Autor Thema: Kinder, Jugendliche  (Gelesen 3919 mal)

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Evi

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Kinder, Jugendliche
« am: 27. Mai 2008, 00:16 »
ADHS-Therapie:
Lebensmittelzusätze nicht außer Acht lassen!

26.05.08 - Bei einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) sollte der Verzicht auf Farb- und Konservierungsstoffe in der Ernährung zur Standard-Therapie werden, fordert Prof. Andrew Kemp von der University of Sydney in einem Editorial im British Medical Journal.

Achtung auf: Süßigkeiten, Fruchtgummi, Bonbon, Bonbons, Lebensmittel, Farbstoff, Zucker, Zusatzstoffe, Ernährung

Eine Studie aus dem letzten Jahr wies Auswirkungen von Lebensmittelzusätzen auf das Verhalten von Kindern nach. Die eingesetzte Dosis entsprach der Menge, die sich schon in 56g Süßigkeiten fand. Foto: stock.xchng

Diverse Studien lieferten Hinweise, dass Zusatzstoffe in Lebensmitteln in Zusammenhang mit ADHS stehen, berichtet Kemp. Dennoch werde dieser Aspekt in der Therapie noch unzureichend berücksichtigt.

Für den Nutzen von Verhaltenstherapie bei ADHS lägen hingegen kaum wissenschaftliche Beweise vor, dennoch werde sie als adäquate Behandlung angesehen. Die Wirkung von Ernährungsänderungen sei besser nachgewiesen, werde jedoch seltener in die Therapie miteinbezogen.

Eine Studie aus dem Jahr 2007 konnte zeigen, dass gesunde Kinder, die nicht an ADHS litten, durch den Verzehr von bestimmten Lebensmittelfarbstoffen und dem Konservierungsstoff Natriumbenzoat ein signifikant hyperaktiveres Verhalten an den Tag legten.
EFSA sieht zu wenig eindeutige Nachweise

Angesichts dieser Ergebnisse beschäftigte sich auch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) mit den Zusatzstoffen. Für ihr Gutachten zog sie 22 Studien aus dem Zeitraum von 1975 bis 1994 sowie zwei Meta-Analysen heran.

Obwohl sich in 16 dieser Untersuchungen zumindest leichte Auswirkungen auf das Verhalten von Kindern zeigten, befand die Behörde die Daten nicht aussagekräftig genug, um die Werte der zulässig täglichen Aufnahmemenge zu ändern.

ADHS habe verschiedene soziale und biologische Ursachen. Der Fokus auf Zusatzstoffe könne von ablenken, dass die Kinder einer adäquaten Behandlung bedürfen, lautete die Argumentation damals. Dies sei kein jedoch kein Grund, die sich verdichtenden Hinweise auf ernährungsbedingte Einflüsse zu ignorieren, entgegnet Kemp.

In der Ernährung auf Farb- und Zusatzstoffe zu verzichten, sei eine unbedenkliche Maßnahme, betont er, die standardmäßig in der ADHS-Therapie versucht werden sollte. Die Ernährungsumstellung sollte vom Arzt kontrolliert und evaluiert werden.

Mehr zum Thema:
Aktuelles Editorial im British Medical Journal
Gutachten der EFSA

fs / Quelle: British Medical Journal

Gitti

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Piercings können gesundheitliche Risiken nach sich ziehen
« Antwort #1 am: 17. Juni 2008, 11:10 »

Britische Wissenschaftler wiesen jüngst darauf hin, dass so genannte Bodypiercings mit großen gesundheitlichen Risiken
verbunden sind.

Zu diesem Schluss kamen die Forscher, nachdem sie eine Studie durchgeführt hatten, an der 10.500 Probanden teilnahmen. Obwohl
sich rund 80 Prozent der Studienteilnehmer entschieden hatten, den Körperschmuck bei  seriösen Anbietern stechen zu lassen,
klagte jedoch jeder vierte über nachträgliche Beschwerden, die direkt mit dem Piercing in Zusammenhang gebracht werden
konnten.
Meist kam es zu Schwellungen, Blutungen und Infektionen. Rund 15 Prozent der Probanden mussten sogar einen Arzt aufsuchen.

Um jedoch Missverständnisse zu vermeiden: mit „Body-Piercing“ ist das Durchstechen der Haut von Nase, Nabel,
Brustwarzen, Lippen etc. gemeint.

Ohrlöcher sind weitgehend ungefährlich. 

Jutta

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Bitte Mama, keine Spritze!
« Antwort #2 am: 21. Juli 2008, 16:40 »

21/07/08,12:00, Elsevier
Kühlen bewahrt vor Schmerzen beim Pieks

Kühlung kann die Venenpunktion bei Kindern annähernd schmerzfrei machen – das ist vielleicht in Notfallsituationen interessant…

Die Venenpunktion bei Kindern ist nicht immer einfach, da sich besonders kleinere Kinder aufgrund der mit der Punktion verbundenen Schmerzen manchmal tatkräftig wehren. Vor allem in Notfallsituationen bleibt vor der Venenpunktion oft keine Zeit für eine Lokalanästhesie. Möglicherweise könnte dann ein Kühlspray wirksam Schmerzen lindern und zudem die Erfolgsrate von Venenpunktionen und –kanülierungen erhöhen, lässt eine Studie von kanadischen Wissenschaftlern der Universität Ottawa vermuten.

Die Forscher legten bei insgesamt 80 sechs- bis zwölfjährigen Kindern eine Venenkanüle. Die Kinder erhielten vor der Punktion entweder ein Kälteaerosol zur Kühlung der Haut oder Plazebo.

Kinder, die das Kühlspray erhalten hatten, litten unter signifikant weniger Schmerzen bei der Punktion.
Zudem war ............ http://www.univadis.de/medical_and_more/de_DE_Praxisradar_Detail?articleItemId=9f040c6ad52bd27078c9346ae4c1c3fd