Autor Thema: Omega 3 bzw. das "neue" Krill Öl  (Gelesen 12772 mal)

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Josef

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Omega 3 bzw. das "neue" Krill Öl
« am: 31. Mai 2008, 12:33 »

Hallo,
Omega 3 ist nichts Neues,
aber wer weiß mehr über das Krillöl?
Recht interessant finde ich die (gewesene) Diskussion unter http://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?t=2490
mit dem Link zu http://www.netzwerk-gesundheit.at/wiki/Krill-Oel_%28mit_div._Studien%29
Wer nimmt das Krillöl bereits und wo kann man ein gutes Produkt von einer seriösen Firmas preiswert beziehen? Ja, viel
Frage in einem Satz, aber ...........
Josef
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

Evi

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Omega 3
« Antwort #1 am: 31. Juli 2008, 18:44 »

Verzehr von Fisch erhöht die Fitness / Reader's Digest erklärt, warum Omega-3-Fettsäuren so wichtig für den Körper sind

   Wien (ots) - Wer gesund leben will, sollte  nicht  nur  etwas
Sport treiben, er muss sich auch bewusst ernähren. Dabei  werden  die
so genanten Omega-3-Fettsäuren  immer  wichtiger.  Sie  schützen  das
Herz, senken den Blutdruck, mindern die  Gefahr  von  Schlaganfällen,
hemmen die Verkalkung der Arterien, stärken Gedächtnis  und  Muskeln,
senken das Risiko von Brust-,  Darm-  und  Prostatakrebs  und  wirken
sich obendrein auch positiv aus bei Leiden  wie  Diabetes,  Alzheimer
und rheumatischen Erkrankungen. Das Magazin  Reader's  Digest  widmet
dem  Thema  deshalb  in  seiner  August-Ausgabe  einen  ausführlichen
Artikel und erklärt, warum diese Fettsäuren so wichtig  sind  und  in
welchen Lebensmitteln sie besonders intensiv vorhanden sind.

   Grundsätzlich gilt: Während der Körper den täglichen Bedarf an
Omega-6-Fettsäuren zumeist über Getreide gut abdeckt, hat er  im 
Regelfall einen Mangel an Omega-3, zumal er diese essentiellen
Fettsäuren  auch nicht selbst herstellen  kann.  Die  Aufnahme  muss
also  durch  die Nahrung geschehen, und da steht der Fisch an
oberster Stelle.  Bester Lieferant von  Omega-3-Fettsäuren  ist  der
Thunfisch,  gefolgt  vom Hering und dem Lachs. Aber  auch  Makrelen 
und  eingelegte  Sardinen sind wichtige Lieferanten.

   Neben  diesen   tierischen   Quellen   gibt   es   auch   
pflanzliche Ernährungsmittel,  die  reich  an   diesen   mehrfach   
ungesättigten Fettsäuren  sind.  Angefangen  beim  Leinöl  über  die
Walnüsse  und Leinsamen bis zu Grünkohl und einzelnen Käsesorten wie
dem Gouda.

   Die Bedeutung des Stoffs ist  vielen  Menschen  aber  offenbar 
nicht bewusst. 
Nach ............ http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20080729_OTS0054&mabo=1

   Und klar ist: Weder Gesichtscremes noch Shampoos  enthalten 
Omega-3, wie das in der Werbung immer wieder behauptet  wird.  "Es 
existieren keinerlei Beweise, dass derartige Produkte  sinnvoll 
sind;  Omega-3-Fettsäuren  müssen  über  die  Nahrung  aufgenommen   
werden",   sagt Professor  Peter  McClellan  von  der  Medizinischen
Fakultät   der Universität Wollongong in Australien.

   Für weitere Informationen zu diesem Reader's Digest-Thema stehen 
wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die  August-Ausgabe  von  Reader's 
Digest Österreich ist ab sofort an zentralen Kiosken erhältlich.

   Pressemitteilung und Artikel zum Download:
   http://www.readersdigest.de .
   Auf Service für Journalisten klicken
   (Rubrik Magazin Reader's Digest)

Gitti

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Fisch-Konsum:

"Der regelmäßige Verzehr bestimmter Fischsorten schützt vor stummen Hirnläsionen und -infarkten (auch vor Gedächtnisverlust). Darauf weisen Forscher der Universität von Kuopio in Finnland in der aktuellen Ausgabe von „Neurology“ hin (2008;71: 439-446)...

Die Analyse der Aufnahmen und der Fragebögen ergab, dass Studienteilnehmer, die mindestens drei mal pro Woche Fisch aßen, im Vergleich zu den übrigen Probanden ein etwa 25 Prozent geringeres Risiko hatten, stumme Hirnläsionen zu entwickeln.
Zumindest gelte dieser Zusammenhang für gekochten oder gebackenen Thunfisch und andere Fischsorten mit einem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren.
Hierzu zählen
Lachs,
Makrelen,
Hering,
Sardinen und
Sardellen...“

J. K. Virtanen et al: Fish consumption and risk of subclinical brain abnormalities
on MRI in older adults. NEUROLOGY 2008; 71:439-446

Josef

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Omega 3 - Herz/Kreislauferkrankungen
« Antwort #3 am: 01. Oktober 2008, 22:40 »

Omega 3 Fettsäuren


Schon lange ist bekannt, dass der regelmäßige und ausreichende Verzehr von Omega-3 Fettsäuren sich positiv auf die Gesundheit auswirkt und insbesondere vor Herz-Kreislauferkrankungen Schutz bietet. Diese Wirkung beruht darauf, dass die entsprechenden Fettsäuren sowohl einen erhöhten Cholesterinspiegel, als auch einen zu hohen Blutdruck senken helfen.


Lesen Sie diesen interessanten Artikel:
www.zentrum-der-gesundheit.de/omega-3-fettsaeuren.html
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Carola-Elke

hilde

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Verdacht auf giftige Arsenverbindung im Fischöl
« Antwort #4 am: 08. November 2008, 12:19 »
07.11.2008
   
Erstmals wurde nachgewiesen, dass Fischöle in ihrer natürlichen Form hochkonzentriertes Arsen beinhalten. "Bisher nahm man an, dass Arsen im Fisch ungiftig ist. Doch nun wurde klar, dass diese Annahme zu wenig komplex ist", sagt Kevin Francesconi, Leiter der Arbeitsgruppe Umwelt- und Spurenanalytik an der Universität Graz. Bestätigt sich die Gefährlichkeit der entdeckten öllöslichen Arsenverbindungen in Fischölen, werden Fischölpräparate wohl aus dem Handel verschwinden müssen.

Fischöle stehen derzeit hoch im Kurs. Apotheken vertreiben sie als beliebte Nahrungsergänzungsmittel, da man den enthaltenen ungesättigten "Omega 3"-Fettsäuren nachsagt, dass sie Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen und schädliches Cholesterin senken. Das Arsen der Fischöle hielt man bisher für unbedenklich, da man annahm, dass es vom Körper nicht aufgenommen werde. Mit Hilfe der Massenspektrometrie gelang es Francesconi, im Fischöl öllösliche Arsenmoleküle nachzuweisen, die der Körper doch umwandelt.

Francesconi entdeckte die öllöslichen Arsenverbindungen 2005. Sie erzeugen beim Abbau dasselbe Produkt wie giftige Arsenverbindungen, die auch im Wasser vorkommen. Da jedoch bisher nicht bekannt ist, was genau Arsen giftig macht, sind Aussagen über die Gefährlichkeit der entdeckten Verbindungen noch verfrüht. Die Teikyo Universität in Japan untersucht derzeit in Zelltests die Wirkung der Substanzen auf den Körper. Francesconi rechnet damit, dass seine Kooperationspartner erste Ergebnisse in etwa sechs Monaten präsentieren werden. "Falls sich die toxische Wirkung bestätigt, werden die Fischölpräparate wohl aus dem Handel verschwinden müssen", deutet der Arsenspezialist mögliche Konsequenzen seiner Entdeckung an.

Lebertran, das vom Kabeljau gewonnen wird, sowie Öl der Lotte, einem weiteren Hochseefisch, sind die beiden von Francesconi untersuchten Fischöle. "In beiden fanden wir Konzentrationen der neu entdeckten Verbindung von rund zehn Milligramm pro Kilogramm", berichtet der Grazer Forscher. Das ist etwa zehnmal höher als die in Australien erlaubte Arsenmenge in Lebensmitteln und tausendmal höher als der von der Weltgesundheitsorganisation WHO festgesetzte Grenzwert für Wasser. Grenzwerte für Lebensmittel gibt es in den meisten Ländern aufgrund des geringen Fischkonsums bisher nicht. Francesconi hält die baldige Einführung solcher Grenzwerte in der EU für sehr wahrscheinlich, sollte sich die Arsenverbindung als gefährlich erweisen. Die vielen Erscheinungsformen von Arsen erforderten jedoch die Schaffung gleich mehrerer solcher Grenzwerte. (pte)

Richi

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Fischöl schützt vor Herztod
« Antwort #5 am: 09. Februar 2009, 01:26 »
05/02/09,12:00, Elsevier

Fischöl schützt vor Herztod

Fischöl wirkt sich auf die Sterberate bei kardialen Erkrankungen positiv aus…

Dass Fischöl das Herz schützt, ist keine Neuigkeit. Bei Eskimos kommt es aufgrund des hohen Fischkonsums kaum zu Todesfällen aufgrund von Herzerkrankungen. Experimentelle Studien ergaben eine Stabilisierung arteriosklerotischer Plaques durch Fischöl. Fischöl hat aber auch andere Auswirkungen auf den Stoffwechsel, etwa die Hemmung der Thrombozytenaggregation und Senkung des Trigylzeridspiegels. Hierzulande spielt Fischöl in der Sekundärprävention des Herzinfarkts eine Rolle.

Eine um 20 Prozent reduzierte Sterberate aufgrund kardialer Erkrankungen wiesen jetzt Hernando Leon vom EPICORE-Zentrum Edmonton in Kanada und seine Mitarbeiter bei Patienten mit Fischölkonsum nach. Die Forscher hatten zwölf Studien mit annähernd 33.000 Patienten analysiert.

http://www.univadis.de/medical_and_more/de_DE_Praxisradar_Detail?articleItemId=eb3ccec74027472a332034ac6157760b

Tanja

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Omega 3: Herz Kreislauf Risiko?
« Antwort #6 am: 19. März 2009, 12:08 »
Kardiologen halten an Diät mit ungesättigten Fettsäuren fest

Dallas – Die Sorge, dass Omega-6-Fettsäuren aufgrund einer pro-inflammatorischen Wirkung das Herz-Kreislauf-Risiko erhöhen, ist nach Ansicht europäischer und US-amerikanischer Kardiologen unberechtigt. Ein Science Advisory der American Heart Association in Circulation (2009; doi: 10.1161/CIRCULATIONAHA.108.191627) hält eine präventive Wirkung der ungesättigten Fettsäuren weiter für erwiesen.

Die Bedenken gegen Omega-6-Fettsäuren gründen sich vor allem auf theoretische Überlegungen. Linolensäure, mit einem Anteil von 85 bis 90 Prozent die wichtigste Omega-6-Fettsäure in der Diät, wird im Körper (über Zwischenschritte) in Arachidonsäure metabolisiert.

Arachidonsäure wiederum ist das Substrat für eine Reihe von Eikosanoiden, von denen einige pro-inflammatorische Wirkungen haben. Eine chronische Entzündungsreaktion im Körper wird heute aber als kardiovaskulärer Risikofaktor angesehen, sodass die alte Forderung, den Anteil der pflanzlichen Öle in der Nahrung zu steigern, kontraproduktiv sein könnte.

Ein solches Risiko ist allerdings in den epidemiologischen oder klinischen Studien, welche die Gruppe um William Harris von der Universität von Süddakota in Vermillion ausgewertet hat, nicht erkennbar.

Im Gegenteil: Die ökologischen Studien, Fall-Kontroll-Studien, prospektiven Kohortenstudien und einige randomisierter Studien stützen die derzeitigen Diätempfehlungen, die dazu raten, den Anteil von ungesättigten Fettsäuren an der Kalorienzufuhr auf 5 bis 10 Prozent zu heben.

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=35274

admin

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Omega 3 Fischöl ..........
« Antwort #7 am: 03. September 2010, 19:30 »
http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=100903027

Forscher knacken Geheimnis des Fischöls - Stimuliert Rezeptor gegen Diabetes und Entzündungen

Stockholm/Potsdam-Rehbrücke (pte/03.09.2010/17:00) -

Fischöl ist schon längere Zeit für seine gesundheitsfördernde Wirkung bekannt. So hemmt es etwa Entzündungen und wirkt Diabetes entgegen. Was die darin enthaltenen Omega-3-Fettsäuren dabei genau tun, konnten erst jetzt US-amerikanische und japanische Forscher in einem Experiment zeigen. In der Zeitschrift "Cell" berichten sie von einem speziellen Rezeptor namens "GRP120", der von Fettsäuren aktiviert wird. Er hemmt Entzündungen, die Fettzellen und weiße Blutkörperchen auslösen.

Reaktion auf Insulin repariert

Die Forscher ließen Versuchsmäuse durch eine Fettdiät an Gewicht zulegen, was in ihnen chronische Entzündungen auslöste und die Reaktion auf Insulin erschwerte. Das sind zugleich die besten Voraussetzungen für Diabetes Typ 2. Nachdem man ins Futter Omega-3-Fettsäuren mischte, gingen die Entzündungen zurück und die Tiere konnten wieder normal auf Insulin reagieren. Wiederholte man das Experiment mit Mäusen, die aufgrund einer Genmanipulation das Molekül GRP 120 nicht bilden konnten, verfehlte die Omega-3-Aufnahme ihre Wirkung.

Zweimal pro Woche ideal

Das Deutsche Instituts für Ernährungsforschung DIFE http://www.dife.de empfiehlt grundsätzlich die Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren. Achten sollte man dabei allerdings auf das richtige Verhältnis zu Omega-6-Fettsäuren. "Dieses betragt im Idealfall 1:5. Erreicht wird das in etwa beim Öl aus Walnuss oder Raps, jedoch auch bei bestimmten Fischen wie Heringe, Makrele oder Lachs. Aus gesundheitlicher Sicht wäre es günstig, davon zweimal pro Woche zu essen", erklärt DIFE-Sprecherin Gisela Olias gegenüber pressetext.

Beobachtungen von positiven Wirkungen des Wundermittels gibt es viele, beispielsweise bei schwangeren und stillenden Frauen, bei Alzheimer-Demenz oder auch psychischen Problemen. Viel dünner ist die Reihe der gesicherten wissenschaftlichen Daten. "Als sehr sicher gilt der günstige Effekt erst bei Bluthochdruck, bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und beim ischämischen Schlaganfall", so Olias.

Keine Wirkung nach Herzinfarkt

Manche der bisherigen Erwartungen kann Fischöl jedoch nicht erfüllen. So bleibt etwa nach einem Herzinfarkt trotz seiner regelmäßigen Einnahme die Zahl weiterer Herzinfarkte oder Herzbehandlungen gleich. Das haben niederländische Forscher soeben am europäischen Kardiologenkongress in Stockholm http://www.escardio.org berichtet. Erhoben wurde das bei einer fast einjährigen Untersuchung von 5.000 Herzinfarkt-Patienten, die zum Teil täglich Margarine mit 400 Gramm Omega-3-Fettsäuren verzehrten. Der Grund könnte darin liegen, dass alle Patienten gleichzeitig fettsenkende Statine einnahmen, vermuten die Forscher. (Ende)