Autor Thema: HEUTE in WIEN: Di.17.6.08, 19 Uhr, Selbsthilfegruppen und .........  (Gelesen 3587 mal)

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Werner

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5. Gesundheitspolitische Forum am 17.06.2008 am Schwarzenbergplatz 7/1030 Wien

siehe auch: http://www.human.or.at/Aktuelle-Veranstaltungen.41.0.html

 Dr. Gerald Bachinger, NÖ Patienten- und Pflegeanwaltschaft diskutiert mit Mag. Monika Maier, ARGE Selbsthilfe Österreich zum Thema:

Patienten- u. Pflegeanwaltschaft versus Selbsthilfegruppen

Selbstverständnis – Aufgaben – Möglichkeiten - Grenzen.


Ihre Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, wir ersuchen Sie jedoch aus Platzgründen unbedingt um Anmeldung bis zum 15. Juni.

Besten Dank und herzlichen Gruß

Verena Ochs

Institut für Humanistisches Management

Mag.(FH) Verena Ochs
HuMan
Institut für Humanistisches Management
1030 Wien, Fasangasse 20

fon: +43 (1) 796 37 98-17
fax: +43 (1) 796 37 98-10
mobil: +43 (664) 83 68 604
mail: v.ochs@human.or.at
web:  www.human.or.at

Admin:
ANGEMELDETE  SEHEN  HIER  UNTEN  IN  DER  ANLAGE  WEITERE  INFORMATIONEN!

« Letzte Änderung: 17. Juni 2008, 16:05 von admin »

Dietmar E.

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17. Juni 2008: Wiener 5. Gesundheitspolitisches Forum

Dr. Gerald Bachinger,
NÖ Patienten- und Pflegeanwaltschaft

im Gespräch mit

Mag. Monika Maier,
ARGE Selbsthilfe Österreich

zum Thema:
Patienten- u.  Pflegeanwaltschaft versus Selbsthilfegruppen
Selbstverständnis - Aufgaben - Möglichkeiten - Grenzen



Kurzbericht:

Mag. Maier hat sehr ausführlich über ihren Tätigkeitsbereich bei der Dachorganisation Selbsthilfe Kärnten
berichtet, und speziell - als Sprecherin hiefür - über die ARGE Selbsthilfe Österreich. Für mich war dabei u. a.
interessant, wie unterschiedlich in den Bundesländern dabei die "Hörigkeit" besteht.
Da geht das Recht oft nicht vom Volke aus, sprich von den Selbsthilfegruppen, musste das zahlreich
erschienene Publikum zur Kenntnis nehmen.

Der NÖ. Patientenanwalt Dr. Bachinger, zugleich Sprecher der Ö. Patientenanwälte, hat begonnen sein
sehr großes  "Betätigungsfeld" zu erläutern, doch war für eine Gesamtdarstellung viel zu wenig Zeit. Dadurch
wurde z. B. die Hilfesstellung für den Patienten in der Schiedsstelle der Ärztekammer erst auf mein
Befragen erwähnt.
Interessant wäre noch gewesen, ob die Patientenanwaltschaft gebeten werden kann, beim Arbeits- und Sozialgericht
als Beistand zu helfen. Dies z. B. bei der Nichtbewilligung von wichtigen bis lebensnotwendigen Medikamenten und
Therapien, aber auch bei der Anerkennung von Berufserkrankungen und Anträgen für die Umsetzung zur
gesundheitlichen Früh-/Invaliditätspension.
Bei meiner früheren Mitwirkung in diesem "Dreiersenat" als Laienrichter war dies (noch?) nicht der Fall. Für
Hilfestellungen dort, als auch bei der Pflichtversicherung, stehen wir seit Jahren beratend
zur Verfügung: kontakt@krebspatient.at

WER jetzt für die Patiententen da ist, also befugt und im Auftrag der Patienten (allgemein)
spricht (z. B. im Rahmen der Gesundheitsreform etc.), ist nicht klar geworden.
Auch der angesprochene Vergleich mit Dienstgeber/Wirtschaftskammer versus Arbeiter/Arbeiterkammer/Gewerkschaft
fand im Publikum keine Zustimmung. Auch ich als "Wirtschaftskämmerer" konnte dies nicht akzeptieren.

Am Besten wird es wohl sein, wenn sich der mündige Patient für sich selbst,
und in bzw. mit der Selbsthilfegruppe für sich und die Mitglieder/Mitbetroffenen einsetzt; dies
somit innerhalb der Selbsthilfegruppe und nach außen.

Aber gerade das Sprachrohr nach außen  funktioniert überwiegend nicht, konnte man beim anschließenden
small talk gehäuft hören!

Dietmar Erlacher
Krebspatienten für Krebspatienten
Bundesobmann und SHG-Leiter


PS: Durch
meinen "Mitstreiter" und Freund Kurt Hiess wurde ich auf diese Veranstaltung kurzfristig aufmerksam gemacht. Schade, dass SUS (SelbsthilfeUnterstützungsStelle Wien) bzw. die ARGE Selbsthilfe uns SHG-Leiter nicht darüber informierte. Das und ähnliches ist sehr betrüblich, wurde von "Nichtbetroffenen" und einer Hand voll Selbsthilfe-Vertretern festgestellt. Der FSW (Fond Soziales Wien), Mutter der SUS, war sehr wohl anwesend, also informiert. So hoffen wir ehrenamtlich tätigen Leiter von Vereinen und Selbsthilfegruppen endlich "auf ein Wunder", auch wenn wir im Vortrag von Frau Mag. Maier "eine Begründung" heraus hörten.


J E T Z T : Jeder der angemeldet ist, kann hier unten Infos und
Fotos (erstmals hier im Forum) dieser Veranstaltung ansehen, die im Dachgeschoß am
Wiener Schwarzenbergplatz - mit herrlichem Ausblick vor und nach der Podiumsdiskussion - stattfand.

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« Letzte Änderung: 21. Juni 2008, 16:23 von Dietmar E. »
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)