Autor Thema: GKK, und das zu zahlende "Taggeld für ambulante Therapien bei Krebspatienten"  (Gelesen 4632 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Dietmar E.

  • Global Moderator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 1.889
  • Geschlecht: Männlich
Krebspatienten: Kein Taggeld für ambulante Therapien

Lösung - Aufatmen bei den Krebspatienten in NÖ. Nach jahrelangem Streit müssen sie für ambulante Chemotherapien
in Spitälern kein Taggeld mehr bezahlen. Zwei Jahre kämpfte die Arbeiterkammer (AK), nun wird seit Montag das Taggeld
nicht mehr eingehoben. Das gab Finanzlandesrat Wolfgang Sobotka bekannt.

Bis zu 14 Euro pro Tag mussten Krebspatienten zahlen, wenn sie in einem Krankenhaus eine ambulante Chemotherapie
in Anspruch nehmen wollten. Jahrelange Proteste und Klagsandrohungen von Patienten und der AK blieben erfolglos.

Am Sonntag kam die Wende. "Der Zusammenschluss aller nö. Spitäler unter dem Dach der Landeskliniken-Holding macht
jetzt eine finanzielle Entlastung der Chemotherapie-Patienten möglich", verkündete Sobotka.

AK-Präsident Josef Staudinger hatte unaufhörlich gegen das Taggeld gewettert: "Die Ambulanzgebühr wurde abgeschafft,
dafür hat man bei den Krebspatienten plötzlich Taggeld für stundenweise Chemotherapien einkassiert."

Die Kritik blieb nicht ungehört. Auch nicht beim nö. Finanzlandesrat:
"Uns ist bewusst, dass sich Krebspatienten in einer Ausnahmesituation befinden. Deshalb haben wir an einer
einheitlichen und patientenfreundlichen Lösung gearbeitet." Die Stadt Wien verzichtet übrigens seit 1989
auf die Einhebung von Taggeld bei Chemotherapie-Patienten.

Weiters:
http://www.kurier.at/archiv/volltext.php?schluessel=KURIER_200806241723320061&suche=Krebspatienten&suchedatum=20080624%7C20080624&simple=
« Letzte Änderung: 24. Juni 2008, 18:54 von Dietmar E. »
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)