Autor Thema: Hinweise zum Darm(krebs)  (Gelesen 3919 mal)

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Evi

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Hinweise zum Darm(krebs)
« am: 15. Juni 2008, 13:21 »

Polypen - Adenome: Übersicht zu Darmpolypen

Aufbau und Funktion des Verdauungssystems

Die Website MedizInfo.de  erläutert den Aufbau und die Funktion des Verdauungssystems. Ausführlich werden die Vorgänge bei der Nahrungsaufnahme beschrieben. 

Polypen, Adenome und Karzinome

Die Website Gesundheit.de definiert Polypen, Adenome und Karzinome. Faktoren, die die Entstehung von Polypen fördern sind aufgeführt.

Darmpolypen

Die OnVista Media GmbH stellt die Ursachen von Darmpolypen. Vorbeugende Maßnahmen wie die gesunde Ernährung sind aufgeführt.

Symptome Darmpolypen

Die Website Netdoktor.de informiert über die Symptome wie Blutarmut oder Durchfall bei Darmpolypen.

Untersuchungen ff. ...............

http://www.medknowledge.de/krankheiten/polypen.htm

Dietmar E.

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Re: Hinweise zum Darm(krebs)
« Antwort #1 am: 02. November 2008, 23:16 »

Wie Polypen zu Krebs mutieren

"Darm im Fokus" - Ärzte raten zur Vorsorge

Vom 17.10.2008
 
ok. "Der Darm im Fokus: Ernährung - Verdauung - Krebsvorsorge", so lautete das Motto einer Informationsveranstaltung mit verschiedenen Vorträgen in der Mainzer Universitätsklinik.

Er ist acht Meter lang und im Laufe eines 75-jährigen Lebens werden rund 30 Tonnen Nahrung hindurch geschleust: Der Darm ist die Schaltzentrale der Verdauung und rund um die Uhr im Einsatz.

Im Foyer der Klinik zeigte ein begehbares Darmmodell die Entstehung des Darmkrebses. In Analogie zur tatsächlichen Länge war auch der überdimensionale Darm acht Meter lang. Beim Durchschreiten ließen sich die verschiedenen Stadien vom gesunden hin zum kranken Darmgewebe nachvollziehen. Eindrucksvoll visualisierte das Modell, wie gutartige Polypen zu bösartigem Krebs mutieren können. Doch dazu müsse es nicht kommen, machte der Leiter der Interdisziplinären Endoskopie an der Uniklinik, Prof. Dr. Ralf Kiesslich, klar: "Dickdarmkrebs ist vermeidbar, wenn man an Vorsorgeprogrammen teilnimmt." Kiessling betonte: "Genauso wie wir unser Auto regelmäßig zum TÜV bringen, sollten wir uns vorsorglich um unseren Darm kümmern."

Wie der Chefarzt am St. Hildegardis-Krankenhaus, Prof. Dr. Michael Jung, in seinem Vortrag zur Krebsvorsorge herausstellte, vereinige die Vorsorgeuntersuchung Diagnose und Therapie in einem. Denn die so genannten Polypen ließen sich bereits als gutartige Gewächse "endoskopisch mit der Schlinge abtragen".

Über seine positiven Erfahrungen mit der Darmspiegelung sprach der Laubenheimer Christoph Lammersdorf in seinem Vortrag "Darmspiegelung - ich war schon da!" Am Abend vor der Darmspiegelung habe die "völlig schmerzfreie Abführprozedur" stattgefunden. Er habe vier Liter Flüssigkeit zu sich nehmen müssen, das habe die Darmtätigkeit angeregt, und wenig später sei der Darm "leer und sauber" gewesen.

Dass ein "Krebsgeschehen" auf dem "Zusammenwirken von verschiedenen Ernährungsfaktoren und Lebensumständen" basiere, machte die Ernährungswissenschaftlerin Christa Diederich vom Uniklinik-Ernährungsteam in ihrem Referat deutlich.

Am Rande der Veranstaltung wurde Prof. Dr. Kiessling zudem eine Stiftungsprofessur von Pentax Europa verliehen, die ihm ermöglicht, einen Lehrstuhl für Endoskopie an der Mainzer Universität aufzubauen.
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)