Autor Thema: Diabetes mellitus: Obst und Gemüse schützen  (Gelesen 5166 mal)

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Jutta

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Diabetes mellitus: Obst und Gemüse schützen
« am: 18. Juni 2008, 16:59 »
Viel Obst und grünblättriges Gemüse senken das Risiko, an einem Diabetes mellitus zu erkranken.16.06.2008

Da immer mehr Menschen an Übergewicht leiden, steigt auch die Zahl von Menschen, die an einem Diabetes mellitus erkranken. Nach Schätzungen sollen im Jahre 2030 weltweit mindestens 366 Millionen Menschen davon betroffen sein. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass Gemüse und Obst das Risiko einer Diabeteserkrankung sowie von Hypertonie und kardiovaskulären Erkrankungen senken kann. Dies waren jedoch meist retrospektive Studien. Nur selten hat man den Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Gemüse beziehungsweise Obst und dem Risiko einer Diabeteserkrankung prospektiv erforscht.

Wissenschaftler unter der Leitung von Doktor Lydia A. Bazzano von der Tulane University School of Public Health and Tropical Medicine in New Orleans, Louisiana, in den USA haben dies nun näher untersucht. 71.346 Krankenschwestern nahmen seit 1984 an dieser Studie teil. Alle waren zwischen 38 und 64 Jahre alt und zu Beginn der Studie frei von kardiovaskulären Erkrankungen, Krebs und Diabetes mellitus.

Während des 18-jährigen Nachbeobachtungszeitraums dieser so genannten „Nurses’ Health Study“ interviewte man die Frauen alle vier Jahre ausführlich und befragte sie auch nach ihren Ernährungsgewohnheiten.

4.529 Fälle eines Diabetes mellitus traten in diesem Zeitraum auf. Nach Abgleich dieser Zahlen mit den Ernährungsgewohnheiten der Frauen lässt sich sagen: Der Genuss von ganzen, also nicht verarbeiteten Früchten, senkt das Risiko eines Diabetes mellitus leicht um etwa 18 Prozent. Ähnliches gilt für Gemüse mit grünen Blättern: Wer täglich mehr davon isst, als der Durchschnitt der Menschen, senkt sein Diabetesrisiko leicht um neun Prozent.

Fruchtsäfte dagegen zeigen sich ganz und gar nicht gesundheitsförderlich, zumindest in Bezug auf den Diabetes mellitus: Wer viel Fruchtsäfte trinkt, steigert sein Risiko sogar leicht. Dieser Zusammenhang blieb auch beim Herausrechnen verschiedener Störfaktoren bestehen.

MEDICA.de; Quelle: Diabetes Care 2008, Early Online

http://www.medica.de/cipp/md_medica/custom/pub/content,lang,1/oid,24947/ticket,g_u_e_s_t/~/Obst_und_Gemuese_schuetzen.html

Tanja

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Vollkornreis senkt Diabetesrisiko
« Antwort #1 am: 15. Juni 2010, 22:47 »
Dienstag, 15. Juni 201

Vollkornreis senkt Diabetesrisiko

Boston – Die Bevorzugung von braunem Vollkornreis gegenüber dem geschliffenen weißen Reis könnte helfen, einem Typ-2-Diabetes mellitus vorzubeugen. Darauf deuten die Ergebnisse aus drei prospektiven Beobachtungsstudien in den Archives of Internal Medicine (2010; 170: 961-969) hin.

Die meisten Konsumenten bevorzugen heute den weißen Reis. Er entsteht durch das Schleifen der Reiskörner, die von Silberhäutchen und Keimling befreit werden. Der Reis wird dadurch ansehnlicher und auch haltbarer als der fetthaltigere geschälte Reis, es geht aber der größte Teil der Mineralstoffe und Vitamine verloren.

Übrig bleibt ein hoher Anteil leicht aufschließbarer Kohlehydrate, die den glykämischen Index (GI) erhöhen. Der GI beschreibt den Anstieg des postprandialen Blutzuckers (im Verhältnis zum Traubenzucker). Ein hoher GI erfordert eine vermehrte Insulinausschüttung und ist damit ein Risikofaktor für den Typ-2-Diabetes mellitus.

............................. http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/41601/Vollkornreis_senkt_Diabetesrisiko.htm

Tanja

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Beugt Magnesium Diabetes vor .....
« Antwort #2 am: 06. Juli 2010, 21:10 »

ots.Audio: Der Kampf gegen den Zucker - Warum Magnesium hilft, Diabetes vorzubeugen - AUDIO =
OAS0001 5 CA 0104NAA 06.Jul 10

ots.Audio: Der Kampf gegen den Zucker - Warum Magnesium hilft, Diabetes vorzubeugen =

AUDIO zu OTS - Übergewicht, Bewegungsmangel, zu wenig Mineralstoffe - einem Bericht der Internationalen Diabetes-Föderation zufolge ist die Zahl von Diabetes-Patienten in den vergangenen 20 Jahren um das Achtfache gestiegen. Betroffen von der Krankheit sind demnach auch immer mehr Kinder und Jugendliche. Wer rechtzeitig vorbeugt, indem er zum Beispiel ausreichend Mineralstoffe zu sich nimmt, kann nach Expertenmeinung das Diabetesrisiko deutlich senken.


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   München (OTS) - Übergewicht, Bewegungsmangel, zu wenig
Mineralstoffe - einem Bericht der Internationalen Diabetes-Föderation
zufolge ist die Zahl von Diabetes-Patienten in den vergangenen 20
Jahren um das Achtfache gestiegen. Betroffen von der Krankheit sind
demnach auch immer mehr Kinder und Jugendliche. Wer rechtzeitig
vorbeugt, indem er zum Beispiel ausreichend Mineralstoffe zu sich
nimmt, kann nach Expertenmeinung das Diabetesrisiko deutlich senken.
Warum besonders Diabetiker zusätzliches  Magnesium einnehmen sollten
- und was es bei der Dosierung zu beachten gilt - darüber hat unsere
Reporterin Katrin Müller mit dem Ernährungswissenschaftler Professor
Jürgen Vormann gesprochen. Jürgen Vormann leitet das Institut für
Prävention und Ernährung in Ismaning bei München.

1. Was sagt denn der Experte - warum brauchen Diabetiker mehr
Magnesium als andere Menschen?

   Diabetes ist eine chronische Stoffwechselkrankheit und deshalb ist
bei Diabetikern häufig auch der Magnesiumhaushalt gestört, wie
Ernährungswissenschaftler Professor Jürgen Vormann sagt:

   (O-Ton 1): "Ein Magnesiummangel tritt bei Diabetikern deshalb
besonders häufig auf, weil über die Nieren bei Diabetikern mehr
Magnesium ausgeschieden wird, als bei Nicht-Diabetikern. Das heißt,
der Bedarf ist ganz eindeutig höher." (14 Sek.)

   Ja und deshalb empfiehlt der Experte folgendes:

   (O-Ton 2): "Es ist sicherlich sinnvoll, im mittleren Alter
ausreichend Magnesium zu sich zu nehmen, um das Diabetesrisiko zu
vermindern." (9 Sek.)

   Also, frühzeitig mit Magnesium vorbeugen ist die Devise - auch
deshalb, weil das Diabetesrisiko Studien zufolge auch schon bei
Kindern und Jugendlichen deutlich gestiegen ist.

2. Weshalb kann Magnesium denn helfen, das Diabetesrisiko zu
senken?

   Nun es ist zumindest erwiesen, dass Magnesiummangel und
Insulinresistenz oft eng zusammenhängen. Professor Vormann hat die
Details:

   (O-Ton 3):"Es gibt eine sehr schöne, sehr große Studie. Da konnte
man feststellen, dass je höher die Blutserum-Magnesiumkonzentration
war, desto geringer das Risiko, ein Diabetes zu entwickeln." (12
Sek.)

   Magnesium senkt demnach nicht nur das Diabetesrisiko sondern hat
auch Einfluss auf den Krankheitsverlauf:

   (O-Ton 4): "Man hat auch festgestellt, dass man durch eine hohe
Magnesiumzufuhr das Ausbrechen des Diabetes günstig beeinflussen
kann. Wir können in der Prävention mit einer hohen Magnesiumzufuhr
beim Diabetes schon sehr positive Dinge bewirken." (15 Sek.)

   Professor Vormann rät übrigens vor allem dann zusätzlich Magnesium
einzunehmen, wenn Fälle von genetisch bedingter Diabetes in der
Familie bekannt sind.

3. Wieviel Magnesium sollten Diabetespatienten denn zusätzlich
einnehmen?

   Also, Diabetespatienten empfiehlt Ernährungswissenschaftler
Professor Vormann folgende Dosierung:

   (O-Ton 5): "Also, sinnvoll ist eine Dosis von 300-400 Milligramm
Magnesium, die man täglich zusätzlich zu dem, was man in der Nahrung
schon hat, zu sich nimmt." (9 Sek.)

   Wie Vormann sagt, ist Magnesium aber nicht gleich Magnesium:

   (O-Ton 6): "Insbesondere in der Therapie sollte man darauf achten,
dass man eine Verbindung wählt, die besonders gut vom Körper
aufgenommen wird - das ist das Magnesiumcitrat." (10 Sek.)

   Magnesiumpräparate, zum Beispiel in Form von Trinkgranulaten, die
übrigens besonders leicht einnehmbar sind - gibt's in der Apotheke.
Empfohlen wird Diabetikern dabei besonders das höher dosierte
Diasporal 400 Extra.

ACHTUNG REDAKTIONEN:

   Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt
bitte an ots.audio@newsaktuell.de.

Rückfragehinweis:

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   Protina Pharm. GmbH
   Andrea Beringer
   Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
   
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   D-85737 Ismaning
   
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