Autor Thema: Kinderwunsch nach Krebserkrankung  (Gelesen 3002 mal)

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Tanja

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Kinderwunsch nach Krebserkrankung
« am: 09. Juni 2008, 09:11 »

Hoffnung für krebskranke Frauen mit Kinderwunsch - 26 Jahre nachdem in der Frauenklinik des Universitätsklinikums Erlangen das erste deutsche Retortenbaby geboren wurde, ist den Erlanger Reproduktions- medizinern unter Leitung von Klinikdirektor Prof. Dr. Matthias W. Beckmann erneut eine wissenschaftliche Sensation gelungen: Einer 32-jährigen Krebs-Patientin wurde vor einer intensiven Chemotherapie und Bestrahlung per Bauchspiegelung Eierstockgewebe entnommen. Dieses Gewebe wurde mit einem speziellen Verfahren so schonend eingefroren, dass es nach Ende der Krebsbehandlung aufgetaut und der durch die Krebstherapie unfruchtbar gewordene Patientin voll funktionsfähig zurück verpflanzt werden konnte. "Jetzt kann die Patientin wie jede andere Frau schwanger werden", sagte Prof. Beckmann. Weltweit ist eine erfolgreiche Schwangerschaft nach der Retransplantation von Eierstockgewebe bislang nur in drei repro- duktionsmedizinischen Zentren in Israel und Belgien geglückt.

In Deutschland erkranken pro Jahr rund 17.000 Frauen im Alter von bis zu 45 Jahren an Krebs. Moderne Behandlungen von bösartigen Krebs- erkrankungen haben die Überlebensrate der Krebspatientinnen deutlich erhöht, führen aber oft zur Unfruchtbarkeit. Eine viel versprechende Möglichkeit für krebskranke Frauen mit Kinderwunsch ist .......... http://www.medizin-aspekte.de/08/05/frau_kind/wiedereinpflanzung_eierstockgewebe%20.html

Evi

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FPÖ/Wien/Frigo/Gesundheit/WGKK
2012-06-19 / 12:25:41 / FPÖ Wien

FP-Frigo: Kinderwunsch nach Krebserkrankung lässt Wiener Gebietskrankenkasse kalt

Utl.: Frauen mit Krebs werden Kosten der Eierstockentnahme und
      Lagerung nicht bezahlt =
   Wien (OTS/fpd) - Wie heute auch die Tageszeitung "Kurier"
berichtet, gibt es für krebskranke Frauen in Ostösterreich die
Möglichkeit vor einer Chemotherapie Eierstockgewebe einzufrieren und
dieses nach Abschluss der Krebstherapie wieder einzusetzen, um die
Fruchtbarkeit zu erhalten (Ovarian Tissue Banking - OTB). Diese
Methode wird an der Privatklinik Döbling in Zusammenarbeit mit der
Abteilung für Gynäkologische Endokrinolgie an der MedUni Wien
angeboten. Betroffen sind vor allem Frauen bis zum 40. Lebensjahr die
unter Brustkrebs, Bluterkrankungen oder Lymphknotenkrebs erkrankt
sind und einen noch unerfüllten Kinderwunsch haben, berichtet der
Gesundheitssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Univ. Dr. Peter Frigo und
kritisiert, dass die Therapiekosten für die Entnahme und Lagerung von
der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) bis dato nicht übernommen
werden.
"Einmal mehr zeigt hier die WGKK ihre mangelnde Menschlichkeit, denn
für die betroffenen Frauen bedeutet diese Therapie auch Motivation
und Hoffnung. Das Verhalten der Wiener Gebietskrankenkasse entspricht
zudem nicht der UN-Menschenrechtskonvention, die das Recht auf
Fortpflanzung beinhaltet. Daher fordern wir eine sofortige Übernahme
der Therapiekosten des Ovarian Tissue Banking für die entsprechenden
Patientinnen", so Frigo abschließend. (Schluss) hn
Rückfragehinweis:
   FPÖ-Wien, Pressestelle
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/85/aom
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
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OTS0165    2012-06-19/12:25
191225 Jun 12