Autor Thema: Brustkrebs Screening  (Gelesen 4884 mal)

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Jutta

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Brustkrebs Screening
« am: 19. Mai 2014, 12:20 »



Brustkrebsscreening, hier Infos;

aber Neuerungen der letzten Woche sind dort noch unbekannt. -

BK. Screening Hotline 0800 500 181
MO-FR 8:00 bis 18:00
serviceline@frueh-erkennen.at
www.frueh-erkennen.at
http://frueh-erkennen.at/Radiologie-Einrichtungen.html

Jutta

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Tanja

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Brustkrebs Screening: Brief an Gesundheitsminister Stöger
« Antwort #2 am: 01. Juni 2014, 00:09 »




Brustkrebs-Früherkennungsprogramm: Offener Brief der niedergelassenen Ärzte an Gesundheitsminister Alois Stöger

Ein Viertel weniger Vorsorgemammografien - Ärztekammer fordert Möglichkeit der Zuweisung zur Vorsorgemammografie durch Hausärzte und Gynäkologen


Wien (OTS) - Im Zuge der Diskussion um das neue österreichweite
Brustkrebs-Früherkennungsprogramm haben die niedergelassenen
Ärztinnen und Ärzte Wiens an Gesundheitsminister Alois Stöger einen
offenen Brief gesendet, in dem Sie fordern, dass Hausärzte und
Gynäkologen auch weiterhin die Möglichkeit haben sollen, Patientinnen
zu einer Vorsorgemammografie zu überweisen. Eine weitere Forderung
betrifft die Aufweichung der Altersbeschränkung, um die
Teilnehmerzahlen zu erhöhen. ****

Nachstehend der offene Brief im vollen Wortlaut:

"Sehr geehrter Herr Bundesminister für Gesundheit,

mit 1. Jänner 2014 wurde in Österreich das
Brustkrebs-Früherkennungsprogramm eingeführt. Im Zuge der EU-weiten
Bemühungen zur Verbesserung der Brustkrebs-Früherkennung wurden
sowohl von der Österreichischen Ärztekammer als auch vom Hauptverband
der österreichischen Sozialversicherungsträger die Bemühung des
Gesundheitsministeriums maximal unterstützt, um das bisherige
opportunistische Brustkrebs-Screening durch ein organisiertes
Früherkennungsprogramm zu ersetzen.

Entsprechend unterstützen die Ärztekammer für Wien und die
betroffenen Fachgruppen ausdrücklich die Prinzipien des
Brustkrebs-Früherkennungsprogramms.

Wie jedoch die ersten drei Monate dieses Jahres die Daten der
Wiener Radiologinnen und Radiologen zeigen, wird das
Briefeinladungssystem von den Frauen in nur 16 Prozent angenommen,
wobei nur 1,1 Prozent der Frauen zu den Neuteilnehmerinnen gezählt
haben. Somit ist dieses Einladungssystem äußerst weit von den
EU-Zielen und Richtlinien einer 70-prozentigen Teilnahmerate
entfernt. Auf der anderen Seite wurden viele Frauen daran gehindert,
wie bisher eine Mammografie durchführen zu lassen, weil Ärztinnen und
Ärzte für Allgemeinmedizin sowie Gynäkologinnen und Gynäkologen keine
Früherkennungsuntersuchung mehr zuweisen dürfen.

Insgesamt haben wir derzeit einen Rückgang der
Mammografie-Untersuchungen in Wien von bis zu 24,5 Prozent, was
statistisch bedeutet, dass wir in diesem ersten Quartal um ein
Viertel weniger Frühkarzinome entdeckt haben als im Vorjahr. Die
unweigerliche Folge ist, dass diese Karzinome erst in einem späteren
und möglicherweise nicht mehr heilbaren Stadium erkannt werden
können.

Auch wir sind Ihrer Meinung, Herr Minister, dass ein neues
Programm seine Einführungszeit benötigt und dass man erst nach zwei
bis drei Jahren mit Sicherheit sagen kann, wie gut ein solches
Programm von der Bevölkerung angenommen wird. Da wir aber damit die
Gesundheit unserer Wiener Frauen massiv gefährden, müssen wir
vehement im Sinne der Frauengesundheit Folgendes dringlich fordern:

- Die bisherige Möglichkeit für die Frauen, durch die
Gynäkologinnen und Gynäkologen oder durch die Ärztinnen und Ärzte für
Allgemeinmedizin zur Brustkrebs-Früherkennungs-Mammografie geschickt
werden zu können, muss auch in Zukunft gesichert sein - durch in der
Ordination aufliegende Einladungen, welche durch den Arzt im Rahmen
des Programms ausgehändigt werden.

- Das gute, richtige und sinnvolle Einladungssystem per Brief soll
nur zusätzlich zum Einsatz kommen. Nur jene Frauen sollten einen
Einladungsbrief erhalten, welche in einem Zeitraum von länger als
zwei Jahren nicht bei einer Mammografie waren und älter als 40 Jahre
sind.

- Organisierte Screening-Einladungen zwischen dem 45. und 75.
Lebensjahr; davor und danach muss eine individuelle Überweisung zur
Vorsorge-Mammografie weiterhin möglich sein. Die Altersbeschränkungen
sind insofern aufzuweichen, als es in der Praxis den betroffenen
Frauen nicht erklärbar ist, warum Sie aus dem Screening
ausgeschlossen sind. Diese Gruppe fühlt sich im hohen Maße aufgrund
ihres Alters diskriminiert.

Wie von Ihnen vorgeschlagen, sollte das Programm nach drei Jahren
evaluiert werden, um dann notwendige Anpassungen vorzunehmen.
Zumindest bis dahin fordern wir den bisherigen Zugang zur
Mammografie!

Mit freundlichen Grüßen

   MR Dr. Wolfgang Werner,
   Obmann der Sektion Ärzte für Allgemeinmedizin

   Dr. Friedrich Vorbeck,
   Vorsitzender der Fachgruppe Radiologie

   MR Dr. Georg Braune,
   Vorsitzender der Fachgruppe Gynäkologie


Dr. Johannes Steinhart,
Vizepräsident und Obmann der Kurie Niedergelassene Ärzte

ao. Univ.-Prof. Dr. Thomas Szekeres,
Präsident"
(ssch)

Evi

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Brustkrebs-Früherkennungsprogramm
« Antwort #3 am: 16. Oktober 2014, 00:01 »




Österreichisches Brustkrebs-Früherkennungsprogramm startet Informationsoffensive

Wien (OTS) - Das Österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm startet im Brustkrebsmonat Oktober eine Informationskampagne. Das Ziel ist es, Frauen verstärkt auf das Programm aufmerksam zu machen und sie umfassend über die neue Möglichkeit der Früherkennungsmammographie und die wichtigsten Eckpunkte des Brustkrebs-Früherkennungsprogramms zu informieren. Die beiden wichtigsten Informationsquellen, die Telefon-Serviceline und die Website, werden im Rahmen der Informationsoffensive aktiv kommuniziert. So soll Frauen eine informierte Entscheidung ergänzend zur Beratung durch ihre Vertrauensärztin / ihren Vertrauensarzt ermöglicht werden. Einmal mehr wird auch auf die vor kurzem umgesetzten Maßnahmen wie die Freischaltung der e-card für die Kernzielgruppe, das Inkrafttreten der neuen Indikationenliste für die diagnostische Mammographie sowie die Aufhebung der Altersgrenzen nach oben hingewiesen. Nicht zuletzt sind diese dafür verantwortlich, dass sich das Programm positiv entwickelt: Österreichweit wurden seit Jahresbeginn rund 410.000 Mammographien durchgeführt.

"Die umfassende Information der Frauen in Österreich über die neue Möglichkeit der Früherkennungsmammographie steht auf meiner Prioritätenliste ganz oben. Als Gesundheitsministerin, aber auch als Ärztin und als Frau begrüße ich daher die neue Informationskampagne des Österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramms. Bei einem so emotionalen Thema wie Brustkrebs ist es wichtig, die Frauen auch emotional anzusprechen. Zudem soll die Informationskampagne Aufmerksamkeit erregen. Beides ist aus meiner Sicht gut gelungen", so Gesundheitsministerin Dr.in Sabine Oberhauser, MAS, zur neuen Informationskampagne des Österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramms. Diese wird ab ersten Oktober österreichweit mit Plakaten, Medien-Inseraten und online umgesetzt.
Grünes Erinnerungsbändchen als starkes Symbol

Mit dem grünen Erinnerungsbändchen wurde zudem ein starkes Symbol für die Brustkrebs-Früherkennung gefunden. Grün ist nicht nur die Farbe der Hoffnung, sondern auch eine Programmfarbe des Österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramms - daher wurde die Farbe auch für das Erinnerungsbändchen gewählt. Dieses soll über die radiologischen Standorte an Frauen im Zusammenhang mit einer Früherkennungsmammographie verteilt werden und sie an ihre nächste Untersuchung erinnern. "Das bereits auf den Sujets abgebildete und angekündigte grüne Erinnerungsbändchen soll zum Gesprächsthema bei Frauen werden und so den Impact dieser Informationskampagne auf einfache Weise vervielfachen. Daher würde es mich persönlich sehr freuen, wenn die Kolleginnen und Kollegen mit dabei sind und das Bändchen möglichst zahlreich bestellen und im Zusammenhang mit einer Früherkennungsmammographie an die Frauen abgeben", so Univ.-Doz. Dr. Franz Frühwald, Sprecher der regionalverantwortlichen Radiologen des Österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramms.
Kampagne soll Frauen ansprechen und informieren

Die österreichweite Kampagne des Brustkrebs-Früherkennungsprogramms soll alle Frauen in Österreich ansprechen und sie über die wichtigsten Inhalte des Programms informieren. Ziel ist es, den Frauen eine informierte Entscheidung zu ermöglichen. "Als Ärztin empfehle ich allen Frauen, sich über das Brustkrebs-Früherkennungsprogramm zu informieren, unsere Webseite www.frueh-erkennen.at zu besuchen oder bei der Telefon-Serviceline 0800 500 181 anzurufen. Mir ist auch wichtig, dass die 'richtigen' Frauen im 'richtigen' Intervall zu der für sie so wichtigen Untersuchung gehen, damit Brustkrebs möglichst früh erkannt und bestmöglich behandelt werden kann. Mit 'richtig' meine ich vor allem die Kernzielgruppe der 45- bis 69-jährigen Frauen", so Dr. Marianne Bernhart, programmverantwortliche Medizinerin des Brustkrebs-Früherkennungsprogramms.

Die Mammographie als Früherkennungsuntersuchung richtet sich an gesunde Frauen ohne Anzeichen einer Brustkrebserkrankung. Die Untersuchung hat aber nicht nur einen Nutzen, sondern ist auch mit Risiken wie falsch-positiven Befunden, Überdiagnosen und Übertherapien sowie der wiederholten Strahlenbelastung verbunden. "Der Nutzen und die Risiken der Mammographie-Untersuchung wurden weltweit in großen Studien mit mehr als 600.000 Frauen untersucht. Auf dieser Basis wird international in den meisten Ländern empfohlen, dass Frauen zwischen 50 bis 69 Jahren alle zwei Jahre zur Mammographie gehen sollten. In Österreich haben wir in Abstimmung mit medizinischen Expertinnen und Experten die Altersgrenzen für die Kernzielgruppe mit 45 bis 69 Jahren weiter gefasst. Aber auch Frauen über 70 können bei uns weiterhin zur Mammographie gehen, wenn sie dies wünschen", erklärt Bernhart die Hintergründe.

Positive Entwicklung bei Früherkennungsmammographien in Österreich Bis dato wurden in Österreich rund 410.000 Mammographien durchgeführt. Der Anteil der Früherkennungsmammographien hat sich von Anfang des Jahres bis jetzt positiv entwickelt. Seit einigen Wochen machen die Früherkennungsmammographien 60 Prozent durchgeführten Mammographien aus. "Wir sind zufrieden, dass das Programm immer besser angenommen wird. Es ist uns aber bewusst, dass viele Frauen mit dem Nutzen und Ablauf des neuen Systems noch nicht ausreichend vertraut sind, deswegen wollen wir verstärkt informieren. Der deutliche Anstieg der Früherkennungsmammographien zeigt , dass die vor dem Sommer vorgenommenen Adaptionen des Programms wirken", so Manfred Brunner; Obmann der Vorarlberger Gebietskrankenkasse und Verhandlungsführer seitens der Sozialversicherung bei der Programmentwicklung, über die geplante Kampagne und die aktuellen Entwicklungen. Mit Anfang Juli wurden insbesondere folgende Maßnahmen umgesetzt: Freischaltung der e-cards aller Frauen der Kernzielgruppe im Alter von 45 bis 69 Jahren für die Früherkennungsmammographie und Inkrafttreten einer erweiterten Indikationenliste für die diagnostische Mammographie. "Zudem gab es bis Ende Juni eine Übergangsfrist, während der auch noch Zuweisungen zur diagnostischen Mammographie möglich waren, die sich nicht streng an der Indikationenliste orientiert haben. Die mit Juli umgesetzten Maßnahmen sowie das Ende der Übergangsfrist führen dazu, dass aussagekräftige Daten über das Brustkrebs-Früherkennungsprogramm erst beginnend mit Juli 2014 vorliegen", erklärt Brunner.

Josef

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NÖ. GKK zu Brustkrebs Screening
« Antwort #4 am: 02. November 2014, 01:40 »



St. Pölten, 29.10. 2014

Dion/ÖA-Hei

NÖGKK: Erleichterter Zugang zur Früherkennungs-Mammographie

Infokampagne zum Brustkrebs-Früherkennungsprogramm

„früh erkennen“ – grünes Band soll an Untersuchung erinnern

Am 1. Jänner 2014 startete das qualitätsgesicherte Österreichische Brustkrebs-Früherken-nungsprogramm „früh erkennen“, jetzt läuft dazu eine Informationskampagne. Dazu Dr. Martina Amler, ressortzuständige NÖGKK-Direktorin: „Das Ziel ist es, Frauen verstärkt auf das Programm aufmerksam zu machen und sie umfassend über die Möglichkeit der Früherkennungsmammographie zu informieren. Neu ist ein grünes Erinnerungsband, das von den radiologischen Standorten bei der Früherkennungsmammographie an die Frauen verteilt wird und sie an die Untersuchung erinnern soll.“
„Es gilt noch viel stärker ein Bewusstsein für die Früherkennung zu schaffen, denn noch immer gehen viele Frauen überhaupt nicht zur Mammographie. Früherkennung von Brustkrebs verbessert signifikant den Behandlungserfolg, Früherkennung rettet Leben, das gilt es einmal mehr hervorzuheben", unterstützt auch Niederösterreichs LH-Stv. Mag. Karin Renner die neue Infokampagne der NÖGKK zum Brustkrebs-Früherkennungspro-gramm.
Um den Zugang zur Früherkennungsmammographie zu erleichtern, wurden folgende Neue-rungen eingeführt:
•   Automatische Freischaltung der e-card für Frauen zwischen 45 und 69 Jahren
Für alle Frauen zwischen 45 und 69 Jahren ist die e-card seit Juli 2014 für eine Früher-kennungsmammographie freigeschaltet. Nach der Terminvereinbarung bei einem am Programm teilnehmenden Radiologiestandort (in NÖ: alle Vertragsradiologen) können die Frauen nur mit ihrer e-card zur Untersuchung gehen. Einladung oder Zuweisung ist nicht notwendig.
Nach Inanspruchnahme der Früherkennungsmammographie wird die e-card in der Re¬gel nach zwei Jahren wieder freigeschaltet. Frauen, die eine Früherkennungsmam¬mographie in Anspruch genommen haben, erhalten im Regelfall 24 Monate danach eine neue Einladung, um sie an die Untersuchung zu erinnern. Wenn medizinisch ein kürzerer Zeitraum empfohlen wird, (early rescreen), werden sie früher wieder eingela¬den.
•   Erweiterung der Zielgruppe für Opt-In
Auch neu: Frauen von 40 bis 44 sowie ab 70 Jahren (ohne Altersbeschränkung nach oben) können sich zum Programm anmelden (Opt-In). Diese Frauen bekommen nach der Anmeldung die Einladung zugeschickt und können mit dieser Einladung und ihrer e-card zur Früherkennungmammographie gehen. Zusätzlich zur Anmeldung bei der Telefon-Serviceline 0800 500 181 steht für das Opt-In seit Juni auch ein Webformular auf www.frueh-erkennen.at zur Online-Anmeldung zur Verfügung.
•   Erweiterte Indikationenliste
Die neue erweiterte Indikationenliste, die von Österreichischer Ärztekammer und Sozi-alversicherung beschlossen wurde, gilt seit Juli 2014. Sie bildet die Grundlage für die ärztliche Zuweisung zur diagnostischen Mammographie. Bei der Erweiterung wurden auch passende Untersuchungsmöglichkeiten für die erhöhte familiäre Disposition defi¬niert.
Früherkennungsmammographie versus diagnostische Mammographie
Es ist wichtig, zwischen einer Früherkennungs- und einer diagnostischen Mammographie zu unterscheiden:
Die Mammographie als Früherkennungsuntersuchung richtet sich an gesunde Frauen ohne Anzeichen einer Brustkrebserkrankung. Sie hat nicht nur einen Nutzen, sondern ist auch mit Risiken verbunden. Daher werden jene Frauen eingeladen, bei denen die Untersuchung das beste Nutzen-Risiko-Verhältnis aufweist.
Die diagnostische Mammographie wird durchgeführt bei:
•   Beschwerden
•   Verdacht auf Brustkrebs oder eine andere Erkrankung der Brust
•   Frauen, die familiär vorbelastet sind oder ein genetisch erhöhtes Risiko haben
•   Frauen, die schon an Brustkrebs erkrankt sind oder in der Nachsorge nach einer Brust-krebserkrankung sind.
Infos unter
www.frueh-erkennen.at
Telefon-Serviceline 0800 500 181 (Mo-Fr 8:00 – 18:00 Uhr)
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

admin

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Gitti

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Brustkrebs Screening
« Antwort #6 am: 08. Februar 2015, 23:34 »




Weltkrebstag: Denken Sie an die Früherkennungsmammographie!

Wien (OTS) - Das Österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm, das seit über einem Jahr läuft, bietet Frauen in Österreich erstmals einen einheitlichen Ablauf und hohe Qualitätsstandards bei der Früherkennungsmammographie.

Anlässlich des heutigen Weltkrebstages appelliert die programmverantwortliche Medizinerin Dr. Marianne Bernhart an alle Frauen ab 40 Jahren, an die Früherkennungsmammographie zu denken und sich darüber zu informieren. Dazu soll auch ein neuer Kurzfilm, der in Kürze u.a. auf der Programmwebsite abrufbar sein wird, beitragen.

Im Rahmen des Österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramms , das seit Jänner 2014 läuft, haben Frauen ab 40 Jahren alle 2 Jahre die Möglichkeit, eine Früherkennungsmammographie durchführen zu lassen. "Ich appeliere an alle Frauen dieser Altersgruppe daran zu denken, sich über die Früherkennungsmammographie zu informieren und zu entscheiden, ob sie am Programm teilnehmen möchten", sagt Dr. Marianne Bernhart, programmverantwortliche Medizinerin. Informationen stehen sowohl online als auch in den Wartezimmern vieler Ärztinnen und Ärzte zur Verfügung. "Unser Ziel ist es, Brustkrebs möglichst früh zu erkennen, um erkrankte Frauen bestmöglich behandeln zu können. Wichtig zu wissen ist aber auch, dass die Teilnahme an einem Brustkrebs-Screeningprogramm auch Risiken mit sich bringen kann", ergänzt Bernhart. Ein Risiko wäre z.B. ein falsch positiver Befund, also ein auffälliger Befund, obwohl keine Krebserkrankung vorliegt.
Neuer Informationsfilm: In Kürze online und in Wartezimmern

Der neue Informationsfilm, der in Kürze verfügbar sein wird, erklärt die wichtigsten Eckpunkte und den Ablauf des Programms . Der von der Koordinierungsstelle produzierte Film wird ab Februar in einer Kurzversion im Wartezimmer-TV in 145 Ordinationen von Gynäkologinnen und Gynäkologen österreichweit zu sehen sein. Die Koordinierungsstelle stellt den Film auch gerne kostenlos allen interessierten Ärztinnen und Ärzten für ihr Wartezimmer-TV zur Verfügung. Die längere Version dauert vier Minuten und wird online auf verschiedenen Websites, u.a. auf www.frueh-erkennen.at und Youtube, zur Verfügung gestellt.
Früherkennungsmammographie für Frauen von 45 bis 69 Jahren

Die e-cards aller Frauen im entsprechenden Alter sind automatisch alle zwei Jahre für die Früherkennungsmammographie freigeschaltet.Den gewünschten Termin kann jede Frau individuell bei einem der teilnehmenden radiologischen Standorte (Liste online auf www.frueh-erkennen.at verfügbar) vereinbaren. Zur Erinnerung an die Untersuchung bekommen die Frauen alle zwei Jahre einen Einladungsbrief.
Früherkennungsmammographie für Frauen von 40 bis 44 und ab 70

Österreich bietet als einziges Land in der EU einer so großen Altersgruppe, nämlich auch allen Frauen zwischen 40 und 44 und über 70 Jahren, die Teilnahme an einem Brustkrebsscreening-Programm an. Ein Anruf bei der Telefon-Serviceline unter 0800 500 181, von Montag bis Freitag, 8:00-18:00 Uhr, oder das Ausfüllen des Anmeldeformulars auf der Website www.frueh-erkennen.at genügt, damit Frauen dieser Altersgruppen am Programm teilnehmen können.
Diagnostische Mammographie unabhängig vom Alter

Das Österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm richtet sich an gesunde Frauen ab 40 Jahren ohne Anzeichen einer Brustkrebserkrankung und ohne familiär erhöhtes Risiko. Für Frauen mit Beschwerden, Krankheitsverdacht, Frauen, die sich in Behandlung einer Brustkrebserkrankung oder in der Nachsorge befinden bzw. solche mit familiär erhöhtem Brustkrebsrisiko erfolgt die Mammographie weiterhin unabhängig vom Alter auf ärztliche Zuweisung.
Qualitätssicherung und Evaluierung

Das Programm bietet erstmals -im Gegensatz zum bisher üblichen grauen oder opportunistischen Screening- einen strukturierten Ablauf im Rahmen der Früherkennungsmammographie und ist qualitätsgesichert:
Alle beteiligten Berufsgruppen (Radiologinnen und Radiologen bzw. Radiologietechnologinnen und Radiologietechnologen) haben umfangreiche Schulungen absolviert. Die Untersuchungen werden ausschließlich von Radiologinnen und Radiologen durchgeführt, die über ein eigenes Zertifikat für Mammadiagnostik verfügen. Dieses wird nach erfolgreicher Absolvierung spezieller Schulungen und einer Fallsammlungsprüfung verliehen. Weiters dürfen bei den Untersuchungen nur strahlungsarme, digitale Geräte zum Einsatz kommen, die einer laufenden technischen Qualitätssicherung unterliegen.

Ebenfalls neu ist das "Vier-Augen-Prinzip" oder die "Doppelbefundung". Das bedeutet, dass jede Mammographie-Aufnahme unabhängig von einer/einem zweiten Radiologin/Radiologen begutachtet wird. Im Gegensatz zu anderen Screening-Programmen in der EU (etwa Deutschland) ist es in Österreich möglich, bei dichtem Brustgewebe bzw. auffälligem Befund direkt im Anschluss an die Mammographie eine ergänzende Ultraschalluntersuchung durchzuführen.

Das Österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm bietet einen qualitätsgesicherten, systematischen Ablauf für Frauen in Österreich. Es ersetzt alle Mammographie-Angebote zur Früherkennung von Brustkrebs vor 2014. Frauen im Alter zwischen 45 und 69 Jahren können alle 24 Monate mit ihrer e-card zur Früherkennungsmammographie gehen; eine Einladung oder Zuweisung zur Untersuchung ist nicht notwendig.

Frauen im Alter von 40 bis 44 Jahren bzw. ab 70 Jahren können sich bei der Telefon-Serviceline oder online auf www.frueh-erkennen.at zum Programm anmelden und mit der Einladung und ihrer e-card zur Untersuchung gehen.

Das qualitätsgesicherte Mammographie-Screening gilt derzeit als die verlässlichste Methode zur Früherkennung von Brustkrebs. Umfassende Qualitätskriterien für die Untersuchung - wie eine standardisierte Doppelbefundung nach dem 4-Augen-Prinzip sowie neueste technische Geräte - und verbindliche Zertifizierungen für die am Früherkennungsprogramm teilnehmenden Radiologinnen und Radiologen sichern die hohe Qualität des Programms. Die Möglichkeit zur diagnostischen Mammographie, die der Abklärung von Beschwerden oder eines Krankheitsverdachts dient, bleibt unverändert.
Das Österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm ist eine gemeinsame Initiative von Bund, Sozialversicherung, Ländern und Österreichischer Ärztekammer.
Rückfragen & Kontakt:

Koordinierungsstelle Brustkrebs-Früherkennungsprogramm:

Mag.a Katrin Gastgeb
Wiener Gebietskrankenkasse
Wienerbergstraße 15-19
A- 1100 Wien
Tel.: +43 1 601 22 3877
E-Mail: katrin.gastgeb@wgkk.at

Gitti

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Brustkrebs-Früherkennungsprogramm: Bilanz nach dem ersten Jahr
« Antwort #7 am: 23. Februar 2015, 15:08 »



OTS0007, 23. Feb. 2015, 08:28


Österreichisches Brustkrebs-Früherkennungsprogramm: Bilanz nach dem ersten Jahr

Wien (OTS) - Das Österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm läuft mehr als ein Jahr. Vorläufige Zahlen für das Jahr 2014 liegen nun vor: Österreichweit wurden insgesamt rund 600.900 Mammographien durchgeführt, der Screening-Anteil daran ist Mitte des Jahres auf 62 % angestiegen und hat sich in den darauf folgenden Monaten bei rund 60 % eingependelt. Bereits 86 % der Screening-Untersuchungen wurden in der Kernzielgruppe der 45- bis 69-jährigen Frauen durchgeführt. Die Qualitätssicherung des Programms ist ein großer Vorteil für die Frauen.

"Dass wir die ‚richtigen‘ Frauen erreichen ist eine gute Nachricht", sagt Romana Ruda, Leiterin des Österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramms. "Das heißt, dass das Screening überwiegend von Frauen zwischen 45 und 69 Jahren in Anspruch genommen wird. Dies ist erfreulich, da Frauen dieser Altersgruppe den größten Nutzen und das geringste Risiko von der Teilnahme an einem systematischen Brustkrebs-Screening haben." Frauen zwischen 45 und 69 Jahren sind die Kernzielgruppe des Österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramms, ihre e-card ist alle zwei Jahre für die Früherkennungsmammographie freigeschaltet. 4 % bzw. 10 % der Früherkennungsmammographien wurden bei Frauen im Alter von 40 bis 44 bzw. ab 70 Jahren, also den Opt-In Zielgruppen , durchgeführt. Diese können sich zum Programm anmelden, wenn sie daran teilnehmen möchten. Für diese beiden Altersgruppen ist das Nutzen-Risiko-Verhältnis laut internationalen Studien aber nicht so eindeutig. Das Durchschnittsalter der am Screening teilnehmenden Frauen im ersten Jahr des Brustkrebs-Früherkennungsprogramms liegt bei 58 Jahren.
Vorläufig: 600.900 Mammographien österreichweit, rund 60 % Screening-Anteil

Die Programmevaluierung erfolgt durch die Gesundheit Österreich GmbH. Insgesamt wurden auf Basis der aktuell vorliegenden Zahlen (Stichtag:
15.1.2015) im Jahr 2014 österreichweit rund 600.900 Mammographien durchgeführt. "Zu bedenken ist aber, dass es sich dabei um eine vorläufige Zahl handelt. Da die radiologischen Standorte im Jahr 2014 durchgeführte Untersuchungen noch bis März 2015 nachmelden können", erklärt Ruda. Von allen in Österreich durchgeführten Mammographien, waren im letzten Halbjahr 2014 rund 60 % Früherkennungsmammographien. "Für ein Programm, das erst ein Jahr läuft und nach wenigen Monaten grundlegend geändert wurde, ist das ein durchaus vorzeigbarer Wert." Die Befundergebnisse der im Jahr 2014 durchgeführten Untersuchungen zeigen, dass 4 bis 5 % der Frauen zur Kontrolle in 6 oder 12 Monaten wiedereingeladen werden, bei ca. 1 % sind weitere Untersuchungen notwendig und beim überwiegenden Anteil der gescreenten Frauen, lag ein unauffälliger Befund vor.
Brustkrebs-Früherkennungsprogramm: Qualität im Interesse der Frauen

Mit Einführung des Brustkrebs-Früherkennungsprogramms wird Frauen in Österreich erstmals ein systematisches, qualitätsgesichertes Brustkrebs-Screening zur Verfügung gestellt. "Mehr als 20 Jahre lang gab es in Österreich das sog. "graue" oder opportunistische Screening ohne jegliche externe Qualitätssicherung. Daher ist die Einführung eines Brustkrebs-Früherkennungsprogramms in Österreich ein großer Vorteil für die Frauen und aus diesem Grund ein Erfolg", so Ruda. Bei den Untersuchungen dürfen nur strahlungsarme, digitale Geräte zum Einsatz kommen, die einer laufenden technischen Qualitätssicherung unterliegen. Im Zuge der von der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) durchgeführten Tests wurden 2014 bei über 50 radiologischen Standorten Adjustierungen an den Röntgensystemen bis hin zum Austausch der Geräte notwendig. Derzeit nehmen 190 radiologische Standorte am Programm teil.

Alle beteiligten Berufsgruppen (Radiologinnen und Radiologen bzw. Radiologietechnologinnen und Radiologietechnologen) haben umfangreiche Schulungen absolviert. Die Untersuchungen werden ausschließlich von Radiologinnen und Radiologen durchgeführt, die über ein eigenes Zertifikat für Mammadiagnostik verfügen. Dieses wird nach erfolgreicher Absolvierung spezieller Schulungen und einer Fallsammlungsprüfung verliehen. "Nicht zu vergessen ist auch die standardisierte Doppelbefundung nach dem ‚4-Augen-Prinzip‘, wodurch zwei Radiologinnen oder Radiologen jeden Befund unabhängig voneinander beurteilen. Europaweit einzigartig ist, dass direkt im Anschluss an die Mammographie bei medizinischer Notwendigkeit ein Ultraschall durchgeführt werden kann", erklärt die programmverantwortliche Medizinerin Dr. Marianne Bernhart.
Programm auf gutem Weg

Das Österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm ist auf einem guten Weg - auch wenn es noch zu früh ist, um Schlussfolgerungen über den Gesamt-Erfolg des Programms zu ziehen. "Die letzten Monate weisen nicht nur einen Aufwärtstrend in den Screening-Mammographien aus, sondern zeigen auch, dass im Alltag auftretende Detailfragen gemeinsam mit den Radiologinnen und Radiologen gelöst werden können. Als Koordinierungsstelle unterstützen wir alle unsere Partner in der täglichen Abwicklung des Programms", so Ruda.
Fortsetzung der Informationskampagne 2015 und Informationsfilm

Die im Herbst 2014 gestartete Informationskampagne wird auch 2015 weiter geführt. "Der Informationsbedarf bei den Frauen ist nach wie vor groß. Um das Programm und die Teilnahmemöglichkeiten daran bekannter zu machen, setzen wir die erfolgreiche Informationskampagne im Frühjahr 2015 fort", so Bernhart. Zudem wurde ein Informationsfilm produziert, der die wichtigsten Eckpunkte des Programms einfach verständlich darstellt. Der Film kann über die Programm Website www.frueh-erkennen.at angesehen und heruntergeladen werden. Eine untertitelte Kurzversion für Wartezimmer-TV kann in den Ordinationen vieler Gynäkologinnen und Gynäkologen gesehen werden bzw. ist bei der Koordinierungsstelle kostenlos verfügbar .

Das Österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm bietet einen qualitätsgesicherten, systematischen Ablauf für Frauen in Österreich. Es ersetzt alle Mammographie-Angebote zur Früherkennung von Brustkrebs vor 2014. Frauen im Alter zwischen 45 und 69 Jahren können alle 24 Monate mit ihrer e-card zur Früherkennungsmammographie gehen; eine Einladung oder Zuweisung zur Untersuchung ist nicht notwendig.

Frauen im Alter von 40 bis 44 Jahren bzw. ab 70 Jahren können sich bei der Telefon-Serviceline oder online auf www.frueh-erkennen.at zum Programm anmelden und mit der Einladung und ihrer e-card zur Untersuchung gehen. Das qualitätsgesicherte Mammographie-Screening gilt derzeit als die verlässlichste Methode zur Früherkennung von Brustkrebs. Umfassende Qualitätskriterien für die Untersuchung - wie eine standardisierte Doppelbefundung nach dem 4-Augen-Prinzip sowie neueste technische Geräte - und verbindliche Zertifizierungen für die am Früherkennungsprogramm teilnehmenden Radiologinnen und Radiologen sichern die hohe Qualität des Programms. Die Möglichkeit zur diagnostischen Mammographie, die der Abklärung von Beschwerden oder eines Krankheitsverdachts dient, bleibt unverändert.

Das Österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm ist eine gemeinsame Initiative von Bund, Sozialversicherung, Ländern und Österreichischer Ärztekammer.
Rückfragen & Kontakt:

Koordinierungsstelle Brustkrebs-Früherkennungsprogramm

Mag.a Katrin Gastgeb
Wiener Gebietskrankenkasse
Wienerbergstraße 15-19, A- 1100 Wien
Tel.: +43 1 601 22 3877
E-Mail: katrin.gastgeb@wgkk.at

Mag.a Nina Roth
Wiener Gebietskrankenkasse
Wienerbergstraße 15-19, A- 1100 Wien
Tel.: +43 1 601 22 3828
E-Mail: nina.roth@wgkk.at

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FIDOR Bank und Bitcoin.de... Karsan jetzt in Europa mi...
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Mag.a Katrin Gastgeb
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