118&utm_medium=newsletter&utm_keyword=article
..........
...... Keine Mikrowelle, UV-Licht und keine Wasch- oder Spülmaschine

80 °C trockene Hitze bei Ober- und Unterhitze über 60 Minuten

Dieses Verfahren ist ungeeignet für formstabile FFP2-Masken (Körbchenmodell) und Masken mit Atemventil. Wenn sie sich für das Verfahren der trockenen Hitze entscheiden, müssen Sie die Masken mindestens einen Tag an der Luft trocknen, bevor Sie diese in den Backofen geben.

    Belegen Sie außerhalb des Backofens den sauberen Backofenrost mit Backpapier. Legen Sie die trockene Maske und ein Braten- bzw. Backofenthermometer auf das Backpapier.
    Stellen Sie den Backofen auf 80 °C Ober- und Unterhitze. Nach der Vorheizzeit schieben Sie den Rost samt Maske(n) in den Ofen.
    Die Masken sind 60 Minuten im geschlossenen Ofen zu belassen, ohne diesen zwischendurch zu öffnen! Sie sollten den Ofen nicht unbeobachtet lassen.
    Stellen Sie den Ofen nach 60 Minuten ab und lassen die Maske anschließend auf dem Rost außerhalb des Backofens abkühlen.

Der gesamte Aufbereitungsvorgang darf nur fünf Mal erfolgen, dann sind die Masken im Hausmüll zu entsorgen.


Trocknen bei Raumluft

Eine Maske, die man beispielsweise am Montag getragen hat, wird an einem ersten Haken aufgehängt und darf erst wieder nach sieben Tagen getragen werden.

Genauso verfährt man am Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag mit jeweils einer neuen Maske und einem jeweils eigenen Haken (insgesamt sieben Haken).

Der Trocknungszyklus darf nur fünf Mal durchlaufen werden.



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Corona Masken, Blick nach Deutschland
« Antwort #10 am: 19. Januar 2021, 23:47 »
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Deutschland:

 
FFP2-Masken: Was es zu beachten gilt


 
FFP2-Masken sind Einwegprodukte, ausgelegt als Arbeitsschutz für eine Acht-Stunden-Schicht. "Für den privaten Bereich im Alltag kann die Maske allerdings auch öfter benutzt werden, etwa für den Einkauf oder die Fahrt zur Arbeit mit dem öffentlichen Nahverkehr", heißt es vom TÜV-Verband (VdTÜV).
Problem: Die Maske muss absolut korrekt angelegt sein und sehr dicht am Gesicht anliegen.

   Hochwertigere Atemschutzmasken beispielsweise der Klassen FFP2, N95 oder KN95 sind nach Angaben der Gesellschaft für Aerosolforschung sowohl für den Selbst- als auch den Fremdschutz effizient, sofern sie kein Ausatemventil haben. Einfache Mund-Nasen-Bedeckungen hielten kleinere Partikel nicht so gut ab und seien daher für den Selbstschutz nicht so gut geeignet. Masken mit Ausatemventil wiederum dienen einem Positionspapier der Gesellschaft zufolge nur dem Selbstschutz "und widersprechen daher dem Solidaritätskonzept, dass Mitmenschen durch kollektives Maskentragen geschützt werden".

Mund-Nase-Masken filtern einen Teil der Partikel und Viren aus der Luft heraus. Dadurch sinkt deren Konzentration und damit das Infektionsrisiko. Ausgeatmete Aerosolpartikel sind nach Angaben der Gesellschaft für Aerosolforschung mit Sitz in Köln durch anhaftende Feuchtigkeit relativ groß, auch einfache Masken können sie daher recht effizient zurückhalten. In der Raumluft schrumpfen die Partikel aber - und können darum beim Einatmen durch einfache Masken hindurchgelangen. FFP2-Masken sind dichter und filtern so mehr kleinere Partikel. In der Folge bieten sie mehr Schutz für den Träger.

Das gilt allerdings nur unter einer Voraussetzung: Die Maske muss absolut korrekt angelegt sein und sehr dicht am Gesicht anliegen. Die Luft - und damit auch das Virus - strömt sonst ungefiltert durch die Lücken zwischen Gesicht und Maske. "Durch eine Stoffmaske atme ich immer zumindest zum Teil hindurch, aber wenn bei einer FFP2-Maske irgendwo am Gesicht eine kleine Lücke bleibt, geht fast alle Luft dort hindurch - und mit ihr das Virus", erklärt Johannes Knobloch, Leiter des Bereichs Krankenhaushygiene am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

Es bedürfe bei einer FFP2-Maske großer Expertise, sie komme aus dem Arbeitsschutz und sei nicht für Laien gedacht, so Knobloch. "Wenn sie nicht absolut dicht aufgesetzt wird, wirkt sie nicht besser als eine einfache Einwegmaske." Auch der Präsident der Gesellschaft für Aerosolforschung, Christof Asbach, betont, dass eine nicht sauber abschließende FFP-Maske nicht wirksamer sei als eine einfache Maske.

Auch perfekt getragene FFP2-Masken böten zudem keinen 100%igen Schutz, so Asbach. Die Masken müssten den Anforderungen zufolge 94% der Partikel filtern - damit gingen immer noch 6%  durch. Wenig Unterschied macht es demnach, ob die Masken aus den Klassen FFP2, N95 oder KN95 sind. "Das ist ein ähnlicher Standard.» Entscheidend sei die Qualität. Es gebe Masken auf dem Markt, die fälschlicherweise als ausreichend geprüft ausgezeichnet seien.

Gefälschte Masken im Umlauf

"Mangelhafte oder gefälschte Masken sind rein optisch nicht leicht zu erkennen", erklärt André Siegl, Experte für Arbeits- und Gesundheitsschutz beim TÜV-Verband (VdTÜV), dazu. "In den vergangenen Monaten kamen wiederholt fehlerhafte FFP2-Masken mit gefälschten Kennzeichnungen in Umlauf." Generell sollten Verbraucher Maskenmodelle unterschiedlicher Anbieter testen. Die Maske müsse gleichmäßig eng anliegen, ohne stark zu drücken, es dürfe keine Luft durch Öffnungen strömen, heißt es vom VdTÜV. Der Träger müsse einen höheren Atemwiderstand spüren, das Ausatmen wiederum einen spürbaren Überdruck in der Maske erzeugen.

Der Bart muss ab

Ein Problem haben Bartträger: Sie können eine FFP2-Maske meist gar nicht dicht aufsetzen. "Sie ist bei Männern nur mit glattrasierter Haut zu tragen", sagt Knobloch. Schon beginnender Bartwuchs könne ein Problem darstellen, weil sich ein Abstand zwischen Haut und Maske bilde, durch die Luft ungefiltert ein- und ausströme. Eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken etwa im öffentlichen Nahverkehr und Einzelhandel kann die Infektionslage nach seiner Einschätzung nicht merklich verbessern. "Im schlimmsten Fall kann sich die Lage sogar verschlechtern, weil sich die Leute geschützter fühlen und weniger vorsichtig sind."

Korrekt verwendet biete eine solche Maske anders als die einfachen Einweg- und Baumwollmasken zumindest mehr Eigenschutz, gibt Jonas Schmidt-Chanasit vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg zu bedenken. "Ich kann mich selbst schützen und bin weniger darauf angewiesen, dass die Menschen in meiner Umgebung sich richtig verhalten." Trage man eine korrekt angelegte FFP2-Maske, sei es für einen selbst weniger riskant, wenn andere Menschen im Raum nur einen Schal oder einen falsch angelegten Mund-Nasen-Schutz trügen.

Quelle: dpa
Literatur:

Positionspapier der Gesellschaft für Aerosolforschung: http://dpaq.de/XBSCr




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Corona FFP2Masken für Krebspatienten (in Deutschland)
« Antwort #11 am: 19. Januar 2021, 23:55 »
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 18. Januar 2021


FFP2-Masken: Anspruchsberechtigung für Krebspatienten erweitern

Das Bundesgesundheitsministerium hat einen Referentenentwurf zur „Verordnung zum Anspruch auf Schutzmasken zur Vermeidung einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2“ veröffentlicht. Die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs wünscht sich für Krebspatienten eine Erweiterung des Anspruchs auf die Masken.

 
27,3 Mill. Personen sollen den Anspruch auf insgesamt 15 Schutzmasken erhalten. Vor dem Hintergrund hoher Infektionszahlen und der Sorge vieler junger Betroffener mit Krebs vor einer schweren Corona-Erkrankung begrüßt die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs die Intention des Ministeriums. Nach Meinung der Stiftung muss jedoch die Anspruchsberechtigung für Krebspatienten weiter gefasst werden. Nach § 1 Abs. (1) Nr. 1. f) des Referentenentwurfs haben einen Anspruch:

f) aktive, fortschreitende oder metastasierte Krebserkrankungen oder stattfindende oder bevorstehende Therapie, welche die Immunabwehr beeinträchtigen kann

Eine aktuelle Veröffentlichung in der Fachzeitschrift Nature zeigt jedoch ein erhöhtes Risiko für Patienten mit nicht aus dem Blutsystem stammender Krebserkrankung bis ein Jahr nach der Diagnose und für Blutkrebspatienten ein über 5 Jahre hinaus anhaltendes Risiko.
Die Stiftung wünscht sich daher eine Erweiterung der Anspruchsberechtigung wie folgt:

f) aktive, fortschreitende oder metastasierte Krebserkrankungen oder stattfindende oder bevorstehende Therapie, welche die Immunabwehr beeinträchtigen kann, nicht hämatologische Krebserkrankungen bis ein Jahr nach Diagnose und hämatologische Krebserkrankungen bis fünf Jahre nach Diagnose.

Die Stiftung hat sich mit ihrer Bitte an den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gewendet.

Quelle: Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs
Literatur:

https://www.nature.com/articles/s41586-020-2521-4
https://junge-erwachsene-mit-krebs.de/