Autor Thema: Diabetis Infos  (Gelesen 5648 mal)

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Evi

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Diabetis Infos
« am: 06. Juni 2008, 12:50 »
Diabetes-Klinik-Führer 50.000 Mal angefordert

Diabetes-Germany.com, das Online-Portal für Menschen mit Diabetes und an dieser Krankheit Interessierte, hat einen Klinikführer mit den Adressen von über 400 Kliniken in Deutschland erstellt.

Heute wurde die Broschüre zum 50.000igsten Mal angefordert. Die Redaktion des Online-Portals freut sich, dass die Broschüre als nützliches Hilfsmittel bei der Suche nach Fachkliniken für Diabetiker oder nach Kliniken mit spezialisierten Fachabteilungen so häufig genutzt wird.

Der Klinikführer nennt über 400 Kliniken für Menschen mit Diabetes und Kliniken mit spezialisierten Fachabteilungen für Diabetiker im gesamten Bundesgebiet und ist übersichtlich nach Postleitzahlen angeordnet. Betroffene können so bequem die Fachkliniken in ihrer Region recherchieren.

Die 40-seitige Broschüre bietet neben den Informationen zu den Fachkliniken zahlreiche weitere Services und kann kostenlos auf www.diabetes-germany.com angefordert werden.

Im laufenden Monat verlost Diabetes-Germany.com unter allen Lesern des kostenlosen Newsletters, die den Klinikführer bereits erhalten haben, einen 40-Zoll-LCD Fernseher.

Diabetes-Germany.com
Rosario Beteiligungen GmbH
Lindenweg 8
74915 Waibstadt
Internet: www.diabetes-germany.com
eMail: info@diabetes-germany.com

Diabetes-Germany.com ist das Online-Portal für Diabetiker und alle an der Volkskrankheit Diabetes Interessierten.

Josef

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Moderate Gewichtszunahme bei Typ-I-Diabetes mellitus vorteilhaft
« Antwort #1 am: 09. Juni 2008, 21:06 »

Montag, 9. Juni 2008

Pittsburgh – Übergewicht kann bei Menschen mit Typ-I-Diabetes mellitus Zeichen einer guten Stoffwechseleinstellung sein. Diese provokante These vertraten Epidemiologen auf der Jahrestagung der American Diabetes Association in San Francisco.

Die Pittsburgh Epidemiology of Diabetes Complications Study begleitet seit 1986 eine Gruppe von 655 Menschen, bei denen in den Jahren 1950 bis 1980 ein Typ-I-Diabetes mellitus diagnostiziert wurde, der bekanntlich meistens im Kinder- oder Jugendalter auftritt.

Inzwischen beträgt das Durchschnittsalter der Studienteilnehmer 44 Jahre. Dass bereits 147 Diabetiker gestorben sind, zeigt, dass die Lebenserwartung von Typ-I-Diabetikern weiterhin reduziert ist. Da bei den regelmäßigen Untersuchungen Körpergewicht und der Hüftumfang der Teilnehmer gemessen werden, konnte Trevor Orchard den Einfluss des Übergewichts auf die Mortalität untersuchen.

Überraschendes Ergebnis: Eine mäßige Zunahme des Körpergewichts ging nicht mit einem Anstieg der Sterblichkeit einher. Am höchsten war das Sterberisiko bei den untergewichtigen Diabetikern (BMI unter 20). Bei einem höheren Körpergewicht blieb der Einfluss des BMI auf die Sterblichkeit gering, auch bei Übergewichtigen. Erst ab einem BMI von 30, der eine morbide Adipositas anzeigt, stieg die Mortalität wieder an.

Und wenn in den Berechnungen der Hüftumfang berücksichtigt wurde, der ja ebenfalls ein Risikofaktor ist, hatten Diabetiker mit morbidem Übergewicht sogar ein niedrigeres Sterberisiko als normalgewichtige Diabetiker. Eine mäßige Gewichtszunahme könnte beim Typ-I-Diabetes mellitus durchaus Zeichen einer guten Stoffwechseleinstellung sein ........ http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32642
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

Gitti

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Mittelmeerdiät schützt gesunde Menschen vor Diabetes
« Antwort #2 am: 10. Juni 2008, 17:16 »

Eine Ernährungsweise im mediterranen Stil enthält reichlich Gemüse, Obst, Fisch und Olivenöl.

Eine Mittelmeerdiät mit einem hohen Anteil an Gemüse, Obst und Getreide und geringem Anteil an Fleisch kann einer großen spanischen Kohortenstudie, die am 30. Mai online im BMJ veröffentlicht wurde, zufolge das Risiko für Diabetes bei eingangs gesunden Menschen reduzieren.

Während einer Beobachtungszeit von im Median vier Jahren von mehr als 13.000 spanischen Hochschulabsolventen ohne Diabetes zu Studienbeginn stellten Forscher von der Universidad de Navarra in Pamplona fest, dass diejenigen, deren Ernährung zu Studienbeginn in hohem Maße einer mediterranen Kost entsprach, gegenüber denjenigen, deren Ernährungsweise auf dem neun Punkte umfassenden Ernährungsindex schlecht abschnitt, eine bereinigte Inzidenzratio von 0,17 für Typ-2-Diabetes aufwiesen. Diejenigen mit einem moderaten Indexwert hatten gegenüber denjenigen mit einem schlechten Wert eine bereinigte Inzidenzratio für Diabetes von 0,4.

Eine Mittelmeerdiät mit hohem Anteil an Gemüse, Obst, Getreide, Hülsenfrüchten, Fisch und Olivenöl und geringem Anteil an Fleisch hat sich in früheren Studien als vor einem Herztod schützend erwiesen. Sie wurde ebenfalls mit einer Reduktion der Diabetesinzidenz bei Patienten, die einen Myokardinfarkt überlebt haben, in Zusammenhang gebracht, bemerkten die Forscher.

"Zwei Studien haben gezeigt, dass natives Olivenöl vor Insulinresistenz und dem metabolischen Syndrom schützt", schrieben die Forscher unter der Leitung von Dr. Miguel Ángel Martínez-González, dem Leiter der Abteilung für präventive Medizin und öffentliche Gesundheit an der Universität.

"Neben dem Olivenöl ist die Einhaltung einer insgesamt mediterran geprägten Ernährungsweise mit geringeren Plasmakonzentrationen von Entzündungsmarkern und Markern einer endothelialen Dysfunktion verbunden. Diese Biomarker sind für das zukünftige Auftreten von Typ-2-Diabetes prädiktiv", schrieben die Forscher.

Die Forscher rekrutierten Hochschulabsolventen und examinierte Pflegekräfte, um an einer langfristigen prospektiven Kohortenstudie, die im Dezember 1999 begann, teilzunehmen. Von den registrierten Personen hatten 13.380 mindestens einen Fragebogen nach vier Jahren Follow-up ausgefüllt und zu Beginn angegeben, an keinen kardiovaskulären Erkrankungen oder Diabetes erkrankt zu sein (BMJ 2008 [Epub doi:10.1136/bmj.39561.501007.BE]).

Die Forscher bewerteten anhand eines Verzehrshäufigkeitsfragebogens mit 136 Punkten die Ernährungsgewohnheiten der registrierten Personen. Die Einhaltung der Diät basierte auf einem Auswertungssystem, bei dem ein Punkt für jedes protektive Lebensmittel, das oberhalb des Medians konsumiert, und ein Punkt für jedes nicht-protektive Lebensmittel, das unterhalb des Medians konsumiert wurde, vergeben wurde, erklärten die Forscher. Hohe Ergebnisse waren solche zwischen 7 und 9 und moderate Ergebnisse waren solche zwischen 3 und 6.

Zu Beginn hatten jene mit den höchsten Ergebnissen auch den höchsten Body-Mass-Index, den größten prozentualen Anteil einer familären Vorgeschichte von Diabetes und den größten prozentualen Anteil von Familienmitgliedern mit Hypertonie, sagten die Forscher.

Während des vierjährigen Beobachtungszeitraums gab es 33 bestätigte Fälle von neu aufgetretenem Diabetes in 58.918 Personenjahren, so die Forscher. Die unbereinigten kumulativen Inzidenzraten betrugen 0,4 Prozent in der Gruppe mit niedrigem Ergebnis, 0,23 Prozent in der Gruppe mit moderatem Ergebnis und 0,13 Prozent in der Gruppe mit einem hohen Ergebnis, sagten die Forscher.

Die geringe Anzahl der Fälle von Diabetes könnte .......... http://www.univadis.de/medical_and_more/de_DE_News_Article_Medical?profileAOI=4&profileAOIName=Diabetologie&articleItemId=2f9182aec5fc0a8386b5188c931a3f61

Jutta

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Diabetes: Viele schaffen es lange ohne Insulin
« Antwort #3 am: 16. Juni 2008, 20:03 »
Auch nach 15 Jahren oraler Therapie gute Kontrolle

16.06.08 - Dank verbesserter Möglichkeiten, Typ-2-Diabetes oral zu behandeln, gelingt es vielen Patienten, ihren Blutzucker auch ohne Insulin über lange Zeiträume hinweg befriedigend einzustellen.

Die weit verbreitete Meinung, orale Antidiabetika verlören im Lauf der Zeit zwangsläufig ihre Wirkung, wird von einer Studie mit 191 US-Veteranen nicht bestätigt. Dies berichtete Dr. Arthur Swislocki, Veterans Affairs Norhern California Health Care System, anlässlich der Jahrestagung der US-Endokrinologen.

Swislocki und Kollegen hatten die Daten von 191 Veteranen ausgewertet, die seit 1992 wegen Typ-2-Diabetes therapiert wurden. 96 Patienten wurden anfangs ausschließlich oral behandelt. Immerhin 53 dieser 96 Patienten kamen auch nach 15 Jahren noch mit oraler Medikation aus - bei befriedigender Stoffwechsel-Lage. Der HbA1c-Wert hatte sich sogar von rund 8 Prozent auf 7 Prozent verbessert.

http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_allgemeinmedizin_diabetes_diabetes_121362331525.htm&n=1

Josef

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Diabetiker hören häufig schlecht
« Antwort #4 am: 17. Juni 2008, 23:27 »

Dienstag, 17. Juni 2008

Bethesda – Diabetiker leiden fast doppelt so häufig wie andere Menschen unter Hörstörungen. Dies zeigt eine Querschnittsstudie in den Annals of Internal Medicine 2008 (Onlineausgabe).

Eine Verbindung zwischen Diabetes mellitus und Hörstörungen wird seit den 1960er-Jahren diskutiert, doch frühere Studien hätten zu keinen eindeutigen Ergebnissen geführt, schreibt Catherine Cowie vom National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases (NIDDK), dem Auftraggeber der aktuellen Studie.

Die Untersuchung stützt sich auf die Daten des National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES), mit dem sich die US-Centers of Disease Control and Prevention regelmäßig einen Überblick über den Gesundheitszustand der Bevölkerung verschaffen. Bei den Befragungen der Jahre 1999 bis 2004 wurde auch bei der Hälfte der 11.405 Teilnehmer im Alter von 20 bis 69 Jahren eine Ton-Audiometrie durchgeführt, bei der das Hörvermögen für verschiedene Frequenzen untersucht wird.

Bei weiteren 2259 Patienten wurde der Nüchternblutzucker bestimmt, sodass auch die Angaben zur Diabetes-Diagnose nicht allein auf den Angaben der Patienten beruhen, was eine Schwäche vieler Querschnittsstudien ist. Allerdings wird nicht zwischen Typ-I und Typ-II-Diabetes unterschieden, wie das American College of Physicians in einer Stellungnahme bedauert.

Dennoch waren die Ergebnisse eindeutig: In allen untersuchten Frequenzbereichen hörten die Diabetiker schlechter. Bei den unteren und mittleren Frequenzen (500, 1000 und 2000 Hz) hatten 21 Prozent der Diabetiker eine leichte bis mittelschwere Hörstörung gegenüber neun Prozent der Nichtdiabetiker.

Im oberen Frequenzbereich (3000, 4000, 6000 und 8000 Hz) hatten 54 Prozent der Diabetiker leichte bis mittelschwere Hörstörungen gegenüber 32 Prozent der Nichtdiabetiker. Eine leichte bis mittelschwere Hörstörung war definiert als eine Hörschwelle von 25 Dezibel, was in der Regel zu leichten Problemen beim Verstehen von Sprache in normaler Lautstärke führt. Ein Teil der Unterschiede konnte auf andere Faktoren wie Lärmexposition, Einnahme ototoxischer Medikamente und Rauchen zurückgeführt werden.

Doch auch nach Berücksichtigung dieser Faktoren blieb eine Odds Ratio von 1,82 (95-Prozent-Konfidenzintervall 1,27-2,60) für Hörstörungen in den unteren und mittleren Frequenzen und eine Odds Ratio von 2,16 (1,47-3,18) für Hörstörungen im oberen Frequenzbereich bestehen. Die Hörstörungen bestanden bei beiden Geschlechtern und in allen ethnischen Untergruppen. Sie waren unabhängig von Ausbildung und Einkommen der Diabetiker und sie waren in allen Altersgruppen vorhanden. Am größten waren die Unterschiede übrigens bei den jüngeren Diabetikern (20- bis 49-Jährige), was für eine frühe Schädigung spricht.

Für die Epidemiologin Cowie ist die Frage, ob ein Diabetes zu Hörstörungen führt, entschieden. Die Schädigung könne relativ plausibel über eine diabetische Neuropathie des Hörnerven oder über eine Mikroangiopathie der Blutgefäße im Innenohr erklärt werden.

Über die klinische Relevanz gehen die Ansichten indes auseinander. Während Cowie ein regelmäßiges Screening der Diabetiker anregt, gibt der Editorialist Keiko Hirose von der Washington Universität in St. Louis zu bedenken, dass die Kenntnis der oft geringen Hörschäden zunächst keine therapeutischen Konsequenzen hat.

Weiter ......... http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32740
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Carola-Elke

hilde

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   ........ Zuckerkrankheit

   Suva/München (pte/18.06.2008/11:35) - Jeder fünfte Bewohner der
   Fiji-Inseln leidet nach einer aktuellen Studie an Diabetes. Das
   Dramatische an dem Studienergebnis, das der Mediziner Wahid Khan beim 16.
   Jahrestreffen der Praktischen Ärzte von Fiji vorgebracht hat, sei die
   hohe Zahl an unbehandelten Fällen. Nach Angaben der Tageszeitung
   FijiTimes http://www.fijitimes.com müssen viele Bewohner, die schlechte
   oder unzureichende medizinische Versorgung genießen, mit einer möglichen
   Amputation von Gliedmaßen rechnen.

   Ein Faktor, warum die Zahl an Diabetes gerade in den Ländern im
   Südpazifik so hoch sei, liege in den verwestlichten
   Ernährungsgewohnheiten. Dass es allerdings auch in Europa einen
   dramatischen Anstieg von Diabetes gibt, bestätigt Hans Hauner vom Else
   Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin am Klinikum rechts der
   Isar in München http://www.wzw.tum.de/ernaehrungsmedizin, gegenüber
   pressetext. Im Gesundheitsbericht Diabetes 2008, der vom Nationalen
   Aktionsforum Diabetes http://www.nafdm.de und von der Deutschen Diabetes
   Union http://www.diabetes-union.de herausgebracht wurde, beschreibt
   Hauner die derzeitige Lage in Deutschland. "In den vergangenen vier
   Jahrzehnten wurde eine kontinuierliche Zunahme der Betroffenen
   registriert", bestätigt der Experte. 2001 waren 6,9 Prozent der deutschen
   wegen einer Zuckerkrankheit in Behandlung, 2004 waren es bereits 7,6
   Prozent. "2006 rechnet man mit einer Zahl von 8,6 Prozent der
   Gesamtbevölkerung", so der Mediziner. Erfasst sind in der Zahl sowohl
   Diabetes-1-Typ als auch der Diabetes-2-Typ.

   Was allerdings beunruhigend ist, ist die Tatsache des Anstiegs von
   Diabetes-1-Erkrankungen unter Kindern und Jugendlichen.
   Beobachtungsstudien in Baden-Württemberg und in Nordrhein-Westfalen haben
   ergeben, dass die Zahl jährlich um vier bis fünf Prozent zunehme, so
   Hauner. "Woran das liegt, ist nicht ganz klar und auch schwer
   einzuordnen", räumt Hauner ein. Einerseits sei die Ernährung sicherlich
   ein Faktor, umgekehrt spiele jedoch auch die genetische Disposition eine
   wichtige Rolle. Ähnliche Zahlen und Entwicklungen könne man auch in
   anderen europäischen Staaten feststellen.

   Als hoch schätzt Hauner aber auch die Dunkelziffer von
   Diabetes-Typ-2-Patienten ein. "Da diese Erkrankung am Anfang schleichend
   ist und keine nennenswerten Symptome auftreten, ist es schwierig sie
   einzuordnen." In einer Untersuchung der Region Augsburg sind Forscher
   sogar zum Schluss gekommen, dass in der Altersgruppe zwischen 55 und 74
   Jahren auf jede Person mit bekanntem Diabetes eine Person mit bis dahin
   nicht diagnostizierter Zuckerkrankheit komme. Die Studie hat auch
   ergeben, dass 16 Prozent zusätzlich eine frühe Störung des
   Zuckerstoffwechsels haben, die heute als Prädiabetes bezeichnet wird.
   Hauner rät daher zu einer regelmäßigen medizinischen
   Kontroll-Untersuchung. "Besonders Überernährung und Übergewicht gelten
   als Hochrisikofaktoren. Treten zum Übergewicht auch noch die Erbanlagen
   auf, ist das Problem ernst", so der Fachmann. Mit der Einhaltung des
   Gewichts lasse sich jedenfalls ein Typ-2-Diabetes hinausschieben.

   Eine WHO-Studie zum Thema "Fettsucht und Übergewicht" hat im Vorjahr
   deutlich gezeigt, dass in der Südsee die weltweit dicksten Menschen
   leben. Trauriger Weltmeister ist die Inselrepublik Nauru, auf der 94
   Prozent der Einwohner übergewichtig sind. In den Federated States of
   Micronesia, im Königreich Tonga und auch auf den Cook Inseln scheint es
   allerdings nicht viel besser auszusehen (pressetext berichtete
   http://www.pte.at/pte.mc?pte=070226026 ).