Autor Thema: Krebs durch ...........  (Gelesen 10947 mal)

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Dietmar E.

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Krebs durch ...........
« am: 08. November 2008, 16:12 »

Krebs durch Rauchstäbchen


Räucherstäbchen werden traditionell vornehmlich in Asien verwendet, sind aber zunehmend auch in Europa und den USA in Mode gekommen. Das Einatmen ihres Rauches kann allerdings offenbar zur Entartung von Epithelzellen in den oberen Atemwegen führen also derjenigen Zellen, welche die Oberflächenschicht der Atemwege bilden.

Wie Forscher um Jeppe Friborg vom Masonic Cancer Center der University of Minnesota in der Fachzeitschrift Cancer (2008), Band 113(7), Seite 1676 1684) berichten, erhöhen Räucherstäbchen, Räucherkerzen, -pfannen und -gefäße nachweislich die Gefahr von Krebserkrankungen der oberen Atemwege.
So bilden Menschen, die sich regelmäßig und lange in Räumen mit Räucherstäbchen aufhalten, häufiger so genannte Plattenepithelkarzinome in den oberen Atemwegen. Das Risiko für Lungenkrebs bleibt hingegen nach Angaben der
Forscher unverändert.

Dass Räuchermittel eine krebserregende Wirkung haben könnten, wurde schon länger vermutet. Denn ihr Rauch enthält verschiedene, bekanntermaßen krebserregende Substanzen, die erbgutschädigend wirken können. Welche Räucherprodukte besonders ungesund sind, ist allerdings bislang noch nicht bekannt.

Wer nur gelegentlich ein Räucherstäbchen anzündet, muss sich wahrscheinlich auch keine Sorgen machen, meint Dr. Michael Barczok vom Bundesverband der Pneumologen. Wer allerdings zu Hause ständig Stäbchen brennen lässt oder auch während der Arbeitszeit dauerhaft dem Rauch asiatischer Duftutensilien ausgesetzt ist, wird mit einem deutlich erhöhten Krebsrisiko rechnen müssen - selbst wenn es bislang auf den Verpackungen noch keine entsprechenden Warnhinweise gibt.

www.lungenaerzte-im-netz.de
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Josef

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Re: Krebs durch Acrylamid (Chips, Pommes)
« Antwort #1 am: 06. Mai 2009, 23:12 »
http://derstandard.at/

SCHÄDLICHE SUBSTANZ

Acrylamid trägt nicht zu Lungenkrebs bei

04. Mai 2009, 11:36
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Substanz in in Kartoffelchips, Pommes frites und Gebäck enthalten - Fördert offenbar nur bestimmte Tumore

Washington - Seit Jahren gilt der in vielen Lebensmitteln enthaltene Stoff Acrylamid als krebserregend. Dies gilt aber offenbar nur für bestimmte Tumore. Das Risiko für Lungenkrebs erhöht die Substanz, die vor allem in Kartoffelchips, Pommes frites oder Gebäck steckt, einer niederländischen Untersuchung zufolge nicht.

Die Analyse der Daten von mehr als 120.000 Männern und Frauen lieferte keinen Hinweis darauf, dass der Konsum vieler Acrylamid-haltiger Lebensmittel zu Tumoren der Lunge beiträgt. Die Forscher der Universität Maastricht vermuten im "Journal of the National Cancer Institute" vielmehr, dass die Substanz das hormonelle Gleichgewicht stört und damit etwa das Risiko für Karzinome von Gebärmutter und Eierstöcken erhöht.
Studien deuten außerdem darauf hin, dass Acrylamid auch zu Nieren- und Brustkrebs beiträgt. (APA/AP)
 
Abstract
Journal of the National Cancer Institute
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

Evi

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Viren als Auslöser für Krebs
« Antwort #2 am: 09. August 2009, 17:44 »

http://search.salzburg.com/articles/4941191?highlight=Krebs

Viren als Auslöser für Krebs

SALZBURG (SN). Rund 21 Prozent aller global auftretenden Krebserkrankungen haben mit Infektionen zu tun. Darauf wies Donnerstag anlässlich eines Kongresses in Salzburg der deutsche Virologe und Nobelpreisträger Harald zur Hausen hin. Harald zur Hausen entdeckte vor mehr als 20 Jahren bereits, dass Gebärmutterhalskrebs von Viren verursacht wird. Heute gibt es eine Impfung dagegen. Zur Hausens Ansatz war lang umstritten. Heute wird auf dem Gebiet intensiv geforscht. Die Wissenschafter hoffen, Krebstherapien verbessern zu können. Seite 17
Seite1 / 03.07.2009 03.07.2009 / Print

Viren im Visier der Krebsforscher

Kongress. Nobelpreisträger Harald zur Hausen über Infektionen, die Krebs auslösen.
URSULA KASTLER SALZBURG (SN). Am Anfang kursierten in der Wissenschaftswelt nur Gerüchte. Herpesviren sollten es angeblich sein, die Gebärmutterhalskrebs verursachten. Der Virologe Harald zur Hausen ging dem auf den Grund und fand andere Erreger: die Humanen Papillomaviren (HPV). Vor mehr als 20 Jahren entdeckte er schließlich Subtypen der HPV. Heute ist bekannt, dass die Mehrheit der Patientinnen mit Gebärmutterhalskrebs mit Humanen Papillomaviren infiziert ist. Harald zur Hausen erhielt den Nobelpreis.

„Wir müssen davon ausgehen, dass 21 Prozent der global auftretenden Krebserkrankungen mit Infektionen zu tun haben“, sagte Harald zur Hausen am Donnerstag anlässlich des Kongresses „Krebs und Kommunikation“ im Salzburger Bildungshaus St. Virgil (bis 5. Juli).
Bekannt ist mittlerweile, dass Viren, Bakterien und Parasiten an der Krebsentstehung beteiligt sind, indem sie chronische Entzündungen auslösen, die Tumore begünstigen. Viren verursachen beispielsweise das Kaposi-Sarkom, das häufig in Zusammenhang mit AIDS auftritt, und die bereits erwähnten HPV Krebserkrankungen im Genitalbereich. Das Bakterium Helicobacter pylori ist an Magenkrebs beteiligt. Andere Viren verursachen bestimmte Leberzellkrebsarten oder eine Leukämie, die vor allem in Ostasien auftritt.

Harald zur Hausen führte am Donnerstag eine weitere spannende mögliche „Querverbindung“ an: Rotes Fleisch steht seit Langem in Verdacht krebserregend zu wirken. Untersucht wurden bislang Stoffe, die beim Braten, Grillen oder Kochen entstehen können. „Weißes Fleisch etwa von Hühnern scheint hingegen auch gegrillt und gebraten sicher zu sein. Auffallend ist allerdings, dass rotes Fleisch oft medium oder rare verzehrt wird. Das bedeutet die Zubereitungstemperatur betrug nur 50 bis 70 Grad. Viren überleben bis zu einer Temperatur von 80 Grad 30 Minuten oder sogar länger. Polyomaviren, die ebenfalls vermutlich Krebsauslöser sein können, wirken bei 65 Grad bis zu zehn Stunden lang infektiös, bei 103 Grad nur noch 90 Sekunden lang. Das bedeutet, die Viren sind hitzestabil. Die Suche nach Infektionen als Ursache für Krebs wird noch viele Überraschungen bringen.“

Die Suche nach neuen Erkenntnissen führt auch immer zur Hoffnung auf neue und bessere Therapien. Im Fall der Humanen Papillomaviren gibt es seit 2006 ein konkretes Ergebnis: zwei Impfstoffe, welche junge Frauen, die mit den Viren noch nicht in Kontakt gekommen sind, zu 98 Prozent vor Gebärmutterhalskrebs-Vorstufen bewahren.

Gebärmutterhalskrebs ist nach Brustkrebs der häufigste bösartige Tumor bei Frauen. Deshalb wird weltweit nach Möglichkeiten gesucht, Frauen – die HPV in sich tragen und nicht dagegen immun geworden sind – mittels einer „therapeutischen Impfung“ zu schützen. Die Salzburger Ärztin und Molekularbiologin Angelika Riemer arbeitet derzeit in den Labors des Dana Farber Cancer Institute der Harvard Medical School in Boston an der Entwicklung eines solchen Impfstoffs.

Organisiert wurde der Kongress vom Kommunikationswissenschafter Erich Hamberger und dem Sprachphilosophen Günther Witzany in Kooperation mit Alfred Winter von den Kulturellen Sonderprojekten des Landes, sowie der Universität Salzburg, dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, der Leopold Kohr-Akademie und der Stadt Salzburg.www.cancerandcommunication.at

Wiss / 03.07.2009 03.07.2009 / Print


Josef

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Re: Krebs durch ...........
« Antwort #3 am: 10. Februar 2010, 01:58 »

Mittwoch 10.02.2010, 0:56 Uhr

Krankheitsfaktor Einsamkeit

Seite 1/11
 
Forschungsfakten

Die unbekannten Krebsrisiken

Die Krebsrisiken durch Zigaretten, Alkohol und Sonne sind bekannt. Weniger publik ist, dass Schichtarbeit, Einsamkeit und Dieselabgase Tumore begünstigen.

Max Planck Institut für Infektionsbiologie

In Kulturschalen gezüchtete Tumorzellen

Die gute Nachricht zuerst: In Europa sterben immer weniger Menschen an Krebs. Innerhalb von zehn Jahren ist die Krebstodesrate unter Männern um neun, die von Frauen um acht Prozent gesunken.

Das Wissen um die Krebsrisiken und ihre Vermeidung hat den positiven Trend wesentlich bestimmt. Beispielsweise erkranken Männer seltener an Lungenkrebs und verwandten Krebsarten, weil sie seit ein paar Jahren weniger rauchen. Doch die Krankheitszahlen könnten noch stärker reduziert werden: Rund 40 Prozent aller Krebserkrankungen könnten vermieden werden, meldet die WHO anlässlich des Welt-Krebs-Tags.

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/krebs/vorbeugung/tid-17094/forschungsfakten-die-unbekannten-krebsrisiken_aid_476550.html

Test:
Kennen Sie die Krebsrisiken?
Der Lebensstil beeinflusst maßgeblich das Krebsrisiko

Wo aber Alkoholkonsum und Rauchen zugenommen haben – vor allem unter den Frauen – da hat sich auch die Zahl der von diesen Risikofaktoren ausgelösten tödlichen Krebserkrankungen erhöht. Das betrifft Lungenkrebs sowie Erkrankungen in Mund und Rachenraum.

Die schlechte Nachricht: Viele Krebsrisiken, beispielsweise Passivrauchen oder Dieselruß, werden nach wie vor massiv unterschätzt oder sind, wie etwa Einsamkeit oder Schichtarbeit, als Krebsrisiken kaum bekannt. Das Wissen um diese Gefahren könnte aber weiteren Erkrankungen vorbeugen.

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Carola-Elke

Sissi

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Krebs durch ...........
« Antwort #4 am: 12. Februar 2010, 20:28 »
Ehekrise nach Krebsdiagnose

11.02.10.

Trennung nach der Diagnose

Männer trennen sich häufig, wenn bei der Partnerin ein Tumor entdeckt wird

Frauen sind schweren Krankheitsdiagnosen in der Familie offenbar viel besser gewachsen als Männer. Ist die Frau selbst aber von der Diagnose betroffen, geht die Ehe in den folgenden Jahren oft in die Brüche. Die Trennung geht dabei 6-fach häufiger vom Mann aus.

Das berichtet das Apothekenmagazin “Senioren Ratgeber”
unter Berufung auf Forschungsergebnisse aus den USA. Erkrankt der Mann an Krebs oder einer anderen einschneidenden Krankheit, hält die Ehe deutlich öfter. Erklärung der Forscher: Männer tun sich oft schwerer, die Rolle des Betreuers zu übernehmen.

Quelle: “Senioren Ratgeber” 2/2010

admin

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Krebs durch ...........
« Antwort #5 am: 17. August 2010, 17:05 »
http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=100817028

Krebs ist die teuerste Krankheit weltweit.

Zunehmend sind auch Entwicklungsländer betroffen

 

Zigaretten: Mitschuld an Zunahme chronischer Krankheiten
(Foto: T. Freyer/pixelio.de)

New York/Hamburg (pte/17.08.2010/13:45) - Krebs ist die weltweit teuerste Krankheit und ist auch eine der häufigsten Todesursachen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie der American Cancer Society, die bei einer weltweiten Krebskonferenz in China präsentiert wird. Krebserkrankungen kosten durch Produktivitätsverlust und Tod mehr als Aids, Malaria, Influenza und andere übertragbare Krankheiten.

Chronische Erkrankungen inklusive Krebs, Herz-Kreislaufkrankheiten und Diabetes machen rund 60 Prozent aller Todesfälle aus. "Allerdings fließen weniger als drei Prozent der öffentlichen und privaten Gelder, die für die globale Gesundheit verwendet werden, in diese Erkrankungen", so Rachel Nugent vom Center for Global Development http://www.cgdev.org , einem in Washington DC ansässigen Forschungsgruppe.

Chronische Erkrankungen vernachlässigt

"Dass die chronischen Erkrankungen global zunehmen, ist eindeutig und dass sie vernachlässigt werden auch", bestätigt Wolfgang Hein vom GIGA Institut für Lateinamerika-Studien http://www.giga-hamburg.de und Autor der Global Health Studie Kompass 2020 gegenüber pressetext. Ob die finanzielle Gewichtung auch tatsächlich so verteilt ist, sei unklar, meint der Forscher. "Fest steht, dass in der internationalen Kooperation zu wenig finanzielle Mittel für chronische Erkrankungen vorhanden sind."

2008 haben Krebserkrankungen weltweit 895 Mrd. Dollar gekostet - das sind rund 1,5 Prozent des weltweiten BIP. Dabei sind aber nur die Kosten der Behinderungen und der verlorenen Lebensjahre mitberechnet. Behandlungskosten sind darin nicht erfasst. 2008 starben nach WHO Berechnungen rund 7,6 Mio. Menschen an Krebs, jährlich werden 12,4 Mio. Neuerkrankungsfälle diagnostiziert.

Tabak und Fettleibigkeit tragen Hauptschuld

Tabak und Fettleibigkeit sind zunehmend schuld an der Zunahme der chronischen Erkrankungen. Impfstoffe und bessere Behandlungen haben zu einem Rückgang mancher Infektionskrankheiten geführt. Viele Gesundheitsgruppen fordern seit Jahren mehr Aufmerksamkeit wegen der zunehmenden Sterberaten bei nicht-infektiösen Krankheiten.

Nicht nur in den reichen Industriestaaten, sondern auch in Ländern der Dritten Welt steigen die Zahlen der Krebsopfer. Einer Studie im Wissenschaftsmagazin Lancet zufolge entfallen fast zwei Drittel der Krebstoten auf Schwellen- und Entwicklungsländer. Auch Hein kann die Ergebnisse bestätigen. "Es ist offensichtlich, dass Krebserkrankungen mit der urbanen Lebensweise einhergehen."

"Dennoch sollte man nicht vergessen, dass in ländlichen Gebieten vieler Dritte-Welt-Staaten teilweise massive Gesundheitsrisiken durch schlecht belüftete Räume mit offenen Feuerstellen bestehen", so Hein. Krebserkrankungen der Lungen und Atemwege schlagen sich mit insgesamt 180 Mrd. Dollar jährlich zu Buche. Das geht vor allem auf das Konto von Rauchern. Sie sterben rund 15 Jahre früher als Nichtraucher. (Ende)


Aussender: pressetext.deutschland
Redakteur: Wolfgang Weitlaner
email: weitlaner@pressetext.com
Tel. +43-1-81140-307

Gitti

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Lebenswandel beeinflusst das Krebsrisiko - positiv wie negativ
« Antwort #6 am: 08. Oktober 2012, 23:30 »

Lebenswandel beeinflusst das Krebsrisiko - positiv wie negativ
PatientInnen-Tage beim europäischen Krebskongress ESMO am 29. und 30. September in Wien

Wien (OTS) - Der Lebenswandel beeinflusst in hohem Maße das Risiko,
später im Leben an Krebs zu erkranken. Die entscheidenden negativen
Faktoren dabei sind das Rauchen, mangelnde Bewegung und Übergewicht.
Das sagte die Onkologin Gabriela Kornek von der Universitätsklinik
für Innere Medizin und vom Comprehensive Cancer Center (CCC) der
MedUni Wien anlässlich des bevorstehenden europäischen
Krebskongresses ESMO von 28. September bis 2. Oktober in Wien, der
unter Federführung der MedUni Wien stattfindet.

"Bei der Vorsorge, egal ob Darmspiegelung oder Mammografie, werden
die ÖsterreicherInnen immer besser und eigenverantwortlicher", sagt
Kornek. "Bei der Prävention durch den Lebenswandel leider nicht. Wir
sind bei den jungen RaucherInnen top und haben die jüngsten
Alkoholiker." Dabei könne nachweislich allein durch eine
15-prozentige Reduktion des Zigarettenkonsums und durch 30 Prozent
mehr Bewegung und gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse eine
deutlich verbesserte Prognose hinsichtlich einer möglichen späteren
Krebserkrankung gestellt werden.

Österreich bei Krebstherapie top

Wer in Österreich an Krebs erkrankt, darf sich in jedem Fall bestens
behandelt fühlen: "Bei der Krebstherapie sind wir wirklich top", so
Kornek. In Österreich leben durchschnittlich 61 Prozent der
KrebspatientInnen länger als fünf Jahre, nur Schweden mit 62 Prozent
ist europaweit in dieser Statistik besser. Das unterstreicht auch die
Top-Position, die sich die Onkologie in Österreich international
erarbeitet hat.

Auch dank des Comprehensive Cancer Centers, einer gemeinsamen
Einrichtung von AKH Wien und MedUni Wien. Hier werden alle mit
Krebserkrankungen befassten ÄrztInnen wie zum Beispiel
InternistInnen, ChirurgInnen, GynäkologInnen, oder OrthopädInnen und
WissenschafterInnen koordiniert. Das CCC ist außerdem Österreichs
nationales Referenzzentrum für Forschung, Lehre und Therapie bei
allen Formen von Krebserkrankungen. In 22 Tumorboards, die
fächerübergreifend am CCC stattfinden, werden jährlich fast 2.000
Fälle bis ins Detail diskutiert und das weitere Vorgehen der
ExpertInnen festgelegt. Damit ist die Behandlung auf höchstem Niveau
garantiert.

PatientInnentag beim ESMO-Kongress

Von 28. September bis 2. Oktober 2012 findet unter Federführung der
MedUni Wien und des Comprehensive Cancer Centers (CCC) der Kongress
der ESMO 2012, der European Society for Medical Oncology (ESMO) im
Austria Center statt. Weitere Infos: www.esmo.org.
Im Rahmen des Events gibt es im Austria Center Vienna zwei
PatientInnentage (Sa., 29.9., ab 14.15 Uhr; So., 30.9., ab 09.15
Uhr), an denen internationale Krebsspezialisten Vorträge zu
Themenbereichen wie PatientInnen-Rechte und -Pflichten,
personalisierte Medizin in der Krebstherapie, Herausforderungen in
der Patient-Arzt-Kommunikation, seltene Krebsformen oder der Zugang
zu klinischen Studien halten. Die Teilnahmegebühr beträgt 12 EUR.

Cancer School: Mehr wissen über Krebs

Wer sich noch genauer informieren möchte: Am Comprehensive Cancer
Center der MedUni Wien gibt es für Erkrankte, Angehörige,
Interessierte und Personen, die beruflich mit Krebs zu tun haben, die
Cancer School. Dort kann man in Basis- oder Aufbaukursen sowie
Exkursionen mehr zum Thema Krebs lernen - von grundlegenden
Therapiestrategien über die Früherkennung und Nachsorge bis hin zur
Grundlagen- und klinischen Krebs-Forschung. Infos:
www.cancerschool.at

admin

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Ausnahmsweise "Fremdgehen"
« Antwort #7 am: 03. März 2013, 11:49 »
y3dg0z




Ausnahmsweise "Fremdgehen" ....... in die Samstag-Krone-Beilage "Gesund+Familie":

S. 2 linke Spalte (Dr. Exel, "Frauen-Lungenkrebs durch Tabakrauch bald mehr als Brustkrebs"; Anm.: auch BK. ensteht immer öfter durch Zigarettenrauchen! www.krebsforum.at),

S. 4 linke Spalte (Termin 7.3.13, auch im www.krebsforum.at),

S. 20 linke Spalte (Prof. Gaiger, "Bin ich Schuld an meinem Krebs?"),

S. 21. rechte Spalte (Korosek, Anm.: "Niemand kontrolliert die Todesdroge Tabak in Lokalen oder Tanzclubs ff.").

Ausnahmsweise "Fremdgehen", Kärnten wählt!
LH.Stv. Kaiser hat sich bereits mehrfach für mehr Nichtraucherschutz und Kontrollen stark gemacht. Der bisherige LH. noch nie! Warum?


Dieser Kommentar ist zu diesem Artikel:

http://www.kleinezeitung.at/kaernten/wolfsberg/wolfsberg/3258368/ein-verbot-jeder-ignoriert.story
« Letzte Änderung: 03. März 2013, 11:57 von admin »

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Re: Krebs durch ...........
« Antwort #8 am: 13. März 2021, 19:00 »
9655



Was ist Tumorbiologie?

Krebs entsteht durch Mutation des Erbgutes in Zellen und umfasst eine Vielzahl von Krankheiten unterschiedlicher Organe. Krebszellen entgehen der natürlichen Nachbarschaftskontrolle in Zellverbänden und Organen, teilen sich unkontrolliert, entkommen dem natürlichen Zelltod (Apoptose), beschaffen sich unabhängige Nährstoffversorgung (Angiogenese), entgehen der Kontrolle des Immunsystems, sowie gelangen über das Blut- und Lymphsystem zu entfernten Zielorganen, um dort neue Tochtergeschwülste zu bilden (Metastasierung).

Diese vielfältigen Eigenschaften werden durch Gene vermittelt, die sonst nur während der frühen Embryogenese aktiv sind. Somit rekapitulieren häufig Tumorzellen Charakteristika von Embryonalzellen. Zur Erforschung der Ursachen und Bekämpfung der Krebsentstehung sind Kenntnisse in verschiedenen biomedizinischen Disziplinen erforderlich wie Genetik, Wachstum- und Zelldifferenzierungskontrolle, Apoptose und Angiogenese sowie Immun- und Entwicklungsbiologie. Diese Themen, sofern sie sich mit dem Krebsgeschehen beschäftigen, sind Gegenstand der Tumorbiologie.

http://www.iko-web.org/13tumo.html