Autor Thema: Junge Menschen mit Diabetes  (Gelesen 3819 mal)

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Jutta

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Junge Menschen mit Diabetes
« am: 26. Juni 2008, 00:10 »

   Erlebniscamp für junge Menschen mit Diabetes
   Novo Nordisk veranstaltet wieder "My Camp D"

   
Vom 3. bis 6. Juli 2008
   veranstaltet das dänische Pharmaunternehmen Novo Nordisk in Bad Segeberg
   wieder ein Erlebniscamp für junge Menschen mit Diabetes. Das erste Camp
   dieser Art fand 2006 statt und war mit seinen 600 Teilnehmern ein
   überwältigender Erfolg. Noch nie hatten Jugendliche mit Diabetes die
   Gelegenheit, sich in einer so angenehmen Atmosphäre untereinander
   auszutauschen und ohne Zeitdruck einen der zahlreichen Experten zu
   befragen. Wünsche auf eine Wiederholung des Camps, bei dem auch das
   Feiern nicht zu kurz kommt, wurden von den Teilnehmern so oft geäußert,
   dass Novo Nordisk beschloss, erneut ein solches Camp zu veranstalten.

   Um die Wünsche und Nöte junger Menschen mit Diabetes zu erforschen
   initiierte der Insulinhersteller Novo Nordisk unter der Schirmherrschaft
   der Internationalen Diabetes Föderation die DAWN-Studie. Dabei stellte
   sich heraus, dass eine solche Stoffwechselerkrankung, die den ganzen
   Alltag beeinflusst, für Jugendliche besonders schwer zu bewältigen ist.
   Denn sie befinden sich ohnehin in einer schwierigen Lebensphase. Dazu
   kommt: Mit wem sollen sie darüber reden? Die Zeit des Arztes ist
   begrenzt, oft kennen sie nicht viele andere Betroffene und Familie und
   Freunden fehlt manchmal auch das Verständnis für die Situation.

   Und so entstand die Idee, ein Forum für junge Menschen mit Diabetes zu
   schaffen, in dem Zeit und Raum für dieses Bedürfnis nach Austausch ist.
   Im Sommer 2006 war es dann soweit: "Camp D - lebe dein Leben" wurde in
   Bad Segeberg errichtet und 600 Jugendliche kamen. Für viele von ihnen war
   es ein überwältigendes Erlebnis, so viele andere junge Menschen mit
   Diabetes zu treffen und sich mit ihnen über den Alltag auszutauschen.
   Auch die Gelegenheit ohne jeden Zeitdruck mit einem Diabetologen über die
   Krankheit zu sprechen, hinterließ einen bleibenden Eindruck. Denn auch
   die Ärzte hatten ihre weißen Kittel zu Hause gelassen und traten leger im
   roten T-Shirt auf. Damit auch schüchterne Teilnehmer ihre Hemmungen
   fallen lassen konnten, trugen Betreuer und Experten die
   unmissverständliche Aufforderung "Quatsch mich an!" auf ihren T-Shirts.
   Neben den "fachlichen" Aktivitäten wie Workshops gab es zahlreiche
   Sportangebote und abends wurde altersentsprechend gefeiert.

   "Mit Camp D konnten wir vielen jungen Menschen mit Diabetes Zuversicht
   und Lebensmut geben. Ich habe in meinem langen Berufsleben selten etwas
   so Überwältigendes erlebt wie die Freude und Dankbarkeit der
   Camp-Teilnehmer", sagt Hansruedi Stahel, Business Development Director
   bei Novo Nordisk in Deutschland. "Daher bin ich glücklich, dass wir
   diesen Sommer ein zweites Camp veranstalten können. Wir freuen uns schon
   sehr auf die jungen Menschen."

http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=080625035

   Weitere Informationen zu My Camp D:
   bei Christina Betz-Senftleben
   Novo Nordisk Pharma GmbH
   Brucknerstraße 1
   55127 Mainz
   Tel.: 06131 - 903 1391 (Hotline)
   und/oder
   http://www.novonordisk.de
   http://www.campd.de

Edi

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KEYSTONE, Colorado (EGMN) – Zu den Alarmzeichen eines gestörten Essverhaltens bei jugendlichen Mädchen mit Typ-1-Diabetes gehören persistent erhöhte Spiegel glykosylierten Hämoglobins, häufige Episoden diabetischer Ketoazidose und Verhaltensweisen wie ein Auslassen von Insulindosen oder eine Unterdosierung, um das Gewicht zu kontrollieren, erklärte eine Expertin.

Ein weiteres Warnzeichen sei das Muster, Frühstück und/oder Mittagessen auszulassen, gefolgt von Essattacken im Verlauf des Abends, sagte Rita Temple-Trujillo auf einer Konferenz zum Management von Diabetes bei Jugendlichen. Auch Befürchtungen hinsichtlich Körpergewicht und -form sind bei den Betroffenen häufig, stellen jedoch nicht spezifische Anzeichen dar.

„Selten sehe ich Mädchen, denen ihr Körperbild keine Sorge bereitet. Wir sind eine gewichtsbesessene Kultur“,
sagte      http://www.univadis.de/medical_and_more/de_DE_News_Article_Medical?profileAOI=20&profileAOIName=Psychiatrie&articleItemId=c086ed6a5939b3f9ca8f19ff8f51caf3