Autor Thema: Tibetische Medizin  (Gelesen 7532 mal)

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Josef

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Tibetische Medizin
« am: 27. Juni 2008, 08:59 »

   Geheimes Wissen aus der Tibetischen Medizin

   Wien (pts/26.06.2008/14:10) - Tulku Lama Lobsang präsentiert tibetisches
   Heilyoga und eine analytische Meditation in Form von 108 Fragen

   Seit dem Jahr 2000 reist Tulku Lama Lobsang, ein hoher buddhistischer
   Meister und Arzt der tibetischen Medizin, in die westliche Welt, um uns
   mit seinem Wissen um die Gesunderhaltung von Körper und Geist zu
   unterstützen. Nun verbreitet er seine Lehre auch auf DVD und in Form
   eines Buches.

   Lu Jong - Tibetisches Heilyoga auf DVD mit Kathrin Jany
   Fern jeglicher medizinischer Versorgung, in den Bergen Tibets,
   entwickelten die tibetischen Mönche aus ihrem Jahrtausende alten
   medizinischen Wissen spezifische Übungen, die Körper und Geist fit und
   gesund halten: Lu Jong (sprich: Lu Dschong). Durch diese einfachen
   Körperbewegungen konnten und können die tibetischen Mönche sogar
   Krankheiten heilen. Denn das Praktizieren von Lu Jong öffnet Blockaden
   und wandelt Chakras in Kanäle um, damit der Körper kraftvoll und der
   Geist klar wird.

   Nur wenige Minuten täglich reichen aus! Die Grundübungen "Fünf Elemente"
   wirken positiv auf die allgemeine körperliche Verfassung, kräftigen die
   Wirbelsäule und sorgen ebenso für fröhliche Stimmung. Mit dieser DVD
   teilt Tulku Lama Lobsang sein profundes Wissen reiner buddhistischer
   Weisheit mit uns, vorgeführt von Heilyoga-Trainerin Kathrin Jany.

   Die 108 Fragen - ein interaktives Tagebuch zur analytischen Meditation
   Seit mehr als tausend Jahren sind die 108 Fragen aus dem geheimen
   tibetischen Wissen eine traditionelle Methode, um tiefe Wahrheiten zu
   erkennen. Warum weiß Tulku Lama Lobsang: "Wenn wir etwas nicht verstehen
   und keine Antworten finden, dann liegt das nicht daran, dass wir die
   Antwort nicht kennen. Eine Antwort ist immer vorhanden. Wir kennen sie
   bereits. Nur stellen wir die falschen Fragen. Sobald wir die richtige
   Frage gefunden haben, werden wir auch die richtige Antwort erkennen."

   Die 108 Fragen aus dem geheimen Wissen Tibets helfen dabei, die richtigen
   Fragen zu stellen und so zu individueller Erkenntnis zu gelangen. "Wie
   oft wiederholst Du, was Dich unglücklich macht?" - So lautet zum Beispiel
   eine der Fragen in dem Buch. Oder: "Du hast ein Leben, aber lebst Du es
   auch?"

   Der moderne Name für diese Methode ist: "Analytische Meditation". Ziel
   dieses interaktiven Tagebuches: Seinen Besitzer auf seinem Weg zu einem
   unkomplizierten, zufriedenen und genussvollen Leben zu unterstützen.

   DVD "Lu Jong - tibetisches Heilyoga", EUR 25,-
   Buch "108 Fragen aus dem geheimen Wissen Tibets", EUR 29,90
   Beides zu bestellen auf http://www.tulkulamalobsang.org

   Für Rückfragen und weiterführende Informationen, auch Hinweisen zu Veranstaltungen und Seminaren
   wenden Sie sich bitte an:
   Hennrich.PR, Bergmillergasse 6/Top 35, 1140 Wien
   Tel. +43 (1) 879 99 07
   office@hennrich-pr.at

http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=080626038

Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

Jutta

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Tibetische Medizin: Phytotherapie, Komplementärmedizin .....
« Antwort #1 am: 17. Mai 2012, 20:29 »

Tibetische Medizin als wertvolle Ergänzung
Pflanzenarzneien sind in der Heimat des Dalai Lama wichtig. In der EU wurde im Vorjahr das erste Mittel zugelassen.

Kurier 17.5.12


Pflanzenbestandteile sind Basis der tibetischen Arzneien. Die alten Rezepte werden original nachgebaut.

Pflanzliche Heilmittel und ein jahrtausendealtes Gesundheitssystem: Nach TCM und Ayurveda interessieren sich immer mehr Menschen für Traditionelle Tibetische Medizin (TTM). Im Vorjahr wurde erstmals ein pflanzliches Heilmittel der asiatischen Medizin im EU-Raum als Arzneimittel gegen Durchblutungsstörungen zugelassen. Das ist ganz im Sinne des Dalai Lama, der heute, Donnerstag, in Österreich eintrifft.

Er macht sich seit Langem für die Erforschung und Überprüfung tibetischer Heilmittel nach modernen westlichen Maßstäben stark. "Ich glaube, das tibetische Medizinsystem kann einen Beitrag zum Wohlergehen aller Menschen leisten."

Das glauben auch heimische Schulmediziner. "Die Wirkung des nun zugelassenen Padma Circosan ist im Labor nachweisbar", sagt der Gefäßchirurg Klaus Mayer aus Wolfsberg, Kärnten. "Es greift sichtbar an jenen Stellen ein, wo Gefäßverkalk­ungen auftreten und verhindert diese auch." Er setzt es ebenso bei anderen chronischen Entzündungen ein: "Überall dort, wo das Immunsystem aufgebaut werden muss."

Ähnliches erlebt auch Apotheker Gunther Wenninger-Weinzierl aus Bad Schallerbach. "Bei speziellen Durchblutungsstörungen bietet die Schulmedizin wenig. Wir kombinieren mit tibetischer Medizin." Gerade für die Prävention sei diese hilfreich. "Das zugelassene Arzneimittel ist auch ein hochpotentes Antioxidans, weil es zellregenerierend wirkt. Das verkürzt etwa bei Sportlern die Erholungszeiten." Ein anderes Mittel – das allerdings derzeit als Nahrungsergänzungsmittel deklariert ist – empfiehlt er zur Leberregeneration.
Ganzheitlicher Ansatz

Warum das in sich geschlossene, 1200 Jahre alte Heilsystem hierzulande auf dem Vormarsch ist, überrascht ihn nicht. "Es ist ein ganzheitliches System mit vielem, das im Westen verloren ging. Berühren, Beobachten und Befragen sind wichtig, um als Mensch wahrgenommen zu werden." Psychiater Jens Tönnemann von der Akademie für Traditionelle Tibetische Medizin (ATTM) schätzt den "stufenweisen Behandlungsansatz". Bevor überhaupt Kräuterrezepturen eingesetzt werden, setze man in Tibet auf Änderung der Ernährung und des Lebensstils.

Gefäßmediziner Mayer: "Viele sehen es als Vorteil, keine chemischen Substanzen zu sich zu nehmen." Ihn fasziniert, dass die Arzneien zum Großteil schon vor Jahrhunderten entwickelt und seither unverändert angewendet werden. "Jedem Wirkstoff sind bestimmte Eigenschaften zugeordnet. Nach diesen werden sie kombiniert und für die jeweiligen Anforderungen zusammengestellt." Die Arzneien werden aus echten Pflanzenteilen (nicht Extrakten) hergestellt. "Ein Drittel betrifft die Hauptwirkung, ein Drittel unterstützt diese und ein Drittel bekämpft etwaige Nebenwirkungen der Kräuter."

Manchmal führt jedoch kein Weg an der Schulmedizin vorbei. Tönnemann: "Akut- und Notfallmedizin sind wohl nicht so sehr das Einsatzgebiet der TTM. Aber in vielen Bereichen ist sie eine wertvolle Ergänzung, ein hoch qualifiziertes Nebeneinander verschiedener Methoden."

Der Handel mit den Heilkräutern blüht

Die Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) ist im Umbruch: "China steckt irrsinnig viel Geld und Manpower in Erforschung und Produktion von TCM-Mitteln, um sie in Europa und den USA auf den Markt zu bringen", sagte am Mittwoch Brigitte Kopp vom Institut für Pharmakognosie der Universität Wien im Vorfeld einer internationalen Tagung.

Der Markt, den früher in Europa altbekannte pflanzliche Präparate (vom Kamillentee bis zum Johanniskraut) dominierten, wird zunehmend international. Doch nicht immer sei die Qualität optimal, nicht immer werde kontrolliert.

"In der Phytotherapie werden vor allem Gesamtextrakte von Pflanzen verwendet. Weltweit werden rund 70.000 Pflanzenarten benutzt, in Österreich sind es rund 200. Weiters werden noch etwa 500 in der Volksmedizin eingesetzt", so die Expertin.

Generell könne man sagen, dass Phytopharmaka, die auch als solche zugelassen sind, breite Wirkung bei zumeist geringeren Nebenwirkungen als synthetische Mono-Substanzen in Arzneimitteln haben.

Zunehmend kommen die Produkte aus anderen Weltregionen auf den Markt, zum Teil auch bloß als Nahrungsergänzungsmittel – und damit ohne entsprechende Qualitätskontrolle und Zulassung.

Die Experten raten dazu, sich Phytopharmaka nur von einem auch schulmedizinisch arbeitenden Arzt mit entsprechender Ausbildung verschreiben zu lassen und die Heilmittel aus Apotheken zu beziehen.

http://kurier.at/nachrichten/gesundheit/4496334-tibetische-medizin-als-wertvolle-ergaenzung.php
« Letzte Änderung: 17. Mai 2012, 20:30 von admin »

admin

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Anm.1: Bedenklich, dass man sich "besser an den besser ausgebildeten Apotheker, als an seinen Arzt" wenden soll. Diese
hatten nämlich in Ihrem Studium keine Phytotherapie!

Anm.2: Traurig, dass nur 5 % der Onkologen die Komplementärmedizin anbieten, lt. Prof. Frass, Cancer School im AKH am 16.5.12,
und, wie ich es verstanden habe, Frass jetzt in Pension geht,
und überhaupt nichts mehr Komplementärmedizinisches an der Onkologie im AKH passiert.

Anm.3: Zehn Jahre und länger konnten KrebspatientInnen die Komplementärmedizinische Abteilung im AKH aufsuchen,
wenn man, z. B. durch Besuch von Selbsthilfegruppen wusste, dass es dies gibt.
Seit 3 Jahren wird kein Krebspatient mehr beraten geschweige behandelt, seit rund 1 Jahr bekommen nur mehr Patientinnen
mit gynäkologischen Tumor einen Termin. Werden Patientinnen mit Schilddrüsenkrebs, Lungenkrebs, Darmkrebs etc. Scharlatanen
zum Frass geworfen! Kronen Zeitung und Patientenanwalt berichten dann darüber!
Wer trägt die Verantwortung? Der ärztliche Direktor Krepler weiß es, ist ihm scheinbar wurscht, er hat (noch) nicht Krebs, vielleicht!

« Letzte Änderung: 17. Mai 2012, 20:37 von admin »

admin

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Rund ....... Medikamente der Komplementärmedizin zahlt die Wiener GKK den Krebspatienten.

Nur, wer kennt diese, wer weiß das überhaupt.
DAS muss man sich als KrebspatientIn aus den Finger saugen, ein Wahnsinn!
Welche sind die Wichtigsten? info@krebspatienten.at

Warum informiert nicht jeder Hausarzt darüber.

Warum sind nur 5 % aller Onkologen bereit/in der Lage, Komplementärmedizin anzubieten.




Warum gibt es in Österreich keinen Lehrstuhl für Naturheilkunde; etliche davon in Deutschland!

Komplementärmedizin ist auch in der Schweiz eine Versicherungsleistung - die Bevölkerung verlangte dies bei einer Volksabstimmung!

In Deutschland, keine Zwangsversicherungen mehr, kann man sich jene Versichrung aussuchen, die (mehr) Komplementärmedizin anbietet.






« Letzte Änderung: 17. Mai 2012, 20:48 von admin »