Autor Thema: Parkinson  (Gelesen 6060 mal)

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Dietmar E.

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Parkinson
« am: 22. Mai 2008, 08:56 »
Wie bei Parkinson ein Schutzfaktor für Nervenzellen ausfällt

München – Krankhafte Veränderungen im sogenannten Parkin-Gen führen dazu, dass sich in Nervenzellen entweder unlösliche Parkin-Aggregate bilden oder das Protein Parkin vorzeitig abgebaut wird. Parkin selbst ist ein wichtiger zellulärer Schutzfaktor, der das Absterben von Nervenzellen verhindern kann.

Das berichtet eine Arbeitsgruppe um Konstanze Winklhofer am Lehrstuhl für Stoffwechselbiochemie von Christian Haass an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München. Die Schutzwirkung von Parkin konnten die Forscher bereits in früheren Arbeiten nachweisen. Über die Folgen von krankhaften Veränderungen im Parkin-Gen berichtet die Arbeitsgruppe nun im Journal of Biological Chemistry (2008; 283: 13771 – 13779).

Die Parkinson-Erkrankung tritt in der Regel nach dem 50. Lebensjahr und sporadisch auf. Bestimmte Varianten des Leidens erscheinen aber gehäuft in Familien und treffen die Patienten dann oft schon in jungen Jahren. Alleine in Deutschland gibt es rund 400.000 Parkinson-Patienten. Bei den Betroffenen sterben in einem Bereich des Mittelhirns, der Substantia nigra, aus bislang ungeklärter Ursache Neuronen ab, die Dopamin produzieren.

Ohne diesen Botenstoff werden manche Bereiche des Gehirns aber nur noch eingeschränkt aktiviert, und die ersten Symptome der Erkrankung treten auf. Zu diesem Zeitpunkt sind bereits zwei Drittel der betroffenen Neuronen untergegangen. Den familiären Varianten der Parkinson-Erkrankung liegen Mutationen in bestimmten Genen zugrunde, aber auch bei sporadischen Fällen können genetische Ursachen eine Rolle spielen.

„Fünf Gene wurden bereits eindeutig mit der Parkinson-Erkrankung in Zusammenhang gebracht, und Parkin ist eines davon. Von diesem Gen sind mehr als 100 verschiedene Veränderungen mit negativer Auswirkung bekannt”, hieß es aus der Arbeitsgruppe. Besonders wichtig sei die dreidimensionale Struktur des Moleküls. Dazu müssten sich die Untereinheiten nach der Synthese korrekt falten. Kommt es bei diesem Prozess zu Fehlern, können schwerwiegende Erkrankungen wie etwa die Parkinson-Krankheit resultieren.

„Unsere Vorarbeiten haben gezeigt, dass die Fehlfaltung von Parkin eine wesentliche Ursache der Inaktivierung dieses Proteins ist“, so Winklhofer. Außerdem sei bekannt, dass viele Fälle der erblichen Parkinson-Erkrankung durch Veränderungen im Parkin-Gen ausgelöst würden, dem damit besondere Bedeutung zukomme. Aber auch im Gehirn von Patienten mit sporadischer Parkinson-Erkrankung konnte bereits missgefaltetes Parkin nachgewiesen werden.

Laut Winklhofer kann die Missfaltung von Parkin zwei unterschiedliche Konsequenzen haben: Zum einen die Aggregation von unlöslichem Parkin, zum anderen dessen Destabilisierung und beschleunigten Abbau. Beides bewirke, dass Parkin seine Funktion verliere. „Eine interessante Frage ist, warum gerade Dopamin-produzierende Nervenzellen besonders anfällig sind gegenüber einer Inaktivierung von Parkin. Wir werden dies noch genauer untersuchen”, hieß es aus der Gruppe.

hil/aerzteblatt.de
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Gitti

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Parkinson, nach Krebserkrankung?
« Antwort #1 am: 02. August 2012, 23:31 »

Hier einige Links:

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Parkinson Schweiz: Vererbung
www.parkinson.ch/index.php?id=167
Es heisst, Parkinson sei nicht vererbbar. Mein Vater hatte Parkinson, und nun leiden zwei seiner drei Kinder, darunter ich (75), auch an Parkinson. Was heisst ...
Parkinson-Zentrum - Erblichkeit
www.parkinson.de/index.php?id=erblichkeit
Was ist Parkinson ... Die Häufigkeit des idiopathischen Parkinson-Syndroms (Morbus Parkinson) ... Genetisch bedeutet hier aber nicht unbedingt „vererbbar“.
Vererbung Parkinson - Parkinson-Web-Forum
https://www.parkinson-web.de/forum/posts/list/3690.page
10 Beiträge - 5 Autoren - 28. Dez. 2008
Hallo, seit dem Weihnachtsfest bei dem ich totalen Verfall wegen Parkinson meines Vaters gesehen habe, beschäftigt es mich sehr, ob MP ...
Vererbung?‎ - 6 Beiträge - 20. Febr. 2012
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Vererbung‎ - 2 Beiträge - 10. Febr. 2006
Fragen zu Vererbung und Medikametation‎ - 3 Beiträge - 31. Jan. 2004
Weitere Ergebnisse von parkinson-web.de »
Ist Parkinson vererbbar? (Vererbung, Ursachen)
www.gesundheitsfrage.net/frage/ist-parkinson-vererbbar - Deutschland
1 Antwort - 11. Jan. 2010
Top-Antwort: Die Ursache von Parkinson (Morbus Parkinson) ist bei etwa 80 Prozent der Fälle unbekannt (= idiopathisch). In diesen Fällen spricht man ...
Parkinsongenetik - Vorsorge durch Früherkennung
www.innovations-report.de/html/berichte/medizin.../bericht-4166.ht...
24. Juli 2001 – Eine weitere Parkinsonform wird autosomal rezessiv vererbt - beide Eltern tragen je eine veränderte Erbanlage im so genannten Parkin-Gen, ...
[PDF]
Parkinsongenetik: Schutz und Vorsorge im Blick
www.ruhr-uni-bochum.de/rubin/medrubin/pdf/seite30-33.pdf
Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat - Schnellansicht
bus Parkinson autosomal domi- nant vererbt, d.h. 50 Prozent der. Nachkommen eines Parkinson-Pa- tienten sind wiederum von der. Erkrankung betroffen.
Parkinsonberatung - Forum :: Thema anzeigen - Vererbung von Parkinson
www.parkinsonberatung.at/forum/viewtopic.php?p=7931&sid...
2 Beiträge - 2 Autoren - 27. März
Ich habe gelesen, dass bei Morbus Parkinson 13 Gene beschädigt sein können. Wenn dem so ist, stellt sich mir die Frage der Vererblichkeit ...
Parkinson: Mögliche Ursachen und Vererbung - Gesundheit ...
www.hilfreich.de › Gesundheit › Krankheiten
Im Grunde wird Parkinson in zwei Varianten eingeteilt. Das familiären und dem idiopathischen Parkinson. Ursachen für diese Krankheit können unter anderem ...
Morbus Parkinson - Eine Krankheit mit dem Potential zur - Med-Kolleg
www.med-kolleg.de/magazin/parkinson-0806081.html
8. Juni 2008 – Die restlichen 20 Prozent verteilen sich auf das Familiäre Parkinson-Syndrom, mit einer strengen Vererbung und auf das Sekundäre ...
Ataxie.de - Multisystematrophie (MSA)
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Episodische Ataxien • An das Geschlecht gebundene Vererbung ... schwer von der idiopathischer Parkinson-Krankheit und degenerativen Ataxie-Erkrankungen ...
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Welt-Parkinson-Tag
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Morbus Parkinson beginnt schleichend - Morbus Parkinson ...
derstandard.at › ... › Krankheit › Neurologie › Morbus Parkinson
10. Apr. 2012 – April ist Welt-Parkinson-Tag. "Beweglich bleiben trotz Parkinson" lautet das Motto einer Veranstaltung am 15. April, zu der der Dachverband ...
Welt-Parkinson-Tag am 11. April 2012
www.dgn.org/pressemitteilungen/welt-parkinson-tag.html
29. März 2012 – April ist Welt-Parkinson-Tag, der Auftakt zu zahlreichen Informationsveranstaltungen für Menschen mit der Parkinson-Erkrankung und ihre ...
Welt Parkinsontag 2012 - Parkinson Selbsthilfe Österreich
www.parkinson-sh.at/termine/termine.php?tid=278
Welt Parkinsontag 2012: Am 15. April 2012 in der "kleinen Orangerie" des Schlosses Schönbrunn. Sonntag, 15.04.2012. Der Weltparkinsontag der rund um den ...
11. April 2010: Welt-Parkinson-Tag | Welldone Werbeagentur GmbH ...
www.ots.at/presseaussendung/.../11-april-2010-welt-parkinson-tag
11. Apr. 2010 – Der 11. April steht seit Jahren im Zeichen der Krankheit und auch in Österreich wird anlässlich des Welt-Parkinson-Tages vor der Kulisse des ...
Welt-Parkinson-Tag 2013 - 11.04.2013
www.kleiner-kalender.de/event/welt-parkinson-tag/4758-welt.html
11. Apr 2013 - Welt
Dieser Aktionstag wurde im Jahr 1997 eingeführt durch die European Parkinsons Disease Association am Geburtstag von James Parkinson.
Welt-Parkinson-Tag: Informationsdefizit als Problem « DiePresse.com
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8. Apr. 2010 – Rund 20.000 Menschen leiden in Österreich an Morbus Parkinson, eine der weltweit häufigsten neurologischen Erkrankungen. Am 11.
Spektrum: Welt-Parkinson-Tag: Psychische Begleiterkrankungen ...
www.deutsche-apotheker-zeitung.de/spektrum/news/.../6974.html
11. Apr. 2012 – Berlin - Der heutige Welt-Parkinson-Tag bildet den Auftakt für deutschlandweite Informationsveranstaltungen für Erkrankte und deren ...
Am 11. April ist der Welt-Parkinson-Tag
www.apotheker.or.at/.../agentEmergency!OpenAgent&p=...
Rund 20.000 Menschen leiden in Österreich an Morbus Parkinson, einer der weltweit häufigsten neurologischen Erkrankungen. Auch heuer findet am 11.
Welt-Parkinson-Tag 2012 | Chemiereport
www.chemiereport.at/welt-parkinson-tag-2012
11. Apr. 2012 – Anlässlich des Welt-Parkinson-Tags wird diese häufiger werdende, aber bislang nicht kausal behandelbare Krankheitsgruppe durch ...
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www.msdstudien.at
Parkinson Studie
In Österreich wird eine Forschungsstudie durchgeführt,
in der die Sicherheit und Wirksamkeit eines Prüfmedikaments in gemeinsamer Anwendung mit Levodopa (L-Dopa) für Patienten mit mäßiger bis schwerer Parkinson-Krankheit getestet wird.
Sie oder der Mensch in Ihrer Obhut können unter Umständen an dieser Studie teilnehmen, wenn Sie:
30-85 Jahre alt sind, seit 1 Jahr oder länger Levodopa (L-Dopa)-Medikamente für die Parkinson-Krankheit einnehmen, motorische Schwankungen (Medikamenten-Off-Zeitraum) mindestens während des letzten Monats mit oder ohne ruckartige Bewegungen der Arme und/oder der Kopfs (Dyskinesie) erlitten haben
Kontaktieren Sie heute noch den Studienarzt: www.msdstudien.at
Parkinson StudieWas ist die Parkinson-Krankheit?Wer kommt für diese klinische Forschungsstudie in Frage?Was wird von Studienteilnehmern erwartet?Wo wird die Studie durchgeführt?

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Am 11. April ist der Welt-Parkinson-Tag  Neben der Therapie ist für den Patienten das soziale Umfeld von großer Bedeutung 
 
 Rund 20.000 Menschen leiden in Österreich an Morbus Parkinson, einer der weltweit häufigsten neurologischen Erkrankungen. Auch heuer findet am 11. April wieder der Welt-Parkinson-Tag statt.

Veranstaltungen zum Welt-Parkinson-Tag
Die Patientenorganisation Parkinson Selbsthilfe Österreich Dachverband organisiert in diesem Jahr wieder gemeinsam mit der Österreichischen Parkinson Gesellschaft den Weltparkinsontag 2012. Diese Veranstaltung wird am 15. April 2012 in der Kleinen Orangerie des Schlosses Schönbrunn stattfinden. Mehr darüber...

Erster Österreichischer Patientenbericht Parkinson
Parkinson ist eine langsam fortschreitende neurologische Erkrankung, die bei ungefähr einem Prozent der über 60-Jährigen eintritt, wobei Männer häufiger betroffen sind als Frauen. Die Krankheit beginnt bei einem Großteil der Patienten nach dem 50. Lebensjahr: www.patientenbericht.at/parkinson.html

Die Rolle der ApothekerInnen bei der Betreuung von Parkinsonpatienten: Optimale Arzneimittel-Einnahme besonders wichtig
    Die Parkinson-Krankheit wurde nach dem englischen Arzt Dr. James Parkinson benannt, der die Symptome der Erkrankung erstmals klar und ausführlich beschrieben hat. Seit den Neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts wird Parkinsons Geburtstag weltweit als Parkinson-Aktionstag begangen.

Sir James Parkinson (11. April 1755 - 21. Dezember 1824), Arzt, Apotheker und Paläontologe in London, war der Sohn des Apothekers und Chirurgen John Parkinson, studierte von 1776 bis 1784 Medizin im London Hospital und übernahm 1784 die Praxis seines Vaters. 1799 veröffentlichte er unter dem Titel Chemical Pocket-Book ein Kompendium der Chemie. Seine bekannteste Veröffentlichtung aber ist die Arbeit "An Essay on the Shaking Palsy "von 1817, in der Parkinson erstmals die Symptome der später nach ihm benannten neurologischen Erkrankung beschreibt. Parkinson selbst bezeichnete sie wegen des bei vielen Patienten auffälligen Ruhetremors als „Schüttellähmung“ (Paralysis agitans). Der Ausdruck „Parkinson-Krankheit“ (auch „Parkinson-Syndrom“, „Morbus Parkinson“ oder „Parkinsonismus“) wurde vermutlich zum ersten Mal im Jahr 1884 von dem französischen Psychiater Jean-Martin Charcot (1825-1893) benutzt. Neben seiner medizinischen Arbeit betätigte sich Parkinson auch als Geologe und Paläontologe: Er baute eine umfangreiche Mineralien- und Fossiliensammlung auf und veröffentlichte ein dreibändiges Werk mit dem Titel "Organic Remains of a Former World" sowie ein paläontologisches Lehrbuch mit dem Titel "Outlines of Orytology".

Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) leiden weltweit mehr als eine Milliarde Menschen an Erkrankungen des zentralen Nervensystems, davon mehr als 4 Millionen an Parkinson (Morbus Parkinson, Paralysis agitans oder Schüttellähmung genannt).

Der Morbus Parkinson ist eine Stammganglienerkrankung, die vor allem durch Bewegungsstörungen gekennzeichnet ist. In Österreich sind schätzungsweise 15.000 bis 20.000 meist ältere Menschen - mehr Männer als Frauen - an der PK erkrankt. Betroffen sind rund 1 Prozent der über 60jährigen. Es kommt aus meist unbekannter Ursache zu einem Dopaminmangel in einem bestimmten Gehirnbereich (Substantia nigra), selten sind Vorerkrankungen auslösend.
Typische Symptome sind Akinese (Bewegungsverlangsamung), Rigor (Muskelsteifheit) und Tremor (grobschlägiges Zittern in Ruhe). Daneben kann es zu depressiver Verstimmung, vegetativen Symptomen und Mimikverlust kommen.
Durchbruch in der Behandlung der Parkinson-Krankheit gelang Anfang der 60er Jahre mit der Entdeckung der krankheitsauslösenden Ursache – eines Mangels an Dopamin in einer bestimmten Hirnregion – durch den Wiener Pharmakologen O. Hornykiewicz.
Am 15. Dezember 1960 berichteten Herbert Ehringer und Oleh Hornykiewicz vom Pharmakologischen Institut der Universität Wien in der "Klinischen Wochenschrift" über eine sehr bedeutsame Entdeckung im Gehirn verstorbener Patienten: "Bei insgesamt sechs Fällen von Morbus Parkinson . . . war der Dopamingehalt des Neostriatums hochgradig vermindert."
Der Vorstand der Neurologischen Abteilung des Lainzer Krankenhauses, Primarius Walter Birkmayer, und Hornykiewicz fanden eine Lösung, um dem Gehirn trotzdem das fehlende Dopamin zuzuführen: Sie verabreichten PK-Patienten L-Dioxyphenylalanin, abgekürzt L-Dopa, eine Vorstufe von Dopamin, die im Gehirn in Dopamin umgewandelt wird. Am 10. November 1961 schrieben sie in der "Wiener klinischen Wochenschrift": "Der Effekt einer einmaligen intravenösen L-DOPA-Gabe beim Parkinson-Syndrom bestand, kurz gesagt, vor allem in der gänzlichen Aufhebung bzw. wesentlichen Verringerung der Akinese. Patienten, die sich aus dem Liegen nicht aufsetzen, aus dem Sitzen nicht aufstehen, vom Stehen nicht zum Gehen starten konnten, brachten diese Leistungen nach L-DOPA-Gaben leicht zustande. Sie gingen mit normalen Mitbewegungen, konnten sogar laufen und springen . . . “
Damit Levodopa nicht vorzeitig, noch bevor es im Gehirn ist, im Körper abgebaut wird, wird es mit einem dies verhindernden Hemmstoff - Benserazid oder Carbidopa - in fester Kombination in Tablettenform verabreicht. Dadurch werden geringere Mengen benötigt und auch die Nebenwirkungen sind geringer. (Diese wichtige Entdeckung wurde 1966 von Birkmayer und Maria Mentasti in Wien gemacht.)
Heute stehen neben der Dopamin-Therapie weitere hochselektive Medikamente zur Behandlung dieser Erkrankung zur Verfügung. Durch sie wurde die Lebenserwartung für Parkinsonpatienten praktisch normalisiert.
Lesen Sie auch: Optimale Arzneimittel-Einnahme besonders bedeutend
Neben der Therapie ist für den Patienten das soziale Umfeld von großer Bedeutung, da mit Fortschreiten der Erkrankung eine zunehmende körperliche und geistige Behinderung erfolgt und im Zusammenhang damit ein fortschreitender sozialer Rückzug. Der Beziehungs-Trias "Therapie–Patient–Angehöriger" kommt größte Bedeutung für das Wohlbefinden der Patienten zu. Hier können also Arzt und Apotheker die Behandlung entscheidend unterstützen. Zusätzliche Tipps und Hilfsmittel können sehr wichtig sein, z.B.: Der Parkinsonkranke braucht zu allem mehr Zeit, auch beim Essen. Damit dieses nicht kalt wird, ist ein Warmhalteteller zu nehmen. Durch Tremor und Steifigkeit der Finger hat er Mühe, das Essbesteck zu halten. Das gelingt besser, wenn die Griffe mit Knetmasse verstärkt und griffsicherer gemacht werden. Das Brot ist in Stücke zu schneiden. Auf eine ausreichende Trinkmenge ist in jedem Fall zu achten, da der Antrieb zum Trinken vermindert sein kann. Eine Exsikkose führt bald zu einer generellen Verschlechterung des Krankheitszustandes. Zum Trinken können auch diverse Hilfsmittel angeboten werden, besondere Schwierigkeiten können beim Schlucken der Tabletten auftreten: hier gibt es Tipps in jeder Apotheke, nötigenfalls kann man auch auf lösliche Tabletten oder andere Arzneiformen ausweichen.
Ein wichtiger Aspekt ist die Auseinandersetzung mit der Krankheit, die Bereitschaft, mit der Krankheit zu leben. Dabei helfen ihm kompetente Aufklärung und Beratung, hier leisten die Parkinson-Selbsthilfegruppen hervorragende Arbeit.
Das Kernstück der Behandlung bildet nach wie vor die medikamentöse Therapie. Sie kann aber durch andere Therapien ergänzt werden, dazu zählen Bewegungstherapie, Diätberatung, kognitives Training, Sexual- und Inkontinenzberatung sowie, ganz wesentlich, die Angehörigenbetreuung, Informationen dazu erhalten Betroffene in den Selbsthilfegruppen.
Link zur Parkinson-Selbsthilfe Österreich: www.parkinson-sh.at/


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Auf www.google.at eingeben: Parkinson oder Demenz?


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http://derstandard.at/1342947854463/Schluessel-fuer-Parkinson-und-Alzheimer-entdeckt-Grazer-Forscher-Uni-Graz  Schlüssel für Parkinson und Alzheimer entdeckt, 27. Juli 2012, 14:40
Grazer Forscher: Körpereigenes Protein SERF setzt schädlichen Prozess der amyloiden Aggregation in Gang

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Parkinson und Demenz sind im Grunde zwei unterschiedliche Erkrankungen. Etwa 40 Prozent der Parkinson-Patienten verlieren im Laufe der Jahre aber nicht ...
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Eine echte Demenz stellt eine vermutliche Verlaufsform des idiopathischen Parkinson-Syndroms dar, die Lewy-Körperchen-Demenz. Die psychischen ...
•  [PDF]
Symptomatik, Diagnostik und Therapie - parkinsonberatung.at
www.parkinsonberatung.at/pdf/parkinsondemenz.pdf
Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat - Schnellansicht
heute knapp 100.000 Österreicher an einer Demenz leiden, wird diese Zahl bis zum Jahr 2050 auf ... Der M. Parkinson ist, nach ... krankung zu einer Demenz.
•  Parkinson-Krankheit (Morbus Parkinson) | NetDoktor.at
www.netdoktor.at/krankheiten/fakta/parkinsonkrankheit.htm
Der Morbus Parkinson ist eine langsam fortschreitende, degenerative ... Demenz (Parkinson-Demenz); Depression, oft schon am Beginn der Erkrankung ...
•  Parkinson-Demenz - YouTube



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Weitere Videos für Parkinson oder Demenz? »
•  [PDF]
Definition, Diagnose und Management der Parkinson-Demenz ...
www.sanp.ch/pdf/2007/2007-04/2007-04-005.PDF
Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat - Schnellansicht
von B Tettenborni - 2007 - Zitiert durch: 4 - Ähnliche Artikel
werden kann. Schlüsselwörter: Parkinson-Demenz; Demenz ... Die Diagnose der Parkinson-Demenz stellt ... Präsentation der Parkinson-Demenz von derjeni- ...
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28. Juni 2012 – Bei der Parkinson-Demenz ist der Zusammenhang umgekehrt. Beide Erkrankungen werden durch krankhafte Eiweißeinlagerung in den ...
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www.alzheimer.de/.../weiteredemenzformen/parkinsondemenz.html
Ursache für die Parkinson-Demenz ist – ähnlich wie bei Alzheimer – ein Mangel des Botenstoffs Acetylcholin. Dadurch wird die Signalübertragung im Gehirn ...
derStandard.at‎ - vor 6 Tagen
Gefangen in geistiger Demenz, festgefahren zwischen Muskelzittern und Bewegungslosigkeit: Morbus Alzheimer und Morbus Parkinson ...

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Video der Pressekonferenz zum Wiener Parkinsontag,
zu sehen auf:
http://www.youtube.com/watch?v=3iE9iwXxB_s
Veröffentlicht am 23.04.2012
Der Weltparkinsontag

der rund um den 11. April -- Geburtstag von Sir James Parkinson - gefeiert wird, nähert sich mit Riesenschritten. Auch wir wollen Ihnen wieder einen angenehmen und interessanten Tag bieten. Die Veranstaltung wird am 15. April 2012 wieder in der „Kleinen Orangerie" des Schlosses Schönbrunn stattfinden. Im letzten Jahr konnten wir an die 450 Teilnehmer begrüßen und wir hoffen, dass Sie auch in diesem Jahr zahlreich unserer Einladung Folge leisten werden.

Die Patientenorganisation Parkinson Selbsthilfe Österreich Dachverband hat versucht, wieder ein lehrreiches Programm zusammenzustellen. Sicher können Sie bereits Gehörtes vertiefen bzw. neue Erkenntnisse über Morbus Parkinson und seine Auswirkungen gewinnen sowie neue Forschungsergebnisse erfahren.

Diese Veranstaltung ist natürlich nicht nur für an Parkinson erkrankte Personen gedacht; es sind auch Angehörige, Pflegepersonen und Interessierte herzlich willkommen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen einen schönen und für Sie angenehmen Tag in einer historisch bedeutungsvollen Umgebung!

« Letzte Änderung: 03. August 2012, 00:24 von Gitti »