Autor Thema: Übergewicht und Krebs  (Gelesen 5170 mal)

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Dietmar E.

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Übergewicht und Krebs
« am: 01. Mai 2007, 15:02 »


Ü B E R G E W I C H T   und   K R E B S


Es ist nicht nur wichtig, wie viel an Fett und Öl man zu sich nimmt.
Immer mehr wird nachgewiesen dass es noch wichtiger ist, welche Fette und Öle man konsumiert.
Beiträge dazu wären unter Ernährung passend!

Krebs und Übergewicht hat einen nachgewiesenen Zusammenhang, so z. B. lt. neuesten Studien mit Risikoprognosen bei Frauen ab 45 Jahren, da ging man speziell darauf ein: "wo ist die Fettablagerung", laut Krebskongress vor 3 Wochen in Wien. Dazu meinte eine Ärztin zum Vortragenden Prof. Huber: "Wie soll ich meine Fettablagerung steuern, weg von der Taille?" Es gab keine Geheimtipps!
Anm: Wesentlich ist "Achtung bei der Ernährung", und "Sport, Sport" oder wenigstens "Bewegung", aber richtig, also mit wenigen Einheiten beginnen, mit Pausen, aber regelmäßig, z.B. jeden 2ten Tag, und steigernd auf z. B. 30 min joggen, 40 min joggen, jeden 2ten oder längstens jeden 3ten Tag.

Aber auch beim Risiko bei anderen Krebsarten kommt dem Übergewicht immer mehr Bedeutung zu, wie ich dort hörte!


http://www.health-kiosk.ch/de/start_uebg.htm

Übergewicht ist:

Übergewicht und Adipositas bezeichnen verschiedene Stadien einer übermässigen Ansammlung von Körperfett, die die Gesundheit gefährden kann.
Das Ausmass von Übergewicht lässt sich auf unterschiedliche Art und Weise messen, so unter anderem auch mit dem Körpermassenindex oder Body Mass Index (BMI).
Gesunde Menschen weisen einen BMI zwischen 18,5 und 25 auf.
Ein BMI von 25–30 bedeutet Übergewicht.
Bei adipösen, also krankhaft fettleibigen Menschen mit einem BMI über 30 besteht ein besonders hohes Risiko für gesundheitliche Probleme, wobei sich dieses Risiko mit steigenden BMI-Werten drastisch verstärkt.

Mit welchen Krankheiten besteht ein Zusammenhang?
- Bluthochdruck
- Hypercholesterinämie
- Typ-2-Diabetes
- Rückenprobleme, Arthrose
- Arterienverkalkung, Herzinfarkt, Schlaganfall
Anm: Hier fehlt m. E. "Krebs"!

Entstehung:
Wer sich falsch ernährt, führt seinem Körper oft zu viel Zucker und Fett zu. Das überschüssige Fett und der Zucker liefern zusätzliche Energie. Wenn wir uns nicht genügend körperlich betätigen, um all diese Energie zu verbrennen, wird das Fett aus der Nahrung als Körperfett gespeichert. Übergewicht entsteht, wenn durch Nahrung mehr Energie aufgenommen wird, als der Körper braucht.

Sie sind gefährdet, wenn:
- in Ihrer Familie Übergewicht vorkommt
- Sie sich zu wenig bewegen
- Sie sich ungesund ernähren
- Sie an einer anderen Krankheit, z.B. Typ-2-Diabetes, leiden

Gene:
Heute geht man davon aus, dass Fettleibigkeit zu etwa 25–40% genetisch bedingt ist.
Diese "Fettleibigkeits-Gene" bringen möglicherweise den Energiehaushalt des Körpers durcheinander, indem sie das Hungergefühl oder auch die Verwertung von Nährstoffen im Körper verändern.
Erst vor kurzem konnten verschiedene Gendefekte mit Fettleibigkeit in Zusammenhang gebracht werden. Dazu gehören Mutationen auf dem Leptin-Gen, dem Melanocortin-4-Rezeptor, dem Spaltungsenzym und dem PPAR gamma, einem Transkriptionsfaktor.

Diagnose.
Wie wird die Diagnose gestellt?
•   Übergewicht in der Familie, frühere Episoden von Übergewicht, Ernährungsgewohnheiten, soziales Umfeld und
        psychische Faktoren
•   Taillenumfang
•   Blutdruck-, Blutfett- und Blutzuckerwerte
•   Körpergewicht und -grösse: Berechnung des Body Mass Index (BMI)

Was ist der Body Mass Index?
Der Body Mass Index wird bevorzugt verwendet, um Übergewicht zu ermitteln.
 

Anm: Nur den BMI heran zu ziehen ist bereits sehr umstritten, gerade als Krebs-Prävention (Fett um den Bauch ist äußerst bedenklich!)


Behandlung:
1. Realistische Erwartungen
Voraussetzung für jeden Behandlungserfolg ist die Motivation der Patientin oder des Patienten, realistische Ziele zu erreichen, z.B.:
•   Ein Gewichtsverlust von 5–10% des Körpergewichts (5–10 kg) ist ein guter Erfolg
•   Verbesserung der Begleitkrankheiten (hoher Blutdruck, Typ-2-Diabetes, Hyperlipidämie), Verbesserung des Gesundheitszustandes
•   Langfristige Aufrechterhaltung der (auch geringerer) Gewichtsreduktionen

Vorbeugung:

Die Muskulatur ist der grösste Energieverbraucher des Körpers. Bei körperlicher Betätigung gewinnt Ihr Körper aus Fetten, Kohlenhydraten und Sauerstoff die für ihn nötige Energie und kurbelt somit die Fettverbrennung an.
Konsequenterweise sollte daher, wer sich wenig körperlich betätigt oder sich im Beruf wenig bewegt, auch so wenig Fett wie möglich mit der Nahrung aufnehmen.

1. Bewegung und Sport
(Video)
Nicht alle Sportarten sind für Übergewichtige gleich geeignet. Wenn nötig besprechen Sie zuerst mit Ihrem Arzt, ob Sie jeden Tag einen Morgenlauf machen sollten oder eher einen längeren Spaziergang.
Anm:Aktuelle Diskussionen um Bewegung vom Kindergarten bis zur Berufsschule, aber was geschieht wirklich?

2. Ernährungsumstellung (Spiel)
Eine erfolgreiche Gewichtsreduktion setzt eine Umstellung Ihrer Essgewohnheiten voraus. Hungern und Blitzdiäten führen nicht zum gewünschten Erfolg.


Wissenswertes:
•   in der Schweiz 1,3 Mio. Menschen übergewichtig sind? Bei einer Gesamtbevölkerung von 7,1 Mio. entspricht
        dies 18,3%.
•   Fettleibigkeit folgende Kosten verursacht:
o   17% der Kosten für Herzkrankheiten
o   60% der Kosten für Typ-2-Diabetes
o   17% der Kosten für Bluthochdruck

Anm: Krebs fehlt (noch!)!




"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

christina62

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Re: Übergewicht und Krebs
« Antwort #1 am: 15. Mai 2007, 10:05 »

ÜBERGEWICHT UND KREBS
 


 
 
Übergewicht zählt zu einem bedeutenden Risikofaktor für Krebs. Einerseits kann allein schon ein Zuviel an Nahrung die Entstehung von Krebs begünstigen, es können aber bestimmte Substanzen für die Krebsentstehung verantwortlich gemacht werden, oder auch das Fehlen von Schutzfaktoren. Die Ernährungsempfehlungen für eine Gewichtsabnahme sind jenen für einen Krebs vorbeugenden Lebensstil sehr ähnlich.

 Mehr lesen - unter http://kilocoach.kurier.at/aktuell/thema-des-monats/uebergewicht-und-krebs/

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christina62

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Re: Übergewicht und Krebs
« Antwort #2 am: 15. Mai 2007, 10:07 »

Übergewicht durch Darmbakterien?
 
Was viele vermuten, scheint sich zu bewahrheiten: Es gibt offensichtlich gute und schlechte Futterverwerter. Entscheidend hierfür ist die Zusammensetzung der Darmflora, wie Forscher (Bundesstaat Missouri) kürzlich in der Zeitschrift Nature berichteten.

Nachdem sie an übergewichtigen Mäusen festgestellt hatten, dass diese eine andere Darmflora aufwiesen als normalgewichtige Tiere, untersuchten sie auch die Darmflora von Menschen und kamen zum gleichen Ergebnis. Übergewichtige beherbergen in ihrem Darm eine höhere Anzahl zweier Bakterienstämme, die Ballaststoffe besonders gut verwerten.

In einem Experiment verabreichten die Forscher daraufhin keimfrei aufgezogenen Mäusen mit „schlanken Genen“ die Darmflora von übergewichtigen Tieren. Die Bakterien siedelten sich im Darm an und sorgten dafür, dass die Mäuse bei gleicher Verpflegung 20 Prozent mehr Körperfett aufbauten als ihre Artgenossen mit der Darmflora normalgewichtiger Mäuse.

Die Darmflora der übergewichtigen Tiere bildete vermehrt Acetat und Butyrat aus Ballaststoffen. Diese so genannten Metabolite gelangen über die Darmschleimhaut in die Leber und dienen dort als Ausgangssubstanzen für die Fettsynthese. Der Unterschied in der Energieausnutzung betrug zwar nur zwei Prozent der Kalorienzufuhr, was jedoch beim Menschen immerhin rund 40 kcal am Tag bzw. 1200 kcal pro Monat ausmachen würde. Die Autoren plädieren deswegen dafür, die Darmflora neben der genetischen Prädisposition und dem Lebensstil als weiteren Einflussfaktor bei der Entstehung von Übergewicht zu berücksichtigen.
 
 
gelesen im Gourment Report

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hilde

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Übergewicht und Krebs - Abnehmen gegen Krebs
« Antwort #3 am: 17. Februar 2008, 13:31 »
Studie: Abnehmen gegen Krebs

Auch Nicht-Übergewichtige sollten auf Gewicht achten - Körperfett spielt laut Untersuchungen eine wesentliche Rolle bei Krebserkrankungen

London - Einer Meta-Studie des World Cancer Research Fund zufolge, liegt in der Gewichtsabnahme ein Geheimnis der Krebsvorsorge. Jeder sollte darauf achten, so dünn wie möglich - allerdings nicht untergewichtig - zu sein, berichtet BBC-Online. Zu vermeiden sind gezuckerte Softdrinks, Alkohol und Speck. Das Cancer Institute hat zwar keine neuen Studienergebnisse vorzulegen, verweist aber auf insgesamt 7.000 Krebsuntersuchungen der vergangenen fünf Jahre.

Körperfett und Tumore

Der gesunde Body-Mass-Index liege zwischen 18,5 und 25. Das Krebsrisiko steige allerdings, je näher es bei 25 liege. Grundaussage der untersuchten Studien war, dass das Körperfett einen wesentlichen Anteil bei der Entwicklung von Tumoren spiele. Die Studienautoren haben zudem eine Liste von Lebensmitteln erstellt, die nur in Maßen genossen werden sollten. Dazu gehören vor allem weniger als 500 Gramm rotes Fleisch pro Woche, weniger Alkohol, weniger Schinken, Speck und andere verarbeitete Fleischprodukte wie etwa Würste und weniger gezuckerte Soft-Drinks.

Vorsorge

Weiters raten die Experten zum täglichen Trainieren. Gewarnt wird vor der Gewichtszunahme ab dem 21. Lebensjahr. Hinzu kommt noch der Ratschlag, Kinder mit Muttermilch zu ernähren und auf Vitamin-Supplemente gegen Krebs zu verzichten. Diese Empfehlungen wären allerdings keine Gebote, schreiben die Forscher.

"Wenn Menschen Interesse daran haben, ihr Krebsrisiko zu verringern, sind diese Empfehlungen ernst zu nehmen", erklärt Martin Wiseman. Krebs sei kein Schicksal, sondern eine Frage der Risikobewertung. Und diese könne man durch sein eigenes Benehmen steuern. "Es ist sehr wichtig, dass Menschen fühlen, dass sie das, was sie tun auch selbst kontrollieren", so der Mediziner. Was die Studie allerdings auch deutlich machte, ist die Tatsache, dass zwei Drittel der Krebsfälle gar nicht auf den Lebensstil zurückzuführen sind.

Krebs verhindern

Wiseman bleibt allerdings dabei, dass von den insgesamt zehn Millionen Krebsfällen, die derzeit jährlich weltweit diagnostiziert werden, drei Millionen durch Lebensstiländerungen wie sie in der Studie aufgezählt werden, verhindert werden könnten. Allein in Großbritannien werden jährlich 200.000 neue Krebsfälle diagnostiziert. Dabei sind Brust- und Darmkrebs die beiden Arten, die besonders häufig auftreten. In den Untersuchungen wurde deutlich, dass bei beiden Erkrankungen das Körperfett eine wesentliche Rolle spiele.

Alkohol

Vom Aspekt der Krebserkrankung her, sollte auch der Alkoholkonsum deutlich eingeschränkt werden, kommen die Autoren zum Schluss. Andere wissenschaftliche Studien haben allerdings gezeigt, dass ein moderater Alkoholgenuss anderen Krankheiten vorbeugen kann. Daher soll die Tagesration nicht mehr als zwei Drinks für Männer und ein Drink für Frauen betragen. Von gezuckerten Softdrinks sollte generell Abstand genommen werden, schreiben die Autoren. Diese würden dafür sorgen, dass man dick werde. Das gilt auch für Fruchtsäfte. Obwohl der wissenschaftliche Beweis für die gesundheitlichen Vorteile der Muttermilch fehlen, raten die Forscher dazu. Das Säugen verringere das Brustkrebsrisiko der Mutter und eine zukünftige Fettleibigkeit des Kindes.

World Cancer Research Fund

Cancer Institute


Werner

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Übergewicht verursacht Krebs
« Antwort #4 am: 21. Februar 2008, 13:49 »
Übergewicht verursacht Krebs

Britische Studie zeigt: Risiko steigt um bis zu 60 Prozent mit fünf Punkten mehr auf der BMI-Skala.

Übergewicht verursacht nicht nur Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Ein Anstieg des BMI-Index um fünf Punkte erhöht die Krebsgefährdung um bis zu 60 Prozent. Das haben britische Wissenschafter in einer Analyse der Daten von 282.137 Personen aus verschiedenen wissenschaftlichen Studien herausgefunden.

Risikoerhöhung
Die Wissenschafter ("The Lancet", 16. Februar) setzten den Body-Mass-Index (Gewicht/Körpergröße zum Quadrat, Übergewicht ab einem Wert von 25, Adipositas ab 30) in Korrelation zum Erkrankungsrisiko. Die Resultate waren frappierend. Eine Zunahme des Body-Mass-Index um den Wert fünf zeigte folgende Risikoerhöhung:

- Speiseröhrenkrebs bei Männern : Erkrankungsrisiko plus 52 Prozent
- Schilddrüsenkrebs (Männer): plus 33 Prozent
- Nierenkrebs (Männer): plus 24 Prozent
- Bei Frauen stieg das Risiko für Gebärmutterschleimhautkrebs und für Gallenblasenkrebs um jeweils 59 Prozent
- Nierenkrebs trat bei Frauen um 34 Prozent häufiger auf.

Gitti

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Erhöhter BMI und Krebsrisiko
« Antwort #5 am: 05. März 2008, 01:15 »


4.3.08 - Ein erhöhter Body-Mass-Index (BMI) erhöht einige häufige und seltene Krebsarten…

Dass ein exzessiv hohes Körpergewicht mit Krebs assoziiert ist, ist bekannt. Wie hoch die Assoziation zwischen dem BMI und verschiedenen Krebsarten ist, untersuchten Andrew Renehan und Kollegen der Universität von Manchester in einer Metaanalyse, die das Journal Lancet veröffentlichte.

Zugrunde liegen 221 Datensätze aus 141 Artikeln mit 282.137 erkrankten Personen. Bei Männern war ein Anstieg des BMI um 5 kg/m 2 streng mit Adenokarzinomen des Ösophagus, der Schilddrüse und der Nieren assoziiert. Pro 5 kg/m 2 Gewichtszunahme bei Frauen erhöhte sich das Risiko für Adenokarzinome des Endometriums, der Gallenblase und des Ösophagus. Schwächere positive Assoziationen ergaben sich zwischen erhöhtem BMI und Rektumkarzinom und malignem Melanom bei Männern und zwischen postmenopausalem Brustkrebs, Pankreakrebs, Schilddrüsenkrebs und Kolonkarzinom bei Frauen. Bei beiden Geschlechtern fanden sich häufiger Leukämien, multiples Myelom und Non-Hogkin-Lymphome. Für das Kolonkarzinom ergaben sich bei Männern stärkere Zusammenhänge. Die Befunde waren in Studien aus Nordamerika, Europa, Australien und dem pazifischen Raum Asiens ähnlich, wobei Asiaten stärkere Assoziationen zwischen erhöhtem BMI und prä-und postmenopausalem Brustkrebs aufwiesen.

Ein erhöhter BMI steigert die Risiken für häufige und seltene Krebserkrankungen, zum Teil in Abhängigkeit von Geschlecht und Herkunft, so die Forscher.

AG Renehan et al.: Body-mass index and incidence of cancer: A systematic review and meta-analysis of prospective observational studies. Lancet 2008; 371: 569-578

Werner

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Übergewicht und Krebs
« Antwort #6 am: 11. Mai 2012, 18:53 »

Kalorienreduktion gegen Entzündungswerte

Verhältnismäßig moderate Abnehmerfolge von 5 bis 10 Prozent wirken sich laut Studie drastisch gegen krebsfördernde Faktoren aus

Gemeinsam mit amerikanischen Kollegen untersuchte Cornelia Ulrich vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und dem NCT Heidelberg an übergewichtigen Frauen, ob sich die als als krebsfördernd geltenden Entzündungswerte durch Sport und/oder Kalorienreduktion reduzieren lassen. Beide Lebensstilveränderungen erwiesen sich dabei laut der in "Cancer Research" veröffentlichten Studie als hochwirksam.

Kalorienreduktion allein oder in Kombination mit Sport senkte die Entzündungsparameter um mehr als ein Drittel und damit in vergleichbarem Umfang wie entzündungshemmende Medikamente. Gewichtsabnahme kann daher als wirkungsvoller Beitrag zur Krebsprävention angesehen werden, heißt es in der Aussendung.

Ein ganzes Jahr lang untersuchten die Forscher ......... http://www.univadis.de/medical_and_more/KurzmeldungenMedizin_Detail?link=/DE/apa/Kalorienreduktion-gegen-Entzuendungswerte/%28language%29/ger-DE&id=591581