Autor Thema: Osteoporose, allg. Infos  (Gelesen 7398 mal)

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Dietmar E.

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Osteoporose, allg. Infos
« am: 01. Mai 2007, 15:11 »

http://www.health-kiosk.ch/de/start_osteo.htm

Osteoporose ist
eine Knochenkrankheit, bei der ein übermässiger Abbau der Knochensubstanz zu immer poröserem Knochengewebe führt. Die Knochen werden dadurch immer schwächer und brechen leichter. Osteoporose kann bis zum ersten Knochenbruch schmerzfrei verlaufen. Solche für Osteoporose typischen Knochenbrüche oder Frakturen treten hauptsächlich bei den Hüften, der Wirbelsäule und den Handgelenken auf.

Entstehung:
Osteoporose entsteht aufgrund eines Ungleichgewichts im Knochenumbau-Zyklus, wenn der Knochenabbau im Vergleich zum Knochenaufbau viel stärker ist. Der Verlust von Knochenmasse wird dann so gross, dass die Knochen bereits bei geringer Alltagsbelastung brechen können.

Welche Ursachen können zu einem solchen Ungleichgewicht führen?

•   Östrogen-Abfall in der Menopause
•   Lebensstil und Ernährung: Rauchen, exzessiver Alkoholgenuss, Mangel an Bewegung, geringes Körpergewicht, zuwenig Kalzium-Aufnahme aus dem Darm
•   Krankheiten und deren medikamentöse Behandlung: Chemotherapie, Schilddrüsen-Therapie, chronische Corticoid-Therapie, Diabetes, chronische Nierenerkrankung
•   Genetische Ursachen

Gene

Zurzeit werden genetische Forschungsstudien durchgeführt, mit denen die genetischen Risikofaktoren im Zusammenhang mit Osteoporose ermittelt werden sollen. Alle Gene, die an der Knochenbildung oder am Knochenstoffwechsel beteiligt sind, kommen dafür natürlich in erster Linie in Frage, da Variationen dieser Gene ein erhöhtes Risiko, an Osteoporose zu erkranken, nach sich ziehen können.
•   Die Gene COL1A1 und COL1A2 auf dem Chromosom 17 sind an der Bildung des Kollagens beteiligt, ein wichtiger
        Bestandteil des Knochens.
•   Vitamin D spielt eine wichtige Rolle bei der Knochenbildung. Arbeitet der Vitaminrezeptor nicht korrekt,
        so führt dies bereits in jüngerem Alter zu einer geringen Knochendichte.
[color=redAnm: Beim Joggen [/color]kurzes
        T-Shirt, kurze Hose; die Sonnenstrahlen auf der Haut sind für die Produktion von Vit. D wichtig!

Diagnose

Osteoporose kann relativ leicht diagnostiziert werden:
•   Krankengeschichte
•   Röntgenuntersuchungen
•   Messung der Knochendichte
  – Quantitative Computertomographie (QCT)
  – Quantitativer Ultraschall (QUS)
•   DXA (Dexa) Dual Energy X-ray Absorptiometry
•   Biochemische Marker des Knochenumbruchs (Serum + Urin)
  – Knochenbildung
  – Kochenabbau

Behandlung:

Bei Osteoporose, auch bei fortgeschrittener Osteoporose mit Frakturen, zielt die Behandlung hauptsächlich darauf ab, weitere Knochenbrüche und damit einen Mobilitätsverlust, allgemeine Behinderung und die Notwendigkeit von Pflege durch Dritte zu verhindern, Schmerzen zu lindern und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern.

Dies sind mögliche Therapieformen:
•   erhöhte Zufuhr von Kalzium und Vitamin D
•   Hormonsubstitution (zum Beispiel Östrogene)
•   Selektive Östrogen Rezeptor-Modulatoren (SERM), zum Beispiel Raloxifen, verhindern den Knochenabbau
•   Calcitonin (Hormon d. Nebenschilddrüse), hemmt die Osteoklasten
•   Bisphosphonate, hemmen die Osteoklasten
•   weitere andere Wirkstoffe sind in der klinischen Prüfung
•   therapieergänzend wirkt sich vermehrte körperliche Aktivität posititv aus

Prävention – Vorbeugung:

Verschiedene Massnahmen können mithelfen, dem mit zunehmendem Alter immer stärkeren Abbau der Knochenmasse vorzubeugen oder ihn zumindest hinauszuzögern. Sie umfassen Vorbeugung, Eigenverantwortung und Früherkennung durch den Arzt:

Vorbeugung:

•   Ernährung, Zufuhr von Kalzium und Vitamin D
•   Körperliche Aktivität Anm: tägl. Gymnastik, tägl. Bewegung und wenn es das "Linksliegenlassen"
        des Aufzuges ist!


Früherkennung und Behandlung durch den Arzt:
•   Diagnose
•   Therapie

Wissenswertes:
•   bei jeder dritten Frau über 50 Jahre Knochenbrüche aufgrund von Osteoporose entstehen und dass jeder siebte Mann über 50 an Osteoporose leidet?
•   die medizinischen Kosten für die Behandlung von 2,3 Millionen Osteoporose-bedingten Frakturen sich in Europa und den USA zusammen auf jährlich mindestens 27 Milliarden US-Dollar belaufen?
•   sich Schätzungen zufolge die Zahl der Osteoporose-bedingten Hüftknochenbrüche weltweit von 1,7 Millionen im Jahr 1990 auf 6,3 Millionen im Jahr 2050 verdreifachen wird?

"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Dietmar E.

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Osteoporose, Infos in englischer Sprache
« Antwort #1 am: 01. Mai 2007, 16:11 »

Osteoporose, Infos in englischer Sprache




Osteoporosis (in Englisch)


http://www.roche.com/de/home/media/med_background-info/med_backgr-women.htm

•   Osteoporosis
PDF, 59 KB
•   Early Detection - Early Control
PDF, 49 KB
•   Osteoporosis - Frequently Asked Questions
PDF, 49 KB
•   Overview, Therapeutic Monitoring and Risk Assessment
PDF, 103 KB
•   Osteoporosis - Glossary
PDF, 46 KB
 
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Dietmar E.

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Osteoporose, allg. Infos
« Antwort #2 am: 15. Mai 2007, 23:56 »

Knochenschwund - Gefahr von Knochenbrüchen im Alter vermeiden


Osteoporose häufiger als Brustkrebs


Fragt man Erwachsene nach Osteoporose, ist ein wissendes Kopfnicken die häufigste Antwort. 94 Prozent der Deutschen kennen die Krankheit oder haben zumindest schon einmal etwas davon gehört. Das ist eine erfreuliche Botschaft. Doch wo Licht ist, da fällt auch Schatten: 73 Prozent der Befragten hielten sich nicht von dieser Erkrankung gefährdet und glaubten, dies sei eine Sache, die sie nicht beträfe und sie folglich nichts anginge. Damit liegen sie allerdings falsch. Hierzulande hat jede dritte Frau nach den Wechseljahren und jeder fünfte Mann im Alter über 50 Jahren Osteoporose. Die Osteoporose ist damit häufiger als beispielsweise der Brustkrebs. Während letzterer wohl jedem Respekt einflößt, fristet die Osteoporose in unserer Gedankenwelt noch immer ein Nischendasein. Doch gerade hier lauert eine "Gefahr im Verborgenen". Knochenbrüche sind die unmittelbare und nicht zu unterschätzende Folge der Osteoporose. Je älter man ist, desto größer ist die Gefahr, zu erkranken. Weil die Lebenserwartung ständigwächst, nimmt auch die Osteoporosegefahr weiter zu. Alleinin den Jahren 2000 bis 2003 gab es einen Anstieg stationärer Behandlungen wegen osteoporotischer Wirbelkörperbrüche um 27 Prozent. Bis zum Jahre 2050 rechnen Experten mit einer Verdopplung der Schenkelhals- bzw. Hüftfrakturen. Letztere sind besondersgefürchtet, weil sie in vielen Fällen zur Immobilität führen.

Wenn die Waage aus dem Gleichgewicht kommt
Knochen sind kein totes Gewebe, wie man landläufig vermutet. Alle Knochen unseres Körpers befinden sich in einem ständigen Auf- und Abbauprozess. Hochspezialisierte Knochenzellen sind dafür verantwortlich. So genannte Osteoblasten bauen ständig Knochensubstanz auf, Osteoklasten sind für den Abbau verantwortlich und "klauen" dem Knochen gewissermaßen Substanz. Weil beide jedoch Hand-in-Hand arbeiten, erneuert sich der Knochen ständig. Genau genommen ist eigentlich kein einziger Knochen im Körper eines Menschen älter als 20 Jahre – auch wenn man selbst schon 65 ist. Auf- und Abbau-Prozesse werden durch vielfältige biochemische Mechanismen reguliert und halten sich gewissermaßen die Waage. Kalzium und Östrogene begünstigen den Knochenaufbau. Das Schilddrüsenhormon Thyroxin und das in den Nebenschilddrüsen produzierte Parathormon fördern hingegen den Knochenabbau. Ist die Waage – zum Beispiel durch die natürliche Hormonumstellung nach den Wechseljahren oder eine mangelnde Kalziumzufuhr – in Richtung Knochenabbau geneigt, kann es zur Osteoporose kommen. Ein erhöhtes Knochenbruch-Risiko ist dann die Folge. Osteoporose beeinträchtigt die Lebensqualität.

Wer Osteoporose-bedingte Knochenbrüche erleidet, ist für eine lange Zeit nur noch eingeschränkt mobil. Die Fraktur verursacht darüber hinaus Schmerzen, die zu einer Fehlhaltung des Körpers führen (Schonhaltung) und eine Bewegungsunsicherheit bedingen. Die Fallneigung nimmt zu, und das Sturzrisiko steigt. Tatsächlich erleidet jede vierte Frau nach dem ersten Knochenbruch bereits innerhalb eines Jahres eine weitere Fraktur. 22 Prozent der Betroffenen müssen später in ein Pflegeheim eingewiesen werden. Eine wirksame Behandlung der Osteoporose ist allein schon deshalb ein Gebot höchster Priorität.

REALE Chancen
Ob man eine Osteoporose bekommt oder nicht, hängt von vielen Faktoren ab. Eine gesunde kalzium- und vitaminreiche Ernährung sind stets eine gute Basis für gesunde Knochen, die ihre Festigkeit und Tragfähigkeit ein Leben lang gewährleisten. Dennoch ist niemand vor der Krankheit gefeit. Heutzutage gibt es allerdings eine Vielzahl wirksamer Medikamente, die das Fortschreitender Erkrankung vermindern können und Knochenbrüche vermeiden helfen. Die Gabe von Kalzium, Vitamin D und Hormonen gehört ebenso dazu wie die Verordnung so genannter Bisphosphonate, die den Knochenabbau hemmen und den übermäßigen Knochenverlust nach den Wechseljahren einschränken. Zu den Bisphosphonaten gehört zum Beispiel auch die Substanz Risedronat, von der bekannt ist, dass sie sogar die diffizile Mikroarchitektur des Knochens zu schützen vermag. Im Gegensatz zu anderen Bisphosphonaten führt Risedronat wahrscheinlich zu einer stärkeren Hemmung der Osteoklasten. Das mag einer der Gründe dafür sein, dass diese Substanz in einer jüngst publizierten Versorgungsstudie, in deren Rahmen mehr als 33.000 Osteoporosepatientinnen mit Risedronat oder einem anderen Bisphosphonat behandelt wurden, besonders gut abschnitt. Im Rahmen der „RisEdronate and ALendronate Cohort Study“(REAL) hatten jene Frauen, die Risedronat erhielten, nach nur einjähriger Behandlungsdauer ein um 43 Prozent verringertes Risiko für eine Hüftfraktur. Natürlich ist es nicht damit getan, sich nur auf eine Tablette zu verlassen, wenn es um so wichtige Dinge wie die Knochengesundheit geht. Eine ausreichende Versorgung mit Kalzium ist die wichtigste Basis für eine lebenslange Knochengesundheit. Senioren sollten möglichst 1.500 mg Kalzium täglich zu sich nehmen. Neben Milch und Milchprodukten ist grünes Gemüse besonders kalziumreich. Leider klafft trotz des ausreichenden Angebots eine große Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Frauen im Alter über 51 Jahren nehmen durchschnittlich nur etwa 800 mg Kalzium pro Tag mit der Nahrung zu sich. Eine zusätzliche Kalzium-Ergänzung ist deswegen in vielen Fällen unbedingt erforderlich. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die Knochenkrankheit Osteoporose und die Möglichkeiten, die die moderne Medizin heutzutage für die Behandlung dieser Erkrankung bietet.
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Dietmar E.

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Osteoporose, allg. und spez. Infos
« Antwort #3 am: 16. Mai 2007, 00:02 »

http://medizin-aspekte.de/suche/index.html?action=search&conjunction=AND&Submit=1&searchstring_medas=Osteoporose

Osteoporose und Hormon-Ersatz-Therapie
Demnach sind in den letzten zehn Jahren etwa 20.000 britische Frauen an Brustkrebs erkrankt - weil sie Hormone nahmen. Um jedoch fünf Osteoporose bedingte Frakturen pro Jahr zu verhindern, müsste 10.000 Frauen, während eines Jahres Hormone verabreicht werden. Darüber hinaus hilft eine Hormon-Ersatz-Medikation ...    mehr

Osteoporose - Knochenschwund
Die damit verbundenen positiven Effekte auf die Knochenstruktur sind in zahlreichen Studien, so auch dem "Three-years Treatment with Risedronate Preserves Bone Quality"-Projekt eindrucksvoll belegt worden. Im Rahmen einer dreijährigen Behandlung wurde die Kollagenstruktur und die Mineralkristallinität ...    mehr

Knochenschwund - Osteoporose: Achtung Bruchgefahr!
Osteoporose: Wer ist Schuld? Der Osteoporose wird durch zahlreiche Faktoren der Weg geebnet. Ernährungsfehler stehen dabei mit an vorderster Stelle. Wer sich bereits als Jugendlicher kalziumarm ernährt und zum Beispiel keine Milch trinkt, erhöht die Gefahr, im Alter eine Osteoporose zu bekommen. ...    mehr

Knochenschwund: Osteoporose verstehen
So gesehen gibt es also tatsächlich einen Knochenstoffwechsel. Dieser Knochenstoffwechsel ist in gewissem Sinne eine besonders harmonisch komponierte Symphonie. Zahlreiche "biochemische Virtuosen" haben im Orchester des Knochenstoffwechsels ihren genau aufeinander abgestimmten "Part". Nur so ist Ausgewogenheit ...    mehr

Osteoporose/Knochenschwund - eine Volkskrankheit
Bekanntlich hängt die Festigkeit einer Konstruktion nicht allein von den Materialeigenschaften ab. Zu einem erheblichen Teil wird sie durch strukturelle Elemente bestimmt. Jeder kann dies leicht mit einem einfachen Test nachvollziehen: Bei gleichem Material und gleicher Masse hält ein DIN A4-Blatt ...    mehr

Globales Problem des Abbruchs von Osteoporose-Behandlungen gefährdet Leben und kostet Milliarden
der Osteoporose angesehen. Frau Ekland fuhr fort mit der Bemerkung: "Ich bin mir des grossen Einflusses bewusst, den die Osteoporose auf die Verrichtung der täglichen Arbeiten haben kann; obwohl ich glücklicherweise ein weiterhin aktives Leben führen konnte, sind viele Frauen in einer weniger glücklichen ...    mehr
Osteoporose
Dies führt zu Sekundärproblemen. 6. Wie kommt der Arzt zur Diagnose? Treffen mehrere der typischen Symptome zusammen, dann ist die Diagnose Osteoporose sehr wahrscheinlich. Natürlich gilt auch hier wie so oft in der Medizin der Grundsatz, dass das Schlimme ausgeschlossen werden muss. "Das Schlimme", ...    mehr
Neue Waffen im Kampf gegen Osteoporose
Signalmoleküle wie die vom Körper gebildeten Endocannabinoide scheinen auf diesem Wege das Knochenwachstum regulieren zu können. Unterstützt wird diese These durch Experimente mit Mäusen, denen die Eierstöcke entfernt worden waren. Der daraus resultierende Östrogen-Mangel führt normalerweise zum Abbau ...    mehr

Der Calcium-Rechner: Knochenfreundliche Ernährung bei Osteoporose
Selbst bei einer ausgewogenen Ernährung kann rasch eine Calciumlücke entstehen. Über die Nahrung werden hierzulande durchschnittlich nur 600 - 900 mg von dem Knochenbaustein aufgenommen - zuwenig, um einer Calciumlücke und damit einer Osteoporose vorzubeugen. Der Calcium-Rechner hilft bei der ...    mehr

Amylin verhindert Knochenschwund bei Osteoporose
Amylin scheint die Anzahl jener Zellen zu verringern, die normalerweise für die Zerstörung der Knochen verantwortlich sind. Diese Knochenfresszellen, die Osteoklasten, sind notwendig, da die Stärke eines Knochens durch seine ständige Erneuerung gewährleistet wird. Gerät die Anzahl dieser Zellen außer ...    mehr

Osteoporose
Die Ärzte sprechen daher von der postmenopausalen Osteoporose, die sie von der so genannten senilen Osteoporose, die bei älteren Menschen jenseits des siebzigsten Lebensjahres typisch ist, abgrenzen. Sind Sie ein Risiko-Typ? Unser Knochen lebt. Knochenaufbau und Knochenabbau halten ...    mehr

Osteoporose
In unserer Abbildung sind jene "Belastungslinien" (grün) eingezeichnet, die Druck und Zugspannungen aufzunehmen vermögen. Sie gleichen denen technischer Konstruktionen, wie wir sie zum Beispiel von großen frei tragenden Gebäudekuppeln kennen, in verblüffender Weise. Was ist Osteoporose? ...    mehr

Minimal-invasiver Eingriff hilft Betroffenen - Bei etwa 30 Prozent aller über 60-jährigen Frauen treten infolge verstärkten Knochenabbaus - der so genannten Osteoporose - Wirbelkörperfrakturen auf.
"Oberstes Ziel dieses Eingriffs ist es, die oftmals unerträglichen Schmerzen der Patienten zu beheben oder aber zumindest gravierend zu lindern", so Heisterkamp. "Im Gegensatz zu anderen Verfahren erreichen wir mit der Kyphoplastie aber nicht allein die Stabilisierung eines eingebrochenen Wirbelkörpers, ...    mehr

Sicherheit und Mobilität bei Osteoporose
Daneben sorgt der Massageeffekt der Luftpolster für Schmerzlinderung und bessere Durchblutung. Gleichzeitig unterstützt er den Knochenaufbau. Schon nach sechs bis acht Wochen verbessert sich die Mobilität der Patienten, das Sicherheitsgefühl bei der Bewegung steigt. Bei therapeutisch angezeigter Gymnastik ...    mehr

Osteoporose
Eine Gruppe wurde normal ernährt und erhielt jeden Tag 0,9 Gramm Kalzium mit der Nahrung zugeführt. Milch und Milchprodukte waren dabei die natürlichen Lieferanten des für den Knochen lebenswichtigen Baustoffes. Die andere Gruppe bekam noch eine Extraportion Kalzium in Form von Brause-Tabletten. Bereits ...    mehr

Osteoporose
Die Erkrankung sucht "ihre Opfer" nämlich nicht wahllos aus. Natürlich kann man nichts gegen eine ererbte Veranlagung tun. Es gibt jedoch eine Vielzahl von Risikofaktoren, die man ganz bewusst ausschalten könnte. Fehlende Bewegung ist ein ganz wichtiger Knochenfeind. Die Muskelarbeit und die Beanspruchung ...    mehr

Osteoporose
Für das Auftreten der Osteoporose sind verschiedene Faktorenverantwortlich. Wesentlich an der Entstehung beteiligt ist aber einchronischer Mangel an muskulärer Belastung. Ziel derOsteoporoseprävention muss es also sein, genügend Muskelkraft und-masse aufzubauen. Die Kräfte, die beim Krafttraining ...    mehr

Osteoporose
Eine ausreichende Versorgung mit Kalzium ist die wichtigste Basis für eine lebenslange Knochengesundheit. Senioren sollten möglichst 1.500 mg Kalzium täglich zu sich nehmen. Neben Milch und Milchprodukten gelten grünes Gemüse - vor allem Brokkoli, Fenchel, Grünkohl und Lauch - als besonders kalziumreich. ...    mehr

Osteoporose
Auch nach der Entlassung wurden nur rund 20 Prozent der Patienten aus Rehabilitationskliniken und etwa sechs Prozent der Patienten aus Akutkliniken adäquat therapiert. Und das, obwohl sich mit Bisphosphonaten der weitere Substanzverlust der Knochen nachweislich aufhalten lässt. Zahlreiche klinische Studien ...    mehr

Osteoporose
Entdeckt wird die Erkrankung meistens erst durch einen Knochenbruch, den schon ein leichter Sturz verursacht haben kann. Mit der Vorbeugung muss bereits in der Kindheit begonnen werden, denn während der Wachstumsphase werden mit der richtigen Ernährung und sportlichen Aktivitäten die Voraussetzungen ...    mehr

Osteoporose
Sprich: Je mehr Knochenmasseein Mensch in jungen Jahren aufbaut, desto geringer ist das Risiko,an Osteoporose zu erkranken. Knochenmasse bildet sich allerdings nurdort heraus, wo der Knochen gut ernährt und durch Bewegungausreichend belastet wird. Eine "knochenfreundliche" Ernährung ist reich an Calcium ...    mehr

Osteoporosevorbeugung
Die meisten haben zwar Angst um ihre Figur und fürchten den berüchtigten "Witwenbuckel" viel mehr als alle anderen Zeichen des Älterwerdens wie z. B. Falten oder Altersflecken. Der wahre Grund für den gekrümmten Rücken älterer Frauen scheint jedoch vielen nicht bekannt zu sein: Nur jede zehnte Befragte ...    mehr

Osteoporose
Zu den Bisphosphonaten gehört zum Beispiel auch die Substanz Risedronat, von der bekannt ist, dass sie sogar die diffizile Mikroarchitektur des Knochens zu schützen vermag. An das Kalzium denken Heutzutage weiß man sehr gut, wodurch der Knochen geschützt werden kann. Bewegung und eine auseichende ...    mehr
Osteoporose
Um schmerzhafte Knochenbrüche zu verhindern, empfehlen Experten ihren Patientinnen eine dem aktuellen Stand der Wissenschaft entsprechende Kombinationstherapie aus Calcium, Vitamin D und einem Bisphosphonat, wie z.B. dem Wirkstoff Alendronat. In einer im Januar 2005 in den USA vorgestellten Studie erwies ...    mehr

Osteoporose
Moderne Ernährungsgewohnheiten bescheren uns heutzutage allerdings eine viel zu hohe Phosphataufnahme. Unter diesen Umständen wird Phosphat zum "Kalziumfeind", weil es das Kalzium chemisch bindet und damit seine Aufnahme in den Knochen unmöglich macht. Kalzium kann also selbst bei ausreichender Aufnahme ...    mehr

Osteoporose
Weil damit auch deren knochenschützende Wirkung wegfällt, kann die Frau innerhalb der ersten drei bis fünf Jahre nach Einsetzen der Wechseljahre mehr als ein Sechstel ihrer Knochenmasse verlieren. Milchprodukte und eine ausreichende sportliche Betätigung sind jetzt hilfreich. Auch auf das Rauchen gilt ...    mehr

Minimal-invasive Eingriffe bei Wirbelkörpereinbrüchen
"Im Gegensatz zu anderen Verfahren erreichen wir mit der Kyphoplastie aber nicht allein die Stabilisierung eines eingebrochenen Wirbelkörpers, sondern gleichzeitig eine Rekonstruktion seiner ursprünglichen Höhe." Der Eingriff wird von spezialisierten Chirurgen vorgenommen und dauert pro behandeltem ...    mehr

Osteoporose den Kampf angesagt - Was heute REAL möglich ist
Auch eine ausreichende körperlicheBetätigung ist gut gegen den „Knochenschwund“. Der Zug derSehnen am Knochen stimuliert dessen Wachstum und wirkt so der Osteoporoseentgegen. Östrogene entfalten schützende Eigenschaftenauf die Knochensubstanz. Nach den Wechseljahren geht dieser Schutzallmählich verloren. ...    mehr

Bewegungsschmerzen: Experten gaben Hilfestellung bei Fragen zu Rückenleiden, Rheuma, Arthritis und Osteoporose
Bundesweiten Telefonaktion die kostenfreie Schmerz-Hotline. IBZ ermöglicht Schmerztherapie ohne Umwege Das individuelle Behandlungsziel (IBZ) ist eine neue Messgröße, an der sich die Schmerztherapie orientiert. Der Patient misst mit der Schmerzskala sein IBZ. Er unterstützt damit seinen Arzt, im ...    mehr

Ob Osteoporose, Tumorerkrankung oder Unfall: Stabilisierende Maßnahmen bei Wirbelkörpereinbrüchen
"Beim Aufdehnen wirkt der Ballon so ähnlich wie ein Wagenheber. Zwischen zehn bis 97 Prozent seiner ursprüngliche Höhe kann ein eingebrochener Wirbelkörper auf diese Weise wieder aufgerichtet werden", so der Chirurg aus Essen. "Frakturen, die nicht älter als acht bis zehn Wochen sind, lassen sich dabei ...    mehr

Knochenschwund - Gefahr von Knochenbrüchen im Alter vermeiden
Die Fraktur verursacht darüber hinaus Schmerzen, die zu einer Fehlhaltung des Körpers führen (Schonhaltung) und eine Bewegungsunsicherheit bedingen. Die Fallneigung nimmt zu, und das Sturzrisiko steigt. Tatsächlich erleidet jede vierte Frau nach dem ersten Knochenbruch bereits innerhalb eines Jahres ...    mehr

Poröse Knochen mit Spezial-Zement auffuellen
Die Besonderheit: Mit Hilfe von Computertomographie und Röntgenabbildungen können die Ärzte während der Operation die Nadel genau an der Stelle platzieren, an der der Zement benötigt wird. Diese doppelte Kontrolle durch die bildgebenden Verfahren direkt im OP-Bereich ermöglicht einen punktgenauen, wohldosierten ...    mehr

brüchige Knochen: Aufbau-Kur
Dazu werden die Wissenschaftler verschiedene Substanzen, die sie in Kulturlösungen menschlicher Zellen gefunden haben, auf ihre Knochenheilende Wirkung testen - mit dem Ziel, dabei auf die natürlichen Botenstoffe der Osteoblasten-Reifung zu stoßen. Am IPF wird unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Wolf-Georg ...    mehr

Wer an Knochenschwund leidet, hat oft ein höheres Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall
Das interdisziplinäre Heidelberger Konzept der Osteoporosebehandlung strebt eine umfassende Stoffwechselkorrektur und Verbesserung der Mobilität der Patienten an, um Lebensqualität und Lebenserwartung zu verbessern. "In Heidelberg werden die Patienten zunächst in der Sektion Osteologie vorgestellt", ...    mehr

Knochenschwund
Fast 15 kg brächte sein Kalziumdepot im Durchschnitt auf die Waage. Dennoch muss ständig für Nachschub gesorgt werden. Der Blutspiegel verträgt keine großen Schwankungen - und die eventuelle Kalziumreserve ist ja fest im Knochen verbaut. Allgemein gehen Wissenschaftler daher von einer täglich notwendigen ...    mehr

Abschlussbericht Karlsruher Ernährungstage 2006: Obst und Gemüse schmecken und machen uns gesünder
Diskutiert würden unter anderem der hohe Gehalt von Vitamin C und K sowie Folsäure. Insbesondere Gemüse enthalte wichtige Mineralien, die sich positiv auf Knochendichte und -struktur auswirkten. Jedoch sei über die der Osteoporose zugrunde liegenden Stoffwechselprozesse noch zu wenig bekannt, als ...    mehr

Übersicht über aktuelle, wissenschaftliche Studien
Herzinfarkt oder Koronararterien-Erkrankung darstellt, sollte vor allem diese Patientengruppe einer bestmöglichen Therapie zugeführt werden. Studien zufolge werden mit sogenannten ACE-Hemmern oder Angiotensin-2-Rezeptor-Blockern sehr gute Ergebnisse bei der Behandlung des Bluthochdrucksund in der Therapie ...    mehr
Ergebnisse von Studien in der Medizin
Sie ergab, dass Frauen mit einmalig schlechten Blutzuckerwerten während der Schwangerschaft ein ähnlich hohes Risiko haben im Laufe ihres Lebens einen Diabetes zu entwickeln, wie Frauen, die an Schwangerschaftsdiabetes gelitten haben. Stärkster Risikofaktor ist dabei ein hoher Body-Mass-Index (BMI). zur ...    mehr

Knochengesundheit
B. Masern oder Röteln, die Krankheitauslösen. Betroffene suchen nicht selten über viele Jahre verschiedene Ärzteauf bis sie endlich richtig behandelt werden. Doch so weit muss esnicht kommen, denn es gibt eine einfach Methode, Morbus Paget beidiesen Betroffenen festzustellen. Die Diagnose ...    mehr

Schlankheitswahn macht Knochen mürbe
Fehlt der wichtige Knochenbaustein in der Aufbauphase bis zum 30. Lebensjahr oder auch später zum Erhalt der Knochensubstanz, kann Osteoporose/Knochenschwund entstehen (Informationen gebührenfrei unter 0800-1771107 und unter www.initiativegegenknochenschwund.de). Um die Knochen zu stabilisieren und Brüche ...    mehr

scKropf: Jodmangel - Schilddrüsenerkrankungen erkennen und vorbeugen
Dass sich der Mangel an lebenswichtigen Elementen in der Natur auch negativ auf die Gesundheit der Bevölkerung auswirken kann, ist leicht vorstellbar. Ein besonders beeindruckendes Beispiel bietet in diesem Zusammenhang die Jodversorgung. Während der letzten Eiszeit wurden die Böden in Mitteleuropa stark ...    mehr

Rezepte für die Knochengesundheit
Der Mineralstoffspezialist Caltrate verlost unter den Einsendern knochengesunder Lieblingsrezepte Kochbücher von Alfred Biolek. Das Gewinnspiel soll das Bewusstsein der Konsumenten für die Bedeutung einer "skelettfreundlichen" Ernährung steigern. Denn Osteoporose gilt unter Experten nach wie vor als ...    mehr

Kropf: Jodmangel - Schilddrüsenerkrankungen erkennen und vorbeugen
Dass sich der Mangel an lebenswichtigen Elementen in der Natur auch negativ auf die Gesundheit der Bevölkerung auswirken kann, ist leicht vorstellbar. Ein besonders beeindruckendes Beispiel bietet in diesem Zusammenhang die Jodversorgung. Während der letzten Eiszeit wurden die Böden in Mitteleuropa stark ...    mehr

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Bewegungsschmerz
Dieter Schöffel vom Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern. "Jedoch sollte man den Schmerz sofort und nicht erst nach Abschluss diagnostischer Maßnahmen reduzieren, damit der Betroffene seine Lebensqualität und Alltagsfunktionen behalten kann." Therapie der Wahl bei starken Schmerzen sind nach Ansicht ...    mehr

Bewegungsschmerz
"Jedoch sollte man den Schmerz sofort und nicht erst nach Abschluss diagnostischer Maßnahmen reduzieren, damit der Betroffene seine Lebensqualität und Alltagsfunktionen behalten kann." Therapie der Wahl bei starken Schmerzen sind nach Ansicht von Privat-Dozent Dr. Michael Überall variabel dosierbare ...    mehr

In drei Wochen wieder fit
Bislang sind es jährlich rund 5.000 Patienten, die jeweils zu festen Terminen eine Kompaktkur machen. "Doch das könnten wesentlich mehr sein", weiß Wagener. "Das Potential und die Vorzüge der zur Behandlung von insgesamt 30 verschiedenen Indikationen anerkannten Kurform sind bislang noch nicht ausreichend ...    mehr

Kompakte Vorsorge in Bad Meinberg
bei chronischem Tinnitus, Fibromyalgie, Morbus Bechterew, Dysstress oder Osteoporose anbietet. Je nach Krankheitsbild beinhalten die ganzheitlichen Therapiekonzepte u.a. physikalische Therapien, aktives Bewegungstraining, Krankengymnastik, Ernährungs- und Aufklärungsseminare, Atem- und Entspannungstechniken ...   

Fortsetzung auf:
http://medizin-aspekte.de/suche/index.html?searchin=medas&searchstring=Osteoporose&Submit=1&start=51
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

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Osteoporose - Aktuell
« Antwort #4 am: 16. November 2007, 11:41 »

So heißt die Zeitschrift über Osteoporose.

Es ist auch möglich, die Inhaltsangabe und die Artikel der Zeitung im Internet zu lesen,

auch von älteren Ausgaben!


Siehe unter:

http://www.osteoporoseaktuell.at/


hilde

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Osteoporose-Info
« Antwort #5 am: 29. März 2008, 18:16 »


KNOCHENDICHTEMESSUNG

Was ist eigentlich die Knochendichte?
Auf die Knochenstruktur kommt es an!
Die Knochendichtemessung erfasst keine Strukturen

Welches ist die beste Knochendichtemessung?
Methoden der Knochendichtemessung
Mit Ultraschall kann man keine Knochendichte messen
Ultraschall erfasst das Bruchrisiko
DXA - der Goldstandard?
Knochen ist nicht gleich Knochen
Mit Weltraumtechnik der Osteoporose auf der Spur
Die hochauflösende, bildgebende, periphere Computertomographie - pQCT

Wie hoch soll die Knochendichte sein?
Die Bedeutung der Gipfelknochenmasse
Erst die Struktur gibt Aufschluss
Mikrokallusbildungen
Knochendichte & Struktur
Computertomographie an der Wirbelsäule - QCT

Knochendichtemessung - wann zum ersten Mal?

Knochendichtemessung - wie oft?
Das Fast- und Slow-Loser-Konzept
Knochenabbaurate - wichtig für die Behandlung
Die Knochendichtemessung ist trotz der Tatsache, dass gesetzliche Krankenkassen die Kosten nur noch in Ausnahmefällen übernehmen, unverzichtbarer Bestandteil jeglicher moderner Osteoporosediagnostik. Sie ist dabei allerdings nur als ein Baustein in einem größeren Puzzle und als solcher nur im Zusammenhang mit der jeweiligen persönlichen Krankengeschichte, vorhandenen Beschwerden und Risikofaktoren zu sehen. Da mittlerweile viele verschiedene Verfahren existieren, die unterschiedliche Dinge messen, kommt der Erfahrung und dem "Know-how" des Untersuchers eine entscheidende Rolle zu.

Auch die Qualität einer Klaviermusik hängt ja in erster Linie von der Virtuosität des Pianisten ab. Eine Knochendichtemessung liefert immer nur Messwerte. Messwerte aber können nicht nur falsche Informationen liefern, sondern auch falsch gelesen werden (so wie auch die Noten eines Musikstücks) - es kommt also auf die richtige Interpretation an. Heute existieren eine ganze Reihe von unterschiedlichen Verfahren, die jedoch verschiedenartige Aspekte des Knochens und keineswegs immer tatsächlich die Knochendichte erfassen. Deshalb ist auch die Aussagekraft dieser unterschiedlichen Methoden nicht die gleiche bzw. sind auch die Ergebnisse mit verschiedenen Messmethoden überhaupt nicht vergleichbar.

Grundsätzlich gilt, dass ein Vergleich zur Beurteilung des Verlaufes (Knochenmasseverlust oder Zunahme der Knochendichte unter Behandlung) nur mit der gleichen Methode am identischen Gerät und beim selben Untersucher möglich ist, wobei einige Messmethoden überhaupt keinen sinnvollen Vergleich zulassen! Daher sollten Sie sich vor einer Knochendichtemessung immer genau erkundigen, welche Methode verwendet wird, was die Aussagekraft der Methode ist und ob der Untersucher auch über die entsprechende Erfahrung verfügt - zumal Sie die Kosten, wenn Sie nicht privat krankenversichert sind, in der Regel selbst übernehmen müssen.


· Was ist eigentlich die Knochendichte?

Dichte ist ein physikalischer Begriff und gibt an, wieviel Masse eines beliebigen Materials oder Gegenstandes in einem bestimmten Messvolumen vorhanden ist. Die Einheit der Dichte ist Masse pro Volumen - M/V -, z.B. hat Wasser die Dichte 1 Kilogramm pro Liter, d.h. in ein Gefäß mit dem Rauminhalt 1 Liter passt exakt 1 kg Wasser. Blei ist viel dichter als Wasser, daher hat 1 kg Blei einen wesentlich geringeren Raumbedarf als z.B. 1 kg Federn mit sehr viel niedrigerer Dichte und entsprechend einem viel größeren Raumbedarf. Die Dichte des

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Evi

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Osteoporose - das sollten Sie wissen
« Antwort #6 am: 10. Mai 2008, 11:03 »

In Deutschland leidet ein Großteil aller Erwachsenen am Knochenschwund, der im Medizinischen korrekterweise Osteoporose genannt wird. In Wirklichkeit verringert sich nämlich nicht nur die Knochenmasse des Betroffenen über das normale Maß hinaus, sondern gleichzeitig nimmt auch die komplizierte Mikroarchitektur dieser „Meisterwerke der Natur“ Schaden. Jede dritte Frau in den Wechseljahren hat diese nicht ganz harmlose Erkrankung. Auch wenn man die Gefahr selten auf den ersten Blick erkennt – die Osteoporose kann zu Pflegebedürftigkeit oder sogar zum Tode führen. Statistisch gesehen bricht sich in Europa fast alle drei Minuten jemand einen Wirbel. Pro Jahr müssen schätzungsweise 80.000 Oberschenkelhalsbrüche behandelt werden. Ein Drittel aller Patienten wird infolge solcher Frakturen pflegebedürftig. Am Oberschenkelhalsbruch sterben insgesamt mehr Frauen als am Brustkrebs. Eine gesunde Lebensweise kann jedoch viel dazu beitragen, das Osteoporose-Risiko wirksam zu senken…

Der Knochen lebt

Knochen unterliegen wie alle anderen „Organe“ unseres Organismus einem Stoffwechsel. Keineswegs handelt es sich also etwa um „totes Material“. Ein Leben lang arbeiten knochenauf- und knochenabbauende Prozesse Hand in Hand. Bis etwa zum 30ten Lebensjahr überwiegt der Knochenaufbau. Um dieses Alter herum hat sich eine maximale „Spitzenknochenmasse“ herausgebildet. In den folgenden Lebensjahren kommt es dann wieder zum allmählichen Verlust der Knochenmasse. Je größer die Spitzenknochenmasse war, desto geringer ist die Gefahr, dass die Knochenmasse im höheren Lebensalter einen kritischen Grenzwert unterschreitet, der zu Knochenbrüchen führen kann.


Was bedeutet eigentlich der T-Score?

Wer sich schon einmal einer Knochendichtemessung unterzogen hat, wird möglicherweise auf dem ärztlichen Befundbericht das Wort „T-Score“ gelesen haben. Anhand dieses Wertes gewinnt der Arzt diagnostische Anhaltspunkte für das eventuelle Vorliegen einer Osteoporose.

Im Grunde genommen gibt der T-Score Aufschluss über die eigene Knochendichte im Vergleich zur mittleren Knochendichte eines knochengesunden Referenzkollektivs. Er ist somit eigentlich nichts weiter als ein Gradmesser für die Abweichung der eigenen Knochendichte von jener, die im Allgemeinen als gesund akzeptiert wird.

Weicht der T-Score um mehr als 2,5 Standardabweichungen (SD) vom „gesunden Mittelwert“ nach unten ab, wertet der Arzt dies als einen wichtigen Anhaltspunkt für das Vorliegen einer Osteoporose. Die Standardabweichung ist bekanntlich ein methodenunabhängiges statistisches Streuungsmaß. Im Bereich von -2,5 SD bis + 2,5 SD liegen 95 Prozent aller Messwerte von gesunden Kontrollpersonen.


Kalzium und Vitamin D stärken die Knochengesundheit

Kalzium hat für das Leben eine ganz besondere Bedeutung. Es ist einerseits für das normale Funktionieren der Muskelkontraktionen und für die Weiterleitung von Nervenimpulsen unabdingbar, andererseits stellt es jene Grundsubstanz dar, aus der alle Knochen des Körpers aufgebaut sind. Von den etwa 1,5 kg Kalzium, die jeder Mensch „sein eigen“ nennen darf, sind nahezu 99 Prozent im Skelett verbaut. Damit diese 99 Prozent allerdings auch problemlos in den Knochen eingearbeitet werden können, bedarf es des Vitamins D. Ohne Vitamin D hätte auch ein überdurchschnittlich gutes Kalziumangebot keinerlei Effekt. Die Knochen würden weich und instabil bleiben. Bei kleinen Kindern führt Vitamin D-Mangel zu Rachitis, beim Erwachsenen zur Knochenerweichung.

Nur im gegenseitigen Wechselspiel vermögen Kalzium und Vitamin D die Knochengesundheit zu stärken. Kein Wunder, dass es daher auch bei Menschen, die bereits an einer Osteoporose erkrankt sind, zu den wichtigsten Behandlungsoptionen gehört.

Auf die richtige Einnahme kommt es an

Manche Osteoporosepatienten erhalten im Rahmen ihrer Behandlung vom Arzt so genannte Bisphosphonate. Diese Substanzen gehören zu den modernsten Medikamenten in der Osteoporosetherapie und werden wegen ihrer guten Effekte auf die Knochengesundheit gern verschrieben. Damit sie allerdings auch richtig wirken können, gilt es, eine Besonderheit zu beachten. Biphosphonate müssen streng getrennt von Kalzium – am besten an unterschiedlichen Tagen – eingenommen werden. Andernfalls verbinden sich beide zu einem unlösbaren Produkt, das nicht vom Körper aufgenommen werden kann und daher unverrichteter Dinge wieder ausgeschieden wird. Zwar entsteht kein gesundheitlicher Schaden, aber der Betroffene bringt sich selbst um die Wirkung seines teuren Arzneimittels. Sicherheitshalber auf Kalzium zu verzichten, wäre aber genau das falsche. Ohne diesen Baustoff können auch die Bisphosphonate am Knochen nichts bewerkstelligen. Die Lösung ist zwar einfach, aber leider etwas unpraktisch: Beide Substanzen sind notwendigerweise mit einem gewissen zeitlichen Abstand einzunehmen. Neuerdings gibt es jedoch gerade diesbezüglich eine innovative Entwicklung, die eine solche Einnahmeprozedur ganz erheblich vereinfacht und sowohl das Bisphosphonat als auch Kalzium und Vitamin D problemlos an den Mann bzw. die Frau bringt. Fragen Sie Ihren Arzt nach näheren Informationen über diese Komplettlösung!